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Branchenvergleich Solaraktien

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Schildkröte
Posted · Edited by Schildkröte

Danke für Dein Feedback! Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es den einen aktiven Fonds in verschiedenen Varianten gibt. Leider konnte ich das Suchergebnis von finanzen.net nicht direkt verlinken.

 

Hm, die Länderaufteilung wird mir in Depot-Diskussionen überbewertet bzw. falsch angegangen. Der Hauptsitz eines Unternehmens spielt eigentlich eine eher untergeordnete Rolle, sofern es sich um einen funktionierenden Rechtsstaat handelt. Relevant ist höchstens der steuerliche Aspekt. Die Rückforderung von Quellensteuern kann (!) für einen Kleinanleger recht mühselig sein. Viel entscheidender ist, in welchen Ländern bzw. Währungsräumen Unternehmen ihre Ergebnisse einfahren und ob bzw. wie Fremdwährungsrisiken abgesichert werden (etwa durch Derivate - steht in der Regel im Geschäftsbericht).

 

In diesem Thread wurden verschiedene Listen zu den einzelnen Subbranchen mit den jeweils größten Unternehmen aufgeführt. Die dabei genannten Unternehmen kommen zu einem großen Teil aus Nordamerika und Asien. Dass diese Regionen in den beiden Fonds übergewichtet sind, erscheint von daher nur logisch. Es gibt aber auch genügend europäische Branchenvertreter, die man beim Stockpicking ja ggf. bevorzugt behandeln kann.

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Holgerli
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Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Hersteller und Unternehmen aus Nordamerika die den 45% Anteil am Portfolio rechtfertigen sollen nicht sehe.

 

Ich suche mir gerade diverse Werte im Internet zusammen, allerdings ist die Datenbasis noch nicht so gut, dass ich diese hier posten möchte. Nur so viel: Ich bin aktuell dabei meine ehemalige Ländergewichtung aufgrund von Modul-Produktion als auch Wechselrichterproduktion als auch Installation deutlichst zu Gunsten von Asien (ich tendiere hier fast zu 70%) und zu Ungunsten von Nordamerika/Europa (jeweils 10%) zu korrigieren.

 

Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht sicher, wie Polysiliziumherstellung, Produktionsmaschinen-Herstellung und Wafer Herstellung das Ergebnis noch rumreißen können, allerdings glaube ich, dass der Markt der Massenproduktion aufgrund der massiven Verlagerung der Installationen in Asien für Europa und USA schon verloren ist (vgl. WiWo-Artikel und die Aussage, dass deutsche Unternehmen keinen Fuß nach China und Japan reinbekommen).

 

 

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checker-finance
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Eine mögliche Antwort des Threads könnte auch für mich sein: Es wäre besser in einen Fonds mit diversen Aktien der Solarbranche als in Einzelaktien zu investieren, nur leider gibt es keine bzw. keine guten Fonds die dies ermöglichen. Daher bleibt ein Investement erstmal aus.

Das ein deutliches Risiko da ist, dass es zu Konsolidierungen in Form von Insolvenzen kommen wird sehe ich auch. Allerdings kommt Rendite auch von Risiko. Als Hobby könnte ich mir eine geringe Beistreuung von 10% des Depotwerts schon vorstellen. Sozusagen Risiken begrenzen aber an Chancen partizipieren.

 

 

Ein Player, der mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft mitspielen wird, ist m. E. FSLR. First Solar hat eine sehr solide Bilanz. Die können einiges an Krise verkraften. FSLR hat als manko die Dünnschicht-technologie, bzw. das wird so gesehen. Allerdings gibt es in den USA riesige Flächen, bei denen es keinen stört, wenn die zugepflastert werden. Das sind Wüsten und Halbsteppen mit hoher Sonneneinstrahlung und das in Bundesstaaten in denen jetzt schon grid parity besteht. Wenn FSLR allein auf diesem Markt den Heimvorteil nutzt, hält sie das im Spiel.

 

Des weiteren baut FSLR auch schon eine Polysiliziumstrategie auf. Das kann ein geschickter Zug sein, denn die Technologiesprünge geschehen in der Branche ähnlich wie in der Halbleiterindustrie schnell. kann sein, dass die Milliarden, die die Chinesen in die aktuelle Polysiliziumverarbeitungsanlagen investiert haben, in ein paar Jahren schon nicht mehr konkurrenzfähig sind.

 

Ob FSLR derzeit günstig ist, ist eine andere Frage, aber die würde sich auch bei einem ETF stellen.

 

Wacker Chemie hat hochmoderne Polysiliziumherstellungsanlagen und sie haben auch die kritische Masse um Skaleneffekte zu nutzen. Der Markt ist allerdings sehr umkämpft und die Stromkosten - für die Produktion eich wichtiger Faktor - sind in Deutschland tendenziell höher als anderswo. Wacker wird sich aber namensmäßig wacker schlagen. Ich glaube nicht, dass die Amerikaner oder Chinesen Wacker aus dem Markt drängen können.

