Holgerli 26. August vor 1 Stunde von Norica: Die einzige Kennzahl, die bei FIFO entscheidend ist, ist das Anschaffungsdatum/-Zeit. Sorry, habe mich ungenau ausgedrückt: Beide Depots (CoDi & SC) sind zeitlich von einander getrennt. Ich habe im einen Monat aufgehört das CoDi-Depot zu besparen und habe im nächsten Monat begonnen SC zu besparen (zumindest was die übertragenen und immer noch existenten ETFs betrifft; habe damals nach dem Lyxor/Amundi-"Desaster" bei einigen wenigen aber auch kleinen Positionen Tabula rasa gemacht. vor einer Stunde von Der Heini: Sind A bis G unterschiedliche ETFs oder haben diese die gleiche ISIN? A bis G sind unterschiedliche ETFs mit unterschiedlichen ISINs. Also A = MSCI World, B = MSCI EM etc. vor 1 Stunde von Der Heini: Beim Übertrag von SC und CoDi sollten eigentlich die Anschaffungsdaten und Preise mit übermittelt worden sein. Sollten, weil ich mit Smartbroker da mal auf die Nase gefallen bin, daher bin ich bei den Billigbrokern vorsichtig und jetzt nur noch bei der Ing. Das hatte eigentlich geklappt. Sowohl bei CoDi -> Ing als auch SC-> Ing. Die Zahlen stimmten damals. Da ar ich hier im Forum sensibilisiert worden. Ist jetzt auch der GRund warum ich nur ING-intern übertragen will. vor 1 Stunde von Der Heini: Wenn du jetzt ETFs in dein Unterdepot überträgst (egal welche), werden die ältesten ETFs (von den Kaufdaten her) nach dem FiFo-Prinzip dorthin übertragen. In deinem Oberdepot sind dann die neueren. Das war der Plan. Dann sollte es so klappen. Von daher Danke Dir und @Norica Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 26. August · bearbeitet 26. August von stagflation Wenn man Glück hat, ist man bei einem Broker, der nicht nur die Übersicht anzeigt (Sie haben 450 Anteile von ETF A), sondern auch alle einzelnen Kauftranchen mit Anschaffungskosten und akkumulierter Vorabpauschale. Dann kann man gut planen - und (Teil-) Depotüberträge und Verkäufe auch nachrechnen und überprüfen. Alternativ bekommt man es auch mit Portfolio-Performance hin. Für die Einrechnung der Vorabpauschalen braucht man allerdings ein externes Tool. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bast 26. August vor 40 Minuten von stagflation: Wenn man Glück hat, ist man bei einem Broker, der nicht nur die Übersicht anzeigt (Sie haben 450 Anteile von ETF A), sondern auch alle einzelnen Kauftranchen mit Anschaffungskosten und akkumulierter Vorabpauschale. Ist bei Flatex sehr gut gelöst, alle relevanten Daten werden angezeigt. Übertragungen zwischen Unterdepots gehen einfach online. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 27. August vor 12 Stunden von stagflation: Wenn man Glück hat, ist man bei einem Broker, der nicht nur die Übersicht anzeigt Nach meinem Verständnis müsste in jedem Fall der Broker die Daten alle haben und auf Nachfrage detailliert Auskunft geben müssen. Hab aber noch nicht nachgefragt. Hab die Kaufbelege aber fast alle noch (vor 2009 ist eh egal). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 27. August · bearbeitet 27. August von Holgerli vor 4 Stunden von Der Heini: Nach meinem Verständnis müsste in jedem Fall der Broker die Daten alle haben und auf Nachfrage detailliert Auskunft geben müssen. Im Prinzip richtig. Und für den Übertrag von der CoDi zur ING kann ich sagen, dass sowohl die CoDi als auch die ING sehr hilfsbereit und kompetent waren. Da hat das wunderbar geklappt. Für den Übertrag von Scalable zur ING kann ich das leider nicht so sagen. Die ING war weiterhin sehr hilfsbereit und kompetent. Leider hat es da bei SC absolut