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Woidfohra

Welcher Online-Broker ist der richtige?

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Rick_q
· bearbeitet von Rick_q

@morini 

von den paar Kommentaren sollte man sich nicht all zu sehr abschrecken. Guck mal die Bewertungen von comdirect und consors bei trustpilot an. 1,3 und 1,6 Sterne - würdest du dich nach dem Lesen der Bewertungen dort anmelden? 

Wahrscheinlich nicht, aber die meisten Kunden sind dort wohl zufrieden - es schreiben meistens nur die, bei denen was schief gelaufen ist. 

 

Ich bin noch in einem anderen Forum unterwegs, da ist gefühlt jeder zweite bei IB - weil eben man sich gegenseitig dort was abguckt, ist nicht objektiv. 

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Belgien
vor 6 Minuten von Rick_q:


….würdest du dich nach dem Lesen der Bewertungen dort anmelden? 

 

Warum denn nicht? Für mich sind eigene Erfahrungen immer entscheidend, Bewertungen, Meinungen,  und/oder Testberichte  in Blogs, Foren, Bewertungsportale u.ä. lese ich aus Unterhaltungsgründen dennoch gerne. 

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Rick_q
vor 2 Minuten von Belgien:

Warum denn nicht? Für mich sind eigene Erfahrungen immer entscheidend

Es kommt auch darauf an, was dort zu lesen ist. Wenn da steht Design ist sch...e, dann lass ich es selbst testen und mich überzeugen, wenn da mehrere Leute schreiben dass das Geld weg ist, dann werde ich stutzig.

 

 

 

 

 

 

 

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morini
vor 4 Stunden von Rick_q:

Es kommt auch darauf an, was dort zu lesen ist. Wenn da steht Design ist sch...e, dann lass ich es selbst testen und mich überzeugen, wenn da mehrere Leute schreiben dass das Geld weg ist, dann werde ich stutzig.

 

Das sehe ich genauso.

 

Aufgrund der Tatsache, dass hier im Forum und außerdem im Forum von wallstreet-online die gravierenden Probleme von Smartbroker+ geschildert worden sind, habe ich darauf verzichtet, dort ein Depot zu eröffnen, wodurch mir wohl einiges erspart geblieben ist.

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Gast240501
vor 8 Stunden von morini:

 

Das sehe ich genauso.

 

Aufgrund der Tatsache, dass hier im Forum und außerdem im Forum von wallstreet-online die gravierenden Probleme von Smartbroker+ geschildert worden sind, habe ich darauf verzichtet, dort ein Depot zu eröffnen, wodurch mir wohl einiges erspart geblieben ist.

Ich kann dir nur zustimmen, dass diese geschilderten Erfahrungen sehr viel erspart haben..

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Gast240501
Am 30.4.2024 um 09:03 von Rwolf:

Ja, das Smartbroker(DAB) Depot hatte gute Konditionen, auch wenn die Technik darum verstaubt war.


Ich suche tatsächlich neben meinem Trade Republic Depot noch einen guten Allrounder, der unter anderem Schweizer Aktien anbietet.

Die Frage richtet sich natürlich an die gesamte Community, vielen Dank für eure potentiellen Ratschläge.

Meine Frage ist ein wenig untergegangen, daher freue ich mich natürlich über Antworten.

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west263
Am 30.4.2024 um 09:03 von Rwolf:

der unter anderem Schweizer Aktien anbietet.

da musst Du dann auch darauf achten, dass die Tax Voucher dir nicht gleich schon zu Beginn, die ersten Kosten verursachen. Mittlerweile lässt sich so manchen Broker dieses kleine Stück Papier ordentlich bezahlen.

Ich weiß, dass die ING früher die Tax Voucher kostenlos zur Dividenden Zahlung gleich mit an die Abrechnung angehangen hat. Ob das heute auch noch so ist, kann ich nicht sagen, da ich keine Schweizer Aktien mehr habe.

 

Wenn Du konkret weißt, welche Aktie Du kaufen möchtest, würde ich mal in dem entsprechenden Aktien Thread anfragen, ob jemand diese Aktie bei der ING hält und wie das mit dem Voucher jetzt läuft.

