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richardk

P2P-Kredite

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intInvest
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vor 12 Stunden von Einstiegskurs:

Monethera ist auch kurz vorm sterben, der Buyback wurde schonmal unilateral aufgekündigt.

 

Glaube nicht, dass das der Fall ist. Erstmal vorsorglich vor einem „Bankrun“ schützen. Mal sehen.

Kann ein richtiger Schritt sein, wenn das die Platform am Leben erhält.

 

Good Luck mit Envestio

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stummlfumml
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Im P2P-Forum wird inzwischen auch vor wisefund gewarnt. Sollte jemand dort investiert sein oder mit dem Gedanken spielen, dann sollte man sich dort bezüglich der Lage etwas einlesen. Ich selber stecke das thematisch nicht so tief drin, da ich dort nicht investiert bin, kann also auch nicht einschätzen ob es vielleicht nur ein Fehlalarm/allgemeine Panik ist.

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Krause76
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Ich empfehle hierfür auch die neuste Folge des "P2P Game Podcast" - [#11] Januar 2020.

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penga
Posted · Edited by penga

@Einstiegskurs  Meine Anteilnahme hast du sicher.

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Einstiegskurs
Posted
vor 6 Stunden von penga:

@Einstiegskurs  Meine Anteilnahme hast du sicher.

Danke! Ist doof, vor allem wenn man bedenkt das es etwa 3 Monate sparen ist, aber das kostet mich nicht die Butter im Rentenalter. Ich wurde bisher auch noch nie so heftig betrogen, ist also eine Lernerfahrung für mich.

 

Ich würde FastInvest auch auf die Liste der sterbenden Plattformen setzen, dort gibt es auch einen Buy-Back. Man muss zwar die Zinsen liegenlassen, kann aber sein Kapital abziehen. Das habe ich auch gemacht, 70% von 100% ist besser als nichts von 100% ;). Damit bin ich auch nicht allen, viele andere ziehen auch ab, hoffentlich wird mein Geld (~500€) noch ausgezahlt.

 

Mintos erachte ich für stabil.

vor 13 Stunden von stummlfumml:

Dann wünsch ich Dir mal, dass das noch gut für Dich ausgeht, da 3.900€ für Dich anscheinend auch keine Peanuts sind, denn Deine Bilder bringen mich doch immer wieder zum Lachen. :thumbsup:

Hatte in Ende 2018 grade meine Schulden abgezahllt und wieder angefangen zu investieren. Nunja, ist halt doof, aber es bringt mich nicht um. Werde den Kuchen jetzt halt für einige Zeit ohne Obst machen müssen:

 

X2jpPsK.thumb.jpg.3c1e117152a95af019f15fe787bdc877.jpg

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penga
Posted · Edited by penga

Tja, welche Strategie fährt man nun? Sich die drei (empfunden) sichersten Anbieter raussuchen und jeweils ein Drittel anlegen oder 15 Plattformen mit je ein Fünfzehntel?

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smarttrader
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vor 9 Stunden von Einstiegskurs:

Danke! Ist doof, vor allem wenn man bedenkt das es etwa 3 Monate sparen ist, aber das kostet mich nicht die Butter im Rentenalter. Ich wurde bisher auch noch nie so heftig betrogen, ist also eine Lernerfahrung für mich.

 

Ich würde FastInvest auch auf die Liste der sterbenden Plattformen setzen, dort gibt es auch einen Buy-Back. Man muss zwar die Zinsen liegenlassen, kann aber sein Kapital abziehen. Das habe ich auch gemacht, 70% von 100% ist besser als nichts von 100% ;). Damit bin ich auch nicht allen, viele andere ziehen auch ab, hoffentlich wird mein Geld (~500€) noch ausgezahlt.

 

Mintos erachte ich für stabil.

Hatte in Ende 2018 grade meine Schulden abgezahllt und wieder angefangen zu investieren. Nunja, ist halt doof, aber es bringt mich nicht um. Werde den Kuchen jetzt halt für einige Zeit ohne Obst machen müssen:

 

X2jpPsK.thumb.jpg.3c1e117152a95af019f15fe787bdc877.jpg

Ich muss gestehen, ich bin nur in Bondora G&G investiert und im Crowdinvestingbereich (Bergfürst, EV Capital und Exporo). 15% vom Depot.

 

Am Anfang empfand ich das risikoärmer als Aktien, ETF oder Anleihen. So langsam merkt man ja, das es überall brodelt. Bergfürst erste Zinszahlungen verspätet. Exporo hat paar Pleiten hinnehmen müssen (teils durch Zinsland).

 

Bondora wirbt momentan non Stop mit Gewinnspielen auf Einzahlungen, Gefühlt wird verstärkt Kundenfang und erhöhte Mittelzuflüsse forciert.

 

Auch wenn es manche nicht wahr haben wollen, Aktien werden als RK3 hier eingestuft. Crowdlending und Investing müsste demnach RK4 sein, Totalausfall möglich bis wahrscheinlich.

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stummlfumml
Posted · Edited by stummlfumml
vor 15 Stunden von penga:

Tja, welche Strategie fährt man nun? Sich die drei (empfunden) sichersten Anbieter raussuchen und jeweils ein Drittel anlegen oder 15 Plattformen mit je ein Fünfzehntel?

Ich würde am ehesten empfehlen einen guten Anteil bei Mintos, da die Plattform seit Jahren recht stabil läuft (aber definitiv nicht perfekt ist) und dort über verschiedene Anbahner. Bei Bondora wäre ein größerer Anteil denkbar, dadurch dass die Plattform auch schon 2008 überstanden hat (dort als Einsteiger über PortfolioPro und nur estnische Kredite A,B-D,E) und dann evtl. noch ein paar kleine Anteile bei kleineren Plattformen. Sich dabei aber bei jeder vorher nochmal im P2P-Forum einlesen, damit man nicht gerade den dubiosesten Anbietern aufsitzt (gilt auch für die Anbahner auf Mintos). Selbstverständlich sollte man sich immer bewusst sein, dass man sich hier im Hochrisiko-/Schrottbereich bewegt und entsprechend nicht als Familienvater Haus und Hof einsetzt. 

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herbert_21
Posted · Edited by herbert_21

Bitte die Platformdiversifikation über P2P Anbieter nicht echter Diversifikation wie am Aktienmarkt verwechseln. Ramsch plus Ramsch bleibt Ramsch.

 

Google nach Kuetzal, Monego, Kosovo, Envestio, Metrokredit usw. alles innerhalb der letzten 6 Monate.

 

Vorsicht auch bei der Auto-Diversikation des Auto-Invest von Mintos. Der funktioniert erfahrungsgemäß schlecht.

 

 

Zitat

 Selbstverständlich sollte man sich immer bewusst sein, dass man sich hier im Hochrisiko-/Schrottbereich bewegt

Genau. Unterhalb von High Yield Anleihen. Nicht nur mangelnde Liquididät - das größte Risiko ist die mangelnde Transparenz. Wie soll man vorher beurteilen, welche Plattform als nächstes insolvent geht, Betrug ist, usw. Ist halt einfach Glück.

 

Fazit: Bei der Beimischung von P2P Totalausfall miteinrechnen.

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stummlfumml
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Plattformdiversifikation ist natürlich genauso eine "echte" Diversifikation, wie die am Aktienmarkt. Der Hinweis ist aber trotzdem nicht verkehrt, weil z.B. die Diversifikation über mehrere Kredite bei einen Lohnanbahner im Fall der Fälle häufig keinerlei Diversifikationseffekt haben werden, weil deren Korrelation zueinander 1 oder nahezu 1 ist (der Anbahner fällt mitsamt aller Kredite aus). Im P2P-Bereich treiben aber aufgrund der Undurchsichtigkeit definitiv auch Betrüger ihr Unwesen (oder auch einfach nur nicht-tragfähige Geschäftsmodelle).

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herbert_21
Posted · Edited by herbert_21
Zwischenüberschrift für verschiedene P2P Anbieter

Envestio

https://www.p2pinvesting.eu/leaving-envestio-monethera-wisefund/#Important_Update_January_22nd

 

Important Update (January 22nd)

I feel sick to my stomach right now.

I’m having a hard time realizing that it’s possible Envestio has been scamming everyone and I feel like a complete idiot. I can’t explain what happened over the past few days any other way:

None of my withdrawals (the first one was on January 15th, at 19:29) arrived. I’ve now heard from other investors that they have yet to receive withdrawal requests they placed on January 12th. And yet, Envestio sent out an announcement on the 15th, “reassuring” investors they had sufficient reserves of 500.000€ – 800.000€ for buyback.

Envestio’s website has been offline since yesterday. Supposedly, because of hackers, but to me that feels like an excuse right now to buy more time.

They never responded to the e-mail I sent them on Thursday, in which I asked them for clarification on the concerns I shared.

It seems as though they haven’t responded to anyone via e-mail or social media since yesterday.

 

I should have never been so naive to look over the concerns I was starting to have, assuming everything was fine in the background because of all the praise from the community. I should have acted much sooner than I did. A part of me is still hoping last week’s video wasn’t too late.

 

 

https://www.p2p-banking.com/countries/baltic-millions-at-stake-in-envestio-case-investors-calling-for-answers/

 

Robocash (Philipinen)

Wie heute bekannt wurde, hat Robocash am 20.12.2019 seine Lizenz verloren.

Bei Metrokredit (ein Loan Originator von Mintos) und Monego (Kosovo LO bei Mintos) war das eingesetze Kapital erst mal nicht mehr im Zugriff.

https://www.p2p-kredite.com/diskussion/entzug-der-lizenz-robocash-phillipinen-t7222.html

 

Wer jetzt noch nicht in P2P ist, sollte jetzt rein /sarcasm off.

Monethera

Die Einlagensicherung von Monethera beruhte angeblich auf einem Hongkong Investor. Was der davon hatte, war nie klar.

Jedenfalls ist der jetzt insolvent.

https://www.p2p-kredite.com/diskussion/viewtopic,p,136006.html#136006

 

richly.png

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penga
Posted · Edited by penga
2 hours ago, herbert_21 said:

I feel sick to my stomach right now.

Sadface-Angelo..

Hatte er was ähnliches nicht vor einigen Monaten schon mit einer zwar anderen Anlage, die ihn aber auch ein paar Tausend Euro Verlust gekostet hat? Frag mich, wie er den Traum von der finanziellen Freiheit durch P2P noch glauben kann - die nächsten 1-2 Jahre muss er erstmal wieder seine versenkten Investments reinverdienen. Sein eigentliches Income muss wohl noch mehr werden: Referrer-Links abgreifen.

 

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu Sorgen ;)

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herbert_21
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Ich finde ihn aufrichtig.

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penga
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Ich auch.

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herbert_21
Posted · Edited by herbert_21
Bild hochgeladen: Facebook Werbung für Velox Homes auf Kuetzal

Prinzip: Don't beat the messenger.

 

Ja, Leute wie Jorgen die selbst zu den Plattformen fuhren und dort 5stellige Beiträge investierten, haben natürlich dazu beigetragen, Vertrauen aufzubauen.

 

Man hätte besser vorher selbst Fact-Checking machen sollen und zumindest mal im Handelsregister nachsehen, ob der CEO angestellt ist, und das Geschäftsmodell verstehen sowie die Geldflüsse. Und zwar bevor der erste Euro überwiesen wird.

 

Im Nachhinein ist man immer schlauer. Jetzt aber jene zu kritisieren, die von Anfang an die Risken betont haben, bringt nichts. Ich sehe das eher anders rum, man muss auch via YouTube informieren, um die Leute aufzuklären. 

 

Im Falle von Kuetzal kommt halt dazu, dass die Plattform von Anfang an als Betrug ausgelegt war. im Bild eine Werbung auf Facebook für einen real existierenden Anbieter, der aber noch nie etwas von Kuetzal gehört hatte, bis die Plattform aufgeflogen ist. Ein Anruf, ein E-Mail bevor die Investoren wie gesagt, 4 bis 5stellige Beträge überwiesen, hätte gereicht.

Velox homes - Ad on Facebook (from official Kuetzal Facebook page).PNG

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Einstiegskurs
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vor 22 Stunden von penga:

Tja, welche Strategie fährt man nun? Sich die drei (empfunden) sichersten Anbieter raussuchen und jeweils ein Drittel anlegen oder 15 Plattformen mit je ein Fünfzehntel?

Da muss ich noch drüber nachdenken.

vor 6 Stunden von stummlfumml:

Selbstverständlich sollte man sich immer bewusst sein, dass man sich hier im Hochrisiko-/Schrottbereich bewegt und entsprechend nicht als Familienvater Haus und Hof einsetzt. 

Ich habe von einem Spanier gelesen der vor einigen Wochen eine Hypothek auf sein Haus aufgenommen hat, die 70k€ gingen dann zu Envestio und sind nun weg. Genau das gilt es zu vermeiden. Es ist einfach wichtig das man mit einem Verlust nicht das letzte Hemd verliert.

 

vor 6 Stunden von herbert_21:

das größte Risiko ist die mangelnde Transparenz. Wie soll man vorher beurteilen, welche Plattform als nächstes insolvent geht, Betrug ist, usw.

Jep, Transparenz ist das Problem. Insolvenz wäre im übrigen ok, du hast ja dein Geld eigentlich nicht Envestio geliehen, da wird eben ein Insolvenzverwalter eingesetzt und verteilt was von den Kreditnehmern zurück kommt. In diesem Fall ist es aber einfach Betrug, richtig kriminell die Kasse gestohlen, damit habe ich nicht gerechnet.

 

Julius-Caesar-hubris.jpg.8c753e6b28c517ae2c0f2a75453f13e9.jpg

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penga
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Es ist ein weites Feld für Scharlatane, (Selbst-)Täuschungen und Trittbrettfahrer.

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Roti
Posted · Edited by Roti
Am 23.1.2020 um 11:43 von intInvest:

 

Glaube nicht, dass das der Fall ist. Erstmal vorsorglich vor einem „Bankrun“ schützen. Mal sehen.

...

 

Good Luck mit Envestio

 

 

Hallo,

 

tut mir richtig leid für Marian von financiallyindependent-Kanal, der sonst sehr viel recherchiert zum Thema P2P/Crowdinvesting, Envestio war ein Exit-Scam (wie man so neudeutsch sagt) und m.M. nach keine DDOS-Attacke ... (https://www.gatevnotes.com/envestio-technical-evidence/) zudem haben die jetzt sämtliche ID-Cards/Ausweise und ggf. Einkommennachweise aller Kunden (rund 15000 Kunden dort), die werden sicherlich im Darknet angeboten <_<

 

 

 

© 2020 financiallyindependent

 

Wünsche für alle Betroffenen rasche Aufklärung und erfolgreiche Strafverfolgung, ob von den ca. 30 Mio EUR Einlagen dort noch was zu retten glaube ich nicht.

 

Viel Erfolg.

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Einstiegskurs
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vor 18 Stunden von Roti:

ob von den ca. 30 Mio EUR Einlagen dort noch was zu retten glaube ich nicht.

Man fragt sich an wen die Kreditnehmer jetzt zurückzahlen.:o

 

Das ist ja das ärgerliche, ein Kreditausfall hätte die Rendite geschmälert, ein Bankrott hätte die Auszahlung verringert/verzögert. Hier haben wir aber einen Betrug, löschen der Datenbanken, löschen der Backups und Flucht.

 

Ein solches kriminelles Verhalten ist eben kein Risiko das man kalkulieren kann.

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Schlumich
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vor 6 Stunden von Einstiegskurs:

Ein solches kriminelles Verhalten ist eben kein Risiko das man kalkulieren kann.
 

Sagen wir mal so: das Risiko kann man minimieren, wenn man nicht sofort in jede neue hippe Plattform investiert und sich auf die großen Plattformen mit einem gewissen Trackrekord (Bondora, Estateguru, Mintos (ja, ich weiß, auch bei Mintos hängt der Haussegen schief)) konzentriert.

Weiterhin - so zumindest meine ganz persönliche Meinung - sollte P2P nur ein sehr kleiner Teil des Depots sein. Wenn ich in manchen Blogs lese welche Beträge manche Personen im P2P Bereich liegen haben, wundere ich mich schon und frage mich, ob hier das Risiko korrekt eingeschätzt wird.

 

Und ja, auch ich habe Geld im P2P Bereich liegen, bin mir aber nicht sicher, ob das eine langfristige Investition sein wird. Wenn ich in den nächsten Jahren in den Privatierstatus wechsle, möchte ich gerne einen zuverlässigen CashFlow haben - und ob den P2P Plattformen langfristig liefern können werden wir noch sehen. Auf jeden Fall wird 2020 ein sehr spannendes P2P Jahr... Ich glaube, in den nächsten 2 Jahren trennt sich die Spreu vom Weizen.

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penga
Posted · Edited by penga
3 hours ago, Schlumich said:

Ich glaube, in den nächsten 2 Jahren trennt sich die Spreu vom Weizen.

Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich sehe ein "Kommen und gehen" voraus. Da steckt soviel Attraktivität drin, die Begehrlichkeiten weckt. Sowohl von neuen Anbieter als auch Nachfragern. Und gerade weil es so gering reguliert ist, wird es schwarze Schafe wie gutgläubige Nutzer gleichermaßen weiterhin geben. Goldrausch und Wild West Methoden lassen grüßen.

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wertomat
Posted · Edited by wertomat

Hallo,

ich habe jetzt, um mich dem Thema zu nähern, auch mal ein Konto bei Mintos eröffnet, und 0,3% meines Vermögens, also 1000 Euro überwiesen, um einen ersten Test zu machen.

 

Da kommen einige Fragen auf.

_______________________

 

Zunächst einmal:
Wie hoch schätzt Ihr das Totalverlust-Risiko ein?

Auch wenn es völlig unmöglich ist, ein Verlustrisiko in Zahlen auszurdrücken, halte ich es für die immer noch sinnvollste Herangehensweise, Annahmen zu machen, auf deren (wackliger) Basis ich dann Entscheidungen treffe, statt einfach nur aus dem Bauch raus „wird schon hoffentlich nichts passieren“ zu sagen.

 

Nur, um mal eine mögliche Annahme als Diskussionsgrundlage in den Raum zu stellen, um deutlich zu machen, was ich meine:

„Das Risiko eines Totalausfalls von Mintos (alles Geld weg) sehe ich in der Größenordnung 2 % pro Jahr, das heißt im Durchschnitt ein Mal in 50 Jahren (bei kleineren Plattformen natürlich deutlich größer).

Ich sehe die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlusts ungefähr 20 x so hoch wie bei den „noch okayen“ Festgeld-Optionen europäischer Banken wie Beispielsweise der Credit Agricole, bei der ich das Totalausfall-Risiko nur bei durrchschnittlich 1 x in 500 Jahren sehen würde (eigentlich höher, aber es greifen Einlagensicherungen, daher mal so als Annahme in den Raum gestellt).

Die Credit Agricole bietet allerdings auch nur 0,5% Festgeldzinsen pro Jahr. Bei Mintos bekomme ich gut 10% Zinsen, Also 20x so viel wie bei Festgeld europäischer Banken. Da ich das Risiko „nur“ 10 x so hoch angesetzt habe, ist es grundsätzlich ein rentables Investment."

 

So, dass ist jetzt eine einfach mal dahergeschriebene Diskussionsgrundlage, einfach um mal zu hören, ob Ihr die Risiken ähnlich einschätzt, völlig anders einschätzt, oder bereits den Versuch Risiken grob abzuschätzten für falsch haltet.

 

________________________

 

 

Zweite Frage:

Habt Ihr für Euch Ausstiegspunkte definiert, bzw. Punkte, an denen Ihr neu bewerten müsstet?

Beispiele könnten sein:

Zinsen sinken unter X %, damit wird das Chance-Risiko-Verhältnis zu schlecht.

sinkende oder nicht mehr steigende Nutzerzahlen auf der Seite der Einzahlenden  (Risiko des Emitentenausfalls könnte steigen, falls das ganze System doch nicht „für die Ewigkeit gebaut“ ist.(Zahlen z.B., hier https://www.mintos.com/de/statistik/)

 

____________________

 

Dritte Frage zum Verständnis:

Ist folgende Aussage richtig?

„Wenn ich bei Mintos Grow % Grow (edit: ich meinte nte invest und access) mache, habe ich kein Kreditausfallrisiko, sondern „nur“ das Plattformausfall-Risiko.

Wenn ich Bei Mintos Autoinvest mache oder manuell Investiere, habe ich theroretisch kein Plattformrisiko (weil Mintos nur vermittelt und ich einen Vertrag mit dem Anbahner habe). Praktisch werde ich trotzdem auch hier ein Plattformrisiko haben, da ich vermutlich bei einem Plattformausfall nichtso einfach  an den Anbahner herrankomme“????? 
Wie verhält es sich bei den anderen Plattformen

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wertomat
Posted · Edited by wertomat

Und noch mehr Fragen zu Mintos:

Wenn ich mich nicht viele Stunden beschäftigen will: Ist es sinnvoll, einfach alle KReditgeber A+ bis B (ohne Minus auszuwählen). Oder gibt es eine schnelle Möglichkeit, zu recherchieren, ob ich noch zusätzlich einzelne Kreditgeber aus- oder einschließen sollte?

 

Ich will ja erstmal auch lernen und verstehen:

Dafür muss ja möglichst viel „passieren“ - „neue Kredite, unterschiedliche Kredite etc…

Ist es daher sinnvoll, die Kreditdauer erstmal auf kurz (also z.B. 4 Monate) zu setzen, oder wäre das ein Fehler (mein eigener Test-Horizont ist eigentlich länger).

 

„Größe der Strategie“: z.B. 500 Euro.

Verbaue ich mir etwas, wenn ich die „Investition pro Kredit“ auf insgesamt z.B. 40 oder sogar nur 10 Euro maximal  setze, um etwas Diversifikation zu erhalten. Ich hätte sonst Angst, dass einfach die kompletten 500 Euro erstmal lange in einem einzelnen Kredit gebunden sind, und ich dadurch wenig Erfahrungen sammle.

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Gurki
Posted

Bin nur noch in Mintos investiert und ziehe auch dort langsam aber sicher meine Euros ab. Eventuell investiere ich mal wieder was in P2P, aber momentan schaufel ich es um und investiere das Geld in meine ETFs. Hab da ein besseres Gefühl momentan.

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stummlfumml
Posted
vor 4 Stunden von wertomat:

Wie hoch schätzt Ihr das Totalverlust-Risiko ein?

Wenn Du über verschiedene Anbahner streust, die tatsächlich unabhängig voneinander sind, dann dürfte das bei Mintos eher gering sein und würde wohl in erster Line bei einem Ausfall von Mintos (also das Plattformrisiko) realistisch sein. Aber zumindest existiert Mintos schon ein paar Jahre und sie scheinen auch Gewinn zu erwirtschaften. Damit sollte zumindest die Gefahr eines Exit-Scams gering sein. Allerdings gibt es abseits des Totalverlusts noch genügend andere Risiken, die man bedenken sollte, so dass ich mich nicht zu sehr nur auf dieses eine versteifen würde.

vor 4 Stunden von wertomat:

Habt Ihr für Euch Ausstiegspunkte definiert, bzw. Punkte, an denen Ihr neu bewerten müsstet?

Ich persönlich keine konkreten. Ich verfolge Meldungen, Erfahrungen und Gerüchte bezüglich der Plattformen, auf denen ich aktiv bin und je nach Situation und Bauchgefühl entscheide ich. Bzw. auch die Situation in anderen Assetklassen berücksichtige ich. Wenn morgen die Aktienmärkte um 50% einbrechen würden, würde ich ein Teil meines Vermögens umschichten (also Market Timing zwischen riskanten und Hochriskanten Anlagen). Manche Kredite sind aber jetzt auch für 1 Jahr oder länger gebunden. 

 

vor 4 Stunden von wertomat:

Wenn ich bei Mintos Grow % Grow mache, habe ich kein Kreditausfallrisiko, sondern „nur“ das Plattformausfall-Risiko.

Was soll Grow % Grow sein? Wirfst Du jetzt Mintos' Invest & Acces und Bondoras Go & Grow durcheinander?

Falls Du I&A meinen solltest: Nein, das ist nicht korrekt. I&A ist nichts anderes als ein schlecht eingestellter Auto Invest. Sowohl I&A als auch G&G sollten von Anlegern tunlichst gemieden werden. Begründung habe ich hier bereits gegeben.

vor 4 Stunden von wertomat:

Praktisch werde ich trotzdem auch hier ein Plattformrisiko haben, da ich vermutlich bei einem Plattformausfall nichtso einfach  an den Anbahner herrankomme“????? 

Korrekt, ein solches Risiko besteht. Wie aktuelle Fälle zeigen, wird es für Mintos bereits schwierig an die Kreditnehmer ranzukommen, wenn ein Anbahner ausfällt. 

vor 4 Stunden von wertomat:

Wie verhält es sich bei den anderen Plattformen

Unterschiedlich und kommt auf die Plattform an. Ein Plattformrisiko hast Du aber immer und dessen Größeist je nach Plattform unterschiedlich.

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