gehakt. Ich kann nicht sagen ob es an SC selber lag oder ob die da dann von der Baader Bank abhängig waren und die nicht geliefert hat. Zumindest sagte SC immer, dass sie bei der Baader Bank nachgefragt hätten. Mehrmals bzw. immer. Irgendwann habe ich es dann bleiben lassen lassen, weil die anzeigten Einstandskurse mit denen in Portfolio Performance übereingestimmt haben und man von Seiten SC/Baader Bank besser auch mit einem Parkschein-Automat (früher: Parkuhr) hätte reden können. Bleibt für mich nur noch die Frage: Wie klappt heute ein Depotübertrag weg von SC, wenn die Baader Bank nicht mehr involviert ist? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 27. August · bearbeitet 27. August von stagflation vor 4 Stunden von Der Heini: Nach meinem Verständnis müsste in jedem Fall der Broker die Daten alle haben... Es gibt mehrere Arten von "haben". Die Daten "haben" werden sicherlich alle Broker. Ob sie aber auch "online" verfügbar sind - da wäre ich mir bei ausländischen Brokern nicht so sicher. Inländische Broker schon. Die müssen das, alleine wegen FIFO und Vorabpauschalen. vor 4 Stunden von Der Heini: ... und auf Nachfrage detailliert Auskunft geben müssen. Ich weiß nicht, ob sie das "müssen". Ich weiß noch nicht einmal, ob sie es "können" (in dem Sinne: es gibt ein Report-Programm, das eine Auswertung im PDF-Format für Kunden erstellt und einen Mitarbeiter, der in der Lage ist, diesen Report zu starten und die PDF-Datei an den Kunden zu senden). Diejenigen, die bei Neobrokern sind, können ja mal einen Versuch starten. Es würde mich nicht wundern, wenn sie bei dem einen oder anderen (Neo-) broker keine Antwort bekämen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Belgien 27. August vor 1 Minute von stagflation: Ich weiß noch nicht einmal, ob sie es "können" (in dem Sinne: es gibt ein Report-Programm, das eine Auswertung im PDF-Format für Kunden erstellt und einen Mitarbeiter, der in der Lage ist, diesen Report zu starten und die PDF-Datei an den Kunden zu senden). Bei Flatex, Consors und S Broker können die detaillierten Anschaffungsdaten direkt abgerufen werden (beim S Broker wird ein entsprechendes PDF generiert, die anderen zeigen es im OLB an). Bei 1822direkt ist dies nicht abrufbar, doch bietet die Bank dies als zusätzliche bepreiste Dienstleistung an (ich meine, sie verlangen dafür 10€, habe aber nicht noch einmal im PLV nachgeschaut, dort ist es ausgewiesen). Bei der DeuBa/Maxblue ist es nicht abrufbar, doch über den Kontakt zum Berater/Kundenservice kann man eine solche Übersicht erhalten, muss aber ggf. penetrant nachhaken. Es ist, wie so oft, sehr heterogen zwischen den Banken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 27. August · bearbeitet 27. August von Der Heini ---- Erledigt ---- Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 27. August · bearbeitet 27. August von stagflation vor 27 Minuten von Der Heini: ---- Erledigt ---- Ich weiß, nicht, ob das schon erledigt ist... Gerade für diejenigen, die langfristig anlegen, ergeben sich aus der Erkenntnis, dass es auf die einzelnen Kauftranchen ankommt, einige Handlungsempfehlungen: Möglichst wenig Tranchen/Datensätze generieren. Also besser Einmalkauf statt Sparplan. Möglichst wenig unterschiedliche Wertpapiergattungen. Möglichst wenig Depotüberträge, weil dabei viel schief gehen kann. Evtl. ausschüttende ETFs statt thesaurierende ETFs, weil bei den Vorabpauschalen weniger schief gehen kann. Einen Broker wählen, der einzelne Tranchen anzeigt. Jedes Jahr nach Einrechnung der Vorabpauschalen alle Einzeltranchen