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Cartman999

Wann kommen die Elektroautos?

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Holgerli
vor 1 Minute von Bolanger:

Ob nun 1/4tel oder 1/3 ist egal und das schwankt auch, wie wir beim vorübergehenden Entfall der Förderung gesehen habe

Nee, das ist nicht egal. Und das sieht man gerade an der deutschen Autoindustrie. Das angebliche "Verbrennerverbot" sollte 2035 kommen. So schnell wie gerade der Markt zu Gunsten der BEVs kippt, wird aus 2035 nun vielleicht schon 2030. Und das ohne "Verbot". Es gab auch kein Dummes-Handy-Verbot zu Gunsten der Smartphones und auch kein CTR-Röhren-TV-/Monitor-Verbot zu Gunsten von TFT-Fachbildschirmen. 

Es kippt einfach gerade. Deswegen heisst es ja auch Tipping-Point oder Kipp-Punkt. 

 

 

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Holgerli
vor 20 Minuten von Bolanger:

Und gerade wegen der Diversität dürfen Aussagen wie

vor einer Stunde von krett:

Es ist unbestreitbarer Fakt das Elektroautos (...) genauso viel Kosten wie Verbrenner.

 nicht unkommentiert stehen bleiben. 

Nur hat krett das nicht geschrieben. Geschrieben hat er:

vor einer Stunde von krett:

Es ist unbestreitbarer Fakt das Elektroautos früher viel, viel teurer waren und heute -mehr oder weniger- genauso viel Kosten wie Verbrenner.

Die Aussage ist ein komplett andere.

 

vor 23 Minuten von Bolanger:

Wie ich oben dargelegt habe kann ich aber auch nicht glauben, dass selbst Profi-Neuwagenkäufer in so großer Zahl zu dumm sind, um eine Kostenkalkulation aufzumachen

Hier bitte sauber zwischen PKW und LKW trennen: Bei PKWs im Gewerblichen Bereich läuft sehr, sehr viel über die Leasingrate. Und das ist ein Steuerinstrument der Automobilindustrie ein Auto beliebig teuer oder preiswert zu machen.

Und bei den LKWs fehlt halt schlicht noch die Produktionsmenge. Aber auch das wird sich ändern: Die Chinesen und auch Tesla kommen auch hier nach Europa. 

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Bolanger
· bearbeitet von Bolanger
vor 11 Minuten von Holgerli:
vor 37 Minuten von Bolanger:

Und gerade wegen der Diversität dürfen Aussagen wie

vor 1 Stunde von krett:

Es ist unbestreitbarer Fakt das Elektroautos (...) genauso viel Kosten wie Verbrenner.

 nicht unkommentiert stehen bleiben. 

Nur hat krett das nicht geschrieben. Geschrieben hat er:

vor 1 Stunde von krett:

Es ist unbestreitbarer Fakt das Elektroautos früher viel, viel teurer waren und heute -mehr oder weniger- genauso viel Kosten wie Verbrenner.

Die Aussage ist ein komplett andere.

Wo differiert denn mein gekürztes Zitat, dessen Kürzung ich sichtbar gemacht habe, inhaltlich von der Ursprungsaussage? Ich kann in beiden nur die Aussage erkennen, dass BEVs heute genau so viel kosten wie Verbrenner. Wie das in der Vergangenheit aussah ist dabei nebensächlich. Da sich unsere Diskussion auf die Gegenwart bezieht halte ich die Kürzung auch weiterhin für gerechtfertigt und nicht inhaltsverzerrend. Wir diskutieren über die aktuelle Kostensituation, nicht über die der Vergangenheit. Aber klärt mich bitte zur anderen Bedeutung des Zitats bzgl. des heutigen Zustandes auf, bevorzugt ohne Beschimpfungen als eine der Führungspersonen des dritten Reiches.

 

Vielen Dank für den Hinweis, dass die Automobilindustrie ein Auto über die Leasingraten beliebig teuer oder preiswert machen kann. (... oder habe ich nun wieder eine Aussage verzerrt?). Das unterstreicht, dass uns Laien eine faire Kostenkalkulation nicht möglich ist. Oder habt Ihr Einblicke in die Preisgestaltung der Autokonzerne und kennt die Beweggründe, die zu einer beliebigen Kostengesataltung der Leasingraten führen? Ich vermute nicht, womit wir wieder beim Anfang sind: Es ist kein Fakt, dass BEVs kostenneutral sind. Uns fehlen hier schlicht die Einblicke, diese Aussage in dieser Bestimmtheit und Allgemeinheit zu tätigen. 

   

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Bolanger

Noch etwas anderes. Ist der Fiat Multiplina hier schon bekannt?

 

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Der soll 4 Sitzplätze haben, 90 km/h laufen und die Lücke zwischen klassischem Kleinwagen und Microcar füllen. Die Fahrzeugklasse L7e ist das magische Zauberwort. Das könnte ein echter Durchbruch für die urbane Mobilität sein.  

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Holgerli
vor 1 Stunde von Bolanger:

Der soll 4 Sitzplätze haben, 90 km/h laufen und die Lücke zwischen klassischem Kleinwagen und Microcar füllen. Die Fahrzeugklasse L7e ist das magische Zauberwort. Das könnte ein echter Durchbruch für die urbane Mobilität sein.  

Sorry wenn ich es so direkt sage: So etwas braucht kein Mensch. Davon gab es als Verbrenner schon ettliche Vertreter. Davon gab es als BEV schon einige Vertreter. Ich erinnere nur an das insolvente eGo oder an das noch nicht pleite seiende Microlino. 

Und es gibt den Opel Rocks. Und dann gibt es mit dem Dacia Spring das erste echte Auto für unter 18k Euro. Und ganz viele Chinesen werden kommen mit echten, kleinen und preiswerten Autos.

Wer möchte sich da mit einem Gefährt, dass keinem Auto-Crashtest stand hält, weil es keine Auto-Sicherheitsanforderungen erfüllen muss, aber den Preis einen Dacia Spring nur knapp unterbietet aber dafür mit seinem 5,5 kWh-Akku max. 75km weit kommt ans Bein binden?

 

Schon interessant: Einerseits ist die Reichweite eines BEVs und die Ladegeschwindigkeit eines BEVs nicht groß genug um für Diesel Dieter ein Ersatz für einen Verbrenner zu sein. Andererseits soll so eine Konzeptstudie, die frühestens 2028 auf den Markt kommt der Heilsbringer für Stellantis werden.

 

Meine Einschätzung: 2028 ist der Drops gelutscht, auch dank solcher Non-Sense-Konzept-Studien und die Chinesen haben den europ. Markt mit richtigen BEVs übernommen. 

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Holgerli

Wegen des ewigen "Wir haben zu wenig Ladepunkte, dass das mit der Elektromobilität was wird":

 

Elektromobilität - Auslastung von Ladesäulen nimmt deutlich zu

Zitat

 

"Dem E-Mobilitätsmonitor des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zufolge waren im Jahr 2025 im Schnitt zwölf Prozent der öffentlichen Ladepunkte gleichzeitig belegt. Der BDEW bilanzierte im April 2026: "Die geringe zeitgleiche Belegung zeigt, dass der Ausbau des Ladeangebots weiter deutlich vor dem Hochlauf der vollelektrischen Pkw liegt.""


 

 

Kurios ist der letzte Absatz:

Zitat

"Die Einschätzungen der Ladenetzbetreiber decken sich mit Erfahrungen von Golem. Vor allem während der Hauptreisezeit im Juli und August waren die Ladesäulen entlang von Autobahnen stark frequentiert. Selbst größere Stationen mit zwölf Schnellladern waren häufig komplett belegt. Daher könnte die durchschnittliche Auslastung im Jahr 2026 höher ausfallen."

Im verlinkten Artikel findet sich kein Wort zu voll belegten Lagestationen. 

 

 

 

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oktavian
vor 1 Minute von Holgerli:

Im verlinkten Artikel findet sich kein Wort zu voll belegten Lagestationen. 

Es bringt nichts, wenn es deutschlandweit unbelegte Ladepunkte auf dem Land gibt, wenn die an der Autobahn belegt sind in der Hauptreisezeit. Peak pricing könnte etwas helfen. Vielleicht könnte man auch gegen Geld slots reservieren?

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krett
· bearbeitet von krett
vor 25 Minuten von oktavian:

Es bringt nichts, wenn es deutschlandweit unbelegte Ladepunkte auf dem Land gibt, wenn die an der Autobahn belegt sind in der Hauptreisezeit. Peak pricing könnte etwas helfen. Vielleicht könnte man auch gegen Geld slots reservieren?

 

Reservieren ist das denkbar schlechteste, dann bleiben Ladeplätze ungenutzt, weil irgendjemand ihn reserviert hat. Die Auslastung wird dadurch sinken.

Peak Pricing wäre sicherlich hilfreich, aber ich vermute zu aufwendig, weil es fast nur zu Hauptreisezeiten relevant ist.

 

Eine Lösung sind sicherlich bessere Elektroautos die in 10 statt 25 Minuten laden. Gibt es jetzt schon, leider nicht im Volkswagenkonzern, der die Zukunft hier verpennt hat.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 11 Minuten von krett:

bessere Elektroautos die in 10 statt 25 Minuten laden.

Kürzere Ladezeiten sind keine Lösung für das Problem der fehlenden Ladepunkte, da dazu die Anschlußleistung des Ladeparks auch 2,5 mal höher sein müsste. Dann kann man auch 2,5 mal mehr Ladepunkte installieren.

Ausser der Ladezeit braucht es Rüstzeit, die konstant bleibt. Insgesamt wird der Durchsatz bei begrenzter Anschlussleistung mit kürzeren Ladezeiten eher geringer.

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady
vor 54 Minuten von krett:

Peak Pricing wäre sicherlich hilfreich, aber ich vermute zu aufwendig,

Einfach so loesen wie Tesla an seinen Superchargern: Supercharger-Gebühren | Tesla-Support Deutschland Wenn die Station "ausgelastet" ist wird ab 80% Ladezustand eine Supercharger-Überlastungsgebühr von 0.50 Euro pro Minute faellig. Das motiviert, nur bis 80% zu laden und wenn ich Dienstag nachts um 3:00 alleine dort bin, kann ich ohne Extra-Gebuehr bis 100% laden.

 

Zudem ist kein grosser Ladepark dafuer ausgelegt, das 100% der Stationen 100% der Leistung bringen. Das waere viel zu teuer, die Gleichzeitigkeit ist nicht so hoch. Davon abgesehen habe ich noch nie einen voll ausgelasteten Park gesehen, ich vermeide die "Stauwochenenden" aber schon immer. Auslastung ist auch eine Frage des Preises, EnBW Schnelllader sind immer gut ausgelastet, weil der Preis stimmt, beim DC Lader in der Innenstadt bei den Stadtwerken sehe ich selten bis nie jemand. Wer nicht warten will, muss dann im Notfall halt mal zu einem "Fremdlader".

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Holgerli

Interessant an der jetzt aufkeimenden Diskussion, es werden schon wieder nur primär die Verhindungsgründe für eine Situation, nämlich die Sommerreisezeit, diskutiert:

Was nicht diskutiert wird sind die "Teilnahmegründe":

 

  1.  Mögliche Probleme im Juli und August bedeutet, dass es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in 10 von 12 Monaten keine/kaum Probleme gibt
  2. Die Alternative, die beim Verbrenner heute schon selbstverständlich genutzt wird, nämlich der Autohof 2 oder 3 Minuten entfernt von der Autobahn mit meist größeren Ladestationen wird nicht diskutiert
  3. Vollbelegung bedeutet nicht zwingend Wartezeit. Davon ganz abgesehen: Wie lang eine mögliche Wartezeit ist steht nirgends geschrieben. 
  4. Wartezeit an Tankstellen (gerade zur Sommerreisezeit) sind kein KO-Kriterium für Verbrenner. Für BEVs aber direkt. Komisch, oder?

 

vor einer Stunde von krett:

Gibt es jetzt schon, leider nicht im Volkswagenkonzern, der die Zukunft hier verpennt hat.

Du hast es gerade für den VW-Konzern zusammengefasst. 

Ich würde es mittlerweile für die "Deutschland AG" so zusammenfassen. :( 

 

Oder böse gesagt: Die "Renterrepublik Deutschland" verschälft die Zukunft. Macht aber auch nichts, weil Rentner haben, rein biologisch betrachtet, eh nur noch begrenzte Zukunft. Die jungen Leute haben halt Pech gehabt. 

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Bolanger
· bearbeitet von Bolanger

Sind denn nicht die ganze Ladepunkte, die irgendwo am Straßenrand errichtet werden und mit 11 oder 22 kW laden das Problem bzw. Fehlinvest? Die ladezeiten werden immer kürzer. Irgendwann kommt man wunderbar damit aus, entweder die nacht über zu hause auf dem eigenen Stellplatz mit 11 KW zu laden oder einen Schnellader fast schon analog zum Tanken zu verwenden. Wer stellt da noch sein Auto auf den ladeplatz 500 m die Straße runter, geht nach Huse und muss dann nachts um 1 Uhr wieder raus, weil er den lader nicht blockieren will bei vollem Auto? Unpraktischer gehts doch fast gar nicht.

und für die peak-Zeiten? Ja moi, dann dauert das laden eben 10 Minuten anstatt 5, was solls.  

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Caveman8
· bearbeitet von Caveman8
vor einer Stunde von Bolanger:

Sind denn nicht die ganze Ladepunkte, die irgendwo am Straßenrand errichtet werden und mit 11 oder 22 kW laden das Problem bzw. Fehlinvest?

Ja, das „befürchte“ ich auch. Ich selbst habe schon überhaupt kein Kabel für AC Laden dabei. Das ist mir viel zu doof wegen den paar kWh. 
Anfangs sicher noch für Menschen ohne eigene Lademöglichkeit interessant aber spätestens wenn DC - Ladeleistungen um 500-1.000kW/h Ladeleistung normal sind, sind die AC Lader überflüssig. 

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reko
· bearbeitet von reko

Da absehbar das Stromnetz nicht schnell genug ausgebaut werden kann, müssen die Schnellladepunkte mit Pufferakkus ausgerüstet werden. Das verteuert die Investitionskosten des Ladeparkbetreibers massiv , senkt den Wirkungsgrad und muss durch einen höheren Strompreis ausgeglichen werden. Dadurch werden dann wieder viele verstreute AC-Ladepunkte interessant.

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Hotzenplotz2
· bearbeitet von Hotzenplotz2
vor 2 Stunden von Bolanger:

Sind denn nicht die ganze Ladepunkte, die irgendwo am Straßenrand errichtet werden und mit 11 oder 22 kW laden das Problem bzw. Fehlinvest?

Das sehe ich nicht. Höhere Ladeströme sind ja nicht einfach nur eine Zahl auf dem Papier. Ob ich mit 11kW oder mit 200 kW lade macht einen großen Unterschied z.B. für die Leistungselektronik, Temperaturmanagement, Akkusteuerung, Leitungsquerschnitte etc. Und die meisten Leute brauchen es nicht.

Wie immer wird es hier die Mischung machen aber aktuell würde ich sogar behaupten, Ich hätte gerade im städtischen Bereich lieber 5 Laternen mit ner Steckdose als eine Ladesäule mit 11kW. Einfach weil dein Verbrauch so gering ist und du so hohe Standzeiten hast, dass du lieber mehr als schnellere Ladepunkte brauchst. 

Und ja, wenn wir in 20 Jahren soweit sind, dass ich mit 1000kW laden kann, dann ist das vermutlich egal. Aber es ist dann immer noch keine Fehlinvestition, denn ohne die gute Ladeinfrastruktur heute mit 11 und 22kW hätten wir nicht die Nachfrage um uns in 20 Jahren so weiterzuentwickeln, dass wir dann mit 1000kW laden.

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oktavian
vor 57 Minuten von reko:

Da absehbar das Stromnetz nicht schnell genug ausgebaut werden kann, müssen die Schnellladepunkte mit Pufferakkus ausgerüstet werden. Das verteuert die Investitionskosten des Ladeparkbetreibers massiv , senkt den Wirkungsgrad und muss durch einen höheren Strompreis ausgeglichen werden. Dadurch werden dann wieder viele verstreute AC-Ladepunkte interessant.

der Akku kann sich halbwegs rechnen, wenn du den dynamisch lädst zu günstigen Preisen. Hängt sicher auch vom Standort ab.

vor 4 Stunden von slowandsteady:

Wenn die Station "ausgelastet" ist wird ab 80% Ladezustand eine Supercharger-Überlastungsgebühr von 0.50 Euro pro Minute faellig.

auf die Idee pro Minute statt je kwh beim peak pricing zu gehen, habe ich als Laie gar nicht automatisch bedacht. Finde ich besser.

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krett

Man sollte auch bedenken, dass Wartezeiten wegen belegter Ladesäulen nicht nur saisonal schwankt. Es ist eher die Regel, als die Ausnahme das die Situation an einer Ladesäule sich innerhalb von einer halben Stunde komplett dreht. Auch in den Sommerferien. Ich komme an: Alle Säulen belegt, ich muss 15 Minuten warten und wenn ich dann nach 45 Minuten fahre, sind die hälfte der Ladeplätze frei. Das sich Warteschlangen bilden die sich über Stunden halten ist die absolute Ausnahme. Habe ich persönlich noch nie erlebt und auch von niemanden gehört.

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Vios
· bearbeitet von Vios
vor 30 Minuten von Hotzenplotz2:

Ich hätte gerade im städtischen Bereich lieber 5 Laternen mit ner Steckdose als eine Ladesäule mit 11kW.

Schon mal nachgeschlagen, wie hoch die Ladeverluste bei 2-3 kw vs 11kw sind?

Das ist etwa so, als ob man einen Benziner mit einer Gieskanne versucht zu tanken. Es geht viel daneben.

15-25% Ladeverlust an der Steckdose vs 5-7% an 11kw.

 

In meiner Stadt sind an allen Ecken Ladesäulen. Überreichlich. Nur laden sehe ich da nie jemanden. Aber dutzende Parkplätze für Verbrenner sind weg gefallen.

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 23 Minuten von oktavian:

der Akku kann sich halbwegs rechnen, wenn du den dynamisch lädst zu günstigen Preisen. Hängt sicher auch vom Standort ab.

Wenn ich annehme, dass des Akku 90% der maximlen Ladeleistung puffert, dann sollte er für 6 Ladevorgänge in 2 Stunden ausgelegt werden. Die Hauptstoßzeit wird in der Mittagszeit mit niedrigen dynamischen Strompreis sein. Durch Arbitrage wird man wenig einsparen können. Man müsste dazu die Pufferdauer auf den ganzen Tag ausweiten, was sehr viel mehr kostet.

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Trader42

Wenn wir eine halbwegs rationale Strategie hätten und die Netzbetreiber Anreize hätten Intelligenz im Niederspannungsnetz zu nutzen, dann wäre eine "Steckdose" an nahezu jedem Parkplatz tatsächlich am sinnvollsten.

Jedes eAuto das rum steht - und rumstehen ist ja nun mal die Hauptbeschäftigung von Autos - ist ein Puffer für das lokale Netz.

Der günstigste Netzausbau ist der den man gar nicht erst betreiben muss. Je mehr Strom das örtliche Netz gar nicht erst verlassen muss / je weniger es von außen beziehen muss, desto besser. 

So Späße wie Abriegelung privater Solaranlagen bei der Einspeisung könnte man sich weitestgehend sparen, da etliche dankbare Abnehmer direkt vor der Tür stehen.

So würden auch Mieter in Großstädten ohne eigene Solaranlage immer wieder mal in den Genuss von Strompreisen im einstelligen Cent Bereich kommen.

 

Klar braucht man Schnelllader auf der Autobahn für lange Strecken. Aber die meisten Strecken sind nicht lang, ganz im Gegenteil. Die meiste Zeit über ist es den jeweiligen Autobesitzern auch völlig egal ob ihr Akku nun zu 50% oder zu 80% geladen ist.

Ein eAuto das länger irgendwo steht sollte idealerweise immer am Netz hängen. Ab welchem Preis es lädt und ob es bei Bedarf auch entlädt, bis zu welchem Ladestand und was man dafür haben will kann ja jeder Autobesitzer für sich entscheiden. Schließlich ist das völlig Situationsabhängig und unterscheidet sich auch je nach Akku-Technologie.

 

In der Regel erhöht langsames Laden die Lebensdauer des Akkus und man kompensiert darüber gelegentliche Entladevorgänge ins Stromnetz. Alle haben weniger Stress und alle stehen am Ende mit durchschnittlich deutlich geringeren Strompreisen da. 

 

Der Markt könnte da so viel regeln, wenn es ihn denn geben würde. 

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oktavian
vor 33 Minuten von Trader42:

Jedes eAuto das rum steht - und rumstehen ist ja nun mal die Hauptbeschäftigung von Autos - ist ein Puffer für das lokale Netz.

das nutzt aber deren Akku ab und man will auch nicht immer per Hand anstöpseln? Ich könnte mir das vorstellen wenn 

  1. Akkutechnik besser wird und
  2. das Auto automatisch einparkt und sich automatisch anschließt.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 41 Minuten von Trader42:

Ein eAuto das länger irgendwo steht sollte idealerweise immer am Netz hängen.

Jeden Parkplatz mit einen bidirektionalen AC-Lader auszurüsten würde astronomische Summen kosten. Die Strassenbeleuchtung mit 16A pro Strasse reicht dafür nicht aus. Da man den Strom nicht verschenken will braucht man ausserdem noch geeichte Zähler, Steuereinrichtungen und einen Kommunikationskanal. Man müsste sehr viele Strassen aufgraben. Das geht auch nicht so schnell

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Holgerli
vor 58 Minuten von reko:

Jeden Parkplatz mit einen bidirektionalen AC-Lader auszurüsten würde astronomische Summen kosten. Die Strassenbeleuchtung mit 16A pro Strasse reicht dafür nicht aus. Da man den Strom nicht verschenken will braucht man ausserdem noch geeichte Zähler, Steuereinrichtungen und einen Kommunikationskanal. Man müsste sehr viele Strassen aufgraben. Das geht auch nicht so schnell

Warum muss man Straßen aufgraben? Viele Laternen stehen an/auf Gehwegen. Viele davon sind gepflastert. Die Deutsche Glasfaser hat bei uns den kompletten Gehweg auf 400 Metern an einem Tag aufgenommen, Kabel reingelegt und wieder zu gemacht. Wer sich für 2 Jahre verpflichtet hat, hat den Hausanschless umsonst bekommen. Alle 2 bis 3 Häuser steht bei uns eine Laterne. 16A. 16A/2 = 12A oder 8kW + Rest von 4A. Zwei Ladesäulen mit je 6A/4kW. 18 Uhr zu Hause und 7 Uhr wieder weg = 13h x 4kW = 52 kWh geladen. Kommunikation mit dem Stromanbieter via LTE. Gerade in Städten und Wohnstraßen hast Du dauerhafte Stromabnehmer.

Und bidirektional braucht da nichts zu sein.

Und außerdem: Das geht schnell. Das geht schneller als ein AKW und schneller als die angebliche "Wasserstoffwirtschaft".

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oktavian
vor 16 Minuten von Holgerli:

Die Deutsche Glasfaser hat bei uns den kompletten Gehweg auf 400 Metern an einem Tag aufgenommen, Kabel reingelegt und wieder zu gemacht.

Ja, ich verstehe echt nicht wieso man Maßnahmen nicht bündeln kann. Ladepunkte wurden bei uns nicht mal bei umfangreicher Straßensanierung gelegt.

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Holgerli

Der BDEW (Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) hat eine Untersuchung zur Zufriedenheit mit BEVs und der Ladesituation gemacht:

 

Das Ergebnis ist eindeutig:

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Kaum Problem mit Laden. 

 

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91% sehen ihre Erwartungen erfüllt. 55 sogar übererfüllt

 

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Entsprechend würden 94% auch wieder ein BEV kaufen. Daher ist die Weiterempfehlungsrate auch so hoch. 

Also: Wer hofft, dass die Besitzer von BEVs wieder laut schreiend weglaufen: Nein, dass wird nicht passieren. 

 

Quelle: https://www.bdew.de/media/original_images/2026/09/02/5-bdew-nutzerumfrage-elektromobilitat-und-laden-september-2026.pdf

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