Zum Inhalt springen
Morbo

Tesla Inc. (TSLA)

Empfohlene Beiträge

Limit
vor 1 Stunde von Holgerli:

Dem würde ich einfach mal entgegensetzen: Dass Lidar ein kompletter Holzweg war und auch Radar nicht benötigt wird zeigt sich daran, dass immer mehr andere Anbieter auf Vision-Only umschwenken

Dem gegenüber steht allerdings, dass der einzige Anbieter, der L4 zumindest nahe kommt, nämlich Waymo, eben auf Sensor Fusion setzt, während Tesla autonomes Fahren immer wieder angekündigt, den Beweis, das es zuverlässig und ohne große Einschränkungen funktioniert, schuldig geblieben ist.

 

vor 3 Stunden von Holgerli:

weil sie "Sensor Fusion" nie richtig zum laufen bekommen haben und es womöglich nie schaffen.

Es ist schwerer, aber es gibt bereits heute zahlreiche Systeme, die Sensor Fusion einsetzten. Vorreiter ist hier wie so oft das Militär. Es ist also machbar.

 

vor 3 Stunden von Holgerli:

Das Cybercab von Tesla als L4-System fährt.

Nur das es kein L4-System ist. Die Testfahrzeuge sind sogar im Vergleich zu den sonstigen Teslas weiter eingeschränkt worden, vermutlich weil man den Funktionen ohne Sicherheitsfahrer nicht ausreichend vertraut. Für L4 reicht es nicht, wenn das Auto es manchmal kann oder oft oder sogar meistens. Das ist, was du nicht verstehst oder nicht verstehen willst. Das Auto muss über lange Zeit und unter allen realistischen Bedingungen zuverlässig funktioniert haben bevor man von L4 sprechen kann. Solange Tesla nicht alle Einschränkungen aufgehoben hat, haben die echten L4-Tests noch überhaupt nicht angefangen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Holgerli
vor 7 Minuten von Limit:

Dem gegenüber steht allerdings, dass der einzige Anbieter, der L4 zumindest nahe kommt, nämlich Waymo, eben auf Sensor Fusion setzt, während Tesla autonomes Fahren immer wieder angekündigt, den Beweis, das es zuverlässig und ohne große Einschränkungen funktioniert, schuldig geblieben ist.

Nein, genau das Gegenteil ist der Fall. Tesla hat jetzt, nach 1,25 Jahre 400 autonome Fahrzeuge im Taxibetrieb. Nicht alles Cybercabs, auch MY, aber halt ohne Sicherheitsfahrer. Schau einfach mal wo Waymo nach 1,25 Jahren war. 

Tesla zeigt dabei auch jeden Tag, dass die autonomen Teslas mindestens genauso gut wie, wenn nicht sogar besser als Waymos fahren. Zumindest sehe ich deutlich mehr Waymo-Fail-Videos als Cybercab-Fail-Videos. Was natürlich einerseits der größeren Flotte von Waymo geschuldet ist aber auf der anderen Seite ist Waymo Tesla aber auch 6+ Jahre voraus.

 

vor 11 Minuten von Limit:

Es ist schwerer, aber es gibt bereits heute zahlreiche Systeme, die Sensor Fusion einsetzten. Vorreiter ist hier wie so oft das Militär. Es ist also machbar.

Ich finde es immer schwierig Vergleiche mit dem Militär. Dem Militär ist es im Endeffekt egal was ein System kostet. Hauptsache es funktioniert.

 

vor 13 Minuten von Limit:

Das ist, was du nicht verstehst oder nicht verstehen willst.

Warum wird es jetzt persönlich? Bin ich gegenüber Dir persönlich geworden? Geht es nicht sachlich?

 

vor 14 Minuten von Limit:

Nur das es kein L4-System ist. Die Testfahrzeuge sind sogar im Vergleich zu den sonstigen Teslas weiter eingeschränkt worden, vermutlich weil man den Funktionen ohne Sicherheitsfahrer nicht ausreichend vertraut.