überprüfen und sofort reklamieren, wenn etwas nicht stimmt. Das gilt auch für Depotüberträge. Wenn man in 30 Jahren verkauft, kann man zwar theoretisch noch über die Steuererklärung korrigieren. Aber das wird schwer, wenn die Probleme viele Jahre zurück liegen, man vielleicht nicht mehr alle Belege hat, und es zwischenzeitlich mehrere Steuergesetzänderungen gab. Jedes Jahr für alle Wertpapiergattungen, die man hat, die Vorabpauschale pro Stück/Anteil protokollieren (braucht man zum Nachrechnen). Manche Broker schreiben diesen Wert auf die Vorabpauschalen-Abrechnung, andere nicht. Belege vollständig archivieren. Dazu gehört auch eine jährliche Einzelaufstellung aller Tranchen incl. akkumulierter Vorabpauschale - damit man später, wenn es bei einem Verkauf Fehler bei der Abrechnung gibt, die notwendigen Belege für eine Korrektur beim Finanzamt hat. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 27. August vor 43 Minuten von stagflation: Ich weiß, nicht, ob das schon erledigt ist... Gerade für diejenigen, die langfristig anlegen, ergeben sich aus der Erkenntnis, dass es auf die einzelnen Kauftranchen ankommt, einige Handlungsempfehlungen: Nein, mein Beitrag hatte sich erledigt. Hab den gelöscht. Holgerli kann die Daten laut Google auch direkt bei der ING abrufen. Werde ich auch mal testen bei Gelegenheit. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 27. August Gerade eben von Der Heini: Holgerli kann die Daten laut Google auch direkt bei der ING abrufen. Werde ich auch mal testen bei Gelegenheit. Nur damit keine Missverständnisse aufkommen. Meine Aussage bezog sich auf Deine Formulierung "...auf Nachfrage detailliert Auskunft geben müssen..." - Bei Codi -> ING: Habe ich die Taxbox-Daten angefordert und schnell bekommen. Diese haben (stichprobenartig) mit den Kursen der Abrechnungen übereingestimmt. Desweiteren sieht das Depot von den Überschriften bei der ING ja so aus: Hier haben Einstandskurs / Einstandswert mit kleineren Abweichungen mit den Werten der Screenshots die ich vorher bei der CoDi gemacht habe, übereingestimmt. - Bei SC -> ING: Hier habe ich auch die TaxBox-Daten bei SC angefordert. Mehrfach. Hier sagte man mir bei SC immer, dass man bei der Baader Bank nachgefragt habe. Da ist nie was gekommen. Da ich parallel meinen Depotübertrag auch bei in Portfolio Performance vollzogen habe und hier die Einstandskurse mehr oder minder identisch denen bei der ING waren habe ich es dann dabei belassen. Wenn man solche Daten - lt. Google - bei der ING auch direkt abrufen kann: Gerne die Infos teilen. Danke. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 27. August · bearbeitet 27. August von stagflation vor 14 Minuten von Holgerli: Desweiteren sieht das Depot von den Überschriften bei der ING ja so aus: Das ist aber die Gesamtübersicht? Es müsste noch eine Auflistung der einzelnen Kauftranchen geben. Laut Google KI findet man diese folgendermaßen (sorry, ich bin kein Kunde bei ING): auf Wertpapier klicken, Reiter oder Link "Steuerdaten" oder "Anschaffungsdaten" wählen. Siehst Du dort die einzelnen Kauftranchen? Werden dort auch die akkumulierten Vorabpauschalen angezeigt? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OttoKleinanleger 27. August · bearbeitet 27. August von OttoKleinanleger Bei der ING sieht man bei den Depot Positionen unter Bestandsdetails die Bewegungen, alledings nur die letzten 8 (???). -> keine Lösung Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 27. August Wenn man auf die einzelne Position geht und dann auf "Bestandsdetails" sieht man folgendes: Ob man mehr als 8 Positionen sieht kann ich leider auch nicht sagen, weil die nur aufgrund automatischer Wiederanlagen gekauft wurde, und die nur alle 3, 6 oder 12 Monate stattfinden. Viele sind nicht im Sparplan erhältlich und werden deswegen auch nicht automatisch wieder angelegt. Was ich allerdings sagen ist, dass der Übertrag nur als eine Position mit z.B. 999 Stück angezeigt wird aber keine Aufschlüsselung der Kaufpositionen enthält: Deswegen führt IMO kein Weg an Taxbox-Daten oder Kaufbelegen vorbei. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 27. August · bearbeitet 27. August von stagflation Ich sehe da aber keine akkumulierten Vorabpauschalen. Entweder gibt es noch eine andere Ansicht - oder ING zeigt die nicht an. Was schlecht wäre. @Ramstein hat neulich ein Beispiel von Flatex gepostet. In diesem Beispiel gibt es nur eine Tranche. Man sieht schön alle Daten incl. akkumulierter Vorabpauschale. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
th23 27. August Ich finde die Flatex Übersicht auch super... Und wenn ich mich richtig erinnere (habe da aktuell wegen einer Aktion nichts passendes liegen), dann war die auch mit den Daten gefüllt, die nach/bei einem Depotübertrag übermittelt wurden. Dann könnte man sich mit einem Übertrag einer Position (auch wenn diese auf zig "Einzelteilen" beruht) mal einen aktuellen Überblick verschaffen. Und hat damit Klarheit, was ja wohl offensichtlich irgendwo in den Details der Taxbox lagert. Oder habe ich da einen Denkfehler? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Al Bondy 27. August vor einer Stunde von Belgien: Bei Flatex, Consors und S Broker können die detaillierten Anschaffungsdaten direkt abgerufen werden ... sollte man unbedingt tun - die integrierte ehemalige BIW-Bank im Hintergrund zählt nicht zu den traditionell zuverlässigsten. comdirect bietet einen mE nirgends sonst vorhandenen Service, via "Verwaltung" und der "Steuerübersicht" kann man sich mit der "Steuerlichen Detailansicht" unter Eingabe von WKN und Zeitfenster den kompletten Zahlungsstrom eines Einzelwertpapiers mit allen Käufen, Verkäufen, Erträgen, Teiltigungen, Steuern, Erstattungen, Vorabpauschalen etc pp. über lange Zeiträume anzeigen lassen und per csv downgeloaded als excel-Datei speichern und prüfen/bearbeiten. Hat mir bei einigen extrem steuerkomplexen Teiltilgern über viele Jahre extrem gut geholfen. Ist allerdings ein Trumm von XLS-Datei, den man aber maniell auf das Wesentliche zusammenkürzen kann. Kennt offenbar kaum jemand. Die "comdirect Steuersimulation" dagegen ist (Zitat) "eine freiwillige unbezahlte Service-Leistung" - und inzwischen leider teils nicht mehr zuverlässig. Komplexe Wertpapiere (die permanent händisch gepflegt werden müssten) sind generell ausgenommen, und auch die Prüfung von Anschaffungsdaten nach Depotüberträgen klappt nur noch manchmal. Letztlich steuerlich maßgeblich sind am Ende für mich und fürs Wohnsitzfinanzamt ohnehin meine detailliert gepflegten und regelmäßig sauber extern archiviert abgespeicherten Einzelabrechnungen und Monats/Quartals/Jahresaufstellungen der Banken/Broker. vor einer Stunde von stagflation: einige Handlungsempfehlungen: ... die einzig wirklich sinnvolle Handlungsempfehlung bestünde eigentlich darin, massenhaft beim BMFin gegen den deutschen Steuer- und Regulierungs-Irrsinn und die schwachsinnige "neue Fondsbesteuerung per InvStRefG von 2018" zu protestieren - das ohnehin teils verfassungswidrig ist (Musterklageverfahren von SdK und BdSt). Macht nur kaum jemand, und insbesondere Privatinvestoren