tradefrog 29. März reko: Speziell der Suezkanal und das Rote Meer sind im Falle einer Schließung dieses Seeweges mindestens genauso, wenn nicht sogar mehr als Hormuz, für den Welthandel bedeutend... wir erinnern uns, an die 6 tägige Sperre des Suezkanals durch den Frachter "Ever Given", der zu massiven Lieferengpässen in Europa geführt und rund 2 Mrd, für "nur" 6 Tage gekostet hat... man kann man sich die finanziellen Auswirkungen einer monatelangen Totalsperre durch die Huthi leicht ausrechnen... Gut, es hängen dort keine 2000 Schiffe mit 20.000 Seeleuten fest, aber das Huthiproblem im Roten Meer wird unterschätzt... weiters wären auch die Auswirkungen für die Umwelt in Betracht zu ziehen, wenn ein oder mehrere Schiffe in Brand geraten, oder versenkt werden... Ein weiterer Rohstoff wäre CO²... Einerseits braucht man's, anderseits hasst man's... Daß die Ukraine nun Ölraffinerien in Brand schießt und dabei durch Drohnenabstürze den Finnischen Luftraum und eventuell Unbeteiligte verletzt, trägt sicherlich zur CO² Bilanz bei... Bekommen die dafür von der EU, die Rechnung via CO² Steuer präsentiert?... ist schon witzig, daß in Ö 110€ jährlich CO² Bonus bezahlt wird für 1500t CO² Ersparnis und rund um uns, fest CO² via Krieg produziert wird ohne Sanktionen... Weiß wer was, zur Explosion in der VALERO Raffinerie in Texas?... Anschlag, oder Zufall und wieviel Ausfall betrifft die Schließung?... ist es ein Zufall daß Valero gerade JETZT brennt, wo es massiv Öl aus Venezuela verarbeitet?... Die Aktie von "Valero Energy" hat davon kaum Schaden genommen und befindet sich seit 2025 im stetigen Uptrend... Michel Burry (the Big Shorter) mal anders... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cauchykriterium 29. März Frosch, morgen gibt's an den Börsen leichtes Geld mit Öltrades zu verdienen! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tradefrog 29. März Wenn Du noch so nett sein würdest und die Richtung bekannt zu geben... Gas wurde ziemlich gedumpt zum Wochenstart... Öl ging 2$ rauf... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tradefrog 30. März Fraglich ist, warum sich die US Navy JETZT so wehrt, Tanker zu eskortieren, wo sie es doch auch 1987 tun konnten, während dem Iran-Irak Krieg (1980-88).. damals wurden mehr Meer-Minen gelegt, als geborgen werden konnten... der Kuwaity Tanker "Bridgetone" konnte trotz einem Minen-Hit Weiterfahren, mit der US Navy, heldenhaft in ihrem Fahrwasser (offensichtlich haben die Iran -Drohnen es geschafft, 2026 Eindruck zu machen)... 1988 ist es der US-Navy sogar gelungen, ein iranisches Passagierflugzeug mit 290 Menschen an Bord abzuschießen (Flight 665), weil sie es für ein Kampfflugzeug hielten... In dieser Zeit war der Ölpreis bei rund 17$, nachdem er 1986 noch unter 10$ gefallen war, TROTZ dem Iran-Irak Krieg, der den Öltransport beeinträchtigte... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 30. März vor 6 Minuten von tradefrog: Fraglich ist, warum sich die US Navy JETZT so wehrt, Vermutlich wissen sie was sie tuen, im Gegenteil zur Führung der Nation Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 30. März Interessante Einschätzung: Durch die gezielten Treffer auf die verarbeitende und exportierende Ölinfrastruktur in Russland könnte es die Ukraine schaffen, dass Russland seine Teile seiner Ölquellen runterfahren muss, da es schlicht an der Kapazität zur Lagerung fehlt, die man braucht weil die Verarbeitungs- und Exportanlagen so stark getroffen hat, dass diese längerfristig bzw. dauerhaft ausfallen. Und da man, wenn man ein Bohrloch geschlossen hat, es Wochen oder im Falle von Russland aufgrund fehlender