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Cartman999

Wann kommen die Elektroautos?

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SlowHand7
· bearbeitet von SlowHand7
vor 9 Minuten von slowandsteady:

Bei keiner Tankstelle die ich kenne bekommt man "Mengenrabatt" wenn man 300l tankt.Klar gibts vielleicht mal so eine Shell Karte mit "Bonuspunkten" und du kriegst dann vllt 1-2ct, das war es dann aber auch.

 

Also ich habe hier einige Tankstellen wo LKW-Diesel etwas billiger ist als der normale Diesel.

Wobei das Produkt sicherlich gleich ist.

 

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Hotzenplotz2

Da übrigens auch ständig Leute über die hohen Preise der E-Autos sprechen.
Ich habe mir die Zahlen mal von Claude zusammensuchen lassen, wie viel ich im letzten Jahr gespart habe:

 

Zitat

Wir haben 2 Autos
Das erste hat einen Vebrauch von 6,6L auf 100km und fährt 30.000km im Jahr gleich verteilt auf jeden Monat. Recherchiere für jeden Monat 08/25-07/26 den günstigsten Benzinpreis in Deutschland. Errechne mit dem günstigsten Preis die jeweiligen Kosten im Monat und die Gesamtkosten im Jahr.

Das zweite Auto hat einen Verbrauch von 18kWh auf 100km. Es fährt ebenfalls 30.000km. Davon werden 22.000km mit 30 ct/kWh. 5000km mit 49ct/kWh und 3000km mit 62ct/kWh geladen. Berechne ebenfalls die Kosten für dieses Auto.

Da Claude mich darauf hingewiesen hat, dass er als beste Quelle den ADAC Monatsdurchschnitt kennt habe ich ihn einfach nochmal rechnen lassen und 10% Abzug auf den Monatsdurchschnitt genommen, falls man günstig tanken geht. Das entspräche einem Preisnachlass über den Tag von 15-20ct je nach Spritpreis und das scheint mir schon äußert positiv gerechnet. 

Ich habe alleine an Spritkosten dieses Jahr 1300€ gespart. Das ist noch viel mehr, als ich mir letztes Jahr ausgerechnet habe. Selbst, wenn ich das alles an der öffentlichen Säule im Dorf getankt hätte, wäre ich bei 600€ Ersparnis.
Dazu kommen dann noch 60-70€ weniger KFZ Steuer, 200€ Flottenprämie und weniger Wartungs- und Instandhaltungskosten. 
Wenn das Ding 10 Jahre halten würde ich hätte alleine durch die Ersparnis den Kaufpreis von 20.000€ wieder raus....

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Holgerli
vor 2 Stunden von SlowHand7:

Also ich habe hier einige Tankstellen wo LKW-Diesel etwas billiger ist als der normale Diesel.

Wobei das Produkt sicherlich gleich ist.

Da kriegst Du aber keinen Mengenrabatt. Da tankst Du statt PKW-Diesel LKW-Diesel mit einem anderen Rüssel und schnellerer Betankung  als ein PKW mit PKW-Diesel. 

Da kannst Du auch 10 Liter tanken und bekommst den gleichen Rabatt.

 

vor 2 Stunden von Hotzenplotz2:
Zitat

Das zweite Auto hat einen Verbrauch von 18kWh auf 100km. Es fährt ebenfalls 30.000km. Davon werden 22.000km mit 30 ct/kWh. 5000km mit 49ct/kWh und 3000km mit 62ct/kWh geladen. Berechne ebenfalls die Kosten für dieses Auto.

Ich habe alleine an Spritkosten dieses Jahr 1300€ gespart. Das ist noch viel mehr, als ich mir letztes Jahr ausgerechnet habe. Selbst, wenn ich das alles an der öffentlichen Säule im Dorf getankt hätte, wäre ich bei 600€ Ersparnis.
Dazu kommen dann noch 60-70€ weniger KFZ Steuer, 200€ Flottenprämie und weniger Wartungs- und Instandhaltungskosten. 
Wenn das Ding 10 Jahre halten würde ich hätte alleine durch die Ersparnis den Kaufpreis von 20.000€ wieder raus....

Das will aber keiner hören. Hinzu kommt: Die 30ct/kWh bezahle ich noch nicht mal mit meinem Ökostromtarif.

Wenn Du Dir heute als Hausbesitzer eine PV-Anlage aufs Dach bauen lässt bekommst Du max. 12,22ct EEG-Vergütung je kWh. Dann rechne das mal statt 30ct/kWh Kaufstrom. 

Aber was sollen die Mieter tun? Verfährst Du mehr als 72kWh (ca. 400km) im Monat, buchst Du Dir bei EnBW den "großen" Ladetarif für 11.99 Euro/Monat und bezahlst dauerhaft 39ct/kWh (statt 56ct). Und EnBw ist heute fast überall. 

 

Aber im Endeffekt: Willkommen im Leben. Die einen können rechnen, die anderen suchen Gründen "DAGEGEN!". ;) 

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PKW
vor 10 Stunden von Hotzenplotz2:

Aber was ist das auch für ne wilde Idee, warum sollte ich in Deutschland 300L Benzin für mein Gefährt mitschleppen wenn es an jeder Ecke Tank- und Lademöglichkeiten gibt. 

Es ging mir um den Vergleich zwischen der Tank/Ladeinfrastruktur (E vs Verbrenner) und weshalb Verbrenner mit einer (sogar viel) schlechteren Infrastruktur auskommen können. 
In Deutschland ist das derzeit unnötig. Aber selbst wenn irgendwann die Tankstellen deutlich ausgedünnt werden, kann man mit den Reservekanistern arbeiten. Notfalls mit einem größeren Kanister. 

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady

https://www.skoda-storyboard.com/en/emobility/enyaq-covered-thousands-of-kilometres-of-rough-african-roads/

Zitat

Since there were virtually no public charging stations available even on the way back up the east coast, our pair had to charge from the regular grid. And since the local grid is not equipped for such a heavy load, recharging the battery was very slow. But they say it didn’t matter that much. At this point in the expedition, Renske and Maarten were covering only 150 kilometres each day because of the bad roads. If they finished a stage at, say, 3 pm and charged continuously until 9 am, the battery was topped up – and it’s more convenient than charging from the sun all day. Moreover, they usually mixed the two approaches, anyway.

https://expeditionportal.com/arkady-fiedler-first-person-to-drive-an-ev-down-the-west-coast-of-africa

Zitat

 I often had to drive it on one charge for over 250 kilometers. The longest distance I drove was 278 kilometers on one charge in Angola. However, my strategy was not to deplete the battery entirely but to preserve some energy. During the entire trip, I successfully connected the car to an energy source 100 times. The charge time varied from 30 minutes to 30 hours.

Sometimes, I had trouble finding the correct socket that would withstand the overnight charging. I always offered payment for the electricity I was going to use. I once managed to connect and charge from a mobile phone mast.

https://teslaowners.ch/projekt-dakar-2026/
Steckdosen gibt es mehr als Tankstellen. 

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oktavian
Am 6.9.2026 um 19:50 von Holgerli:

Was machen die 98% der Bevölkerung, die keine Bauern sind aber Essen haben wollen?

Hoffen, dass den Bauern weiter Diesel verkauft wird?

 

Am 6.9.2026 um 20:58 von Hotzenplotz2:

In meiner Heimat in Berlin gibt es jetzt eine ganze Reihe Straßenlaterne mit Lademöglichkeit. Klar da brauche ich die ganze Nacht aber bei dem Fahrprofil der Leute dort, muss man sich halt auch nur alle 2 Wochen mal dranhängen oder man stellt sich halt kurz an nen Schnelllader, oder hat an der Arbeit was oder oder oder. 

Ist das sicher/verlässlich genug in Berlin nachts öffentlich zu laden?

 

vor 22 Stunden von Holgerli:

Elektrotrucks dann durchgehen mit 200 bis 250kW aufladen. Dann hast Du schnell wieder 500 bis 800kW im Akku.

Aber nein: Perfekt ist das nicht:

Elektrotrucks sind für kürzere Strecken bzw. festen Linienverkehr. Da klappt es schon gut. 

 

vor 21 Stunden von Hotzenplotz2:

Ich habe alleine an Spritkosten dieses Jahr 1300€ gespart

So viel gebe ich im ganzen Jahr nicht mal aus. Das zeigt: auch ohne BEV kann man umweltfreundlicher als mit BEV leben.  Wenigfahrer/carsharer werden benachteiligt bei den CO2 Kosten, die immer noch externalisiert werden. Es gilt je mehr km jährliche Fahrleistung, desto eher lohnt BEV finanziell.

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slowandsteady
vor einer Stunde von oktavian:

Ist das sicher/verlässlich genug in Berlin nachts öffentlich zu laden?

Das zahlt man in der Versicherung mit, nennt sich Regionalklasse.

vor einer Stunde von oktavian:

Elektrotrucks sind für kürzere Strecken bzw. festen Linienverkehr. Da klappt es schon gut. 

Elektrotrucker auf Youtube schauen, hier eine Tour wo Diesel und E-LKW mehrere Tage die gleiche Ladung durch Europa gefahren haben: Kein Depot, kein Maut-Vorteil: Der knallharte Kostenvergleich zwischen Diesel und Elektro LKW 
Gerade bei Elektro-LKW ist es eigentlich ziemlich easy, weil man nicht mehr als 7-800km pro Tag fahren kann wegen Lenk/Schichtzeiten, Zwangspausen und Maximalgeschwindigkeit. Ein eActros schafft 500km Realreichweite hat und die 45min Zwangspause reicht zum Nachladen mit 300kW. Sobald du als Fahrer noch beladen/entladen musst oder irgendwo im Stau steckst, schaffst du nichtmal die 500km pro Tag. Infrastruktur wird gerade massiv ausgebaut (Milence, Aral Truck etc). Und die meisten LKW fahren halt gar keine Langstrecken.

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Holgerli

Ein Blick nach China zu den Autoverkäufen im August:

 

China.thumb.jpg.1db4758beb67d465a90f450c23cfddd3.jpg

 

9,5 Modelle in den Top-10 sind reine BEVs. Den Ti7 auf Platz 4 gibt es als BEV und PHEV. BEVs wurden 12.864 und PHEVs 10.607 verkauft.

In den Top 20 sind noch 5 Verbrenner-Modelle.

In den Top 20 sind gerade noch 3 westliche Hersteller: 2x Tesla (Platz 3 und 6), 2x Toyota (13 und 16; nur Verbrenner), 1x Volkswagen (Platz 15)

 

Krass ist, dass Volkswagen Lavida und Nissan Sylphy früher Top5-Modelle waren und gnadenlos nach unten durchgereicht werden. Der Nissan mittlerweile auf Platz 23.

 

Schon heftig wie schnell und brachial der Sylphy auf das Niveau der 2000er-Jahre zurück geprügelt wird:

Nissan.jpg.de7d011885ba40641b1cfbec5fd6c5ec.jpg

 Quelle: https://carnewschina.com/2026/09/09/top-10-best-selling-cars-in-china-in-august-bev-takes-nine-and-half-spots-gas-cars-disappear/#gallery-1

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No.Skill

Baut Deutschland die falschen Ladesäulen?

 

Der Erfolg der E-Mobilität hängt nicht nur von den Fahrzeugen, sondern auch von der Ladeinfrastruktur ab.

Je mehr Ladesäulen, desto besser - das war lange die Devise. Doch stimmt das noch?

 

...

 

Preise und Auslastung werden wichtiger

Auch wirtschaftlich befindet sich der Markt in einer Konsolidierungsphase. So zeigen die von Cirrantic für Plusminus erstellten Statistiken,

dass öffentliches AC-Laden durchschnittlich etwa 58 Cent pro Kilowattstunde kostet, beim Schnellladen sind es rund 62 Cent.

Der Preisunterschied zwischen langsamer und schneller Ladeinfrastruktur ist damit relativ gering.

Für die weitere Marktentwicklung bedeutet das: Die entscheidende Frage ist nicht mehr allein, wie schnell neue Ladepunkte errichtet werden.

Maßgeblich wird vielmehr, ob die Infrastruktur am richtigen Standort steht, ausreichend ausgelastet ist, zuverlässig funktioniert und zu transparenten Kosten genutzt werden kann.

Deutschland bewegt sich damit von der Aufbauphase in eine Phase der Optimierung. Die Infrastruktur muss nicht nur quantitativ wachsen,

sondern zunehmend nach tatsächlichem Bedarf geplant und wirtschaftlich betrieben werden.

Der Erfolg der Elektromobilität wird sich daher weniger an der Zahl der Ladesäulen messen lassen als

an der Qualität des Gesamtsystems: verfügbare Ladeleistung zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

 

Grüße No.Skill

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WOVA1
Am 11.9.2026 um 11:54 von No.Skill:

Der Erfolg der E-Mobilität hängt nicht nur von den Fahrzeugen, sondern auch von der Ladeinfrastruktur ab.

Je mehr Ladesäulen, desto besser - das war lange die Devise. Doch stimmt das noch?

Vermutlich nicht - und ebenso vermutlich wird eine Menge Geld verbrannt.

 

So aus der Perspektive eines 3000-Einwohner-Dorfes nahe Mainz. 

Da gibt es sechs öffentliche  22 KW AC-Lader und zwei 50 KW DC-Lader - aber insgesamt nur sechs Plätze. 

An einem Platz nuckelt meist ein E-Mobil eines Car-Sharing-Anbieters vor sich hin - der Rest ist selten belegt.

Schnellader gibt es am Stadtrand von Mainz - etwa an einer Jet-Tankstelle vier 300 KW-Lader ( die schreiben sogar den erstaunlich günstigen Preis von 49 Cent / Kwh dran). 

Oder etwas weiter an einem Möbelmarkt mit sechs 150 Kw-Ladern.

Alles ziemlich selten belegt. Immerhin könnte man da beim Laden der Stromentstehung zusehen - da gibt's einen schönen Blick auf die Mainzer Windräder.

 

Im Moment ist das natürliche Verbreitungsgebiet der E-Mobile (mögen ca 10 % des Bestands sein) das Ein/Zwei-Familienhäuschen, wo man den Privat-Lader direkt am Stellplatz / Carport hat. 

Schon in einer vor ca 10 Jahren gebauten Reihenhaussiedlung sieht es mau aus - da haben nur ein paar Leute das Glück, einen Stellplatz zu haben, wo sie ohne Stolperfalle ein Kabel von ihrem Haus hinlegen können.

 

Also zur Zeit eine fast ungenutzte öffentliche Infrastruktur. Ob sich dies ändert und wenn ja, wie - keine Ahnung.  

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No.Skill
vor 8 Minuten von WOVA1:

AC-Lader und zwei 50 KW DC-Lader

Ich wußte vorher gar nicht das es da so Unterschiede gibt. Suche gerade seit 2 Jahren nach dem richtigen Auto ( 2 kleine Kinder und wir sind zu 4.). So bin ich natürlich auch auf Tesla (oder andere) und E Auto gekommen.

Echt kompliziert das ganze. Voraussichtlich wird es nochmal ein verbrenner. Und erst beim nächsten Mal ein E Auto bei mir.
 

Grüße No.Skill 

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Holgerli
vor 12 Minuten von WOVA1:

Also zur Zeit eine fast ungenutzte öffentliche Infrastruktur. Ob sich dies ändert und wenn ja, wie - keine Ahnung.  

Wobei dass natürlich auch eine Momentaufnahme sein kann. 

Ich kenne beides. Habe im Sommer am späten Vormittag in Braunschweig am Globus geladen: 8 Tesla Supercharger, 12 oder 16 EnBW-Hyperlader, mehrere Allego 50KW-Lader. Der Globus selber war recht gut besucht. Von allen Chagern waren nur 2 Supercharger mit Teslas belegt.

War aber am Wochenende in Rheinland-Pfalz: Der Supercharger Mogendorf (12 Plätze) war am Freitag-Nachmittag zu 2/3 ausgelastet und am Sonntag-Mittag gab es, bevor ich gefahren bin nur noch einen freien Lader. Gefühlt waren davon 1/3 Fremdmarken.

 

vor 18 Minuten von WOVA1:

(die schreiben sogar den erstaunlich günstigen Preis von 49 Cent / Kwh dran). 

Was mich komplett umgehauen hat: Sowohl Freitag als auch Sonntag war das zur Hauptzeit und ich habe 37ct/kWh bezahlt. Und vermutlich ist Tesla kein Wohltätigkeitsverein. Und bei 37ct, wird es verdammt eng mit Bezugsstrom an der eigenen Wallbox zu laden, wenn man die Kosten für Verkabelung und Wallbox anteilig mit einrechnet.

An reinen Stromkosten (2x Supercharger, 1x zu Hause mit PV & Bezugsstrom)  haben mich 100km nicht mehr als 6 Euro gekostet. 

 

Mal schauen was demnächst passiert:

Tankstellenverband warnt vor Preisexplosion - Spritpreise von drei Euro pro Liter bald möglich

 

Und kost' Benzin auch Drei Euro Zehn. Scheiß egal, es wird schon geh′n! Ich will fahr′n! Ich will fahr'n, ich will fahr′n! Ich will Spaß, ich will Spaß!

 

 

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Nachdenklich
vor 27 Minuten von WOVA1:

Also zur Zeit eine fast ungenutzte öffentliche Infrastruktur.

Sieht an meinem Wohnort genauso aus.

An der auf Initiative der Gemeinde hin eingerichteten öffentlichen Ladesäule habe ich noch NIE ein Auto gesehen.

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Holgerli
vor 15 Minuten von No.Skill:

Ich wußte vorher gar nicht das es da so Unterschiede gibt.

Echt kompliziert das ganze.

 

Überhaupt nicht. 

AC = Wechselstrom, maximal 22kW Ladeleistung. Oftmals ist das Maximum des Autos 11kW. Für die Private Wallbox

DC = Gleichstrom, ab 22kW Ladeleistung, meist aber eher ab 50 kW Ladeleistung bis aktuell 400 oder 500kW, meist ist hier das Auto das Limit.

 

Die Ladedauer ist der einzige Unterschied. Jedes aktuelle BEV kann AC und DC.

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Bolanger

Ich frage mich immernoch, wo ich ein autobahntaugliches, gebrauchtes Elektroauto, +- 6 Jahre alt, +- 100 tkm der Golf-und-größer-Klasse herbekomme. Typische Diesel-Kombis in diesem Bereich kosten +- 12 KEUR.

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bmi
vor 2 Stunden von Bolanger:

Ich frage mich immernoch, wo ich ein autobahntaugliches, gebrauchtes Elektroauto, +- 6 Jahre alt, +- 100 tkm der Golf-und-größer-Klasse herbekomme. Typische Diesel-Kombis in diesem Bereich kosten +- 12 KEUR.

Möglicherweise noch 2-3 Jahre warten und ein paar Tausend drauflegen, bis die derzeitige Cubra Born-Welle auf den Gebrauchtwagenmarkt aufschlägt. 

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geeman
Am 14.9.2026 um 18:50 von Bolanger:

Ich frage mich immernoch, wo ich ein autobahntaugliches, gebrauchtes Elektroauto, +- 6 Jahre alt, +- 100 tkm der Golf-und-größer-Klasse herbekomme. Typische Diesel-Kombis in diesem Bereich kosten +- 12 KEUR.

Mmmh. Wo finde ich die sechs Jahre alte Geforce 50XY für ein Drittel des Preises? Merkst Du selber, oder?

Du kannst Gegenstand (Golf-irgendwas) suchen, den es so gar nicht gibt.

Was willst Du mit dem Argument denn sagen? Wenn Du nur 12.000 Euro für ein Auto ausgeben kannst/willst, dann stell das bei der Autobörse ein und lass dir Angebote schicken.

mobile.de listet >2000 Elektroauto-Angebote. Da findet man sicher etwas.

 

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geeman
· bearbeitet von geeman
Am 8.9.2026 um 10:08 von oktavian:

Ist das sicher/verlässlich genug in Berlin nachts öffentlich zu laden?

Oh man, echt jetzt?

Was habt ihr Landeier immer für Vorstellungen von der Großstadt? :wacko:

Ich wohne in der Berliner Innenstadt zur Miete mit Familie, fahre seit einem Jahr vollelektrisch, parke öffentlich und lade ausschließlich öffentlich und auch nicht beim Arbeitgeber.

Und es geht in Bezug auf das Leben und das Laden. Glaub es oder bediene Deine Vorurteile zur großen Stadt. Es leben hier wirklich normale Menschen. Wirklich!

Die Ladeinfrastruktur ist vorhanden, in der Stadt und auf der Langstrecke. Die Abo-Modelle der Ladeanbieter können jedoch gern wegfallen.

Keiner hat oder will eine Zapfsäule am Haus oder gegenüber. Insofern ist die ganze öffentliche Lade-"Diskussion" sinnlos, weil nicht vorhanden. Jeder muss einkaufen, zur Arbeit oder hat eine Mittagspause.

 

Eins noch:

Ich will keinen Verbrenner zurück. Denn eins nervt u.a. in der Stadt, der Geräuschpegel der Verbrenner. Es könnte so schön ruhiger sein.

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Bolanger
vor einer Stunde von geeman:

Du kannst Gegenstand (Golf-irgendwas) suchen, den es so gar nicht gibt.

Was willst Du mit dem Argument denn sagen?

Eben weil es noch kein ausreichendes Angebot auf dem Gebrauchtmarkt gibt sucht man nach einem Verbrenner. Leider sind E-Autos für viele immernoch nicht erschwinglich. Man kann da vieles ausrechnen, welche Kosten ein EV im Vergleich zum Verbrenner hat. Spätestens bei meinem Normalo-Wunsch nach einem Gebrauchten KFZ mit begrenztem Budget zeitg die derzeitigen Grenzen des EV-Marktes auf.  

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor einer Stunde von geeman:

Was habt ihr Landeier immer für Vorstellungen von der Großstadt? :wacko:

Ich wohne in der Berliner Innenstadt zur Miete mit Familie, fahre seit einem Jahr vollelektrisch, parke öffentlich und lade ausschließlich öffentlich und auch nicht beim Arbeitgeber.

Naja. Ist halt Realitätsverzerrung durch Social Media bzw. YT. Niemanden interessiert es wenn man Null Probleme hat. Wenn dann jemand umherläuft Autos anzündet, Autos zerkratzt, Reifen aufschlitzt, Ladekabel aus Autos tritt und dann davon noch ein Video da ist, dann wird das hochgeladen, geteilt und sich empört. Und dann kommt es halt zu solchen Realitätsverzerrungen. Und: Ich schließe mich da selber nicht aus.

Ich selber kann sagen: In 7,5 Jahren BEV (und dabei noch mit Tesla eine "Problem"-Marke) hatte ich nie negative Erfahrungen. Das Feedback war *immer* postiv. 

 

vor einer Stunde von geeman:

Ich will keinen Verbrenner zurück. Denn eins nervt u.a. in der Stadt, der Geräuschpegel der Verbrenner. Es könnte so schön ruhiger sein.

Ich glaube, dass das der wichtigere Punkt ist: Ist man einmal BEV gefahren, dann weiss man wie Problemlos das geht. Die ganzen Diskussionen über Brände (hat sich mittlerweile aber scheinbar erledigt), Reichweite, Ladeangst und Ladegeschwindigkeit sind eigentlich nur Diskussionspunkte von Nicht-Fahrern die Verbrenner 1:1 mit BEVs vergleichen. Aber BEVs sind hat unterschiedlich zu Verbrennern. Gott sei Dank möchte ich hier sagen. Weil einen Verbrenner mit all seinen täglichen Nachteilen (keine Vorklimatisierung, keine Vorheizung, vorhandenes Getriebe, Lautstärke, mäßige Beschleunigung etc...) möchte ich nie wieder fahren wollen.

 

vor 9 Minuten von Bolanger:

Eben weil es noch kein ausreichendes Angebot auf dem Gebrauchtmarkt gibt sucht man nach einem Verbrenner. Leider sind E-Autos für viele immernoch nicht erschwinglich.

Den Dacia Spring gibt es ab 18.000 Euro neu (vor Förderung, wenn ich das richtig sehe).

Und ganz ehrlich: Die Formulierung "für viele" ist ein Scheinargument. Es kommt nicht auf die anderen an, sondern auf Dich. 

Hier im WPF könnte ich sagen: "Aktien/ETFs sind für viele immer noch nicht erschwinglich. Deswegen taugen Aktien nichts!".

 

vor 9 Minuten von Bolanger:

Spätestens bei meinem Normalo-Wunsch nach einem Gebrauchten KFZ mit begrenztem Budget zeitg die derzeitigen Grenzen des EV-Marktes auf.  

Lass uns nächstes Jahr schauen wo die Benzinpreise stehen. Ich denke ein Neuzulassungsanteil deutlich über 40% an 50% ist möglich. 

Und nicht vergessen: Diese "Normalos" werden statt eines BEVs dann keinen Neu-Verbrenner kaufen, sondern was Gebrauchtes (wie Du ja selber schreibst).

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oktavian
vor 1 Stunde von geeman:

Was habt ihr Landeier immer für Vorstellungen von der Großstadt?

Es war eine Frage. Die Statistik ist eindeutig.  Es gibt höhere Wahrscheinlichkeit auf Kriminalität/Vandalismus in Berlin. Ich sehe:Es gibt aber gute Erfahrungen. Das ist doch schön. Als Laie hatte ich es schon schwer einen kostenlosen Parkplatz in Berlin zu finden. Bin dort viel mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Gefühlt habe ich das fahrrad abends lieber nicht draußen stehen lassen auf dem Gehweg :rolleyes:. Ich muss aber zugeben, die Autofahrer sind sehr korrekt gefahren. Wurde nicht geschnitten oder Radweg zugeparkt.

Hier mal ein Beispiel, was es bei uns eher nicht gibt und auch die Verlässlichkeit anspricht einen Ladeplatz zu finden in Berlin: 

 

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Bolanger
· bearbeitet von Bolanger
vor 58 Minuten von Holgerli:

Den Dacia Spring gibt es ab 18.000 Euro neu (vor Förderung, wenn ich das richtig sehe).

Und ganz ehrlich: Die Formulierung "für viele" ist ein Scheinargument. Es kommt nicht auf die anderen an, sondern auf Dich. 

genau. Den Dacia Spring würde ich nicht als autobahntauglich bezeichnen. Den Opel RocksE gibt es schon unter 10 KEUR. Und einen Elektroroller bekommt man schon unter 1 KEUR. Ist das ein Beweis, dass E-Mobilität erschwinglich ist? Ja, wenn man es singulär betrachtet. Nein, wenn man von Fahrzeugen redet, die einen Verbrenner für ein durchaus übliches Fahrprofil ersetzen möchte.

Das Verhältnis von Neuwagen- zu Gebrauchtwagenkäufen liegt bei uns anscheinend  bei etwa 1:2, also doppelt so viele Gebrauchtwagenkäufe wie Neuwagenkäufe. Das KBA beschreibt, dass das Durchschnittsalter der gebrauchten bei 10 Jahren liegt. Hier nachzulesen. Mein Suchprofil von +- 6 Jahren war also noch deutlich zu jungen gebrauchten verschoben.  

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Holgerli
vor 10 Minuten von Bolanger:

Nein, wenn man von Fahrzeugen redet, die einen Verbrenner für ein durchaus übliches Fahrprofil ersetzen möchte.

Dieses "durchaus übliche Fahrprofil" was ist das? Ist das "Diesel-Dieter" der die 900 bis 1.000km am Stück an Flensburg nach München in 11 Stunden am Stück fährt? ;) 

 

vor 12 Minuten von Bolanger:

Den Dacia Spring würde ich nicht als Autobahntauglich bezeichnen.

Nun fährt aber der typische "Normalo" meist in der Stadt. Und da wären wir schon wieder bei "für viele" vs "Du speziell". ;) 

 

Gerade bei Mobile geschaut: ab Bj. 2020, unter 100k km, bis 12k Euro: 200 Angebote. Bis 15.000 Euro: 600 Angebote.

Zwischen 15.000 und unter 20.000 Euro: 2.800 Angebote. Massenhaft VWs, oftmals ID.3. Aber auch Konas, Minis etc.  900 Angebote in der Preisrange 15k bis 17,5k.

Da wären wir wieder bei:

Am 14.9.2026 um 21:27 von bmi:

Möglicherweise noch 2-3 Jahre warten und ein paar Tausend drauflegen, bis die derzeitige Cubra Born-Welle auf den Gebrauchtwagenmarkt aufschlägt. 

Einzige Einschränkung von meiner Seite: max. 2 bis 3 Jahre wenn der übliche Preisverfall normal weiterläuft. Aber aufgrund der Situation in Russland und der Straße von Hormus könnten wir auch eine Art "RAMageddon" bei gebrauchten BEVs bekommen. 

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t.klebi
vor einer Stunde von Bolanger:

Das KBA beschreibt, dass das Durchschnittsalter der gebrauchten bei 10 Jahren liegt. Hier nachzulesen. Mein Suchprofil von +- 6 Jahren war also noch deutlich zu jungen gebrauchten verschoben.  

Was willst du hier beweisen?
Du kannst dich auch darüber beschweren, dass du nirgends 15 Jahre alte Tesla Model S findest. Wohingegen es 15jährige S-Klassen und 7er wie Sand am Meer gibt. 

 

vor 6 Jahren im Jahr 2020 gab es gerade mal 194.163 Neuzulassungen bei den BEV. Und davon waren über 25.000 Renault Zoe. 
Wenn vor 6 Jahren kaum autobahntaugliche BEV-Kombis verkauft wurden, kannst du die im Jahr 2026 eben nicht als Gebrauchtfahrzeug finden. Das ist ja wohl bitteschön elementar. 

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