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Teletrabbi

Bayer

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boersenschwein
Posted · Edited by boersenschwein

ja, Nachkauf lohnt sich .. Verlustposition (Teilkauf 120EUR und fallend) schon längst komplett im +

Besser als wegen Kursverluste mit dem Rechtsanwalt vor Gericht ziehen wollen (LOL)

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boersenschwein
Posted

Presse

"...  Bayer kann sein Medikament Finerenon zur Behandlung von Patienten mit chronischer Nierenerkrankung und Typ-2-Diabetes nun auch in der Europäischen Union verkaufen.

Für Kerendia rechnet Bayer derzeit offiziell noch mit mehr als einer Milliarde Euro als Peak Sales ..."

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/nierenmedikament-fuer-diabetiker-von-bayer-erhaelt-eu-zulassung-11057982


erweitert ...


Jeder elfte Erwachsene ist Diabetiker - das sind 425 Millionen Menschen weltweit. Etwa 90 Prozent der Betroffenen sind an Typ-2-Diabetes erkrankt.

Laut Untersuchungen haben in Deutschland circa 42 von 100 Menschen mit Typ-2-Diabetes eine eingeschränkte Nierenfunktion.

 

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29März
Posted · Edited by 29März
Ergänzt

Danke für den Link!

Was haltet ihr von der Ausschüttungshöhe?

Das Net-Income ist 1 Mrd, der Free-Cashflow ist 1.5 Mrd (für 22 sind bis zu 2.5 Mrd prognostiziert) und die Dividende ist 1.9 Mrd.

Ergänzung:

In 2020, war die Ausschüttung auch schon nicht mit dem Free-Cashflow gedeckt.

 

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John_Galt
Posted · Edited by John_Galt
vor 34 Minuten von 29März:

Danke für den Link!

Was haltet ihr von der Ausschüttungshöhe?

Das Net-Income ist 1 Mrd, der Free-Cashflow ist 1.5 Mrd (für 22 sind bis zu 2.5 Mrd prognostiziert) und die Dividende ist 1.9 Mrd.

Ergänzung:

In 2020, war die Ausschüttung auch schon nicht mit dem Free-Cashflow gedeckt.

 

Mal recht vorschnell:

- soll ggf. ein gewisses Selbstvertrauen bei dem Rechststreit beweisen (unwahrscheinlich)

- das Pest Controll Business wird verkauft

- ein "zurückgeben" an die gebeutelten Aktionäre (hier lieber Rückkäufe?!)

- um den Kurs steigen zu lassen (Divi-Wert)

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hattifnatt
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vor 1 Minute von John_Galt:

- ein "zurückgeben" an die gebeutelten Aktionäre

- um den Kurs steigen zu lassen (Divi-Wert)

 Sehe ich genauso. Sie haben 2020 schon von 2,8€ auf 2€ reduziert. Wenn sie jetzt nochmal reduzieren müssten, würde das die Aktionäre noch mehr auf die Barrikaden treiben ;) 

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boersenschwein
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höheres Ergebnis bei gleich bleibender Dividende ...

 

"Wir behalten unsere Dividendenpolitik mit dem Ziel einer Ausschüttungsquote im Bereich von 30 bis 40 % des bereinigten Ergebnisses je Aktie (Core EPS) bei, planen jedoch, in den kommenden Jahren die Ausschüttungsquote eher am unteren Rand dieses Korridors zu orientieren."

https://www.bayer.com/de/investoren/dividenden

Bildschirmfoto zu 2022-03-01_09-32-00.png

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29März
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Hier die Bayer Definition von "Core-EPS":

CoreEps_bayer.PNG.51a43d3611af448fa4e5c6d6c9ff3171.PNG

 

Ich finde, dass dort sehr viel "bereinigt" wird. Zum Beispiel "Rechtsfälle": bedeutet das die zig Milliarden Kosten aus den Prozessen tauchen nie(!) im Core Eps auf? Mit Mittelabflüssen sind sie aber verbunden...

Hier eine Gegenüberstellung von mir zu dem "CoreEPS" und dem tatsächlichen Ergebnis je Aktie für die Jahre seit 2016. Nur in 2017 lag die "bereinigte" Zahl über dem eigentlichen Ergebnis. Und auch das bereinigte Ergebnis, ohne Causa Glyphosat, stagniert.Bayer_Eps.PNG.10600f40c4afe12085b348310dae8f3b.PNG

 

 

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hattifnatt
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vor 23 Minuten von 29März:

Ich finde, dass dort sehr viel "bereinigt" wird.

Danke für die Erläuterungen! Dann gibt es ja auch viel Gestaltungsspielraum bei der Dividendenpolitik :) 

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boersenschwein
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Der Chef des Gesamtbetriebsrats von Bayer, Oliver Zühlke, hat Spekulationen um eine mögliche Aufspaltung des Pharma- und Agrarchemiekonzerns zurückgewiesen.
03.03.2022 11:54

"Bayer bleibt ein integrierter Konzern mit drei Divisionen, die Strategie wird nicht verändert", sagte Zühlke der Rheinischen Post. Dazu habe sich der Vorstand im "Zukunftskonzept Deutschland" bekannt, das der Belegschaft am Morgen vorgestellt worden sei.

Zühlke zufolge sollen laut dem Konzept die deutschen Standorte gestärkt werden und die Beschäftigung ab 2025 wieder nachhaltig wachsen. "Bayer investiert seit Jahren im Ausland, da stellte sich die Frage: Welche Perspektiven gibt es überhaupt für die deutschen Standorte?"

Ein Ende des 2018 angekündigten Abbaus von 12.000 Stellen - davon 4.500 in Deutschland - ist unterdessen in Sicht. "Die Programme sind abgeschlossen und in das 2020 angekündigte Transformationsprogramm übergegangen", sagte Zühlke. Nach einer Vereinbarung zwischen Betriebsrat und Unternehmen werde ein "Großteil der Einsparungen bis 2024 durch Sachkostenreduzierungen erreicht", so Zühlke.

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/spekulationen-zurueckgewiesen-bayer-aktie-verbilligt-sich-bayer-gesamtbetriebsrat-weist-spekulationen-zurueck-keine-aufspaltung-11100918

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John_Galt
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vor 6 Minuten von boersenschwein:

Der Chef des Gesamtbetriebsrats von Bayer, Oliver Zühlke, hat Spekulationen um eine mögliche Aufspaltung des Pharma- und Agrarchemiekonzerns zurückgewiesen.
03.03.2022 11:54

"Bayer bleibt ein integrierter Konzern mit drei Divisionen, die Strategie wird nicht verändert", sagte Zühlke der Rheinischen Post. Dazu habe sich der Vorstand im "Zukunftskonzept Deutschland" bekannt, das der Belegschaft am Morgen vorgestellt worden sei.

Zühlke zufolge sollen laut dem Konzept die deutschen Standorte gestärkt werden und die Beschäftigung ab 2025 wieder nachhaltig wachsen. "Bayer investiert seit Jahren im Ausland, da stellte sich die Frage: Welche Perspektiven gibt es überhaupt für die deutschen Standorte?"

Ein Ende des 2018 angekündigten Abbaus von 12.000 Stellen - davon 4.500 in Deutschland - ist unterdessen in Sicht. "Die Programme sind abgeschlossen und in das 2020 angekündigte Transformationsprogramm übergegangen", sagte Zühlke. Nach einer Vereinbarung zwischen Betriebsrat und Unternehmen werde ein "Großteil der Einsparungen bis 2024 durch Sachkostenreduzierungen erreicht", so Zühlke.

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/spekulationen-zurueckgewiesen-bayer-aktie-verbilligt-sich-bayer-gesamtbetriebsrat-weist-spekulationen-zurueck-keine-aufspaltung-11100918

Imho eher Noise, statt News. Hat das Mangement immer so kommuniziert.

 

Trozdem danke für den Link!

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boersenschwein
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naja, wahrscheinlich nochmal vor der HV an div Großinvestoren wie Singer, Fink und Co adressiert :)

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John_Galt
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Da magst du recht haben. :thumbsup:

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boersenschwein
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schon klar ... USundA, das Land des verklagens ... Seit wann ist ein Vorfall von vor 40 Jahren überhaupt noch klagefähig ... Sind ja eher die damaligen Vorstände dafür verantwortlich, sollen die doch zahlen.

 

"Los Angeles hat Klage gegen Monsanto eingereicht. Die Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien wirft der Bayer-Tochter vor, bis 1979 Gewässer mit Chlorverbindungen verschmutzt zu haben."


https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/los-angeles-klage-monsanto-bayer-101.html

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John_Galt
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vor 12 Stunden von boersenschwein:

schon klar ... USundA, das Land des verklagens ... Seit wann ist ein Vorfall von vor 40 Jahren überhaupt noch klagefähig ... Sind ja eher die damaligen Vorstände dafür verantwortlich, sollen die doch zahlen.

 

"Los Angeles hat Klage gegen Monsanto eingereicht. Die Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien wirft der Bayer-Tochter vor, bis 1979 Gewässer mit Chlorverbindungen verschmutzt zu haben."


https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/los-angeles-klage-monsanto-bayer-101.html

Gut...das müsste dieses Californication sein....

 

Würde Cali jetzt nicht mit der gesamten USA über einen Kamm scheren.

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boersenschwein
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den finde ich gut ... wenn das andere erwähnen erntet es idR schlechte Kommentare

 

 Schweizer Großbank UBS  Analyst Michael Leuchten
Seiner Meinung sei es nun aber an der Zeit, über den Rechtsstreit hinauszuschauen.
https://www.finanzen.net/analyse/bayer_buy-ubs_ag_807855

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Schildkröte
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Der Markt scheint das auch bereits zu tun. Jedenfalls geht der Kurs seit kurzem ab wie Schmitz' Katze.

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boersenschwein
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mein Kommentar in einem anderem Forum vom 01.03.2022 #Bayer
Nächster Rohstoff mit starkem Preisanstieg ..
Rechnet man noch die künftigen Herausforderungen wegen Klimaerwärmung hinzu wird das Thema "Ernährung" in den kommenden Jahren ein profitables Geschäft.

48-1646117913805-Bildschirmfoto_zu_20220301_075454.png

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reko
Posted · Edited by reko
vor 17 Minuten von boersenschwein:

Nächster Rohstoff mit starkem Preisanstieg ..
Rechnet man noch die künftigen Herausforderungen wegen Klimaerwärmung hinzu wird das Thema "Ernährung" in den kommenden Jahren ein profitables Geschäft.

Weizen ist ein Rohstoff mit kurzen Zyklen. Jedes Jahr kann sich die Situation ändern. Es fallen kurzfristig einige vom Krieg betroffene Flächen in der Ukraine aus. Hauptsächlich ist der Preisanstieg aber eine Reaktion auf die hohen Energiepreise und damit Düngerpreise. Das bedeutet weltweit weniger Düngereinsatz, weniger zu erwartende Erträge und rechtfertigt weniger Pflanzenschutzaufwendungen. Weniger Fläche und weniger Dünger bedeutet prinzipiell weniger Pflanzenschutzmittel. Ich glaube aber nicht dass Bayer stark betroffen ist. Es wäre auch nur ein temporärer Effekt. Langfristig ist die steigende Bevölkerung entscheidend.

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John_Galt
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vor 4 Minuten von reko:

Weizen ist ein Rohstoff mit kurzen Zyklen. Jedes Jahr kann sich die Situation ändern. Es fallen kurzfristig einige vom Krieg betroffene Flächen in der Ukraine aus. Hauptsächlich ist der Preisanstieg aber eine Reaktion auf die hohen Energiepreise und damit Düngerpreise. Das bedeutet weltweit weniger Düngereinsatz, weniger Erträge und rechtfertigt weniger Pflanzenschutzaufwendungen. Weniger Fläche und weniger Dünger bedeutet prinzipiell weniger Pflanzenschutzmittel. Ich glaube aber nicht dass Bayer stark betroffen ist.

Welche Auswirkungen wird der Krieg auf die Entwicklung des Gesamtkonzerns haben?

Eine komplette Abschätzung ist derzeit schwierig. Unser Geschäft in der Ukraine hat einen Anteil von weniger als einem Prozent des Konzernumsatzes, jenes in Russland macht rund 2 Prozent aus. Wir werden die geschäftlichen Risiken abfedern können. Dazu kommen aber Sekundär- und Tertiäreffekte vor allem im Bereich Energieversorgung und Energiepreise. So ist unklar, inwieweit die Gaslieferungen aus Russland weitergeführt werden. Bayer ist in den vergangenen zehn Jahren durch die Veränderung des Portfolios deutlich weniger energieintensiv geworden.

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boersenschwein
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Europas Angst vor Lebensmittelknappheit
21.03.2022

Nahrungsmittelengpässe könnten folgen. Und das nicht nur in der Ukraine selbst
...

Deshalb wollen viele EU-Landwirtschaftsminister alles daran setzen, um die Produktion innerhalb Europas zu erhöhen. Die EU-Kommission schlägt vor, Brachflächen zu reaktivieren oder solche, die bisher für ökologische Landwirtschaft reserviert waren. Außerdem soll es 1,5 Milliarden Euro zusätzliche Fördermittel geben, um verstärkt Raps und Soja in Europa anzubauen.


https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-landwirtschaft-ernaehrungssicherheit-101.html

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