 

Canadian Solar hat ebenfalls eine sehr solide Bilanz und mit der Pipeline an Projekten, die in 2014/2015 fertig werden, wird sich die Bilanz noch weiter verbessern. Die Produktion in China ist nicht die allergünstigste - den Platz hält m. E. Jinko solar - aber sollte konkurrenzfähig sein. CSIQ hat ein weltweites Vertriebsnetz. Das sollte man nicht unterschätzen. Allerdings spielt CSIQ mit der Eignerstruktur und dem Sitz in kanada m. E. was Transparenz, Corporate Governance und Aktionärsgleichbehandlung angeht, nicht in einer Liga mit Wacker Chemie und First Solar. Konkrete Vorwürfe gibt es da zwar nicht gegen CSIQ aber der Markt bleibt wohl mißtrauisch.

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Schildkröte
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Allerdings gibt es in den USA riesige Flächen, bei denen es keinen stört, wenn die zugepflastert werden. Das sind Wüsten und Halbsteppen mit hoher Sonneneinstrahlung und das in Bundesstaaten in denen jetzt schon grid parity besteht.

Ja, die USA sind ein riesiges Land. China auch. Da ist viel Platz für Solarparks (für Windparks ebenfalls). Die von mir verlinkte Studie vom VDI betont allerdings, dass der Trend zunehmend in Richtung verbrauchsnähere Erzeugung geht. Wobei es den Herstellern und Projektierern ja eigentlich egal sein kann, wenn die Solarparks eventuell zu weit ab vom Schuss sind. Den schwarzen Peter haben dann ggf. die Betreiber.

 

Sofern die Solarparks (und die Windparks) doch etwas weiter draußen stehen, müssten diese ja auch noch ans Stromnetz angeschlossen werden. Könnte man als Anleger nicht auch noch vom Netzausbau profitieren, indem man in

 

- Netzausbauer,

- Rohstofflieferanten und/oder

- Netzbetreiber (carrier)

 

investiert? Ein weiterer Aspekt ist, dass die Sonne nicht permanent scheint bzw. der Wind nicht ständig weht. Diese Lücken werden ggf. immer noch durch herkömmliche Kraftwerke gedeckt. In absehbarer Zeit sollten Überkapazitäten (wenn durch Sonne und Wind "zu viel" Strom erzeugt wird) zwischengespeichert werden. Dann würde es sich vielleicht auch lohnen, in Entwickler solcher Zwischenspeicher zu investieren.

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Holgerli
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Ein Player, der mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft mitspielen wird, ist m. E. FSLR. First Solar hat eine sehr solide Bilanz. Die können einiges an Krise verkraften. FSLR hat als manko die Dünnschicht-technologie, bzw. das wird so gesehen. Allerdings gibt es in den USA riesige Flächen, bei denen es keinen stört, wenn die zugepflastert werden. Das sind Wüsten und Halbsteppen mit hoher Sonneneinstrahlung und das in Bundesstaaten in denen jetzt schon grid parity besteht. Wenn FSLR allein auf diesem Markt den Heimvorteil nutzt, hält sie das im Spiel.

 

Nur sind gerade diese Wüste- und Steppenflächen nicht unbedingt das Einsatzgebiet von Dünnschichtmodulen. Vorteil von Dünnschichtmodulen ist, dass sie weniger Empfindlich bei schlechten Lichtverhältnissen und Wärme reagieren. Erster Punkt sollte gerade bei Freiflächen nicht gegeben sein. Bleibt der Vorteil der Wärmeunempfindlichkeit. Persönlich kann ich sagen das der Aspekt Wärme bei 08/15 Polykristallinen Modulen im Hochsommer bei 40°C Lufttemperatur max. 10% Leistungseinbuße bringt. Dieser Nachteil kann mit Monokristallinen Modulen noch geglättet werden. Und Polys und Monos gleichen sich preistechnisch immer weiter an.

Und gerade in der Vergangenheit waren überdurchschnittlich viele Dünnschichtmodule von vorzeitiger Degeneration betroffen bzw. benötigten deutlich teurere Trafo-Wechselrichter.

 

Das wäre mein Einwand aus rein technischer Sicht.

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Holgerli
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Ein weiterer Aspekt ist, dass die Sonne nicht permanent scheint bzw. der Wind nicht ständig weht. Diese Lücken werden ggf. immer noch durch herkömmliche Kraftwerke gedeckt. In absehbarer Zeit sollten Überkapazitäten (wenn durch Sonne und Wind "zu viel" Strom erzeugt wird) zwischengespeichert werden. Dann würde es sich vielleicht auch lohnen, in Entwickler solcher Zwischenspeicher zu investieren.