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Gast240501
· bearbeitet von Rwolf
vor 54 Minuten von west263:

da musst Du dann auch darauf achten, dass die Tax Voucher dir nicht gleich schon zu Beginn, die ersten Kosten verursachen. Mittlerweile lässt sich so manchen Broker dieses kleine Stück Papier ordentlich bezahlen.

Ich weiß, dass die ING früher die Tax Voucher kostenlos zur Dividenden Zahlung gleich mit an die Abrechnung angehangen hat. Ob das heute auch noch so ist, kann ich nicht sagen, da ich keine Schweizer Aktien mehr habe.

 

Wenn Du konkret weißt, welche Aktie Du kaufen möchtest, würde ich mal in dem entsprechenden Aktien Thread anfragen, ob jemand diese Aktie bei der ING hält und wie das mit dem Voucher jetzt läuft.

Danke für den Vorschlag, bei der ING werden die Tax Voucher kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ich finde nur die Orderprovision dort ziemlich saftig, 0.25% + 4,90 Euro.

Gäbe es preiswerte Alternativen?

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west263
vor 18 Minuten von Rwolf:

bei der ING werden die Tax Voucher kostenlos zur Verfügung gestellt.

und genau das habe ich als Frage gestellt, ob es noch so sei, da ich es nicht konkret weiß, wie der aktuelle Stand ist.

 

vor 19 Minuten von Rwolf:

Ich finde nur die Orderprovision dort ziemlich saftig, 0.25% + 4,90 Euro.

der Service möchte bezahlt werden.

Du musst zusätzlich bedenken, dass Schweizer Aktien nicht mehr so einfach an jeder Börse in der EU gekauft werden können. Von daher reduziert sich die Anzahl der Broker, bei denen die Aktien erworben werden können, von ganz allein.

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IndexP
Am 30.4.2024 um 09:01 von morini:

Ein wenig stutzig macht mich übrigens die Tatsache, dass im WPF wenig übers Targobank-Direkt-Depot diskutiert wird. Wenn die Qualität des dortigen Kundensupports sehr gut wäre, wären 4,90 € pro Order natürlich ein guter Preis. Allerdings bezweifle ich genau das....

 

Das Depot finde ich schon ganz in Ordnung bei der Targobank.

Seit ca. 15 Jahren Kunde dort - es gab nie Grund zur Beanstandung, Abrechnungen fehlerfrei. (daher kann ich auch wenig zur Qualität des Supports sagen)

 

Die 4,90€ flat Gebühr bei der Targo gelten aber nur für einen Handelsplatz (hab vergessen, welcher) - für normale Orders an anderen Börsen bezahlst du die "üblichen" 4,90€ plus 0,25%.

Also so ähnlich wie bei den definitiv (noch) besseren Brokern wie Consors oder ING.

Es gab also in der Vergangenheit wenig Grund für die Targobank - außer daß dort das max. Cap bei ~35€ liegt, und nicht erst bei ~70€.

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hattifnatt
Am 1.5.2024 um 11:48 von Gast240501:

Gäbe es preiswerte Alternativen?

Jede Menge Fragen zu Brokern stellen und sich dann nach einem Tag löschen lassen. Leute gibt's :-*

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morini
· bearbeitet von morini
vor 52 Minuten von IndexP:

 

Das Depot finde ich schon ganz in Ordnung bei der Targobank.

Seit ca. 15 Jahren Kunde dort - es gab nie Grund zur Beanstandung, Abrechnungen fehlerfrei. (daher kann ich auch wenig zur Qualität des Supports sagen)

 

Die 4,90€ flat Gebühr bei der Targo gelten aber nur für einen Handelsplatz (hab vergessen, welcher) - für normale Orders an anderen Börsen bezahlst du die "üblichen" 4,90€ plus 0,25%.

Also so ähnlich wie bei den definitiv (noch) besseren Brokern wie Consors oder ING.

Es gab also in der Vergangenheit wenig Grund für die Targobank - außer daß dort das max. Cap bei ~35€ liegt, und nicht erst bei ~70€.

 

Bin eigentlich davon ausgegangen, dass die 4,90€ flat Gebühr bei der Targobank für Tradegate, L&S und gettex gelten würde, was deinem Post zufolge dann wohl doch nicht der Fall ist.