Dann bitte mit Quellen (und hier bitte keine YT-Videos wo einer sagt "Ich schwör' ich hab' von Cousin gehört, dass...") die Einschränkungen aufzeigen. Und dann bitte diese Einschränkungen mit Waymo im zeitl. Verlauf vergleichen. Dazu zählt auch, wann Waymo begonnen hat auf Autobahnen zu fahren und wann Nachts.

 

vor 15 Minuten von Limit:

Für L4 reicht es nicht, wenn das Auto es manchmal kann oder oft oder sogar meistens.

Also ist Waymo auch kein Level 4?!

 

vor 16 Minuten von Limit:

Das Auto muss über lange Zeit und unter allen realistischen Bedingungen zuverlässig funktioniert haben bevor man von L4 sprechen kann.

Zuverlässige Funktion ist, dass das Auto fährt und im Notfall einen sicheren Zustand herstellt. Und IMO machen die autonomen Teslas das. L4 bedeutet übrigens nicht, dass kein Mensch mehr eingreift. Das ist erst L5.

 

vor 19 Minuten von Limit:

Solange Tesla nicht alle Einschränkungen aufgehoben hat, haben die echten L4-Tests noch überhaupt nicht angefangen.

Also ist Waymo auch kein L4!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Michalski
· bearbeitet von Michalski
vor 3 Stunden von Holgerli:

Nein, genau das Gegenteil ist der Fall. Tesla hat jetzt, nach 1,25 Jahre 400 autonome Fahrzeuge im Taxibetrieb. Nicht alles Cybercabs, auch MY, aber halt ohne Sicherheitsfahrer. Schau einfach mal wo Waymo nach 1,25 Jahren war. 

Holgerli verdreht mal wieder fundamentale Fakten der autonomen Fahrzeugentwicklung, um Teslas Rückstand schönzureden. Die Behauptung,  dass immer mehr andere Anbieter auf Vision-Only umschwenken, ignoriert die Realität. Die führenden L4-Entwickler wie Waymo oder Zoox setzen weiterhin konsequent auf Lidar und Radar. Sensor Fusion scheitert keineswegs an der Machbarkeit, sondern scheitert nur bei Tesla, da Elon Musk Hardware zum Kosten sparen aus den Serienfahrzeugen strich. Daher wird kein bis jetzt verkaufter Tesla jemals Level 4 erreichen mit der derzeit verbauten Hardware. 

 

Waymo betreibt dagegen schon seit Jahren echten kommerziellen L4-Taxibetrieb ohne Sicherheitsfahrer in mehreren US-Großstädten. Das System legt Millionen von vollautonomen Fahrten im echten Passagierverkehr zurück. Teslas Cybercab fährt dagegen nur auf abgesperrten Geländen oder extrem kontrollierten Gebieten. Das als gleichwertig zu verkaufen, verdreht die Realität komplett. Zudem hat Tesla das Cybercab lediglich im Wege der Selbstzertifizierung als Level 4 eingestuft. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA prüft dieses Verfahren derzeit und Tesla musste eine Fristverlängerungen beantragen, um die geforderten Sicherheitsdaten und Beweise überhaupt vorzulegen. Von einer behördlichen Freigabe oder gar nachgewiesenen L4-Sicherheit kann keine Rede sein.

 

Von 400 aktiv genutzten autonom fahrenden Level-4-Fahrzeugen ist Tesla auch meilenweit entfernt. Daten Dritter wie der Robotaxitracker zeigen ein ganz anderes Bild:

Weniger Fail-Videos im Netz zu sehen bedeutet keinesfalls bessere Leistung und von FSD-Fails gibt es doch genug im Netz zu sehen:

Waymo fährt dagegen über 500.000 kostenpflichtige Fahrten pro Woche unter den Augen der Öffentlichkeit. Teslas Testflotte ist dagegen klein und fährt nur unter kontrollierten Bedingungen geofenced und schon gar nicht Nachts.

Da kommen dann auch solche fails bei raus:

HTvBvhOXwAAROVs.jpg

 

Und ist das hier ist der Grund, warum Tesla in Austin massive Umwege fährt, um Bahnübergänge zu vermeiden?