 

Gerade diesen Aspekt, dass keine Sonne scheint oder das kein Wind weht würde ich in China nur als untergeordnetes Problem sehen: Mit zig Zeitzonen scheint die Sonne länger und mit etlichen verschiedenen Klima- und Landschaftszonen weht der Wind deutlich konstanter. Die Chance, dass Überschuss-Sonne und Überschuss-Wind gespeichert werden können und müssen steigt damit mittelfristig deutlich. Für Deutschland gibt es Studien, dass bis 50 oder 60% Erneuerbare kein Speicher benötigt wird. Erst danach wird Speicher wichtig. Die 20% Kraftwerke die in Deutschland 2050 noch übrigbleiben sollen bei 80% Erneuerbare sind reine Spitzenlastkraftwerke. Das Thema Grundlast hat sich in Deutschland in spätestens 20 Jahren komplett erledigt. Auch Mittellast sollte bis 2040/45 nicht mehr das Thema sein.

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checker-finance
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Allerdings gibt es in den USA riesige Flächen, bei denen es keinen stört, wenn die zugepflastert werden. Das sind Wüsten und Halbsteppen mit hoher Sonneneinstrahlung und das in Bundesstaaten in denen jetzt schon grid parity besteht.

Ja, die USA sind ein riesiges Land. China auch. Da ist viel Platz für Solarparks (für Windparks ebenfalls). Die von mir verlinkte Studie vom VDI betont allerdings, dass der Trend zunehmend in Richtung verbrauchsnähere Erzeugung geht. Wobei es den Herstellern und Projektierern ja eigentlich egal sein kann, wenn die Solarparks eventuell zu weit ab vom Schuss sind. Den schwarzen Peter haben dann ggf. die Betreiber.

 

Diese (scheinbare?) Trend ist auch Hauptkritik an FSLR, siehe z. B. hier: http://seekingalpha.com/article/2718155-solar-energies-future-is-shining-but-is-first-solar-still-competitive-the-algorithmic-perspective?source=feed_all_articles

 

Der Artikel scheint mir allerdings auch nicht frei von Werbung für das Analyse-Tool zu sein. Auch besteht leicht die Gefahr, dass nur noch die passende Begründung für das feststehende Ergebnis gesucht worden ist.

 

Der Abgesang auf utility-scale projekts und die Dünnschichttechnologie scheint mir etwas verfrüht.

 

Vom technischen und politischen Standpunkt her ist das anzustrebende Ideal natürlich die Selbstversorgung durch die Verbraucher. Jede Übertragung von Elektrizität bedeutet Übertragungsverluste und jede Umwandlung bedeutet Umwandlungsverluste. Dogmatisch wären daher Umwandlung und Übertragung soweit möglich zu reduzieren.

 

Ich halte das aber weder für realistisch noch für pragmatisch. Es mag eine interessante technische, gesellschaftliche und politische Diskussion sein, aber wirtschaftlich und bezogen auf die Unternehmen ist dominiert die Realität der Erzeugung von Strom durch Solarparks. Das wird sich irgendwann mal ändern und graduell wird sich das in Richtung roof-top verschieben, aber da gibt es genug Zeit für FSLR darauf zu reagieren.

 

Wer anderer Ansicht ist, kann ja Aktien von Elon Musks SolarCity kaufen. Das ist dann ebenso wie Tesla eine Wette auf die Zukunft.

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Schildkröte
Posted · Edited by Schildkröte
Vom technischen und politischen Standpunkt her ist das anzustrebende Ideal natürlich die Selbstversorgung durch die Verbraucher. Jede Übertragung von Elektrizität bedeutet Übertragungsverluste und jede Umwandlung bedeutet Umwandlungsverluste. Dogmatisch wären daher Umwandlung und Übertragung soweit möglich zu reduzieren.

 

Ich halte das aber weder für realistisch noch für pragmatisch. Es mag eine interessante technische, gesellschaftliche und politische Diskussion sein, aber wirtschaftlich und bezogen auf die Unternehmen ist dominiert die Realität der Erzeugung von Strom durch Solarparks. Das wird sich irgendwann mal ändern und graduell wird sich das in Richtung roof-top verschieben, aber da gibt es genug Zeit für FSLR darauf zu reagieren.

Also wenn ein Häuslebauer auf seinem Dach eine Solaranlage für den Eigenbedarf installiert, dann ist das eine tolle Sache. Wenn mehrere Häuslebauer und/oder weitere Bürger (z. B. in der Nähe eines Wohngebietes) einen (kleinen) Solarpark in Form einer Energiegenossenschaft betreiben, dann kann das eine tolle Sache sein. Aber zur Energieversorgungssicherheit von Großstädten und der Industrie bedarf es schon etwas mehr. Sofern e.on der angekündigte Transformationsprozess zum reinen EE-Versorger und Netzbetreiber gelingt, könnte dem Konzern dies eine Perspektive bieten.

 

Ein weiterer Aspekt ist, dass die Sonne nicht permanent scheint bzw. der Wind nicht ständig weht. Diese Lücken werden ggf. immer noch durch herkömmliche Kraftwerke gedeckt. In absehbarer Zeit sollten Überkapazitäten (wenn durch Sonne und Wind "zu viel" Strom erzeugt wird) zwischengespeichert werden. Dann würde es sich vielleicht auch lohnen, in Entwickler solcher Zwischenspeicher zu investieren.

Über Google habe ich einige Anbieter von Solarspeichern gefunden: http://www.industrys...de-38132-0.html

Die sind aber nicht börsennotiert. Montana Tech wiederum schon: http://www.finanzen....omponents-Aktie

 

Daneben ist Varta auch noch im Segment Energiezwischenspeicherung aktiv. Hier hat das Unternehmen 2013 begonnen, ein Solarstromspeichersystem zu betreiben, was mehr als 5 Mio. Euro Umsatz gebracht hat. In Österreich will Varta im Juni einen Solarspeicher für private Haushalte vorstellen.

2013 setzte die Montana-Batteriesparte Energy Storage (Varta-Gruppe) 162 Millionen Euro um (2012: 155 Millionen Euro). Das operative Ergebnis (Ebitda) schrumpfte von rund 21 auf 20,4 Millionen Euro. 2014 sind eine Umsatz- und Ergebnissteigerung angepeilt.

Hier der vollständige Artikel: http://wirtschaftsbl...Batteriefabrik-

 

Bei SMA läuft es derweil nicht rund: http://www.wiwo.de/f...e/11062022.html

Bei Meyer Burger sieht es nicht besser aus: http://www.fuw.ch/article/meyer-burger-schliesst-impairment-nicht-aus/

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Holgerli
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Es gibt wieder eine Prognose zum Ranking der größten Modul-Hersteller 2014.

Man sieht, dass die Prognosen untereinander nicht wirklich konsistent sind, dennoch sollte ein gute Tendenz sichtbar sein:

 

post-23733-0-75024500-1417773817_thumb.jpg

 

Ich bleibe dabei: Bei der asiatischen Übermacht, sollte eine deutliche Länderumverteilung hin zu Asien in Betracht gezogen werden.

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Schildkröte
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Baubeginn für 400-Millionen-Dollar-Solarprojekt in Mexiko

 

"...Die mexikanische Gemeinde Ahumada und das Unternehmen Soluciones EFI haben mit den Erdarbeiten für ein Solarprojekt mit einem Gesamtvolumen von 400 Millionen Dollar (292,5 Millionen Euro) begonnen...."

 

"...Die Module sollen von einem namentlich nicht genannten deutschen Hersteller geliefert werden..."

 

Es gibt doch keinen deutschen Modulhersteller mehr in Deutschland außer Solarworld, warum die Geheimniskrämerei? Welcher deutsche Modulhersteller wohl diesen Megaauftrag an Land gezogen hat? Solarworld hätte einen Börsenwert halb so groß wie dieser Auftrag, aber von den Modulen her könnten sie das beliefern, Solarworld hat eine Kapazität von über 1300 MW, also Potential für 1 Milliarde Euro Jahresumsatz!

 

Bei einem Börsenwert von 180 Mio Euro zum derzeitigen Kurs ist Solarworld stark unterbewertet, mich wundert, dass das noch so wenige erkannt haben, aber das liegt wohl an dem Schuldenschnitt, vielle haben die alte Solarworld noch im Kopf, aber wir haben ja jetzt ein ganz neues Unternehmen, kaum noch Schulden, dafür an der Börse sehr günstig bewertet!

Quelle: https://www.wertpapier-forum.de/topic/1476-solarworld/?do=findComment&comment=924749

 

Den letzten Absatz kann man wohl als euphorisch betrachten (wie einst bei Nokia und Commerzbank). Das o. g. Projekt hört sich jedoch interessant an. Allerdings ist Soluciones EFI nicht börsennotiert: http://www.solucionesefi.com/index.php?option=com_content&view=frontpage

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Schildkröte
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Danke für den Link! Es wäre nett gewesen, wenn Du noch kurz etwas dazu geschrieben hättest bzw. wichtige Kernaussagen vom Artikel als Zitat wiedergegeben hättest. Letzteres tue ich hiermit:

 

Als der DAX-Konzern E.ON bekannt gab, dass er sich in zwei Unternehmen aufspalten wolle, war das wie eine Initialzündung. Möglicherweise schaut sich E.ON ja auch unter den börsennotierten Betreibern von Solar- und Windparks um. Erste Adresse in Deutschland ist hier das im SDAX gelistete Unternehmen Capital Stage. Die Hamburger bewirtschaften zurzeit 41 Solar- und 6 Windparks mit einer Gesamtleistung von 313 Megawatt. Spürbar kleiner ist, mit einem Börsenwert von gut 48 Mio. Euro, der künftig unter 7C Solarparken firmierende Solaranlagenbetreiber Colexon Energy. Zum erweiterten Kreis der Wind- und Solarparkbetreiber zählen auch Unternehmen wieEnergiekontor, die allerdings in erster Linie Projektierer sind.