 

Inzwischen denke ich, dass man mit Depots bei Neo-Brokern wie Traders Place, Trade Republic und justTrade besser bedient ist als mit einem Direkt-Depot bei der Targobank.

Der Broker, der für mich aufgrund zahlreicher Probleme überhaupt nicht infrage kommt, ist Smartbroker+.

 

P.S.: Ich weiß übrigens nicht, was ein "max. Cap" überhaupt ist.  :unsure:

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morini
· bearbeitet von morini
vor 38 Minuten von hattifnatt:

Jede Menge Fragen zu Brokern stellen und sich dann nach einem Tag löschen lassen. Leute gibt's :-*

 

Ist "Gast240501" eventuell aus irgendeinem Grund von einem Moderator gelöscht worden, oder hat er die Löschung selber beantragt, was auch ich seltsam finden würde?

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Rick_q
vor einer Stunde von IndexP:

Seit ca. 15 Jahren Kunde dort - es gab nie Grund zur Beanstandung, Abrechnungen fehlerfrei.

Wahrscheinlich ist es der Grund, dass im Targobank Thread wenig los ist. 

vor einer Stunde von IndexP:

Die 4,90€ flat Gebühr bei der Targo gelten aber nur für einen Handelsplatz (hab vergessen, welcher) -

Nein, es gilt für alle außerbörslichen Handelsplätze. 

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Belgien
· bearbeitet von Belgien
vor 58 Minuten von morini:

 

Bin eigentlich davon ausgegangen, dass die 4,90€ flat Gebühr bei der Targobank für Tradegate, L&S und gettex gelten würde, was deinem Post zufolge dann wohl doch nicht der Fall ist.

 

P.S.: Ich weiß übrigens nicht, was ein "max. Cap" überhaupt ist.  :unsure:

Wer seit 15 Jahren ein Depot bei der Targo hat, wird kein Direkt Depot haben, da dieses Depotmodell erst seit elf Monaten existiert und nur Neukunden offensteht. Wer als Bestandskunde ein Direkt-Depot haben will, muss kündigen und 24 Monate warten. Die 4,90€ Flat Fee beim Direkt Depot gilt für alle außerbörslichen Handelsplätze, die bei der Targo angeschlossen sind. Dazu gehören im Aktien- und ETF-Handel Tradegate, L&S, Baader Bank, SocGen und der Targo Trading Desk. Gettex und Quotrix sind nicht angeschlossen, was im Falle von Gettex kein Problem ist, da bei Aktien/ETFs Baader Bank OTC-Handel identisch zu Gettex-Handel ist. Anleihen lassen sich außerbörslich zusätzlich noch über Steubing handeln. Es gibt somit schon einige Möglichkeiten, das Flat Fee Angebot auch zu nutzen.

 

Broker mit prozentual definierten Gebühren, z.B. das populäre Modell „4,95€ + 0.25% der Ordersumme“, haben (fast) alle eine maximale Gebühr für eine Order, was mit „max. Cap“ gemeint sein dürfte. Dieser Wert, bei der Targo auch im Direkt Depot wichtig für den börslichen Handel, ist bei der Targo mit 34,90€ vergleichsweise niedrig. Die ING kappt z.B. erst bei 69,90€. Für mich persönlich ist dieser „max. Cap“ die entscheidende Größe bei einem Vergleich von Broker-Konditionen, da ich bei jeder Order diese Summe bezahlen muss.
 

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StE
vor 14 Minuten von Belgien:

da ich bei jeder Order diese Summe bezahlen muss

Willkommen im Club der Leute mit diesem Luxusproblem. D.h. Kunde bei Targo?

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morini

@Rick_q & @Belgien:

Danke für eure hilfreichen Richtigstellungen.

Was außerbörsliche Handelsplätze anbelangt, ist mit Tradegate, L&S, Baader Bank, SocGen und der Targo Trading Desk wohl alles Wichtige abgedeckt. Tradegate Exchange und L&S Exchange werden von der Targobank als börsliche Handelsplätze wohl nicht angeboten.

Das Targobank-Direkt-Depot ist auf jeden Fall eine kostengünstigere Alternative zu Flatex (außer Neukundenaktion) und Smartbroker (DAB).

Das niedrigere „max. Cap“ wäre für mich eventuell in seltenen Fällen (Wertpapier-Verkauf) interessant.

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Rick_q
vor 29 Minuten von morini:

Das Targobank-Direkt-Depot ist auf jeden Fall eine kostengünstigere Alternative zu Flatex (außer Neukundenaktion) und Smartbroker (DAB).

Wie ich schon im anderen Thread erwähnt habe, kosten

bei Targobank Kapitalmaßnahmen (20€, bei deutschen Papieren 10€)

Da ist es eine Frage ob Flatex oder Targobank langfristig kostengünstiger ist. 

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A_Kostolany
Am 2.5.2024 um 23:13 von Belgien:

Für mich persönlich ist dieser „max. Cap“ die entscheidende Größe bei einem Vergleich von Broker-Konditionen, da ich bei jeder Order diese Summe bezahlen muss.

Interessant, wie unterschiedlich Anlagestrategien sein können (ohne jegliche Wertung). Meine angestrebte möglichst breite Risikostreuung steht dieser Großorder-Strategie vermutlich diametral gegenüber. Ausgewählte Wertpapiere (ver-)kaufe ich lieber zeitversetzt in Tranchen. Könnte aber auch sein, dass 1.000,- € für manch einen gemäß Hilmar Kopper nicht der Investition würdige Peanuts sind.


Über Ordergebühr-Deckelung muss man sich bei Neo-Brokern ja zum Glück keine Gedanken machen (zum Ausgleich gibt es aber ausreichend andere Probleme ;-).

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A_Kostolany
Am 3.5.2024 um 09:24 von Rick_q:

kosten

bei Targobank Kapitalmaßnahmen (20€, bei deutschen Papieren 10€)

Da sieht man wieder, wie einfallsreich Banken/Broker bei den Gebühren sein können. Die Untersuchung der Eignung der Targobank als Broker für mich kann ich mir also sparen. Ähnliches stellte ich seinerzeit bei maxxblue fest, nachdem ich dort aufgrund der QuSt-Ermäßigung und/oder -Erstattung für zahlreiche Länder letztes Jahr ein Depot im Rahmen einer Neukunden-Aktion eröffnete. Angesichts der Mindestordergebühr v. 10,- € käme es ohnehin nur zum Halten ausgewählter Positionen in Frage. Wg. des unvorhersehbaren Kostenrisikos, zumal gerade nordamerikanische AGs gerne mal aufspalten, zusammenlegen, auslagern, übernehmen, verschmelzen, Kapital erhöhen oder reduzieren u. ä., verzichtete ich schließlich auf die Nutzung. Auch AGs mit „Aktien-Dividenden“ würden einem teuer zu stehen kommen. Hierbei nehme ich an, dass normale Dividenden, also bare Gewinnausschüttungen, nicht als Kapitalmaßnahmen gezählt werden.

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Sapine
vor 28 Minuten von A_Kostolany:

Interessant, wie unterschiedlich Anlagestrategien sein können (ohne jegliche Wertung). Meine angestrebte möglichst breite Risikostreuung steht dieser Großorder-Strategie vermutlich diametral gegenüber. Ausgewählte Wertpapiere (ver-)kaufe ich lieber zeitversetzt in Tranchen. Könnte aber auch sein, dass 1.000,- € für manch einen gemäß Hilmar Kopper nicht der Investition würdige Peanuts sind.

Das ist eine Frage, welche Beträge man anlegen möchte. Zu Beginn seiner Anlegerkarriere hat man zwangsläufig kleinere Summen anzulegen, insbesondere wenn man kein Ein-Positionen-Depot führen will. Bei Berufsstart verdient man noch nicht so üppig und in den Folgejahren können Familie oder Immobilienerwerb weitere Kosten verursachen. Wenn man später in einer abbezahlten Immobilie lebt und die Kinder auf eigenen Füßen stehen dreht sich das Rad und Sparraten von mehr als 2k sind eher mittelprächtig. Dann kommen noch ein paar Ausschüttungen hinzu und ruckzuck ist man bei einer monatlichen Investitionssumme von 3.000 Euro aufwärts. Mach Dir darüber keinen Kopf, Du wirst es noch selbst erleben sofern Du am Ball bleibst.

