reko vor 7 Stunden @tradefrog Ich sehe derzeit eine starke negative Korrelation. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein vor 7 Stunden Ich finde die Diskussion um die Benzinpreise absurd, als ob hier primär die Tankstellenpächter oder Mineralölkonzerne anzuschuldigen wären und es keine anderen Faktoren gäbe, etwa den deutschen Staat mit seiner sogenannten "Energiewende" und natürlich die derzeitige geopolitische Situation. Es ist doch nur logisch und im übrigen sinnvoll, dass die Preise in einer solchen geopolitischen Krise massiv steigen, was dann hoffentlich zu einem geringeren Verbrauch führt. Es gibt in vielen Bereichen eher zu viel als zu wenig Staatseingriffe. Warum soll der Staat den Tankstellenpächtern beispielsweise vorschreiben, wann sie den Preis erhöhen dürfen? Was für ein populistischer Unsinn. Staatseingriffe würde ich mir dagegen an anderer Stelle wünschen, im Sinne einer aktiven deutschen Geopolitik, die weltweit Energie und Rohstoffe für Deutschland sichert, beispielsweise durch Wiedereinstieg in die Kernenergie und Anlage eines mehrjährigen Brennelementevorrates. So wäre zumindest der Stromverbrauch unabhängiger von den Öl- und Gaspreisen. Dazu sollte Deutschland auch mitmischen, wenn es um das Erschliessen neuer Vorkommen weltweit geht. Öl muss nicht immer aus dem persischen Golf kommen. Nichts von dem geschieht aber, stattdessen wird über Spritpreisbremsen diskutiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tradefrog vor 7 Stunden reko: Ja, denke auch Gold geht tiefer, aber bin Daiy Swingtrader, auf dem tiefsten Timeframe... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi vor 6 Stunden vor 48 Minuten von Rotenstein: Warum soll der Staat den Tankstellenpächtern beispielsweise vorschreiben, wann sie den Preis erhöhen dürfen? Was für ein populistischer Unsinn. Der populistische Unsinn ist wohl eher der Glaube, ein Tankstellenpächter hätte irgendeinen Einfluss auf den Spritpreis. Nicht der Staat schreibt die Preise vor, sondern der Preis wird vom Mineralölkonzern vorgeschrieben. Die Pächter selbst, haben keinerlei Spielraum die Preise eigenständig zu ändern. Die Pächter verdienen auch kaum an der (sehr geringen) Benzin-/Diesel-Marge, sondern am Shop. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
tradefrog vor 6 Stunden reko: Punkto Öl sehe ich einen Rücklauf zu 100$ WTI durchaus gerechtfertigt, aufgrund der weiteren Schließung von Hormuz... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova vor 17 Minuten vor 17 Stunden von s1lv3r: Bitte? Etwas aufwändiger? Es ist ja nicht so, dass die Tankstellen-Betreiber/Pächter das Problem wären. Der deutsche Staat müsste also einen kompletten Mineralölkonzern gründen, am besten zusätzlich zur Downstream-Aktivität (Raffinierung, Lagerung und Logistik, Vertrieb) auch gleich noch Upstream (Exploration und Förderung weltweit)? Deine Ideen sind manchmal echt abstrus. Die großen Konzerne haben ja gerade soviel Macht, da sie über vertikale Integration die komplette Wertschöpfungskette vom Bohrloch bis zur Zapfpistole abbilden. Das ist aber überall in der ganzen westlichen Welt so. Zwar sind wegen dem Iran-Krieg natürlich überall die Spritpreise gestiegen, aber in den meisten Ländern bei weitem nicht so stark wie in Deutschland. vor 17 Stunden von reko: Die Preise sind transparent. Wer zu bequem ist eine Tank-App zu nutzen, der der wird auch keine Anzeigetafel mit viel Text lesen. Der Staat muß nicht alles durch noch mehr Regeln verschlimmbessern. bundeskartellamt.de/DE/Aufgaben/MarkttransparenzstelleFuerKraftstoffe .. ermöglicht es Verbraucherinnen und Verbrauchern, sich jederzeit über die aktuellen Kraftstoffpreise an allen Tankstellen in Deutschland zu informieren. Das ist aber für die meisten normalen Leute zu umständlich, so Angebote wie clever-tanken.de werden vielleicht allen paar Monate mal genutzt oder vor längeren Fahrten, aber kaum im Alltag. Eine Anzeigetafel an