westl. Technologie, Monate oder gar Jahre dauern kann, könnte Russland sehr viel stärker getroffen sein, als vermutet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 30. März Die Schäden an der wichtigsten LNG-Anlage der Welt Er stützt die Angaben der Betreiber, wonach eine Reparatur wohl Jahre benötigen wird, auch weil die Auftragsbücher der wenigen Hersteller dieser extrem komplizierten Technik prall gefüllt sind. Zu denen gehören etwa das deutsche Unternehmen Linde und dem französischen Anbieter Air Liquide. Ich bin ja in der Schwermaschinenbaubranche tätig (Baumaschinen), daher ist es eigentlich „relativ gut für mich". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 30. März Am 29.3.2026 um 17:30 von tradefrog: Schwerer wiegt, daß nun Seley eine 2. Front eröffnet hat, mit seinem Eintreten in den Irankrieg... Iran hat zuerst Russland beliefert. Wie viele zusätzliche tote Zivilisten gehen auf die shahed zurück? vor 21 Stunden von tradefrog: von Israel, die das Regime im Iran seit 47 Jahren auslöschen wollen, Ich vermute die Mehrheit der Weltbevölkerung möchte das. Evtl sogar die Mehrheit im Iran selbst. Hätte Null Probleme damit, wenn der Iran auf einmal eine Demokratie mit Rechtsstaatlichkeit wäre. Gesichert ist zumindest das das iranische Regime Israel auslöschen möchte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tradefrog 30. März oktavian: Denke, der Bodycount in einem Krieg ist immer ein Drama... Mensch bleibt Mensch... Sele hat den Krieg mMn verloren und versucht nun, Punkte zu sammeln für einen Exit... Selbst wenn er KEINE Man- oder Waffen-Power mehr hat, so verfügt er doch noch über das Knowhow punkto Drohnenabwehr... Btw: Um diesen Faden FAKTEN-REIN zu halten wäre, ein Besuch von USA.. im Forum hilfreich No.Skill: Air Liquide quietscht schon punkto Heliummangel via Quatar... mit was will Liquide, LNG Anlagenteile für Quatar bauen, WENN der Grundstoff für die Fertigung fehlt? ("Helium nicht Liquide ist")... Ist eine Katze, die sich in den Schwanz beißt... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tradefrog 30. März Holgerli: Denke, das ist westliche Propaganda... Der "Russische Bär" hat schon öfter Armeen in seine Falle gelockt, die dachten, sie könnten seinen Honig stehlen... Auch der Irak wolte zwischen Iran einen Pufferstaat (Chuzestan) haben... So verkehrt ist Putins Denken nicht... Worin man ihn jedoch falsch einschätzt, ist sein (ihm immer wieder unterstelltes) Bestreben Europa einzunehmen... Was sollte ihm das bringen?... Im Gegensatz zum 2 WK, gibts in Europa dzt nix zu Gewinnen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
magicw 30. März Über die Ostsee kann ich mir auch nicht vorstellen, dass z.B. China als einer der größten Kundne bedient wird. Da wird vermutlich eher Südamerika und Afrika drunter leiden Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova 30. März Am 29.3.2026 um 09:59 von Bolanger: Ich würde mir Gedanken machen, wie ich die verbliebene Infrastruktur schützen könnte. Die Ukraine scheint dazu in der Lage zu sein, eine Vielzahl von kleinen Dorhnen mit einer Reichweite von > 1tkm über russisches Gebiet zu navigieren und Infrastruktur gezielt zu zerstören. Was hindert sie daran, von einem (scheinbar) zivilen Schiff im Pazifik solche Drohnenschwärme zu starten und auch noch Russlands Ölinfrastruktur am Pazifik außer Gefecht zu setzen? Jedes Barrel fehlender Exportkapazitäten mindert Russlands Einnahmen und erhöht die Nachfrage nach verbleibenden Kapazitäten auf dem Weltmarkt. vor 10 Stunden von Holgerli: Interessante Einschätzung: Durch die gezielten Treffer auf die verarbeitende und exportierende Ölinfrastruktur