 

Die Behauptung zu Level 4 sind auch schlicht falsch. Level 4 definiert ein Fahrzeug, das innerhalb eines festgelegten Betriebsbereichs komplett ohne menschliches Eingreifen fahren kann und bei Fehlern selbstständig einen sicheren Zustand einnimmt. Menschliche Eingriffe während der Fahrt sind bei Level 4 im laufenden Betrieb gerade nicht vorgesehen. Level 5 bedeutet lediglich, dass dieser Zustand überall und unter allen Bedingungen gilt. Waymo erfüllt die Level 4-Kriterien in seinen Betriebsgebieten seit Jahren, während Tesla bis heute die volle rechtliche und technische Verantwortung für das Fahren verweigert. Bei den Cybercabs schließt Tesla jegliche Haftung für Personenschäden aus, wenn der Passagier die Sicherheitsregeln verletzt. Da reicht es schon, wenn die Rückenlehne weiter als 35 Grad nach hinten geneigt ist oder die Füße nicht flach auf dem Boden stehen. Ein echter Level-4-Anbieter wie Waymo übernimmt bei Unfällen die volle Verantwortung als Fahrer und Hersteller. Tesla versucht hingegen selbst beim Cybercab, rechtliche Schlupflöcher zu nutzen, um Risiken auf die Insassen zu verlagern.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
missionE
· bearbeitet von missionE

Tesla gibt den Hatern nach und benennt seine System von der zutreffenden Beschreibung "Full Self Driving" supervised (sFSD) in das irreführende "Tesla Assisted Driving" (TAD) um, was überhaupt nicht zum Können des Systems passt und falsche Erwartungen weckt. Es ist wie der ADAC kürzlich gezeigt hat ein System, das vollständig selbständig (autonom) von Parkplatz zu Parkplatz fahren kann, aber für Notfälle überwacht werden muss. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
CorMaguire
vor 14 Minuten von missionE:

...Es ist wie der ADAC kürzlich gezeigt hat ein System,, das vollständig selbständig (autonom) von Parkplatz zu Parkplatz fahren kann, aber für Notfälle überwacht werden muss. 

Das ist eben nicht autonom ... was auch der ADAC weiß und deswegen schreibt:

"Gleichzeitig machte die Probefahrt deutlich: Tesla FSD ist kein autonomes Fahrsystem. "  (in der Beschreibung des YT-Videos)--> 

Oder im Artikel zur Probefahrt: "Eine ganze Menge also, ein autonomer Betrieb ist aber selbst nach Angaben des Herstellers damit nicht möglich." --> https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/tesla/tesla-fsd-supervised-testfahrt/

Tesla scheint es also auch zu wissen.

 

Also Fake news in die Welt gesetzt ...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Michalski
vor 10 Stunden von CorMaguire:

Tesla scheint es also auch zu wissen.

Also Fake news in die Welt gesetzt ...

Ha, ha, ha. Wenn ich den Thread zurückscrolle und noch mal lese, wie sehr Tesla's Hardcore Fans hier argumentiert haben, dass Tesla ja vollautonom fahren kann, dann muss das Eingeständnis des Herstellers jetzt aber richtig weh tun. Tesla hat also doch nur ein Level 2 Fahrassistenzprogramm im Angebot und alles andere war üble Marketingschaumschlägerei. Na, dann können wir hier jetzt gern auch ein wenig über die Abkürzungen lachen: TAD Definition & Meaning - Merriam-Webster

Synonyms of tad
: a small or insignificant amount or degree : bit

HUKdUWWXcAAnrLQ.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
missionE
vor 11 Stunden von CorMaguire:

 

Also Fake news in die Welt gesetzt ...

Im Video fährt der Tesla vollautonom, ohne Eingriff und wird vom Fahrer überwacht (supervised). Alles andere ist kontrafaktisch. Die Krone setzt dem ganzen ein Fahrer auf, der selbst beschreibt, die dänischen Regelungen nicht so zu kennen und Tesla einen "Rotverstoß" vorwirft, weil er die Regeln in Dänemark nicht kennt. Der Witz ist: Ein Fahrer soll den Tesla überwachen, obwohl er keine Ahnung von dänischen Straßenverkehr hat. Prompt deutet er Situationen falsch und der ADAC musste sein Video korrigieren und den Text obendrein:

 

image.thumb.png.d819d6460c74887e7381fffea17364cc.png

 

@Michalski Mhja, mögen Tesla Hater so sehen, aber ich verrate Dir wie TAD von der Allgemeinheit gelesen wird : TAD = Tesla Autonomous Driving 

Die Irreführung der Allgemeinheit ist das Problem. Der Tesla fährt autonom und muss dabei überwacht werden. Der Begriff "sFSD" erklärte exakt, was Sache ist. Das Fahrzeug fährt autonom und muss in diesem Fahrzustand vom Fahrer "supervised" also überwacht werden. Das neue TAD Kürzel ohne supervised ist viel "irreführender", denn jeder, der das System mal fährt, wird es als Tesla Autonomous Driving verstehen. Andere Interpretationen sind schlicht undenkbar und das macht den Begriff gefährlich, denn es fehlt der wichtige und zentrale "supvervised" Zusatz. Tesla wurde oft dafür gescholten, dass es keinen "supervised" Zusatz gab und nun wird ein komplett missverständlicher Begriff Tesla aufgezwungen. So eine Verschlimmbesserung kann es auch nur in der EU-Bürokratie geben. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
berliner
vor 38 Minuten von missionE:

Im Video fährt der Tesla vollautonom, ohne Eingriff und wird vom Fahrer überwacht (supervised).

Ich kann der Diskussion immer noch nichts abgewinnen. Die Frage bleibt immer noch, wie sich das so sehr auf das Geschäft auswirkt, daß es in eine zehnfach überteuerte Bewertung reinwächst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Holgerli

Ich darf mal ganz kurz fragen: Hat sich jemand das Video wirklich angeschaut?

Einmal glaubt der Fahrer, dass FSD über rot gefahren sei und das zieht sich beim Misstrauen durchs komplette Video. 

Das Dumme nur: FSD hat sich korrekt verhalten und der Fahrer lag falsch. 

 

Und dann bemängelt der Fahrer, dass die Bezeichnung FSD "Full Self Driving" irreführend sei und falsche Erwartungen schüren könne. 

Das Video ist ein Tag halt und vermutlich beim Dreh noch deutlich älter.

 

Denn: Seit heute heisst FSD in Europa TAD: Tesla Assisted Driving.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vanity

Ich darf mal kurz antworten:

 

missionE hat das Video angeschaut und das bereits vor 14 Stunden und noch mal vor 2 Stunden hier  lang und breit erörtert.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor 9 Stunden von berliner:

Ich kann der Diskussion immer noch nichts abgewinnen. Die Frage bleibt immer noch, wie sich das so sehr auf das Geschäft auswirkt, daß es in eine zehnfach überteuerte Bewertung reinwächst.

Die Diskussion zeigt mir als potentieller Kunde, dass ich kein autonom fahrendes Auto kaufen sollte, sondern nur eins das vollstes autonomes Fahren beherrscht :lol:

Es sei denn ich lege Wert darauf das Auto beim Fahren ständig aufmerksam zu überwachen, statt selber zu fahren. Das ist nichts für mich, da ich als Beifahrer eines zuverlässigen Fahrers einschlafe. Andererseits mag ich bei einem unzuverlässigen Fahrer nicht mitfahren. Das könnte anderen Menschen auch so gehen und deswegen potentielle Kunden abschrecken. Also weniger Umsatz.

 

Außerdem zeigt es, dass Tesla lieber die Namensänderung vornimmt, statt eine Level 4 oder 5 Genehmigung anzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Was sich auch nicht unbedingt umsatzsteigernd auswirken muss. Bestätigt also die skeptische Bewertung hinsichtlich des Fahrzeugumsatzes.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor 10 Stunden von missionE:

Im Video fährt der Tesla vollautonom, ohne Eingriff und wird vom Fahrer überwacht (supervised). Alles andere ist kontrafaktisch.....

Das magst Du gerne so sehen, entspricht aber nicht der Definition von autonomen Fahren des KBA "Der autonome Modus ist dadurch geprägt, dass es keinen Fahrer mehr gibt solange der Modus aktiv ist. Bei allen im Fahrzeug befindlichen Personen handelt es sich somit nur noch um Passagiere, die keine fahrbezogenen Aufgaben innehaben." die ich bevorzuge.

--> https://www.kba.de/DE/Themen/Marktueberwachung/Produktpruefungen/Pruefinhalte/AutomatisiertesAutonomesFahren/Automatisierungsstufen/Automatisierungsstufen_node.html

 

Führ mich sind also Deine Aussagen "kontrafaktisch" und damit ist das Thema für mich erledigt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
missionE
· bearbeitet von missionE
vor 1 Stunde von CorMaguire:

Führ mich sind also Deine Aussagen "kontrafaktisch" und damit ist das Thema für mich erledigt.

Ich bin halt etwas exakter und genauer als das holzschnitzartige KBA im Behördensprech. Nach KBA gehört zum autonomen Fahren der Passagierstatus (keine Aufgaben) der Insassen. 

 

Daher ist die Beschreibung bei sFSD so treffend, weil sie einerseits deutlich macht, dass das Auto autonom fährt und zugleich unmissverständlich erklärt, dass das Fahrzeug dabei überwacht werden muss. Es ist eine realitätsnähere, präzisere Beschreibung der Realität als der KBA Holzschnitz. Wer lieber holzschnitzartig, engstirnig im KBA-Mode unterwegs ist, kann sich das bürokratische KBA Verständnis zu eigen machen, müsste dann aber die Bezeichnung TAD wieder kritisieren, weil TAD (als Assisted Driving)  im KBA-Sprech für Level  1 vorgesehen ist:narr:.

image.png.f27dfcac6548196c016980220557c43e.png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
CorMaguire
vor 9 Minuten von missionE:

Ich bin halt etwas exakter und genauer....

Bestimmt :)

 

vor 9 Minuten von missionE:

...holzschnitzartige ...

Wenn: holzschnittartig :teach:

 

Oder ist holzschnitzartig etwa auch exakter und genauer? :lol:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
missionE
vor 1 Minute von CorMaguire:

Oder ist holzschnitzartig etwa auch exakter und genauer? :lol:

:D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
missionE
· bearbeitet von missionE

Immerhin ist die Bezeichnung des Tesla KI Accounts jetzt sachgerechter / realitätsnäher. Aus "Tesla AI" wurde endlich "Tesla Super Intelligence", denn "künstlich oder artifical" ist da nichts. Das ist schlicht und einfach "super".

https://x.com/TeslaSI?s=20

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
berliner
vor 6 Stunden von CorMaguire:

Die Diskussion zeigt mir als potentieller Kunde, dass ich kein autonom fahrendes Auto kaufen sollte, sondern nur eins das vollstes autonomes Fahren beherrscht :lol:

Es sei denn ich lege Wert darauf das Auto beim Fahren ständig aufmerksam zu überwachen, statt selber zu fahren. Das ist nichts für mich, da ich als Beifahrer eines zuverlässigen Fahrers einschlafe. Andererseits mag ich bei einem unzuverlässigen Fahrer nicht mitfahren. Das könnte anderen Menschen auch so gehen und deswegen potentielle Kunden abschrecken. Also weniger Umsatz.

Ich bin immer noch der Meinung, daß wirklich selbstfahrende Autos vor allem eine Konkurrenz für Taxis, Uber und Carsharing sind und damit die Autoverkäufe von Privatleuten kannibalisieren werden. Im Ergebnis werden weniger Autos verkauft. Bislang konnte niemand dieser These etwas entgegensetzen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor 13 Minuten von berliner:

Ich bin immer noch der Meinung, daß wirklich selbstfahrende Autos vor allem eine Konkurrenz für Taxis, Uber und Carsharing sind und damit die Autoverkäufe von Privatleuten kannibalisieren werden. Im Ergebnis werden weniger Autos verkauft. Bislang konnte niemand dieser These etwas entgegensetzen.

