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Monot

Degiro

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whister
Posted
vor 1 Stunde von earningpower:

"Gebühr Kasbank". Natürlich habe ich denen schon ihre eigene Mail geschickt, in der sie mir die 10€ nennen. Aber was mache ich wenn sie sich nun querstellen? 

Das nächste Mal gleich einen ordentlichen Broker nehmen.

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JimmyGemini
Posted · Edited by JimmyGemini

Update zu Problemen mit dem Einstandskurs  durch Depotübertrag von Degiro zu einem deutschen Broker (Flatex).

Flatex hat nach zig Nachfragen einer Rückabwicklung zugestimmt. Glücklicherweise habe ich nach dem Übertrag keine Verkäufe getätigt.

Degiro hat dies auf ihrer Seite als einfachen Depottransfer gehandhabt. D.h. Depotübertragskosten zu Degiro hin wie üblich 10 €

 

Das einzige Manko bei Degiro ist nun der falsche EK, auch bei Degiro, aber da man da eh selbst die Steuererklärung machen muss, ist fast alles wieder gut und ich habe aus erster Hand gelernt welche Konsequenzen es haben kann.

 

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fredyausosterwal
Posted
Am 9.7.2019 um 23:23 von reckoner:

Hallo,

 

Nein, das stimmt nicht.

 

Ich weiß nicht genau wie du das meinst, glaube aber das du da auch falsch liegst.

 

Es wird nämlich mit der Ersatzbemessungsgrundlage versteuert. Das heißt, dass die Bank pauschal davon ausgeht, dass 30% Gewinn sind. Wenn du beispielsweise einen Wert von 10.000 Euro verkaufst, dann werden für die Steuer 3.000 Euro angesetzt, macht 750 Euro Abgeltungssteuer plus 41,25 Euro Soli (nicht aber 2.500 + 137,50).

 

Und wo ist da jetzt der große Nachteil? Aktuell verschenkt man nicht mal Zinsen.

 

Aber bitte nicht falsch verstehen, ich will hier nicht für den Depotübertrag werben. Im Gegenteil rate ich aus mehreren Gründen davon ab.

 

Stefan

 

 

Hallo ich bin von De Giro zu Cortal Consors gewechselt und die bekommen leider auch keine Einstandskurse also wird es genauso besteuert als wenn man Abgeltungssteuer zahlt? 30% vom Wert verstehe ich das richtig...?

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whister
Posted
vor 21 Stunden von fredyausosterwal:

 

Hallo ich bin von De Giro zu Cortal Consors gewechselt und die bekommen leider auch keine Einstandskurse also wird es genauso besteuert als wenn man Abgeltungssteuer zahlt? 30% vom Wert verstehe ich das richtig...?

Spielt das eine Rolle? Du musst soweiso alles in deine Steuererklärung angeben sofern es sich um ein Auslansdepot handelt oder ein Inlandsdepot mit fehlenden Einstandskursen handelt.

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earningpower
Posted
vor 21 Stunden von fredyausosterwal:

 

Hallo ich bin von De Giro zu Cortal Consors gewechselt und die bekommen leider auch keine Einstandskurse also wird es genauso besteuert als wenn man Abgeltungssteuer zahlt? 30% vom Wert verstehe ich das richtig...?

 

Nein, dir wird bei einem Verkauf Steuer abgezogen in der Höhe, die angefallen wäre wenn du 30% plus gemacht hättest. 

 

Aber du musst dann die echten Daten in der Steuererkärung angeben und dann je nachdem Steuern nachbezahlen oder dich über eine Erstattung freuen.

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trend_investor
Posted
Am 1.9.2019 um 18:47 von earningpower:

 

Nein, dir wird bei einem Verkauf Steuer abgezogen in der Höhe, die angefallen wäre wenn du 30% plus gemacht hättest. 

 

Aber du musst dann die echten Daten in der Steuererkärung angeben und dann je nachdem Steuern nachbezahlen oder dich über eine Erstattung freuen.

Nein, anders. Es wird in Deutschland davon ausgegangen, dass der Einstandskurs der Überträge 0,00 EUR ist und somit wird die Differenz zwischen Einstandskurs (0,00 EUR) und dem Verkaufskurs voll als Gewinn angenommen und im Sinne der Abgeltungssteuer versteuert.

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Belgien
Posted
vor 4 Stunden von trend_investor:

Nein, anders. Es wird in Deutschland davon ausgegangen, dass der Einstandskurs der Überträge 0,00 EUR ist und somit wird die Differenz zwischen Einstandskurs (0,00 EUR) und dem Verkaufskurs voll als Gewinn angenommen und im Sinne der Abgeltungssteuer versteuert.

 

Sollte Deine Bank tatsächlich so vorgegangen sein, so kannst Du reklamieren, da diese Vorgehensweise gegen die gesetzlichen Vorgaben zur Kapitalertragsbesteuerung verstößt (Du kannst es natürlich auch akzeptieren und durch die ESt-Erklärung wieder geraderücken). Falls bei einem Depotübertrag keine Einstandsdaten übermittelt werden, was bei einem Übertrag aus dem Ausland die Normalität darstellt, da ausländische Broker nicht an das Taxbox-System angeschlossen sind, so erfolgt die Besteuerung auf der Basis einer Ersatzbemessungsgrundlage des (fiktiven) Gewinns in Höhe von 30% des Verkaufserlöses. Es werden 25% (plus Soli und ggf. KiSt) von 30% des Verkaufserlöses abgezogen und nicht 25% (plus Soli und ggf. KiSt) des gesamten Verkaufserlöses.

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trend_investor
Posted
vor einer Stunde von Belgien:

 

Sollte Deine Bank tatsächlich so vorgegangen sein, so kannst Du reklamieren, da diese Vorgehensweise gegen die gesetzlichen Vorgaben zur Kapitalertragsbesteuerung verstößt (Du kannst es natürlich auch akzeptieren und durch die ESt-Erklärung wieder geraderücken). Falls bei einem Depotübertrag keine Einstandsdaten übermittelt werden, was bei einem Übertrag aus dem Ausland die Normalität darstellt, da ausländische Broker nicht an das Taxbox-System angeschlossen sind, so erfolgt die Besteuerung auf der Basis einer Ersatzbemessungsgrundlage des (fiktiven) Gewinns in Höhe von 30% des Verkaufserlöses. Es werden 25% (plus Soli und ggf. KiSt) von 30% des Verkaufserlöses abgezogen und nicht 25% (plus Soli und ggf. KiSt) des gesamten Verkaufserlöses.

Sorry, Du hast natürlich Recht. Ist hier https://www.haufe.de/finance/finance-office-professional/kapitalertragsteuer-326-ersatzbemessungsgrundlage_idesk_PI11525_HI7360564.html ganz gut beschrieben.

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earningpower
Posted

Vorsicht Abzocker!

 

Ich kann nach zwei Jahren nur ein vernichtendes Fazit ziehen und jedem nur dringend abraten mit diesem Broker zusammen zu arbeiten.

 

Ich habe im Jahr 2017 dort ein Depot eröffnet. Vor der Eröffnung gab es folgenden Mailverkehr:

 

Ich:

Hallo, ich spiele mit dem Gedanken ein Depot bei degiro zu eröffnen. Dazu habe ich aber eine Frage und zwar was kostet der Übertrag einer einzelnen Depotposition, also z.b. alle Aktien von Firma X in ein Depot eines anderen Anbieters? Viele Grüße

 

DeGiro:

 



Sehr geehrter Herr XXXX

ein Übertrag kostet bei uns 10€ pro Position. 

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Manuel Suckart
Kundenservice

 

Jetzt wollte ich diesen Übertrag durchführen, aber es wurden mir pro Position 18€ bis 58€ in Rechnung gestellt. 

 

Daraufhin hab ich DeGiro kontaktiert.

 

Zuerst wurde behauptet, dass ich in meiner Mail nach eingehenden Depotübertragen gefragt hätte, was für jeden, der deutsch versteht offensichtlich falsch ist.

Dann wurde behauptet, dass die Bedingungen eben geändert worden sind und, dass man mich darüber nicht informieren musste.

 

DeGiro fühlt sich an die Zusage des eigenen Kundenservice also nicht gebunden.

 

 

 

So etwas hätte ich heute ehrlich gesagt nicht mehr für möglich gehalten. Ich hoffe, dass das nun viele lesen und sich deren Geschäftsgebaren herumspricht.

 

 

 

 

 

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davidh
Posted
vor 1 Stunde von earningpower:

 

Zuerst wurde behauptet, dass ich in meiner Mail nach eingehenden Depotübertragen gefragt hätte, was für jeden, der deutsch versteht offensichtlich falsch ist.

Naja: bei schnellem Lesen und aufgrund des Kontextes (Neukunde fragt nach Konditionen) kann es passieren, dass man an eingehende Depotüberträge denkt.

Die Frage ist ja auch mindestens ungewöhnlich: Hey, ich will Kunde werden, aber was kostet es denn, wenn ich die Papiere von euch wegübertrage?

Zitat

Dann wurde behauptet, dass die Bedingungen eben geändert worden sind und, dass man mich darüber nicht informieren musste.

 

DeGiro fühlt sich an die Zusage des eigenen Kundenservice also nicht gebunden.

Öhm, sich auf eine Auskunft von vor 2 Jahren zu veranlassen ist auch reichlich naiv, oder? Gerade wenn die Angelegenheit mit Blick ins PLV gelöst ist: https://www.degiro.de/data/pdf/de/Preisverzeichnis_CUSTODY.pdf

Zitat

So etwas hätte ich heute ehrlich gesagt nicht mehr für möglich gehalten. Ich hoffe, dass das nun viele lesen und sich deren Geschäftsgebaren herumspricht.

 

Meines Erachtens liegt der Fehler bei dir und es ist mir weiterhin ein Rätsel, warum man Degiro überhaupt benutzt, wenn man mit den klaren und bekannten Mankos ([hohe] Gebühren bei Depotüberträgen rein und raus und fehlende steuerliche Behandlung) nicht umgehen kann!

Ich werde niemals ein Papier zu Degiro übertragen und auch nicht wegübertragen. Dafür gibt es genug andere Broker. Hier nimmt man den Billigheimer und will alles, was nicht zum Geschäft gehört, für lau - so geht es nicht.

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Der Horst
Posted
28 minutes ago, davidh said:

Hier nimmt man den Billigheimer

Für einen Billligheimer finde ich das Angebot ziemlich umfangreich: Optionen, sehr viele Auslandsbörsen und verdammt günstiger Wertpapier-Kredit z.B.

 

Anlage KAP-INV überfordert mich aber, daher keine ETFs mehr dort... :-/

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davidh
Posted

Das war auch gar nicht negativ gemeint. Trotzdem müssen diese tollen Angebote an gewissen Stellen gegenfinanziert werden, was aber bekannt ist und dann hier häufig für Aufregung sorgt. Und dann ist der Witz ja wirklich, dass es manchmal darum geht, die Papiere einerseits günstig bei Degiro zu erwerben und sie dann auf ein anderes Depot zu übertragen. Da hat doch keine Bank Bock drauf (gerade wenn die eigenen Handelsentgelte sehr niedrig sind) - und die deutschen Banken berechnen auch nur nichts, weil sie es halt nicht dürfen. 

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whister
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vor 2 Stunden von Der Horst:

Anlage KAP-INV überfordert mich aber, daher keine ETFs mehr dort... :-/

Und wie willst du das umgehen? Schon ein Cent auf dem "Verrechnungskonto" (= Geldmarktfonds) macht es erforderlich die Anlage KAP-INV auszufüllen.

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Der Horst
Posted
2 minutes ago, whister said:

Und wie willst du das umgehen? Schon ein Cent auf dem "Verrechnungskonto" (= Geldmarktfonds) macht es erforderlich die Anlage KAP-INV auszufüllen.

Das ist richtig. Den Teil ignoriere ich, da es keine zu versteuernden Zinsen gibt.

 

Bei meiner letzten Steuererklärung habe ich mehrere Stunden probiert, KAP-INV für diverse Zu- und Verkäufe von ETFs auszufüllen und am Ende aufgegeben. Da ich nur Ausschütter hielt, habe ich die ETFs dann einfach wie Aktien nach KAP versteuert, was im Grunde auf das selbe hinausläuft, aber natürlich falsch ist.

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Ramstein
Posted
Gerade eben von Der Horst:

Bei meiner letzten Steuererklärung habe ich mehrere Stunden probiert, KAP-INV für diverse Zu- und Verkäufe von ETFs auszufüllen und am Ende aufgegeben. Da ich nur Ausschütter hielt, habe ich die ETFs dann einfach wie Aktien nach KAP versteuert, was im Grunde auf das selbe hinausläuft, aber natürlich falsch ist.

 

Das Zauberwort heißt für die Zukunft Teilfreistellung. Darauf zu verzichten wäre dem Staat Geld schenken. 

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Der Horst
Posted
7 hours ago, Ramstein said:

Das Zauberwort heißt für die Zukunft Teilfreistellung. Darauf zu verzichten wäre dem Staat Geld schenken. 

Ja richtig, noch 30% ab von Verkaufsgewinnen und Ausschüttungen bei KAP bei reinen Aktien ETFs. Bei mir wurde die Steuer ohne Belege durchgewunken, aber etwas Bauchschmerzen hatte ich schon mit dieser Lösung.

 

In Zukunft lasse ich das von der DKB machen. Für KAP-INV bin ich zu dumm und für Ersatzweise KAP nicht abgebrüht genug.

 

Wie gehen die anderen Degiro-Nutzer im Thread damit um? Hält hier niemand ETFs oder Fonds?

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altaso
Posted · Edited by altaso

Hab die die ETFs ebenfalls unter Aktiengewinne verbucht. Sollte das FA Belege anfordern, sollen die es halt monieren. Da der zu versteuernde Betrag ja erklärt wurde, dürfte jedoch nichts negatives passieren außer das sie es monieren, es richtig zu stellen (wenn nicht von Amts wegen). Das wäre natürlich mit Mehrarbeit verbunden, hilft dann aber ja nichts. 

 

In Zukunft weiche ich aber für etfs auf deutsche Broker aus. 

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earningpower
Posted

Jetzt stellen sie sich tot. Hatte geschrieben, dass ich ihre Gebühren akzeptiere (will einfach nur noch nie wieder was mit denen zu tun haben). Vor drei Wochen per Mail alles akzeptiert und das Geld auf mein Verrechnungskonto eingezahlt.

Seitdem ist nichts passiert und drei Emails meinerseits wurden nun schon einfach ignoriert. 

 

Dank der Negativzinsen muss ich nun bald zum zweiten mal nachschießen, da das Guthaben sonst nicht mehr für die Gebühren des Übertrags ausreicht. 

 

Aber vermutlich kommt jetzt wieder ein Schlaumeier und meint, dass das auch meine Schuld ist.

 

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whister
Posted · Edited by whister
vor 2 Stunden von earningpower:

Vor drei Wochen per Mail alles akzeptiert und das Geld auf mein Verrechnungskonto eingezahlt.

Welches Verrechnungskonto? Es gibt bei Degiro kein Verrechnungskonto.

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earningpower
Posted
vor 2 Minuten von whister:

Welches Verrechnungskonto? Es gibt bei Degiro kein Verrechnungskonto.

 

Dann eben nur "Konto". Das ändert rein gar nichts. 

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whister
Posted
vor 2 Minuten von earningpower:

Dann eben nur "Konto". Das ändert rein gar nichts. 

Es gibt überhaupt kein Konto bei Degiro. Als Investmentunternehmen haben sie keine Zulassung Einlagen entgegen zu nehmen. Man kann bei Degiro ausschließlich Wertpapiere verwahren. Überweist man Geld an Degiro wird dieses sofort in einem Geldmarktfonds angelegt.

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whister
Posted · Edited by whister

Doppelpost - bitte löschen (Wurde die Forensoftware geupdated? Es passiert seit einer Weile öfter, dass meine Posts doppelt angezeigt werden. :unsure:)

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earningpower
Posted

Bei mir gibt es die Rubriken Märkte, Portfolio, Konto, Orders, Transaktionen, Berichte, Favoriten. Und mir als Anwender ist es letztendlich egal ob das Geld direkt dort liegt oder in Form eines Geldmarktfonds. Tatsache ist, dass dieser alle paar Tage einen Cent kleiner wird. Und dann reicht er wieder nicht mehr aus um die Gebühren zu decken.

 

Und dass man auf inzwischen drei Emails innerhalb von knapp drei Wochen keine Antwort bekommt ist sicher auch nicht normal. Zuvor war der Kundenservice in der Regel am Folgetag mit einer Antwort zur Stelle.

 

 

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intInvest
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@earningpower

 

Was willst du eigentlich übertragen? Und warum übertragen?

Beim Übertrag werden keine Anschaffungsdaten übertragen. Ich würde bei DeGiro verkaufen und beim deutschen Broker neu kaufen.

Oder habe ich was überlesen?

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reckoner
Posted

Hallo,

 

Zitat

Dank der Negativzinsen muss ich nun bald zum zweiten mal nachschießen, da das Guthaben sonst nicht mehr für die Gebühren des Übertrags ausreicht.

Was für Negativzinsen denn? Ist das neu bei Degiro?

 

Stefan

 

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