in Russland könnte es die Ukraine schaffen, dass Russland seine Teile seiner Ölquellen runterfahren muss, da es schlicht an der Kapazität zur Lagerung fehlt, die man braucht weil die Verarbeitungs- und Exportanlagen so stark getroffen hat, dass diese längerfristig bzw. dauerhaft ausfallen. Und da man, wenn man ein Bohrloch geschlossen hat, es Wochen oder im Falle von Russland aufgrund fehlender westl. Technologie, Monate oder gar Jahre dauern kann, könnte Russland sehr viel stärker getroffen sein, als vermutet. Wenn die Ukraine diese Strategie eher verfolgt hätte, dann hätte sie vielleicht sogar aufgehen können. Aber unter einer Weltwirktschaft die unter dem destabilisiertem Venezuela, Iran-Krieg und Huthi-Konflikt leidet, muss die Ukraine schon aufpassen, das die Strategie nicht auch den Ölpreis und die Inflation der westlichen Verbündeten soweit hoch treibt, das immer mehr Verbündete die Unterstützung für die Ukraine fallen lassen. Am Ende könnte das dann sogar mehr Russland helfen, denn dann würden auch in westlichen Ländern eher Parteien gewählt, welche die Unterstützung der Ukraine einstellen würden, und das Geld lieber zur Entlastung der eigenen Bevölkerung verwenden würden. vor 3 Stunden von oktavian: Iran hat zuerst Russland beliefert. Wie viele zusätzliche tote Zivilisten gehen auf die shahed zurück? Ich vermute die Mehrheit der Weltbevölkerung möchte das. Evtl sogar die Mehrheit im Iran selbst. Hätte Null Probleme damit, wenn der Iran auf einmal eine Demokratie mit Rechtsstaatlichkeit wäre. Gesichert ist zumindest das das iranische Regime Israel auslöschen möchte. Natürlich sind die meisten Menschen auf der Welt keine Anhänger des Mullah-Regimes. Aber durch die Angriffskrieg von Israel und der USA wird der Iran sicher nicht lieberaler, sondern Krieg, Zerstörung und Armut fördert einerseits generell immer den Konservativismu und zerstört den Liberalismus. Und ganz speziell schürt es in diesem Fall noch mehr Hass gegen Israel und USA. Ich würde davon ausgehen das selbst viele Iraner die vorher realtiv liberal und gegen das Mullah-Regime waren, sich jetzt in erster Linie als Iraner sehen, und sich hinter das Mullah-Regime stellen, weil Isreal und USA eben für libarale Iraner genausoviel Zerstörung und Armut bringen wie für das Mullah-Regime. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 30. März vor 3 Stunden von tradefrog: mit was will Liquide, LNG Anlagenteile für Quatar bauen, WENN der Grundstoff für die Fertigung fehlt? ("Helium nicht Liquide ist")... Ist eine Katze, die sich in den Schwanz beißt... Kannst du das noch ein bisschen genauer formulieren? Vermute was du meinst bin mir aber nicht sicher und wollte Missverständnisse vermeiden. Helium gibt es auch in den USA zum Beispiel und Schweißen kann man auch mit Aragon und oder Co2 also wenn du das mit "bauen" meinst? Grüße No.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tradefrog 30. März Air Liquide ist auch massiv in der Halbleiterproduktion (Taiwan) involviert, sowie in Südkorea... sie versuchen dzt andere Quellen für Helium aufzutreiben... Sie produzieren wichtige BAUteile für die zerstörte Anlage in Quatar (was angeblich Jahre dauern soll) und brauchen dafür möglicherweise Helium... da Quatar der Helium Hauptlieferant für Air Liquide war, ist fraglich, ob sie den Ausfall, auf anderen Märkten generieren können... weiters wurde Helium in die EU Liste, der kritischen Substanzen aufgenommen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller 31. März Trump ist angeblich zu Kriegsende ohne Hormus-Öffnung bereit Zitat US-Präsident Donald Trump soll seinen Beratern mitgeteilt haben, er sei bereit, den Krieg im Iran zu beenden, auch wenn die Straße von Hormus weitgehend blockiert bleibe. Das berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Beamte. Trump habe entschieden, dass sich die USA auf ihre Hauptziele wie das Vorgehen gegen die Marine und die Raketenbestände des Iran konzentrieren sollten. Gleichzeitig müsse man Teheran diplomatisch unter Druck setzen, die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr zu öffnen. Sollte das nicht gelingen, würden die USA Druck auf Verbündete in Europa und am Golf ausüben, bei Bemühungen um die Öffnung der Meerenge die Führung zu übernehmen. Ein Einsatz mit dem Ziel, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, würde den Krieg demnach in den Augen der US-Regierung zu sehr in die Länge ziehen und den geplanten Zeitrahmen von vier bis sechs Wochen sprengen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 1. April Frage: War der Öl Preis nicht historisch gesehen schon öfter über 100 $ je Fass? Warum ist es dieses mal so ein Drama? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PKW 1. April vor 5 Stunden von No.Skill: Frage: War der Öl Preis nicht historisch gesehen schon öfter über 100 $ je Fass? Warum ist es dieses mal so ein Drama? Früher waren weniger Abgaben zu entrichten, daher waren früher die Endkundenpreise (auch bei 100 je Fass) geringer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 2. April vor 4 Stunden von PKW: Früher waren weniger Abgaben zu entrichten, daher waren früher die Endkundenpreise (auch bei 100 je Fass) geringer. Ach stimmt das hatte ich vergessen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 2. April · bearbeitet 2. April von CorMaguire vor 14 Stunden von No.Skill: Frage: War der Öl Preis nicht historisch gesehen schon öfter über 100 $ je Fass? Warum ist es dieses mal so ein Drama? Anscheinend nicht so oft: 2011-2013, 2022 --> https://de.statista.com/statistik/daten/studie/810/umfrage/rohoelpreisentwicklung-opec-seit-1960/ Enrichissez-vous wird halt immer schamloser und aus was wird heute in der Berichterstattung kein Drama mehr gemacht? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 2. April · bearbeitet 2. April von No.Skill Hatte mal gelesen mitbekommen aufgeschnappt das BASF gerade durch die Öl Krise 1973 oder 1978 und die daraus Folgenden effizients entwicklungen überhaupt erst zum Welt Chemie Konzern aufgestiegen ist. Kann mir gut vorstellen das durch die neuen Gegebenheiten hoher Öl preis sich mittelfristig neue Produkte und Märkte entwickeln. E Auto und so weiter. Was meint ihr? Grüße No.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
reko 2. April · bearbeitet 2. April von reko vor 3 Stunden von No.Skill: Hatte mal gelesen mitbekommen aufgeschnappt das BASF gerade durch die Öl Krise 1973 oder 1978 und die daraus Folgenden effizients entwicklungen überhaupt erst zum Welt Chemie Konzern aufgestiegen ist. BASF ist damals vor allem auf billiges russisches Gas umgestiegen. Wie viel man in Effizienz investiert hängt immer von den Kosten ab. Je weiter man mit der Effizienzsteigerung kommt um so teurer wird es. Man ist inwischen schon sehr weit gekommen. Mehr als 100% geht nicht. Man kann von Basischemie auf Spezialchemie umsteigen. Das ist dann aber ein anderes Geschäft mit viel kleineren Volumen. BASF wird wie alle anderen in der Branche Basischemikalien dort herstellen wo es billige Energie gibt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