der man zwangsläufig vorbeiläuft oder vorbeifährt, hätte da schon wesentlich mehr Impact. vor 13 Stunden von Aktiencrash: Die Idee mit staatlichen Tankstellen ist schon aus einem einfachen Grund unsinnig: Niemand fährt 100 km Umweg, nur um ein paar Cent günstiger zu tanken. Der Tankstellenmarkt funktioniert lokal, nicht bundesweit. ... Hinzu kommt: Hohe Preise setzen auch Anreize für effizienteres Verhalten. Unternehmen beginnen eher, ihre Touren, Logistik und Fahrzeugnutzung wirtschaftlicher zu organisieren. Und auch Privatpersonen überlegen sich dann eher, ob wirklich jede Fahrt nötig ist – oder ob man unbedingt mit 200 über die Autobahn jagen muss. Genau deshalb greift die Vorstellung zu kurz, dass man den Markt allein über „billigere sichtbare Preise“ an ein paar staatlichen Tankstellen disziplinieren könnte. Ein erheblicher Teil des Geschäfts läuft ohnehin über andere Preismechanismen, die der normale Privatkunde auf dem Preisschild gar nicht sieht. Aber trotzdem denke ich das es durch die verstärkte Sichtbarkeit einen grösseren Impact gäbe, weil die Preise dieser staatlicher Tankstellen wären dann eine Art gesellschaftliche anerkannte Referenz. So weis man zwar das die Tankstellenpreise unterschiedlich sind, aber es gibt keine anerkannte Referenz. Und man ist sich dann garnicht so bewusst wie man abgezockt wird. Anderseits ist es so, das die Tankstellen was den Sprit betrifft entweder zu den Mineralölkonzernen gehören. Oder die freien Tankstellenbetreiber kleine Unternehmen mit vielleicht ein bis fünf Tankstellen sind, die keinerlei Macht gegenüber den Raffinerien, die auch zu den Mineralölkonzernen gehören haben, sondern von diesen abhängig sind. Somit sind die auch keine echte Konkurrenz. Aber ein Staatsunternehmen hätte da viel mehr macht, falls die Raffinierien nicht mitspielen und keine fairen Preise anbieten. Notfalls könnte die Raffinerien auch per Gesetz zwingen z.B. 5% ihrer Produktionsmenge mit maximal einer bestimmten Gewinnmarge abgeben zu müssen. Das Argument für "Anreize für effizienteres Verhalten" und "Und auch Privatpersonen überlegen sich dann eher, ob wirklich jede Fahrt nötig ist" wäre angemessen wenn wir wirklich die letzten Jahre lange Zeit billige Spritpreise gehabt hätten. Aber das ist ja nicht der Fall, sondern die Spritpreise waren schon vier Jahre Lang sehr hoch, gemessen an der Einkommensentwicklung und im Vergleich zu anderen Ländern. Und durch die Preisexplosion der letzten Wochen sind sie jetzt von sehr hoch auf exorbitant oder total wucherhaft gestiegen. Und das andere Problem ist eben das auch die Mieten, Versicherungen, Lebensmittel, Gastronomie & Freizeit so exorbitant teuer geworden ist. Wenn wenigstens da die Preise günstig wären, wären die Spritpreise ja nicht so wichtig. Irgendwie kommt man immer mehr an den Punkt wo man sich fragen muss wozu überhaupt noch arbeiten geht wenn man dadurch auch nicht mehr Freiheit hat wie wie wenn man Bürgergeldempfänger wäre. vor 5 Stunden von t.klebi: Der populistische Unsinn ist wohl eher der Glaube, ein Tankstellenpächter hätte irgendeinen Einfluss auf den Spritpreis. Nicht der Staat schreibt die Preise vor, sondern der Preis wird vom Mineralölkonzern vorgeschrieben. Die Pächter selbst, haben keinerlei Spielraum die Preise eigenständig zu ändern. Die Pächter verdienen auch kaum an der (sehr geringen) Benzin-/Diesel-Marge, sondern am Shop. Tankstellenpächter von Markentankstellen der Mineralölkonzerne nicht, mit Tankstellenbetreiber meinte ich die Betreiber von freien Tankstellen. Die können ihre Spritpreise theoretisch schon frei festlegen, sind aber natürlich einerseits auch von den Raffinerien die den Mineralölkonzernen gehören abhängig. Und ein kleiner Tankstellenbetreiber mit einer bis fünf Tankstellen hat gegenüber diesen keine wirkliche Macht, und muss so die hohen Preise defacto ähnlich weitergeben, um keinen Verlust zu machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag