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Anfängerfragen zu Fonds, ETFs und Fondsdepots

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Cai Shen
Posted
vor einer Stunde von Larsk81:

ab welchem Betrag reden wir denn von einer wirtschlaftlichen Größe?

Hier gewichten die Experten meist v. a. zwei Effekte

- ab welcher Größe ist (jährliches) Rebalancing unter Berücksichtigung von Transaktionskosten sinnvoll möglich 

- welche Kosten entstehen (prozentual), wenn man den Depotanteil später verkaufen möchte (aus welchem Grund auch immer) 

 

Bei sehr zerklüfteten Depots stellt sich dann noch die Frage, ob Anteile deutlich unterhalb von 20% vom Depotwert selbst bei deutlicher Über-/Unterperformance überhaupt spürbar sind. Bei einem World/EM Depot würde ich diese Fragestellung allerdings ausklammern. 

 

Bei Fonds würde ich mal als unterste Effizienzgrenze 2.500 € für die kleinste Depotkomponente setzen. 

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lake12
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vor 5 Stunden von alsuna:

Ich verstehe nicht, wofür du das brauchst, bzw wogegen dich diese Position versichert. Ganz ketzerisch gefragt: Warum nicht die ganzen 205€ in den All World? (ja ja, ich weiß, das ist die Standardempfehlung für kleine Anfängersparpläne)

werde ich jetzt so machen, einen ETF, fertig...

 

Ich spare noch, um nicht alles in Aktien zu stecken, den grösseren Teil ca. 500 Euro monatlich auf ein Tagesgeldkonto.

Bei credit agricole gibt es noch relativ hohe Zinsen auf Festgeld. Ist das eine Option sich nach und nach eine "Festgeldtreppe" zu bauen. Also immer ca. 5000 Euro für 3 Jahre anlegen?
Hättet ihr eine Alternative zu Geldanlage ohne ETFs?

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Quailman
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wenn du auf das Geld nicht angewiesen sein wirst in dem Anlagezeitraum und du definitiv keine Aktien / etf möchtest, sind Festgelder eine sinnvolle Wahl.

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lake12
Posted
vor 3 Stunden von Quailman:

wenn du auf das Geld nicht angewiesen sein wirst in dem Anlagezeitraum und du definitiv keine Aktien / etf möchtest, sind Festgelder eine sinnvolle Wahl.

Ich möchte halt nicht alles auf eine Karte setzen... Ich werde nach und nach den Sparbetrag auf den ETF erhöhen...

Bei Credit Agricole gibt es für eine Laufzeit von 5 Jahren immerhin noch 1,41 %, ist besser als nix, oder hat jemand noch einen Geheimtipp?

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nukin
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Wie könnte eine gute Transition von einem All World zu einem klassischen 70/30 Portfolio aussehen? Irgendwann entsprechende EM Anteile nachkaufen und den All World stoppen und entsprechend in Dev World investieren? Oder den All World parallel zum EM in der entsprechenden Gewichtung parallel laufen lassen um nur 2 ETFs zu haben?

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west263
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Du könntest dir natürlich auch vor Beginn deiner Aktienanlage schon Gedanken um die Gewichtung machen. 

 

90 / 10 oder 70 / 30.

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RLangenfeld
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Hallo Zusammen,

 

ich bin neu hier, habe mich heute schon etwas in die Materie rund um das Thema ETFs eingelesen und würde mich über euren Support freuen.

 

Kurz zur finanziellen Situation meiner Partnerin und mir: Wir sind 26 Jahre alt und seit Kurzem schuldenfrei (Bafög, erstes Auto, Wohnungseinrichtung etc.), haben beide einen guten Job, sodass wir momentan in der Lage sind ca. 2.500€ im Monat zurückzulegen. Eine betriebliche Altersvorsorge machen wir beide.

 

Aktuell ist es nicht absehbar, dass wir unsere ersten Ersparnisse kurzfristig benötigen, das kann sich aber durchaus innerhalb von einigen Monaten ändern. Deshalb würde ich fürs Erste gerne eine Summe von ca. 5.000€ nicht nur auf dem Giro-Konto herumliegen haben sondern anderweitig investieren und dann monatlich einen geringen dreistelligen Betrag dort einzahlen. 