oktavian 3. April vor 17 Stunden von reko: Man kann von Basischemie auf Spezialchemie umsteigen. Das ist dann aber ein anderes Geschäft mit viel kleineren Volumen. BASF wird wie alle anderen in der Branche Basischemikalien dort herstellen wo es billige Energie gibt. Da muss man auch warnen, falls wir abhängiger werden würden ohne europäische Produktion. Basischemie ist auch wichtig. Als Investor kann man aber Basischemie in Europa abschreiben. Stahl auch wegen der Energiepreise. Das brauchen wir aber dennoch. Am Golf gibt es auch Stahlindustrie, Düngerherstellung usw. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill 3. April Top Oil Producing Countries (Barrels Per Day) 1965-2026 This animated bar chart race tracks the high-stakes evolution of the world’s leading oil producers from 1965 to 2026. Watch the shifting tides of global power measured in barrels per day (bpd), encompassing crude oil, shale oil, oil sands, and condensates. Beeindruckende zahlen. Grüße No.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Aktiencrash 5. April WTI-Rohöl: Ausbruch über langfristigen Widerstand – Rally läuft heiß WTI-Rohöl hat in den vergangenen Wochen ein starkes charttechnisches Kaufsignal ausgelöst. Mehrere zentrale Widerstände wurden dynamisch nach oben durchbrochen. Damit hat sich das Chartbild deutlich verbessert: Aus einer längeren Seitwärts- bzw. Abwärtsstruktur ist inzwischen ein klarer Aufwärtstrend mit Beschleunigung geworden. Die entscheidende Frage lautet nun: Wie tragfähig ist dieser Anstieg noch – und wo liegen die wichtigen Unterstützungen bei einer Korrektur? 1. Die Trendwende begann bereits deutlich früher Die eigentliche bullische Struktur entstand nicht erst mit dem späteren Ausbruch über die großen Widerstände, sondern wurde bereits vorher vorbereitet. Das erste charttechnisch relevante Kaufsignal wurde bereits mit dem massiven Durchbruch des untergeordneten Abwärtstrends ausgelöst. Zusätzlich wurde dabei auch die dazugehörige horizontale Widerstandszone im Bereich von rund 60 US-Dollar dynamisch überwunden. Damit wurde die erste wichtige Voraussetzung für eine größere Trendwende geschaffen: der kleinere Abwärtstrend wurde beendetdie Marktstruktur drehte erstmals sichtbar nach obender Markt wechselte von Schwäche in eine neue Aufbauphase Typisch für größere Trendwechsel ist genau dieser Ablauf: Zuerst fällt der kleinere Abwärtstrenddann werden die ersten horizontalen Widerstände gebrochenund erst später folgt der große übergeordnete Ausbruch Genau so hat sich WTI hier aufgebaut. 2. Langfristig: Der Markt hat den Deckel nach oben gesprengt Im langfristigen Chart wurde anschließend auch die dominierende fallende Widerstandslinie klar überwunden. Damit wurde der mittelfristige Abwärtstrend endgültig beendet und die Serie fallender Hochpunkte aufgelöst. Zusätzlich wurde die wichtige horizontale Widerstandszone um 75 US-Dollar nach oben durchbrochen. Das war das eigentliche mittelfristige Bestätigungssignal des bereits zuvor eingeleiteten Trendwechsels. Solange WTI oberhalb von 75 US-Dollar bleibt, ist der übergeordnete Ausbruch grundsätzlich intakt. 3. Kurzfristig: Die Rally ist in eine Beschleunigungsphase übergegangen Die jüngste Bewegung ist keine normale Aufwärtsphase mehr, sondern eine deutlich beschleunigte Rally. Das zeigt sich daran, dass WTI: in kurzer Zeit stark gestiegen istmehrere Widerstände fast ohne Pause überwunden hatund inzwischen weit über früheren Ausbruchszonen notiert Das ist zunächst bullisch, erhöht aber gleichzeitig das Risiko für: Gewinnmitnahmenschärfere Rücksetzerund volatile Zwischenkorrekturen 4. Die Unterstützungen sind sauber gestaffelt Gerade in einer so dynamischen Marktphase ist entscheidend, welche Strukturen den Aufwärtstrend absichern. Übergeordnete Stabilitätszone: ca. 100 US-Dollar Zusätzlich zur steilen kurzfristigen Bewegung