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Aktiencrash

Munich RE

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egbert02
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hattifnatt
Posted · Edited by hattifnatt
vor 10 Minuten von chirlu:

Es steht wohl in der linken unteren Ecke, ist für mich aber nicht zu entziffern.

Ging mir genauso ...

vor 7 Minuten von egbert02:

Danke :) 

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B.Axelrod
Posted · Edited by B.Axelrod

Wobei die Prognosen sich "leicht" widerprechen:

https://de.topgraphs.com/aktie/XTRA-MUV2

 

Laut 2025er Chart wäre MUV2 Ende Dezember 2022 bei 625€.

Halte ich für etwas gewagt.:) Wobei man ja nichts gegen 2000€ Ende 2025 hätte.:yahoo:

 

Der 2022er Chart dürfte eher hinkommen mit irgendwo zwischen 238 und 335€.

 

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RobertGray
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vor 1 Stunde von herbert_21:

Insiderkäufe zu immerhin 66.000€

 

Das ist doch nichts nennenswertes, solche Summen könnte auch ein Kleinanleger stemmen...

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nolske
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Interessante Sichtweise, die unbelegten Vermutungen mal außenvorgelassen.

In der Versicherungstechnik hat man einen exzellenten Job gemacht: Die CR ist (vor der Hurrikansaison) auf 90,5% gefallen und die Bruttoprämien konnte man trotzdem, und vor allem Risiko- und Inflationsbereinigt, um 0,1% erhöhen. 

 

In der Kapitalanlage sind die Zahlen im Detail begründet und nachvollziehbar: "Ursächlich waren insbesondere Aktienabschreibungen, Wertberichtigungen auf russische und ukrainische Anleihen sowie Derivateverluste, besonders aus Zinsabsicherungen." Bei der gegebenen Portfoliostruktur mit dem entsprechenden Effekt: "Im ersten Halbjahr verringerte sich unser Bestand an Kapitalanlagen zu Marktwerten vor allem aufgrund steigender Zinsen und sinkender Kurse an den Aktienmärkten. Gegenläufig wirkte die Währungsentwicklung. Unser Portfolio wird weiterhin maßgeblich bestimmt von festverzinslichen Wertpapieren und Darlehen." Auf Inflationslinker, -swaps wird gesondert eingegangen.

Dem Internen Modell folgend (hohe Inflationsannahme) lässt sich das Ergebnis in der Kapitalanlage einfach erklären und ist keineswegs eine "lausige Perfomance", sondern einfach eine logische Schlussfolgerung.

 

Entsprechend haben sich die Bewertungsreserven negativ entwickelt und führen zu unrealisierten Verlusten. Auch das war absehbar, genauso wie die unrealisierten Gewinne bis 2022. Insofern keine Überraschung, sondern Folge der Strategie.

Zu guter Letzt hat sich die SII-Bedeckungsquote deutlich erhöht und liegt jetzt bei 252% (Q2 2021 bei 227%). Vergleichsweise sehr hoch.

 

Letztlich sieht aus nach einem "großen Aufräumen" auf der KAP-Seite auf, um ggfs. im Laufe des Jahres eher wieder zuschreiben zu können als abschreiben zu müssen. Auch das würde, historisch, dem konservativen Ansatz der MunichRE folgen.

 

Half-Year Financial Report as at 30 June 2022

Halbjahresfinanzbericht 2022

 

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Owl
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@nolske  vielen dank für deine ausführungen. Ich fühl mich mit meinem geld da eigentlich gut aufgehoben obwohl ich die Bilanz nicht im Detail verstehe.

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herbert_21
Posted · Edited by herbert_21

Kommentar aus dem kostenlosen Handelsblatt Newsletter

Link zum -> Handelsblatt vom 10.8.2022

 

Der weltgrößte Rückversicherer spürt die Verunsicherung der Märkte und verdient weniger als im Vorjahr: Der Gewinn lag im zweiten Quartal nur noch bei 768 Millionen Euro, nach 1,1 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr waren es 1,37 Milliarden, nach 1,69 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Konzernchef Joachim Wenning erklärte dennoch: „Munich Re hat ein solides Quartalsergebnis erzielt, trotz heftigen Gegenwinds aufgrund von Inflation, einer Abkühlung der Wirtschaft und des Kriegs in der Ukraine.“

An seinem Jahresziel von 3,3 Milliarden Euro hält der Konzern fest. Der Konzern rechnet im zweiten Halbjahr mit geringeren Ausschlägen an den Finanzmärkten. „Die Volatilität zuletzt war atemberaubend, das dürfte aber nicht so weitergehen“, blickte Finanzvorstand Christoph Jurecka nach vorne.

 

Einer der Gründe für den Gewinneinbruch findet sich in der hauseigenen Geldanlage. Das Kapitalanlageergebnis des insgesamt rund 223 Milliarden Euro großen Gesamtportfolios sank in den Monaten von April bis Juni auf 971 Millionen Euro, nach 1,93 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Mit der laufenden Rendite von 1,6 Prozent hat die Munich Re das eigene Ziel von 2,5 Prozent verfehlt.

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