 

Meine Fragen:

1. Da in meiner Familie schon gute Erfahrungen mit der Consors-Bank vorhanden sind, würde auch ich mir dort ein Depot anlegen. Ist die Consors in Ordnung oder gibt es aktuell empfehlenswerte Alternativen oder lohnenswerte Aktionen?

2. Welche ETFs bzw. welche Aufteilung würdet ihr mir bei o.g. Kontext empfehlen, macht es aktuell Sinn einzusteigen? Ich denke aufgrund unseres Alters und unserer Situation kann man etwas mehr (aber nicht zu sehr, ich bin da eher der konservative Typ) ins Risiko gehen? Ich würde mich freuen wenn ihr mir hier ein paar Empfehlungen zu konkreten ETFs aussprechen würdet. Natürlich ist das immer stark subjektiv, aktuell lese ich aber von so vielen ETFs, dass ich etwas überfordert bin welcher zu mir passen könnte.

Da wir bisher keinerlei andere Anlagen haben, machen gewinnausschüttende Fonds auf jeden Fall Sinn bei uns.

 

Danke für eure Antworten.

 

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Nachdenklich
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vor 12 Minuten von RLangenfeld:

Da in meiner Familie schon gute Erfahrungen mit der Consors-Bank vorhanden sind, würde auch ich mir dort ein Depot anlegen. Ist die Consors in Ordnung oder gibt es aktuell empfehlenswerte Alternativen oder lohnenswerte Aktionen?

Consors ist schon in Ordnung, besser wäre aber, Du würdest Dich zunächst für eine Anlage entscheiden und dann nach dem Broker suchen.

 

vor 14 Minuten von RLangenfeld:

Welche ETFs bzw. welche Aufteilung würdet ihr mir bei o.g. Kontext empfehlen, macht es aktuell Sinn einzusteigen? Ich denke aufgrund unseres Alters und unserer Situation kann man etwas mehr (aber nicht zu sehr, ich bin da eher der konservative Typ) ins Risiko gehen?

Wenn Du bei einer monatlichen Sparrate von 2.500,- Euro zunächst nur 5.000,- Euro anlegen willst, dann würde ich mit etwas ganz einfachem aber breit diversifiziertem anfangen. Beginn einfach mal mit einem MSCI World und beobachte Dich selber. Wie gehst Du mit den irgendwann einsetzenden Kursschwankungen um. Später kann man dann weitersehen.

Bei just ETF (https://www.justetf.com/de/find-etf.html?assetClass=class-equity) findest Du schnell eine Übersicht und dann auch den passenden Anbieter.

 

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nukin
Posted · Edited by nukin
vor 1 Stunde von west263:

Du könntest dir natürlich auch vor Beginn deiner Aktienanlage schon Gedanken um die Gewichtung machen. 

 

90 / 10 oder 70 / 30.

 

Es wird hier doch immer gesagt man soll bei kleinen Sparbeträgen (Frage hier ist auch was eigentlich klein ist) sich eher erst mal auf einen ETF konzentrieren. Daher die Frage ob man von einem All World nachher immer noch unkompliziert alle Möglichkeiten hat etwas spezieller zu werden. Habe hier schon mehrfach Threads gelesen in denen User teilweise über 30 ETFs besparen. Ich mags gerne übersichtlich (1 ETF ist den mehrfach Varianten langfristig zu übersichtlich diversen Experten wie Finanzwesir renditetechnisch unterlegen).

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nikolov
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vor einer Stunde von nukin:

Ich mags gerne übersichtlich (1 ETF ist den mehrfach Varianten langfristig zu übersichtlich diversen Experten wie Finanzwesir renditetechnisch unterlegen).

Ich weiß, welchen Artikel vom "Experten" Finanzwesir du meinst. Der Finanzwesir hat seine Vergleiche aber am Ende des Artikels ganz schnell wieder relativiert, weil sie eben nur die Vergangenheit zeigen. Davon abgesehen kann man, durch geeignete Auswahl des Zeitraums, immer ein Portfolio einem anderen als in der Vergangenheit überlegen darstellen. Außerdem: was damals der Renditebringer war, muss das nicht zwingend für die Zukunft sein.

 

Nimm's mir nicht krumm, aber du noch viel lernen musst, junger Padawan.

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west263
Posted
vor einer Stunde von nukin:

Es wird hier doch immer gesagt man soll bei kleinen Sparbeträgen (Frage hier ist auch was eigentlich klein ist) sich eher erst mal auf einen ETF konzentrieren. Daher die Frage ob man von einem All World nachher immer noch unkompliziert alle Möglichkeiten hat etwas spezieller zu werden.

ist ja auch richtig so. Die Frage ist ja, wie lange brauchst Du, um z.b. 50.000€ in einem Vanguard All World anzusparen? 

 

- in 2 Jahren, dann könnte man auch über eine Mehr ETF Strategie reden. 

- in 10 Jahren, dann sind das aktuell ungelegte Eier und frage dich in 9 Jahren nochmal, ob es Sinn macht das Depot umzubauen. 

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nukin
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vor 5 Minuten von nikolov:

...Davon abgesehen kann man, durch geeignete Auswahl des Zeitraums, immer ein Portfolio einem anderen als in der Vergangenheit überlegen darstellen. Außerdem: was damals der Renditebringer war, muss das nicht zwingend für die Zukunft sein...

 

Ich glaube darin ist auch ein gewisser Dirk Müller ganz gut.

 

@west263 Eher 10 als 2, ja. Sind die 50k allgemein eine "magische Grenze" beim Depotwert?

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Nachdenklich
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vor 4 Minuten von nukin:

Sind die 50k allgemein eine "magische Grenze" beim Depotwert?

Nein. Das ist die Meinung eines Teilnehmers.

 

 

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west263
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vor 2 Stunden von nukin:

 

@west263Sind die 50k allgemein eine "magische Grenze" beim Depotwert?

 

vor 2 Stunden von Nachdenklich:

Nein. Das ist die Meinung eines Teilnehmers.

genauso ist das, meine Meinung. 

und da Du ja 10 Jahre schreibst, kann noch viel Wasser dem Neckar herunter fließen, bis Du soweit bist, über eine Erweiterung nach zu denken. 

Fang doch erstmal an und schau, daß Du 2 Jahre regelmäßig durch ziehst. Du hörst ja nicht auf, dich mit dem Thema zu beschäftigen und merkst selber, wann der Zeitpunkt gekommen ist. 

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nukin
Posted · Edited by nukin

Ich bin etwas irritiert über die Kostenaufstellung eines ETF Sparplans über 1000€ bei der DKB. Ich dachte die Kosten belaufen sich nur auf die Fixgebühr von 1,5€ pro Sparrate und das TER von 0,25%

 

Einstiegskosten einmalig

Dienstleistungskosten 90,00€ 0,15%

 

Laufende Kosten pro Jahr

Produktkosten 76,19€ 0,13%

 

Ausstiegskosten einmalig

Dienstleistungskosten 25,00€ 0,04%

 

HD Gesamt 495,94€

 

Ich nehme mal an es geht um eine Kostenhochrechnung für 5 Jahre. Einstieg = Kaufkosten, Ausstieg = Verkaufskosten, Produktkosten?

 

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StefanU
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Produktkosten sollte die TER sein. Verdächtig hoch sind m.E. die Dienstleistungskosten von 90€ - um welchen ETF geht es hier?

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Cairol
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vor 5 Stunden von nukin:

Ich bin etwas irritiert über die Kostenaufstellung eines ETF Sparplans über 1000€ bei der DKB. Ich dachte die Kosten belaufen sich nur auf die Fixgebühr von 1,5€ pro Sparrate und das TER von 0,25%

 

Einstiegskosten einmalig

Dienstleistungskosten 90,00€ 0,15%

 

Laufende Kosten pro Jahr

Produktkosten 76,19€ 0,13%

 

Ausstiegskosten einmalig

Dienstleistungskosten 25,00€ 0,04%

 

HD Gesamt 495,94€

 

Ich nehme mal an es geht um eine Kostenhochrechnung für 5 Jahre. Einstieg = Kaufkosten, Ausstieg = Verkaufskosten, Produktkosten?

 

5 * 12 * 1,5€ = 90€ Kaufgebühren

 

Hypothetischer Verkauf nach 5 Jahren über die Börse = 25€

 

Produktkosten sollten die TER darstellen. Bisher lagen die bei der DKB ausgewiesenen Produktkosten bei meinen Käufen immer deutlich unter der TER. Eine Erklärung habe ich noch nicht bei der DKB angefragt, da die TER keine relevante Größe für meine Kaufentscheidung darstellt sondern u.a. die Tracking Differenz des ETFs.

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nukin
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Es geht um den Vanguard All World. Da das TER bei 0,25% liegt haben mich die 25€ irritiert. Müssten ja eigentlich 30€ sein. Aber wenn das bei der Dkb normal ist @Cairol ...

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west263
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lt. MIFID müssen dir alle diese Zahlen von deinem Broker mitgeteilt werden. Und du hast auch kein Recht darauf, daß die Zahlen die Du bekommst, auch die richtigen sind. 

 

Von daher ignoriere sie, spielen keine Rolle. Die einzig wichtige Zahl ist die, die dir sagt, was die Order kostet. 

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nukin
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Es geht um den Vanguard All World. Da das TER bei 0,25% liegt haben mich die 25€ irritiert. Müssten ja eigentlich 30€ sein. Aber wenn das bei der Dkb normal ist @Cairol ...

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Cairol
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vor 1 Minute von nukin:

Es geht um den Vanguard All World. Da das TER bei 0,25% liegt haben mich die 25€ irritiert. Müssten ja eigentlich 30€ sein. Aber wenn das bei der Dkb normal ist @Cairol ...

Die 25€ sind die Verkaufsgebühren der Börsentransaktion nach 5 Jahren.

 

Die 76,19 / 0,13% p.a. Produktkosten müssten die 0,25% TER also 30€ plus weitere unbekannte Kosten i.H.v 46,19 darstellen. 

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HaRaS1983
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Hier werden wie immer die Erbsen filetiert. Für einen Anfänger gibt es keinen Grund mehr als einen All-World zu kaufen, da dies:

 

- simpel ist

- ihr damit weltweit investiert seid zu kleinen Kosten.

 

Ob eine andere Strategie mehr Erfolg bringt weiß niemand und kann hier auch keiner sagen. Hierzu gehört ein gewisse Know-How (einlesen und vor allem mal anfangen...) und dann muss man eben spekulieren und keiner weiß, ob die Wette aufgeht. Ihr könnt in Zukunft immer noch gewisse Märkte übergewichten, wenn ihr z.B. denkt das EM oder wegen mir Russland besser als der All-World laufen.

 

Typisch ist ja die Aufteilung 90/10 oder 70/30, aber wer weiß schon was besser läuft. Die letzte Zeit war 90/10 besser -.-

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nukin
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Laut Philipp Vorndran (Flossbach) ist nur der MSCI World als Index relevant, den FTSE bezeichnet er als klein. Ich dachte in diesem Fall spielt die Größe mal keine wirkliche Rolle. Zumal die beiden Indizes bis auf ein paar minimale Abweichungen (Korea, Polen) doch fast identisch sind.

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nikolov
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Vanguard hat sich 2012 jedenfalls für FTSE als Indexlieferant entschieden. Nichts gegen Herrn Vorndran persönlich, aber welche Indizes er als relevant erachtet und welche nicht, das hat anscheinend keine Relevanz im ETF-Geschäft. Standard-Butter-und-Brot-Indizes waren noch nie ein Burggraben, mit Solactive drängt zudem der nächste Anbieter in den ETF-Markt. Da herrscht ein knallharter Preiskampf, denn Qualität und Transparenz liefern alle. Und wie man bei Vanguard gesehen hat, sind die Dinger zudem von heute auf morgen austauschbar. Das gilt auch für die heilige Kuh namens MSCI World.

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nukin
Posted · Edited by nukin
vor 9 Minuten von nikolov:

Und wie man bei Vanguard gesehen hat, sind die Dinger zudem von heute auf morgen austauschbar.

 

Was genau meinst du damit? Dass Vanguard einfach zu FTSE gewechwelt ist?

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