hat sich ein übergeordneter Aufwärtstrend (grau) etabliert, der aktuell durch eine horizontale Unterstützung um 100 US-Dollar ergänzt wird. Ein Rücklauf in diesen Bereich wäre nach der starken Rally nicht ungewöhnlich, sondern zunächst nur eine normale Konsolidierung innerhalb des neuen Aufwärtstrends. Ein Bruch der steileren Trendlinie wäre deshalb kurzfristig nicht tragisch, solange die übergeordnete Struktur hält. Nächste Auffangzone: ca. 88–90 US-Dollar Sollte die aktuelle Dynamik nachlassen, wäre die hellblaue, flachere Aufwärtstrendlinie die nächste logische Anlaufzone. Der Bereich um 88–90 US-Dollar stellt dabei die nächste wichtige horizontale Unterstützung dar. Wichtig dabei: Nach einem neuen Hoch würde diese Unterstützungszone im Trendverlauf nach oben nachgezogen werden. Das wäre typisch für einen intakten Aufwärtstrend: höhere Hochshöhere Tiefsnachziehende Unterstützungen Schlüsselmarke darunter: ca. 75 US-Dollar Darunter bleibt die Zone um 75 US-Dollar die zentrale mittelfristige Absicherung des gesamten Ausbruchs. 5. RSI: Bullische Grundstruktur mit erster Überhitzung Der RSI bestätigt das bullische Chartbild bislang klar. Besonders wichtig ist, dass sich die horizontale RSI-Unterstützung inzwischen oberhalb von 50 etabliert hat. Das spricht für: anhaltende relative Stärkestabile Aufwärtsdynamikund ein bullisches Marktregime Anders formuliert: Solange der RSI Rücksetzer oberhalb von 50 auffängt, bleibt die Grundstruktur bullisch. Selbst wenn der kurzfristige RSI-Aufwärtstrend brechen sollte, wäre das zunächst noch kein Trendbruch, sondern eher ein Hinweis auf nachlassende Dynamik. In diesem Fall sollte die erste Gegenreaktion idealerweise an der horizontalen RSI-Unterstützung oberhalb von 50 starten. Gleichzeitig zeigt der RSI inzwischen auch erste Überhitzungstendenzen. Der Markt bleibt stark, läuft aber nicht mehr ganz so sauber wie in der frühen Ausbruchsphase. 6. Gesamtbild: Bullisch, aber zunehmend heiß gelaufen Charttechnisch verdichten sich aktuell mehrere positive Faktoren gleichzeitig: erstes Kaufsignal durch Bruch des untergeordneten Abwärtstrends und der 60-Dollar-ZoneBruch des langfristigen AbwärtstrendsAusbruch über die 75-Dollar-Zoneübergeordneter Aufwärtstrend mit Stabilitätszone um 100 US-Dollargestaffelte UnterstützungsstrukturRSI-Unterstützung oberhalb von 50 Das spricht derzeit eher für eine übergeordnete bullische Trendfortsetzung bei Rohöl als für eine bloße kurzfristige Übertreibung. Fazit WTI hat charttechnisch nicht nur ein spätes Ausbruchssignal geliefert, sondern die Trendwende bereits deutlich früher eingeleitet. Der Bruch des kleineren Abwärtstrends samt horizontaler 60-Dollar-Zone war das erste relevante Kaufsignal. Mit dem späteren Ausbruch über die großen Widerstände wurde diese Entwicklung anschließend bestätigt. Kurzfristig ist der Markt inzwischen klar überdehnt, strukturell bleibt das Bild jedoch bislang bullisch. Die entscheidende Aussage lautet daher: WTI befindet sich nach mehreren aufeinanderfolgenden Ausbruchssignalen in einem intakten, aber zunehmend heiß laufenden Aufwärtstrend. Selbst Rücksetzer in tiefere Trendlinien wären aktuell zunächst eher als Konsolidierung innerhalb einer bullischen Gesamtstruktur zu werten – nicht automatisch als Ende der Bewegung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 6. April · bearbeitet 6. April von CorMaguire "Ölpreis steigt nach Trumps vulgärer Drohung wüstem Post gegen Iran" --> https://www.spiegel.de/ausland/iran-krieg-oelpreis-steigt-nach-donald-trumps-vulgaerer-drohung-gegen-iran-a-08c325cf-3f5a-4eb8-a680-4c6cb2382f6a Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag