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Cartman999

Wann kommen die Elektroautos?

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geeman
vor einer Stunde von oktavian:

Es war eine Frage. Die Statistik ist eindeutig.  Es gibt höhere Wahrscheinlichkeit auf Kriminalität/Vandalismus in Berlin. Ich sehe:Es gibt aber gute Erfahrungen. Das ist doch schön. Als Laie hatte ich es schon schwer einen kostenlosen Parkplatz in Berlin zu finden. Bin dort viel mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Gefühlt habe ich das fahrrad abends lieber nicht draußen stehen lassen auf dem Gehweg :rolleyes:. Ich muss aber zugeben, die Autofahrer sind sehr korrekt gefahren. Wurde nicht geschnitten oder Radweg zugeparkt.

Hier mal ein Beispiel, was es bei uns eher nicht gibt und auch die Verlässlichkeit anspricht einen Ladeplatz zu finden in Berlin: 

 

Es ist halt so, Du kannst eintausend friedliche Leute in eine Unterkunft stecken. Es reicht einer, der in die Dusche oder den Fahrstuhl kackt und der Stress beginnt.

So sehe ich das mit diesen Ladeparkern. Einer reicht und der Rage-Bait ist da.

Insofern haben wir vermutlich zu wenig Ladesäulen (um die Asozialen zu marginalisieren) und zu wenig Regeln, wie unfairer Umgang mit der Ladeinfrastruktur sanktioniert werden kann.

Ich habe mit der Ordnungsamt-App auch schon Lade-Falschparker gemeldet. Leider passiert direkt zu wenig und nachträglich scheinbar dann auch nichts.

Bei der Tankstelle parkt ja auch keiner 12++ Stunden.

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fancY
· bearbeitet von fancY
Am 8.9.2026 um 11:30 von slowandsteady:
Am 8.9.2026 um 10:08 von oktavian:

Elektrotrucks sind für kürzere Strecken bzw. festen Linienverkehr. Da klappt es schon gut. 

Elektrotrucker auf Youtube schauen, hier eine Tour wo Diesel und E-LKW mehrere Tage die gleiche Ladung durch Europa gefahren haben: Kein Depot, kein Maut-Vorteil: Der knallharte Kostenvergleich zwischen Diesel und Elektro LKW 

Der Chef vom Elektrotrucker hat in einem Interview gesagt, er setzt die Elekto-LKWs vorzugsweise auf Langstrecke ein. Wegen den geringeren km-Kosten. Die Diesel-LKWs bleiben auf Kurzstrecke. Da sind die höheren Kosten nicht so schlimm.

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oktavian
vor 14 Minuten von fancY:

Der Chef vom Elektrotrucker hat in einem Interview gesagt, er setzt die Elekto-LKWs vorzugsweise auf Langstrecke ein.

Das geht wenn du planbare feste Strecken hast (Linienverkehr). Das geht nicht gut auf Langstrecke, wenn du Staus hast und Pausenzeiten und das mit Laden koordinieren musst. Also wenn du abends wieder am werkseigenen Anschluss bist, passt es aber aber eher nicht für mehrtägige Touren außer Haus. Zumindest ist das mein Stand. Habe auch nur ein bisschen Logistik studiert.

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fancY
vor 34 Minuten von oktavian:

Das geht nicht gut auf Langstrecke, wenn du Staus hast und Pausenzeiten und das mit Laden koordinieren musst. Also wenn du abends wieder am werkseigenen Anschluss bist, passt es aber aber eher nicht für mehrtägige Touren außer Haus.

Das mehrtägige Touren gehen hat doch der Elektrotrucker in hunderten YouTube-Videos gezeigt. Auch wie man alles koordiniert hat er schon öfters gezeigt.

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Caveman8
vor 9 Stunden von oktavian:

Das geht wenn du planbare feste Strecken hast (Linienverkehr). Das geht nicht gut auf Langstrecke, wenn du Staus hast und Pausenzeiten und das mit Laden koordinieren musst. Also wenn du abends wieder am werkseigenen Anschluss bist, passt es aber aber eher nicht für mehrtägige Touren außer Haus. Zumindest ist das mein Stand. Habe auch nur ein bisschen Logistik studiert.

Das würde ich auch exakt andersrum sehen. Beim Elektro Truck ist Stau quasi egal, da er im Stand und bei langsamer Geschwindigkeit quasi keine Energie verbraucht hat. Das sollte einen Diesel LKW stärker aus der Planung werfen. 

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Holgerli

Und gerade die Pausen sind ideal zum Laden: 30+ Minuten sind eh nutzlose Standzeit. Dort dann den LKW schnell angeesteckt und aufgrund des großen Akkus kann man auch bei noch höheren Ladeständen in der Zeit etliche Kilometer (will nicht sagen: hundert oder hunderte) nachladen. 

Es gibt vom Elektro Trucker eine NDR Reportage da erklärt er das. Aktuell kann es noch daran scheitern wenn man aufgrund von Stau den Parkplatz mit Lademöglichkeit nicht erreicht. Das Problem sollte sich aber schnell durch den fortschreitenden Ausbau von selbst erledigen.

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Bolanger
vor 2 Stunden von Caveman8:

Beim Elektro Truck ist Stau quasi egal, da er im Stand und bei langsamer Geschwindigkeit quasi keine Energie verbraucht hat. Das sollte einen Diesel LKW stärker aus der Planung werfen

Und welchen Verbrauch hat ein Diesel im Stau? Ein PKW-Diesel braucht 0,5-1 L im Leerlauf. Ein LKW vielleicht 1,5L pro Stunde? Bei einem sonstigen Verbrauch von 30 L/100 km und 80er Schnitt sind das schon 35-40 L pro Stunde bei AB-Geschwindigkeit. Glaubst Du wirklich, dass die 1-2 L Stauverbrauch da ins Gewicht fallen? Der benefit der Elektro-LKW dürfte zu nicht unerheblichem Maße aus dem Wegfall bzw. Reduzierung der Maut kommen. Ich würde auch den Elektro-LKW auf die AB schicken und den Diesel im Ballungsraum herumgondeln lassen, wo er seltenst mautpflichtige Strecken befährt.    

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t.klebi
vor 6 Minuten von Bolanger:

Ein LKW vielleicht 1,5L pro Stunde? Bei einem sonstigen Verbrauch von 30 L/100 km und 80er Schnitt sind das schon 35-40 L pro Stunde bei AB-Geschwindigkeit. Glaubst Du wirklich, dass die 1-2 L Stauverbrauch da ins Gewicht fallen?

Es sind bei einem schweren Lkw eher 2-4 l pro Stunde im Stand und über 60 l/100 km im Stop&Go. 

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Bolanger

auch gut. Und seltenst fährt man viele hundert km im Stau und man sollte nicht auf den Stauverbrauch noch den Leerlaufverbrauch hinzurechnen. Das sind, so glaube ich, aber alles Peanuts vgl. mit den sonstigen Kosten eines Staus. Ich glaube nicht, dass ein Elektro-LKW günstiger im Stau ist als ein Diesel-LKW. Und genau darauf bezog sich mein Post.

Wieder grob überschlagen: Ein Diesel-LKW kostet 100 KEUR, ein Batterie-LKW 300 KEUR. Bei 10 Jahren Nutzungsdauer kostet der Batterie-LKW schon gute 2 EUR pro Lebensstunde mehr als der Diesel-LKW, und da sind die Finanzierungskosten von 200 KEUR noch gar nicht enthalten. Hionzu kommen die ohnehin anfallenden Nicht-Fahrzeiten, so dass die 200 KEUR Aufpreis auf deutlich weniger als die Lebens-Stunden heruntergerechnet werden müssen. Alleine damit kann man den Dieselverbrauch im Stand schon gegenfinanzieren. 

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t.klebi
vor 24 Minuten von Bolanger:

Wieder grob überschlagen: Ein Diesel-LKW kostet 100 KEUR, ...

Mit 100 TEUR kratzt du gerade so im Einstiegssegment der Standard-Sattelzugmaschinen. Gängiger sind mittlere Kaufpreise von 120-150 TEUR. Stärkere Motorisierungen > 500 PS und komplexere Achskonfigurationen treiben die Preise schnell über 200 TEUR. 

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krett
vor 43 Minuten von Bolanger:

Ein Diesel-LKW kostet 100 KEUR, ein Batterie-LKW 300 KEUR.

Die Zahlen stimmen grob. Wobei ein Elektro LKW eher so 2-2,5x so viel kostet wie ein Diesel. Aber ja: Deutlich teurer. Es rechnet sich weil Strom billiger ist als Diesel und weil keine Maut gezahlt werden muss bei Elektro-LKW.

 

Entscheidend ist aber etwas anderes: Vor 5 Jahren war ein Elektro LKW bei 500.000€. Heute die Hälfte. Und der Preisverfall geht ungebremst weiter.

 

Elektro und Diesel wird in der Anschaffung irgendwann gleich teuer. Das Mautprivileg wird abgeschmolzen werden. Was bleibt sind Dieselkosten vs. Stromkosten. Und da gewinnt Strom.

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Bolanger
vor 18 Minuten von krett:

Entscheidend ist aber etwas anderes: Vor 5 Jahren war ein Elektro LKW bei 500.000€. Heute die Hälfte. Und der Preisverfall geht ungebremst weiter.

 

Elektro und Diesel wird in der Anschaffung irgendwann gleich teuer. Das Mautprivileg wird abgeschmolzen werden. Was bleibt sind Dieselkosten vs. Stromkosten. Und da gewinnt Strom.

Das wäre wünschenswert, nur bin ich noch nicht von einem dauerhaften Trend bis zur Preisgleichheit ohne politische Eingriffe überzeugt. Irgendwann nutzen die Lieferanten von Zellchemie ihre Marktmacht aus und lassen sich ihre Marktmacht teuer bezahlen. Diesel-technik wird auch weiterhin entwickelt, z.B. für den amerikanischen Markt. dann kann man auch ratzfatz die Motoren wieder in Europa bauen oder aus den USA importieren. Kurz gesagt: Noch vor dem Erreichen der ehrlichen Preisgleichheit wird es einen unerwarteten Umbruch geben, der den Dieseln wieder Aufwind verschafft.  

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Hotzenplotz2
vor 23 Minuten von Bolanger:

Das wäre wünschenswert, nur bin ich noch nicht von einem dauerhaften Trend bis zur Preisgleichheit ohne politische Eingriffe überzeugt. Irgendwann nutzen die Lieferanten von Zellchemie ihre Marktmacht aus und lassen sich ihre Marktmacht teuer bezahlen. Diesel-technik wird auch weiterhin entwickelt, z.B. für den amerikanischen Markt. dann kann man auch ratzfatz die Motoren wieder in Europa bauen oder aus den USA importieren. Kurz gesagt: Noch vor dem Erreichen der ehrlichen Preisgleichheit wird es einen unerwarteten Umbruch geben, der den Dieseln wieder Aufwind verschafft.  

Stimmt, die 17ct Spritpreisbremse sollten direkt wieder abgeschafft werden, um dem unfairen Wettbewerbsvorteil von Dieselmotoren entgegen zu wirken. 

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krett
vor 22 Minuten von Bolanger:

Irgendwann nutzen die Lieferanten von Zellchemie ihre Marktmacht aus und lassen sich ihre Marktmacht teuer bezahlen.  

 

Also Lithium Batterien gibt es seit 35 Jahren. Seit dem sinkt der Preis kontinuierlich während die Technik Jahr für Jahr besser wirst. So ausführlich und stichhaltig deine Argumentation auch ist, dass dies jetzt plötzlich aufhört, überzeugend ist sie nicht wirklich.

 

Bei PKW gibt es mehr oder weniger eine Preisparität zwischen Verbrenner und Elektro. Ich sehe nicht warum das bei Elektro-LKW nicht auch erreichbar sein sollte. 

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Bolanger
vor 46 Minuten von Hotzenplotz2:

Stimmt, die 17ct Spritpreisbremse sollten direkt wieder abgeschafft werden, um dem unfairen Wettbewerbsvorteil von Dieselmotoren entgegen zu wirken. 

Diese Diskussion führt ins Nirgendwo. Diesel kostet ohne Abgaben und Steuern gut einen EUR pro Liter an der Tankstelle. Bei Strom wird es schon schwerer, denn neben der reinen Stromerzeugung kommt man wohl nicht umhin, auch die Netzkosten bis zur Lieferung an den Käufer hinzu zu nehmen. Eine kWh kostet dann wohl irgendwas um die 25 cent. Ki sagt, dass ein LKW etwa 130 kWh pro 100 km benötigt, also Stromkosten von gut 30 EUR. Bei einem EUR pro Lieter Diesel wären die Kraftstoffkosten gleich. Und nun können wir ewig weiterdiskutieren, ob der E-LKW 130 kWh braucht, Ob Diesel tatsächlich 1 EUR kostet, wie man die Lärmbelastung durch Diesel monetär bewerten kann usw. Feuer frei, für die, die das wollen.

 

Es ist zu erkennen, dass sich ohne staatliche Lenkungsmaßnahmen batteriebetriebene LKW derzeit nicht rechnen. Und dennoch sollte man den Wechsel hin zu Elektromobilität auch im Transportgewerbe unterstützen.    

vor einer Stunde von krett:

Bei PKW gibt es mehr oder weniger eine Preisparität zwischen Verbrenner und Elektro. Ich sehe nicht warum das bei Elektro-LKW nicht auch erreichbar sein sollte. 

Natürlich erreicht man die auch bei LKW... aber nur, wenn man lenkend eingreift, Förderungen zahlt, Steuernachlässe erlaubt etc. Gäbe es die vorteilhafte Firmen-BEV-betsuerung nicht würden wohl nur die wenigsten einen BEV als Firmenwagen wählen. Zumindest sehe ich das in meinem Umfeld so.

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krett
vor 3 Minuten von Bolanger:

Es ist zu erkennen, dass sich ohne staatliche Lenkungsmaßnahmen batteriebetriebene LKW derzeit nicht rechnen. Und dennoch sollte man den Wechsel hin zu Elektromobilität auch im Transportgewerbe unterstützen.    

Natürlich erreicht man die auch bei LKW... aber nur, wenn man lenkend eingreift, Förderungen zahlt, Steuernachlässe erlaubt etc. Gäbe es die vorteilhafte Firmen-BEV-betsuerung nicht würden wohl nur die wenigsten einen BEV als Firmenwagen wählen. Zumindest sehe ich das in meinem Umfeld so.

 

 

Du wirfst hier einiges durcheinander. Bei PKW gibt es die Preisparität ohne Förderung. Elektro Autos sind ungefähr so teuer wie Verbrenner.

ich sage: Bei LKW wird es auch so kommen.
Daraufhin du: "Elektro PKW verkaufen sich ja nur wegen Dienstwagenbegünstigung so gut." Ja, das stimmt, hat aber nichts mit der Preisbildung/Preisparität zu tun.

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Bolanger
· bearbeitet von Bolanger
vor 5 Minuten von krett:

Bei PKW gibt es die Preisparität ohne Förderung. Elektro Autos sind ungefähr so teuer wie Verbrenner.

Ist das so? Wenn man sämtliche Lenkungsmaßnahmen rausrechnet? Ich habe meine Zweifel, steige aber in diese Diskussion nicht ein, da man keine Grenze der Kosten und Förderungen des einen oder anderen ziehen kann, die man noch in den Vergleich einbeziehen kann oder soll. Wie monetarisieren wir die höhere Geräuschbelastung durch Verbrenner? Und welches Preisschild hängen wir an die zusätzliche Belastung der Straßen durch erhöhte Fahrzeuggewichte? ... nein, ich wollte und werde nicht einsteigen...  

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krett
vor 4 Minuten von Bolanger:

Ist das so? Wenn man sämtliche Lenkungsmaßnahmen rausrechnet? Ich habe meine Zweifel, steige aber in diese Diskussion nicht ein

Du hast sie doch mit vom Zaun gebrochen :vintage:

 

Manchmal ist es schwer einzugestehen, das man sich geirrt hat.

 

Es ist unbestreitbarer Fakt das Elektroautos früher viel, viel teurer waren und heute -mehr oder weniger- genauso viel Kosten wie Verbrenner.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 25 Minuten von Bolanger:

Natürlich erreicht man die auch bei LKW... aber nur, wenn man lenkend eingreift

Die größte Subventionierung der E-LKWs ist die Befreiung von der LKW-Maut - das obwohl sie weit höhere Strassenschäden verursachen, die Begründung für dieser Maut ist (war).

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Holgerli
vor 1 Stunde von Bolanger:

Irgendwann nutzen die Lieferanten von Zellchemie ihre Marktmacht aus und lassen sich ihre Marktmacht teuer bezahlen.

Andersrum wird ein Schuh draus: Beim Diesel bzw. Öl sieht man jetzt gerade wie sich Krise bzw. Blockade von Öllieferungen auswirken: Direkt und sofort. Und wir können nichts machen. Die Folgen sind unmittelbar zu spüren. Es ist klar wer am längeren Hebel sitzt.

Wenn jetzt die Akku-Lieferanten von heute auf Morgen die Preise verdoppeln oder die Lieferung einstellen würden was wäre die Auswirkung? Keine die alten LKWs/PKWs fahren länger, der Strompreis bliebe aber gleich. Auswirkungen auf uns? Minimal. Siehe Corona wo Auto-Lieferzeiten 12 bis 18 Monate waren. Von einer Mobilitätskrise waren wie weit entfernt. 

 

Fazit: Energielieferungen kann man schnell und effizient mit maximalen Schaden für uns blockieren. Technlogielieferungen hingegen führen eben nicht schnell zu einem Effekt, sondern verstärken eher eine Autarkiebestrebung. 

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Bolanger
vor 28 Minuten von krett:

Es ist unbestreitbarer Fakt das Elektroautos früher viel, viel teurer waren und heute -mehr oder weniger- genauso viel Kosten wie Verbrenner.

Kannst Du mir erklären warum Elektroautos "nur" einen Marktanteil von 1/4 haben? Was könnte für die verbleibenden 3/4 der Neuwagenkäufer denn gegen ein BEV sprechen, wenn es nicht die Kosten sind? Verzichten die alle freiwillig auf die Durchzugsstärke und Laufruhe eines BEVs, die es kostengleich gibt? Sind die alle zu blöd, um sich die Kostengleichheit zu errechnen? Stell bitte nicht die Kostengleichheit als "unbestreitbarer Fakt" dar, der durch das Verhalten der Marktmehrheit widerlegt wird. 

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krett
vor 4 Minuten von Bolanger:

Kannst Du mir erklären warum Elektroautos "nur" einen Marktanteil von 1/4 haben? Was könnte für die verbleibenden 3/4 der Neuwagenkäufer denn gegen ein BEV sprechen, wenn es nicht die Kosten sind? Verzichten die alle freiwillig auf die Durchzugsstärke und Laufruhe eines BEVs, die es kostengleich gibt? Sind die alle zu blöd, um sich die Kostengleichheit zu errechnen? Stell bitte nicht die Kostengleichheit als "unbestreitbarer Fakt" dar, der durch das Verhalten der Marktmehrheit widerlegt wird. 


Wer sagt denn das plötzlich alle umschwenken, nur weil Kostenparität erreicht wird? Kostengleichheit ist eben nur Kostengleichheit.

  • Viele Käufer achten nur auf die reinen Anschaffungskosten, nicht die laufenden Kosten. Und ich behaupte: 80% der Käufer schätzt die laufenden Kosten als zu niedrig ein.
  • Für andere Käufer ist das Thema zudem sehr emotional (Verbrennerliebhaber, Reichweitenangst, Grünenhass oder oder oder)
  • Speditionen, bei Elektro LKW, rechnen anders. Die schauen nicht nur auf die Anschaffungskosten, sondern genauso auch auf die laufenden Kosten. Und das ganze komplett ohne Emotionen (meistens)

Wenn ein PKW Käufer dann zu dem Schluss kommt, dass ein Elektro PKW kaum Kostenvorteile hat oder nur geringe, kauft er das, was er kennt, erst recht wenn die Anschaffungskosten gleich sind.

 

Aktuell sind übrigens 1/3 der Neuwagen Elektrisch in Deutschland glaube ich.

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Bolanger
· bearbeitet von Bolanger

Ob nun 1/4tel oder 1/3 ist egal und das schwankt auch, wie wir beim vorübergehenden Entfall der Förderung gesehen haben. OK, Du vertrittst also die Meinung, dass die Mehrheit der Neuwagenkäufer die Kostengleichheit nicht berechnen kann. KI sagt, dass etwa 2/3 der Neuwagen gewerblich gekauft werden, als Firmenwagen, Leasingwagen etc. Nur 1/3 ist privat gekauft. Dieses 1/3 der Privatkäufer durchblickt die Gesamtrechnung also nicht bzw. bleibt emotional beim Verbrenner hängen. Die verbleibenden 2/3 des Marktes sind Profis, denen man eine Kostenkalkulation zutrauen sollte. Wenn BEVs etwa 1/3 der Neuzulassungen ausmachen, dann verbleibt ein weiteres Drittel der Neuwagenzulassungen bzw. die Hälfte der Profi-Zulassungen beim Verbrenner. Warum bleiben so viele Profis beim Verbrenner, wo doch gerade in diesem Bereich Emotionen keine Rolle spielen? Sind die auch zu blöd zu erkennen, dass ein BEV kostengleich zum Verbrenner ist, aber unbestreitbare Vorteile bei Laufruhe und Leistung haben? Ich möchte nicht glauben, dass es so viele Volldeppen gibt.       

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 29 Minuten von Bolanger:

Kannst Du mir erklären warum Elektroautos "nur" einen Marktanteil von 1/4 haben? Was könnte für die verbleibenden 3/4 der Neuwagenkäufer denn gegen ein BEV sprechen, wenn es nicht die Kosten sind?

- Erstens waren diese "nur" 26% BEVs in den ersten 8 Monaten eine Steigerung über 53% zum Vorjahreszeitraum

- Zweitens lag der Anteil im August schon bei fast 33%, was eine Steigerung über 75% zum Vorjahreszeitraum entsprach 

- Drittens wurden im Augst fast 38% und über 17% WENIGER Benziner und Diesel im Vgl. zum Vorjahreszeitraum zugelassen 

 

Diese Werte kannst Du in den Pressemitteilungen des KBA nachlesen. 

 

- Viertens und da passt genau gerade diese Diskussion zwischen Dir und gefühlt allen anderen rein: Es gibt immer Leute mit Vorbehalten. Gab es damals auch bei den LEDs: "Wenn 'die' mir Glühbirnen verbieten, dann kaufe ich halt so viele, dass ich bis zu meinem Lebensende genug habe!"

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Bolanger

Ich habe keine Vorbehalte gegen BEVs und würde mir auch keinen Verbrenner mehr kaufen. Wie ich oben dargelegt habe kann ich aber auch nicht glauben, dass selbst Profi-Neuwagenkäufer in so großer Zahl zu dumm sind, um eine Kostenkalkulation aufzumachen.

Es gibt viele Konstellationen, bei denen BEVs vorteilhaft sind. Es gibt auch viele Konstellationen, in denen BEVs nachteilig sind. Da sollte hier Konsens bestehen.

Und gerade wegen der Diversität dürfen Aussagen wie

vor einer Stunde von krett:

Es ist unbestreitbarer Fakt das Elektroautos (...) genauso viel Kosten wie Verbrenner.

 nicht unkommentiert stehen bleiben. 

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