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Schildkröte
Posted · Edited by Schildkröte
Nach der Pleite von Q-Cells übernahm der südkoreanische Hanwha-Konzern Produktion und Forschung des Solarzellenherstellers aus Bitterfeld. Nun führt Hanwha Q-Cells und SolarOne zusammen - und formt den größten Hersteller von Solarzellen weltweit. Hauptsitz ist Seoul, die Technologie-Sparte bleibt in Deutschland.

Hier der vollständige Artikel: http://www.manager-m...39.html#ref=rss

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Holgerli
Posted · Edited by Holgerli
Nach der Pleite von Q-Cells übernahm der südkoreanische Hanwha-Konzern Produktion und Forschung des Solarzellenherstellers aus Bitterfeld. Nun führt Hanwha Q-Cells und SolarOne zusammen - und formt den größten Hersteller von Solarzellen weltweit. Hauptsitz ist Seoul, die Technologie-Sparte bleibt in Deutschland.

 

Ich denke, dass das der richtige Weg ist. Bei vielen der kleinen, deutschen aktuell noch überlebenden, Modulherstellern habe ich Bedenken, dass die die in ihrer Niesche überleben können. Die haben aufgrund ihrer geringen Größe kaum Möglichkeiten ins Ausland zu expandieren und sind so auf Gedeih und Verderb auf den deutschen Markt angewiesen. Im Oktober ist der Zubau allerdings auf 75 MW zusammengebrochen. Der Kuchen wird aktuell in Deutschland immer kleiner. Und ich denke, zu klein auch für die Kleinen.

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checker-finance
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Ich denke, dass das der richtige Weg ist. Bei vielen der kleinen, deutschen aktuell noch überlebenden, Modulherstellern habe ich Bedenken, dass die die in ihrer Niesche überleben können. Die haben aufgrund ihrer geringen Größe kaum Möglichkeiten ins Ausland zu expandieren und sind so auf Gedeih und Verderb auf den deutschen Markt angewiesen. Im Oktober ist der Zubau allerdings auf 75 MW zusammengebrochen. Der Kuchen wird aktuell in Deutschland immer kleiner. Und ich denke, zu klein auch für die Kleinen.

 

Für die Holding Hanwha ist das sicher besser als für die Tochter Hanwha SolarOne. Die Angabe "größter Hersteller von Solarzellen" scheint mir etwas zweifelhaft. Ist aber auch egal. Was zählt ist nicht Größe, sondern Kosten. Bei den Kosten sieht es für Hanwha SolarOne nicht so gut aus.

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Schildkröte
Posted · Edited by Schildkröte

Solarworld will in Kürze mit der Produktion von Ingots, einem Vorprodukt für Solarmodule, im thüringischen Werk in Arnstadt beginnen, welches man kürzlich von Bosch inkl. einer Mitgift in Höhe von 130 Mio. € von Bosch erwarb: http://www.wiwo.de/u...r/11118342.html

 

Solarworld und Qatar Solar Technologies werden bald ein Silizium-Werk in Katar starten - der Rohstoff ist wichtig für die Modulproduktion. Die Fertigung soll dann schrittweise auf die Jahreskapazität von 8000 Tonnen hochgefahren werden.Bis 2016 soll dort [in Katar - Anm. der Schildkröte] ein Werk für Hochleistungsmodule mit einer Jahreskapazität von rund 250 Megawatt für den arabischen Markt entstehen.

Qatar Solar Technologies (QSTec) ist nicht börsennotiert: http://www.qstec.com/

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Holgerli
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Ist aber auch egal. Was zählt ist nicht Größe, sondern Kosten. Bei den Kosten sieht es für Hanwha SolarOne nicht so gut aus.

 

Halte ich für etwas zu kurz gedacht, zumindest bei kleinen, unabhängigen Hersteller. Aber selbst bei einer Yingli als nicht so kleinen aber dennoch unabhängigen Hersteller sieht man das Problem: Einmal den nicht so optimalen Weg schritten und man kann dem Markt nicht mehr folgen, weil das Geld fehlt. ob dies nun geschieht weil man zu klein ist und deswegen nicht genug Cash aufbauen konnte oder einfach nur ein paar schlechte Jahre und Cash fehlt: Das Ergebnis ist das Gleiche.

Eine Hanwha oder eine Hyundai hingegen drücken einfach Kohle von einer anderen Konzern-Sparte darein und es geht weiter.

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checker-finance
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Ist aber auch egal. Was zählt ist nicht Größe, sondern Kosten. Bei den Kosten sieht es für Hanwha SolarOne nicht so gut aus.

 

Halte ich für etwas zu kurz gedacht, zumindest bei kleinen, unabhängigen Hersteller. Aber selbst bei einer Yingli als nicht so kleinen aber dennoch unabhängigen Hersteller sieht man das Problem: Einmal den nicht so optimalen Weg schritten und man kann dem Markt nicht mehr folgen, weil das Geld fehlt. ob dies nun geschieht weil man zu klein ist und deswegen nicht genug Cash aufbauen konnte oder einfach nur ein paar schlechte Jahre und Cash fehlt: Das Ergebnis ist das Gleiche.

Eine Hanwha oder eine Hyundai hingegen drücken einfach Kohle von einer anderen Konzern-Sparte darein und es geht weiter.

 

Suntech war mal der weltgrößte Produzent und ist pleite.

 

Solarworld und Q-Cells waren auch mal in den top ten der größten Produzenten und sind in oder durch die Insolvenz gegangen.

 

Größe hat nichts geholfen. Was Du meinest, ist nicht Größe sondern Konzernzugehörigkeit. klar, wenn man nur eine abhängige Sparte in einem Mischkonzern ist, kann man darauf hoffen, durchgefüttert und quersubventioniert zu werden. Das ist aber keine investitionsperspektive.

 

Yingli ist übrigens auch kein kleiner Produzent, sonder einer der ganz großen. Das ist aber nicht die Lösung des Problems, sondern die Ursache. Yingli hat die Kapazitätsausweitung mit Schulden finanziert.

 

Was in der Solarindustrie für den Anleger zählt, sind dieselben Kriterien wie sonst auch: Finanzielle Stabilität, Marge, konkurrenzfähige Produkte, etc. Marge kommt im commodity-Bereich über die Kosten. Deswegen ist Produktionsausweitung grundsätzlich nicht verkehrt, denn sie ermöglicht Skaleneffekte. Das hat bei Jinko Solar und Canadian Solar m. E. auch ganz gut geklappt. Da haben die Investitionen in neue Produktion zu sinkenden Kosten geführt.

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Holgerli
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Suntech war mal der weltgrößte Produzent und ist pleite.

Solarworld und Q-Cells waren auch mal in den top ten der größten Produzenten und sind in oder durch die Insolvenz gegangen.

Yingli ist übrigens auch kein kleiner Produzent, sonder einer der ganz großen. Das ist aber nicht die Lösung des Problems, sondern die Ursache. Yingli hat die Kapazitätsausweitung mit Schulden finanziert.

Naja, was nutzt es Dir unter den Top 10 einer Branche zu sein und ggf. auch 6 oder 7 Prozent Umsatzrendite zu haben, wenn aufgrund der relativen Größe dennoch nicht genug Kohle reinkommt um der Größe entsprechend in neue Maschinen und F&E zu investieren? SW hatte niemals auch nur 1,5 Mrd EUR Jahresumsatz.

Yingli selbst hat es als größtes Unternehmen der Branche niemals auch nur nahe 2 Mrd EUR Umsatz gebracht. Relativ groß aber auch absolut klein.

 

Größe hat nichts geholfen. Was Du meinest, ist nicht Größe sondern Konzernzugehörigkeit. klar, wenn man nur eine abhängige Sparte in einem Mischkonzern ist, kann man darauf hoffen, durchgefüttert und quersubventioniert zu werden. Das ist aber keine investitionsperspektive.

Yingli ist übrigens auch kein kleiner Produzent, sonder einer der ganz großen. Das ist aber nicht die Lösung des Problems, sondern die Ursache. Yingli hat die Kapazitätsausweitung mit Schulden finanziert.

Da magst Du Recht haben, aber Konzernzugehörigkeit hat auch was mit Größe zu tun. Wir können jetzt gerne die Kennziffern raussuchen aber die meisten Konzerne in der Branche können kaum ohne Schulden aus sich heraus wachsen. SunTech ist das Beste Beispiel dafür, dass Konzernzugehörigkeit zwar langfristig keine Perspektive sein mag. Kurz- bis mittelfristig schein keine Konzernzugehörigkeit aber auch keine Perspektive zu sein.

 

Was in der Solarindustrie für den Anleger zählt, sind dieselben Kriterien wie sonst auch: Finanzielle Stabilität, Marge, konkurrenzfähige Produkte, etc. Marge kommt im commodity-Bereich über die Kosten. Deswegen ist Produktionsausweitung grundsätzlich nicht verkehrt, denn sie ermöglicht Skaleneffekte. Das hat bei Jinko Solar und Canadian Solar m. E. auch ganz gut geklappt. Da haben die Investitionen in neue Produktion zu sinkenden Kosten geführt.

Das Problem ist: Der ganze Markt der mit "Solar" zu tun hat ist insich selber sehr instabil. Ein guter Teil der Solarworld-Schwierigkeiten hatte mit den impoldierenden Kosten bei Polysilizium (runter von 500 USD/kg auf jetzt um 20,00 USD/kg) und zu langfristigen Verträgen, dabei deutlich fallenden Modulpreisen, bei gleichzeitig immer weiter wachsendender Konkurrenz zu tun. Bei Yingli und SunTech ist es m.M.n. nicht anders. Mit Jinko und Canadian hast du aus Investorensicht m.M.n. die wenigen Ausnahmen rausgepickt. Anmerkung: Jinko und Canadian wäre für mich als Käufer nicht die erste Wahl.

 

Anmerkung: Auch wenn man es vielleicht nicht so direkt rauslesen kann, denke ich, dass wir doch näher beieinander sind als man denkt.

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Schildkröte
Posted · Edited by Schildkröte

@ Holgerli:

Hast Du Dich schon hinreichend mit der Kennzahlenanalyse beschäftigt? Mit ein wenig Erfahrung solltest Du die Spreu vom Weizen (weitestgehend) trennen können. Größe (allein) ist wie von checker-finance bereits erwähnt nicht alles. Es kommt vor allem darauf an, dass ein Unternehmen wirtschaftlich so aufgestellt ist, dass es die (über-)nächste Krise (nach Möglichkeit) überstehen wird. Wir schnacken hier über eine Wachstumsbranche, in der Solarworld & Co. sicher nicht die Letzten waren, die über die Wupper gingen. Wer in diesem Métier als Nächstes pleite gehen bzw. bestenfalls übernommen wird und wer vor allem auf der Sonnenseite stehen wird/könnte, dies wollen wir in diesem Thread ausloten.

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checker-finance
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Das Problem ist: Der ganze Markt der mit "Solar" zu tun hat ist insich selber sehr instabil. Ein guter Teil der Solarworld-Schwierigkeiten hatte mit den impoldierenden Kosten bei Polysilizium (runter von 500 USD/kg auf jetzt um 20,00 USD/kg) und zu langfristigen Verträgen, dabei deutlich fallenden Modulpreisen, bei gleichzeitig immer weiter wachsendender Konkurrenz zu tun. Bei Yingli und SunTech ist es m.M.n. nicht anders. Mit Jinko und Canadian hast du aus Investorensicht m.M.n. die wenigen Ausnahmen rausgepickt. Anmerkung: Jinko und Canadian wäre für mich als Käufer nicht die erste Wahl.

 

Anmerkung: Auch wenn man es vielleicht nicht so direkt rauslesen kann, denke ich, dass wir doch näher beieinander sind als man denkt.

 

Der Punkt interessiert mich: Warum sind für Dich als Käufer (von Modulen oder Aktien?) JKS oder CSIQ nicht erste Wahl?

 

FSLR ist finanziell auch stabil aufgestellt, ist nicht von Polysiliziumpreisen abhängig, hat einen globalen Vertrieb und ist profitabel. Bei Trina Solar bin ich mir nicht so sicher, aber die scheinen auch gut positioniert zu sein.

 

Obwohl der Ölpreis wohl faktisch wenig Einfluß auf die Nachfrage nach PV-Modulen hat, bzw. die Substitutionseffekte gering sind, schlägt der sinkende Ölpreis auf den Aktienkurs der PV-Hersteller durch. Könnte ein Effekt davon sein, dass PV allgemein zu Energie gezählt wird und Energie eben wegen des Ölpreies abverkauft wird. Das könnte zu einer Kaufgelegenheit führen.

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checker-finance
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Habe ich kürzlich ohne Quellenangabe gelesen, kommt aber m. E. ganz gut hin:

 

TRINA Solar (TSL)___Produktionskosten ca. $0.50/Watt _____Produktion über 3 GW

Yingli Solar (YGE) ___Produktionskosten ca. $0.53/Watt _____Produktion über 3 GW

Canadian Solar(CSIQ) Produktionskosten ca. $0.50/Watt _____Produktion ca. 3 GW

Jinko Solar (JKS)____ Produktionskosten ca. $0.47/Watt _____Produktion fast 3 GW

JA Solar(JASO)______Produktionskosten ca. $0.52/Watt _____Produktion fast 3 GW

 

Spitzentrio bei niedrigen Produktionskosten sind damit JKS, CSIQ und TSL

Spitzentrio bei der Produktionsmenge sind damit TSL, YGE, CSIQ.

 

Die Produktionsmenge taugt kaum als Differenzierungskriterium, da sie alle nah bei einander sind. Die Produktionskosten variieren schon stärker. Sieht zwar nur nach Unterschieden im einstelligen Cent-Bereich aus aber bei 3 GW, d. h. 3.000.000.000 machen die 6 Cent zwischen JKS und YGE eine Differenz von 180 Mio. USD Kosten.

 

Jetzt müßte man noch die Verkaufspreise dagegen setzen. Wenn YGE höhere Preise erzielt, holen sie die höheren Kosten wieder rein. Ich denke aber, da nehmen die sich nicht viel. Eher erzielen CSIQ und TSL höhere Preise, weil sie die Module selbst in Solarparks verbauen und diese dann mit Mehrwert verkaufen.

 

Entnommen heute auf Seeking Alpha: Bei ROA und ROE führt CSIQ vor JKS und TSL. Bei YGE sind diese Werte negativ. Bei der Bruttomarge liegt JKS vor CSIQ und diese vor TSL und YGE.