vor 2 Minuten von A_Kostolany:

Da sieht man wieder, wie einfallsreich Banken/Broker bei den Gebühren sein können. Die Untersuchung der Eignung der Targobank als Broker für mich kann ich mir also sparen. Ähnliches stellte ich seinerzeit bei maxxblue fest, nachdem ich dort aufgrund der QuSt-Ermäßigung und/oder -Erstattung für zahlreiche Länder letztes Jahr ein Depot im Rahmen einer Neukunden-Aktion eröffnete. Angesichts der Mindestordergebühr v. 10,- € käme es ohnehin nur zum Halten ausgewählter Positionen in Frage. Wg. des unvorhersehbaren Kostenrisikos, zumal gerade nordamerikanische AGs gerne mal aufspalten, zusammenlegen, auslagern, übernehmen, verschmelzen, Kapital erhöhen oder reduzieren u. ä., verzichtete ich schließlich auf die Nutzung. Auch AGs mit „Aktien-Dividenden“ würden einem teuer zu stehen kommen. Hierbei nehme ich an, dass normale Dividenden, also bare Gewinnausschüttungen, nicht als Kapitalmaßnahmen gezählt werden.

maxblue ist bei Ordergrößen von 1000 Euro nicht der geeignete Broker, wie all die anderen Direktbanken auch nicht. Da wirst Du zu einem Neobroker müssen mit allen Nachteilen. Je nach Wertpapier sind auch Sparpläne überlegenswert. Von einem unvorhersehbaren Kostenrisiko im Zusammenhang mit Kapitalmarkttransaktionen zu reden erscheint mir dennoch übertrieben. 

 

Zuverlässigkeit und Korrektheit bei der Abwicklung gibt es nicht umsonst, machen das Leben aber deutlich entspannter. 

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Belgien
· bearbeitet von Belgien
vor 1 Stunde von A_Kostolany:

 

Interessant, wie unterschiedlich Anlagestrategien sein können (ohne jegliche Wertung). Meine angestrebte möglichst breite Risikostreuung steht dieser Großorder-Strategie vermutlich diametral gegenüber.

 

Darum wird es auch niemals eine für alle richtige Antwort auf die im Threadtitel („Welcher Online-Broker ist der richtige?“) gestellte Frage geben, sondern stets eine individuelle Antwort, die die Rahmenbedingungen des Anlegers berücksichtigt. Meine Standardordergröße beträgt 50k. Wenn ich davon abweiche, dann nur nach oben. Auch ich strebe eine ordentliche  Streuung über verschiedene Depotpositionen an, will aber keine 1000 Einzelpositionen im Depot habe. Da wird mir der Rechercheaufwand einfach zu hoch, da mein ETF-Anteil recht klein ist und ich viele Einzelwerte im Auge behalten muss. Um meine Strategie bei einem Broker mit vertretbaren Kosten umsetzen zu können, muss ich angesichts von ca. 400-500 Trades pro Jahr auf die maximale Kostenbelastung pro Order bei einem Broker schauen. Allerdings sind Kosten auch nicht das alleinige Kriterium. Ich mache um alle Neobroker, die mit der Baader Bank zusammenarbeiten, nach meinen Erfahrungen mit Finanzen-Zero und TP einen Bogen.

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A_Kostolany
· bearbeitet von A_Kostolany
vor 5 Stunden von Sapine:

Zu Beginn seiner Anlegerkarriere

Danke für deine ausführliche Stellungnahme.

 

„Beginn“ trifft jetzt - nach mehr als 25 Jahren Wertpapierinvestition, also schon zu Prä-Internet-Zeiten - aber nicht „so ganz“ zu und meine Anlagestrategie ist alles andere als „zwangsläufig“ oder aufgezwungen.

 

Als erstes habe ich mir hier die Threads komplett durchgelesen, zu denen ich mich äußern wollte. Ist zwar zeitaufwendig, hilft aber vor unnötigen Missverständnissen. Du wirst auch erkennen, dass ich mich zu Neo-Brokern schon mehrfach geäußert habe. Sie sind grenzwertig, allein schon aufgrund der katastrophalen Baader Bank, die nicht mal Basics wie Dividendenabrechnungen auf die Kette bekommt. Aus früheren Dekaden kenne ich derartigen Murks nicht. Mir ist auch nicht klar, weshalb so etwas in Deutschland geduldet wird. Wenn im Bäckereigeschäft eine Kakerlake über die Theke rennt, schließt die zuständige Aufsichtsbehörde den Laden. Wenn in einer Kekstüte laufend nur 220g anstelle der angegeben 250g enthalten sind, wird der Hersteller abgemahnt bzw. ausgeschlossen. Banken unterliegen offenbar keiner irgendwie effektiven Aufsicht [BaFin].

 

An dieser Stelle möchte ich noch kurz auf einen Beitrag von kürzlich, den ich jetzt aber nicht mehr lokalisieren kann, eingehen. Dort meinte jemand sinngemäß, dass eine v. d. Baader Bank in seiner Dividendenabrechnung vergessene Steuerabführung ihn nicht stören würde. Das ist m. E. zu kurz gedacht, denn die Baader Bank schiebt auch gerne einige Wochen später Stornierungen und „Steuerausgleichsrechnungen“ hinterher und spätestens mit der Jahressteuerbescheinigung oder Steuererklärung wird es korrigiert und man hat unnötig Schlamassel.

 

Ein Sparplan käme für mich nicht in Frage, weil max. unflexibel, ich entscheide lieber allzeit selbst.

 

Bitte nicht böse sein, ist nur meine persönliche Meinung, eine wenig bedeutsame Randbemerkung, aber es muss logischerweise „Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln.“ heißen („haben“ ergibt keinen Sinn, Kartoffeln kann man schließlich auch kaufen, schenken, leihen, unterschlagen oder stehlen ;-). Okay, man muss natürlich nicht unbedingt so sehr analytisch denken, mainstreet-mäßig wird so etwas auch großzügig übersehen.

 

Sei `s drum, wünsche dir noch einen angenehmen Rest-So.

 

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A_Kostolany
vor 3 Stunden von Belgien:

Darum wird es auch niemals eine für alle richtige Antwort auf die im Threadtitel („Welcher Online-Broker ist der richtige?“) gestellte Frage geben, sondern stets eine individuelle Antwort, die die Rahmenbedingungen des Anlegers berücksichtigt. Meine Standardordergröße beträgt 50k. Wenn ich davon abweiche, dann nur nach oben. Auch ich strebe eine ordentliche  Streuung über verschiedene Depotpositionen an, will aber keine 1000 Einzelpositionen im Depot habe. Da wird mir der Rechercheaufwand einfach zu hoch, da mein ETF-Anteil recht klein ist und ich viele Einzelwerte im Auge behalten muss. Um meine Strategie bei einem Broker mit vertretbaren Kosten umsetzen zu können, muss ich angesichts von ca. 400-500 Trades pro Jahr auf die maximale Kostenbelastung pro Order bei einem Broker schauen. Allerdings sind Kosten auch nicht das alleinige Kriterium. Ich mache um alle Neobroker, die mit der Baader Bank zusammenarbeiten, nach meinen Erfahrungen mit Finanzen-Zero und TP einen Bogen.

„50k“ sind schon imposant. Da wird man wohl andere Anforderungen an den Broker haben als bei Orders über 1k.

 

Bzgl. des hohen Rechercheaufwandes hast du natürlich vollkommen recht, den muss man in Kauf nehmen bzw. entsprechend Lust darauf haben.

 

Zu Neo-Brokern mit Baader Bank - Anbindung hatte ich meine Erfahrungen ja deutlich bzw. eindeutig geäußert.

 

Schönen Abend noch.

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Rick_q
vor 14 Stunden von Belgien:

Allerdings sind Kosten auch nicht das alleinige Kriterium. Ich mache um alle Neobroker, die mit der Baader Bank zusammenarbeiten, nach meinen Erfahrungen mit Finanzen-Zero und TP einen Bogen.

Mit TR hast du keine Erfahrungen oder keine negativen Erfahrungen? Wenn zweites, nutzt du dann also auch TR bei deinen Standardordergrößen?

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