Sehe ich auch so :) wenn sie entsprechend günstig sind.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Michalski
· bearbeitet von Michalski
Zitat

Die Irreführung der Allgemeinheit ist das Problem. 

Da sind wir einer Meinung. Tesla führt die Allgemeinheit seit über 10 Jahren in die Irre, indem sie den Eindruck erwecken, Teslas könnten autonom fahren. Du bist das lebende Beispiel dafür, weil Du immer noch darauf reinfällst. 

Zitat

Der Tesla fährt autonom und muss dabei überwacht werden. Der Begriff "sFSD" erklärte exakt, was Sache ist. Das Fahrzeug fährt autonom und muss in diesem Fahrzustand vom Fahrer "supervised" also überwacht werden.

Das ist wie ein Oxymoron. Bei Deinem Satz liegt der Widerspruch in sich selbst:

  1. Autonom bedeutet selbstständig, unabhängig and ohne äußere Steuerung oder Eingriffe.
  2. Überwachen setzt voraus, dass eine Person die Kontrolle behalten, das System kontrollieren und sofort eingreifen muss.

Wenn ein Fahrzeug wirklich autonom fährt (ab Level 4 oder 5 der offiziellen Definitionen für autonomes Fahren), ist genau diese Überwachung durch den Menschen nicht nötig. Der Fahrzeuginsasse wird zum reinen Passagier. Dass Tesla sein Fahrassistenzsystem als "Full Self-Driving" (vollständig selbstfahrend = Level 4) bezeichnet hat, gleichzeitig aber im Kleingedruckten verlangt, dass die Hände am Lenkrad bleiben und der Fahrer jederzeit eingreifen können muss (supervised = Level 2), ist ein Widerspruch in sich selbst.

Zitat

Das neue TAD Kürzel ohne supervised ist viel "irreführender", denn jeder, der das System mal fährt, wird es als Tesla Autonomous Driving verstehen.

Nein. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist ein Fahrassistenzsystem nach Level 2 und wird als assistiertes Fahren bezeichnet. Würde es autonom fahren können, bräuchte es keine Assistenz durch den Fahrer. Es ist erst "autonomes Fahren", wenn es nicht mehr überwacht werden muss. Vorher ist es nur eine Fahrassistenz. Du musst schonmal bei den Begriffen bleiben, so wie sie definiert sind und nicht Dir Deine eigene Realität erfinden. Du versuchst hier bloß, ein Level-2-Assistenzsystem begrifflich zu einem echten autonomem System umzudeuten. So funktioniert das aber nicht.

Zitat

Andere Interpretationen sind schlicht undenkbar und das macht den Begriff gefährlich, denn es fehlt der wichtige und zentrale "supvervised" Zusatz.

Du setzt hier Dein persönliches Wunschdenken über die gesetzlichen Vorgaben der Marktüberwachungsbehörden, die Systeme exakt nach Sicherheits- und Haftungskriterien einstufen. Undenkbar und gefährlich ist etwas als autonom Fahren können zu bezeichnen, das immer und zu jeder Zeit überwacht werden muss. Bitte nimm einfach die SAE-Definition und schau selbst nach. Die Society of Automotive Engineers (SAE) hat eine Klassifizierung mit sechs Autonomie-Leveln definiert. Diese SAE-Skala hilft dabei, den Fortschritt und die Fähigkeiten autonomer Fahrzeuge besser zu verstehen, denn autonomes Fahren ist nicht gleich autonomes Fahren:

  • Autonomes Fahren Level 0: Keine Automatisierung
    ‍Fahrer sind für das Fahren zuständig. Das System gibt lediglich Warnsignale ab oder ermöglicht temporäre Assistenzfunktionen.
    Beispiel: Warnungen beim toten Winkel, rückwärtiger Querverkehr oder automatische Notbremsungen
  • Autonomes Fahren Level 1: Fahrassistenz
    ‍Fahrer sind weiterhin für das Fahren zuständig, während das System die Lenkung oder Geschwindigkeit steuern kann. Diese Funktionen müssen ständig überwacht werden.
    Beispiel: Spurhalteassistent oder Tempomat
  • Autonomes Fahren Level 2: Teilautomatisierung
    Fahrer sind weiterhin für das Fahren zuständig, während das System Lenkung und Geschwindigkeit zugleich steuert. Diese Funktionen müssen ständig überwacht werden.
    Beispiel: Spurhalteassistent und Tempomat gleichzeitig (Tesla Assisted Driving)
  • Autonomes Fahren Level 3: Bedingte Automatisierung
    Wenn das Fahrassistenzsystem im Level 3 aktiviert wird, kann das Fahrzeug unter bestimmten, definierten Bedingungen, beispielsweise auf der Autobahn oder im Stop-and-Go-Verkehr, das Fahren vollständig übernehmen. Fahrer müssen auf Anfrage des Systems oder bei Unregelmäßigkeiten jedoch jederzeit manuell übernehmen können.
    Beispiel: Stauchauffeur Drive Pilot (Mercedes-Benz), Personal Pilot L3 (BMW), Legend Hybrid EX (Honda), Xpeng in China
  • Autonomes Fahren Level 4: Hohe Automatisierung
    Unter bestimmten Bedingungen, wie beispielsweise im Stadtverkehr oder in geografisch abgegrenzten Gebieten, kann das System im Level 4 das Fahren vollständig kontrollieren. Fahrer müssen das Steuer nicht mehr manuell übernehmen können.
    Beispiel: Fahrerlose Robotaxis von Waymo oder Zoox, VW MOIA / ID. Buzz AD, Baidu (Apollo Go) & Pony.ai in China, Einride, Fernride, Minenfahrzeuge, autonome Shuttle-Busse (z. B. EasyMile, Navya)
  • Autonomes Fahren Level 5: Volle Automatisierung
    Fahrer:innen sind nicht mehr erforderlich, da das Fahrzeug in der Lage ist, unter allen Bedingungen autonom zu fahren.

Die Klassifizierung definiert klar, wer die Verantwortung trägt, welche technischen Anforderungen an Sensorik, Software und Sicherheitsarchitekturen bestehen und wie die Systeme getestet und abgesichert werden müssen. Derzeit ist der höchste Stand der Technik weltweit Level 4 und nein, Du kannst keinen Tesla kaufen, der das kann. Alle Teslas, die bis heute verkauft wurden, können maximal Level 2. Für Level 3 fehlt ihnen schlicht jede Redundanz.

Zitat

Tesla wurde oft dafür gescholten, dass es keinen "supervised" Zusatz gab und nun wird ein komplett missverständlicher Begriff Tesla aufgezwungen.

Nein. Sie wurden dafür (zu Recht) kritisiert, die Begriffe "Autopilot" und "FSD" irreführend verwendet zu haben um zu suggerieren, dass das Auto selbst autonom fahren kann. Der Begriff "supervised" wurde eingeführt, weil FSD halt nicht autonom fahren kann und man nicht das Gesicht verlieren wollte so wie jetzt.

Zitat

So eine Verschlimmbesserung kann es auch nur in der EU-Bürokratie geben. 

Dass Tesla das System in Europa von Full Self-Driving (supervised) in Tesla Assisted Driving (TAD) umbenennt, ist das direkte Eingeständnis des Herstellers, dass es sich um assistiertes und eben nicht um autonomes Fahren handelt. In China wurde Tesla die betrügerische Bezeichnung "FSD" übrigens schon früher verboten: Tesla benennt FSD in China erneut um. Im April 2025 hatte China Tesla die Verwendung von Begriffen wie "autonomes Fahren" und "Full Self-Driving" verboten. Daraufhin hieß das System vorübergehend "Intelligent Assisted Driving". Im Mai 2026 folgte die nächste Umbenennung in China auf "Tesla Assisted Driving". Das hat also mit "EU-Bürokratie" nullkommanix zu tun. Du lässt Dich nur von PR-Slogans blenden, anstatt die reale, technisch nachweisbare Leistungsfähigkeit und die Zulassungslage zu bewerten.

vor 41 Minuten von berliner:

Ich bin immer noch der Meinung, daß wirklich selbstfahrende Autos vor allem eine Konkurrenz für Taxis, Uber und Carsharing sind und damit die Autoverkäufe von Privatleuten kannibalisieren werden. Im Ergebnis werden weniger Autos verkauft. Bislang konnte niemand dieser These etwas entgegensetzen.

Sobald Autos verlässlich selbst fahren können, wird Uber die problemlos einsetzen. Da hege ich keine Zweifel. Es macht doch gar keinen Sinn, selbstfahrende Autos an Endkunden zu verkaufen, wenn das so ein Riesengeschäft werden soll, woran ich aber immer noch grundlegende Zweifel hege. Das wird nur zu einem ruinösen Preiskampf pro Kilometer führen und winzigen Margen, wenn überhaupt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
berliner
vor 10 Minuten von CorMaguire:

Sehe ich auch so :) wenn sie entsprechend günstig sind.

Wenn man einfach einsteigen und rumfahren kann, sind sie billiger als Taxis oder Uber. Ein starkes Argument gegen das eigene Auto, auch wenn Städte den Privatbesitz immer unattraktiver machen. Eigentlich hätten Carsharing-Modelle das schon leisten können. Es fehlt nur die Nutzbarkeit imUrlaub, bei längeren Strecken oder über's Land.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
missionE

@Michalski: Die Klassifizierungen kenne ich und sie sind überholt, weil z.B. der Tesla selbständig von A nach B navigiert, Schilder, Ampeln und Verkehrszeichen beachtet und vom Ausparken bis zum Einparken und der Parkplatzsuche alles übernimmt und eben nicht nur die Spur und Geschwindigkeit hält. Er übernimmt also nicht Teilfunktionen des Fahrens, sondern übernimmt das Fahren komplett selbständig. Hersteller differenzieren daher mittlerweile in Level 2+ und Level 2++ (überwachtes, autonomes Fahren). Mercedes spricht z.B. vom "überwachten, autonomen Fahren" und genau das ist sFSD.

https://www.golem.de/news/ueberwachtes-autonomes-fahren-mercedes-bringt-level-2-frueher-nach-deutschland-2605-208992.html

 

vor 2 Stunden von Michalski:

Nein. Sie wurden dafür (zu Recht) kritisiert, die Begriffe "Autopilot" und "FSD" irreführend verwendet zu haben um zu suggerieren, dass das Auto selbst autonom fahren kann. Der Begriff "supervised" wurde eingeführt, weil FSD halt nicht autonom fahren kann und man nicht das Gesicht verlieren wollte so wie jetzt.

Das war keineswegs Recht, wenn man bedenkt wie alt der Begriff "Autopilot" ist (seit 1912) und wie er vor allem in der Luftfahrt seit Jahrzehnten verwendet wird, obwohl die Flieger keineswegs autonom von Gate x zu Gate y fliegen. Ein Flugzeug kann noch fiel weniger "autonom" fliegen als ein Tesla "autonom" fahren kann. Ein Flugzeug mit "Autopilot" darf auch keinesfalls unüberwacht von A nach B fliegen. Ein Pilot muss es laufend überwachen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Autopilot

https://aertecsolutions.com/en/blog/the-origin-of-the-autopilot-2/

 

Warum nun ausgerechnet beim weltweit führenden Hersteller für autonome Fahrzeuge, bei dem Autos wirklich schon ohne menschlichen, aktiven Eingriff von A nach B fahren , der Begriff irreführend sein soll, erschließt sich keinem billig und gerecht denkendem Menschen. Wenn man bei Tesla nicht von einem Autopiloten sprechen darf, darf man es wohl bei gar keinem System.

 

Der Begriff "Autopilot" wurde immer technisch verwendet in Bezug auf bestimmte Fähigkeiten, die ein Gerät "selbständig" erledigen kann und d.h. nicht, dass diese Geräte nicht überwacht werden müssten. Ein Tesla "FSD" ist zumindest mal viel mehr Autopilot als sonstige Systeme, die sich im Sprachgebrauch "Autopilot" nennen dürfen.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...