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Holgerli
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Anmerkung: Jinko und Canadian wäre für mich als Käufer nicht die erste Wahl.

Der Punkt interessiert mich: Warum sind für Dich als Käufer (von Modulen oder Aktien?) JKS oder CSIQ nicht erste Wahl?

Meine Aussage bezog sich rein auf die Qualität bzw. den Herstellungsprozes.

Aktien von Einzelunternehmen aus dem Solarbereich sind eh für mich Tabu (dass schrieb ich schon weiter oben). Der Markt boomt zwar, aber SunTech und in gewisser Weise auch Yingli zeigen wie schnell es von Topp nach Hopp gehen kann.

 

Bei Canadian musste ich im PV-Forum nur 5 Minuten lang suchen, dann hatte ich 2x Schneckenspuren und 1x Braue Flecken ohne genauere Erklärung über die Entstehung. Sind zwar ältere Module aber wenn man bedenkt, dass die Module 20 Jahre EEG durchalten sollen. Hinzu kommt, dass Yingli bzw. Trina deutlich unanfälliger sind.

 

Jinko hat weniger Qualitätsprobleme wurde aber in der Vergangenheit in China(!) wegen Umweltverschmutzung zwischenzeitlich geschlossen. Da passt was für mich nicht. Umwelttechnik verkaufen aber selber Umweltsau sein.

 

Ganz nebenbei: Ich habe mich ganz bewusst für Yingli-Module für einen Teil/Dachseite meiner Hausdachanlage entschieden, weil man Yingli eigentlich immer nur gutes hörte und hört. Die andere Seite meines Daches sind mit Talesun-Modulen eingedeckt. Sind mit großen Hoffnungen in Deutschland gestartet und m.M.n. gescheitert. In China machen die aber unverdrossen weiter.

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checker-finance
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Der Punkt interessiert mich: Warum sind für Dich als Käufer (von Modulen oder Aktien?) JKS oder CSIQ nicht erste Wahl?

Meine Aussage bezog sich rein auf die Qualität bzw. den Herstellungsprozes.

Aktien von Einzelunternehmen aus dem Solarbereich sind eh für mich Tabu (dass schrieb ich schon weiter oben). Der Markt boomt zwar, aber SunTech und in gewisser Weise auch Yingli zeigen wie schnell es von Topp nach Hopp gehen kann.

 

Bei Canadian musste ich im PV-Forum nur 5 Minuten lang suchen, dann hatte ich 2x Schneckenspuren und 1x Braue Flecken ohne genauere Erklärung über die Entstehung. Sind zwar ältere Module aber wenn man bedenkt, dass die Module 20 Jahre EEG durchalten sollen. Hinzu kommt, dass Yingli bzw. Trina deutlich unanfälliger sind.

 

Jinko hat weniger Qualitätsprobleme wurde aber in der Vergangenheit in China(!) wegen Umweltverschmutzung zwischenzeitlich geschlossen. Da passt was für mich nicht. Umwelttechnik verkaufen aber selber Umweltsau sein.

 

Allerdings produziert CSIQ eine ähnliche Menge wie Trina, Yingli, Jinko und JA Solar und findet offenbar genug Käufer und vor allem auch solche, die ganze Solarparks von CSIQ kaufen, die CSIQ mit CSIQ-Modulen gebaut hat. Gäbe es gravierende Qualitätsmängel, müßte man das irgendwo in der Bilanz sehen.

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Holgerli
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Canadian produziert heute in ähnlich großen Mengen. Früher war Canadian im Vergleich zu den damals großen deutlich kleiner. Was ich sagen will: Ich bin auch nicht der einzige der solche Bedenken hat. Ist aber wie gesagt "nur" meine Meinung. Ich persönlich als a. Kleininvestor, b. Kleinaktionär, b. Mitinvestor in einen Solarpark würde nicht in Canadian oder Jinko investieren solange es (m.M.n.) bessere Alternativen gibt.

Aber das ist bei Investments ja immer so: Die Meinungen gehen auseinander und jeder muss für sich selber im reinen sein.

 

Ein Problem was wir beide nicht auf dem Radar hatten: Umgelabelte Module. Zumindest Yingli machte in 2013 keinen Hehl daraus, dass gut 10% der unter dem Namen Yingli verkauften Module eben nicht aus eigener Produktion waren, sondern zugekauft und umgelabelt (diese sind aber wohl nicht nach Deutschland gekommen, "Kreise" munkelten aber, dass eine Ladung in Kroatien stand und ggf. im Ramen der Strafzollpanik ggf. in Telen nach Deutschland "eingesickert" sein könnte. Über die Qualität der zugekauften Module gibt es aber keine Aussagen. Weder positive noch negative). Keine Ahnung inwieweit das bei Canadian früher und heute ähnlich ist/war und die problematischen Module umgelabelte Zukäufe waren.

In diesem Jahr ist es (meiner Beobachtung nach) vergleichsweise ruhig geworden um Qualitätsprobleme mit Modulen.

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