haben in D keine wirkliche Lobby, dafür aber einen schlechten Ruf obwohl inzwischen jeder halbwegs Zurechnungsfähige seine drei ETF-Sparpläne am Laufen hat. Reiner Bürokratie-Terror ohne Sinn und Verstand, dazu mit einem extremen Missverhältnis von staatlichen Steuer-Mehreinnahmen gegenüber dem immensen kostenträchtigen Aufwand, den Banken, Steuerzahler und Finanzämter damit haben, Vorab-Steuern auf "fiktive Erträge" zu erheben, sie teils im Folgejahr entweder teils wieder zurückzuzahlen oder mit Vorabpauschalen in Endlossschleife über Jahrzehnte fortzuführen. vor 1 Stunde von stagflation: Möglichst wenig Tranchen/Datensätze generieren. Also besser Einmalkauf statt Sparplan. Möglichst wenig unterschiedliche Wertpapiergattungen. Möglichst wenig Depotüberträge, weil dabei viel schief gehen kann. ... Depotüberträge sind mit Clearstream TaxBox heute kein wirkliches Problem mehr, BAFin hat zudem eine verbindliche 3-Wochen-Frist gesetzt. Jede Bank ist zudem verpflichtet, jenseits der Kundenbetreuung auch noch ein separates "Beschwerde-Management" anzubieten, falls man mit einer normalen Reklamation nicht weiterkommt. M.E. fehlen da auch noch einige "Handlungsempfehlungen": # Möglichst viel Erträge erzielen - und das auf Basis der jeweils lukrativsten Assets und Trends und ohne sich die persönliche Anlagestrategie dabei vom realexistierenden Steuer-Irrsinn dominieren oder finanziell einschränken zu lassen. # Niemals wegen ein paar Euro Ersparnis zu irgendwelchen Schrott- und Billigbrokern oder ins Steuerausland wechseln, deren "BackOffice" zumeist nur aus der Putzfrau und einem Praktikanten besteht. Sobald man jenseits der drei Sparpläne investiert sind Reklamationen heute fast schon vorprogrammiert, mal ist es die eine Bank, mal eine andere die Fehler macht, und ein qualifiziert kompetenter Ansprechpartner ist dann Gold wert. # Vom Anfang eines neuen Steuerjahres bis zu dessen Ende regelmäßige Vorplanung aller erwarteten Cashflows und der resultierenden Gesamt-Steuerlast, sodass man spätestens im vierten Quartal noch so viel wie möglich korrigieren und optimieren kann. # Mit der bevorzugten Depotbank einen Lombard-Rahmen vereinbaren, der zu nichts verpflichtet und ohne Inanspruchnahme auch nichts kostet, schafft jedoch Liquidität für spontane Marktchancen, federt irgendwelche Sonderausgaben, Steuernachzahlungen oder Vorabpauschalen ab und spart dazu auch noch das faktisch netto verlusttragende Liegenlassen von Kapital als "Notgroschen" auf Giro-, Tagesgeld oder Festzinskonten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bast 27. August vor 3 Stunden von Belgien: Bei Flatex, Consors und S Broker können die detaillierten Anschaffungsdaten direkt abgerufen werden Geht das nur bei Consors oder auch der DAB-Bank? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros 27. August Mir erschließt sich nicht, was das ausufernde Depotübertragungspalaver mit dem Thema "Finanzielle Unabhängigkeit" zu tun hat. Vielleicht kann mich jemand aufklären. Ansonsten bitte ich einen Moderator die Diskussion auszulagern oder zu löschen. Danke. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 27. August vor 32 Minuten von Al Bondy: Letztlich steuerlich maßgeblich sind am Ende für mich und fürs Wohnsitzfinanzamt ohnehin meine detailliert gepflegten und regelmäßig sauber extern archiviert abgespeicherten Einzelabrechnungen und Monats/Quartals/Jahresaufstellungen der Banken/Broker. Wenn ich ehrlich bin, ist mir der Aufwand zu viel und ich vertraue da ein bisschen der ING. Hab lediglich alles gespeichert und nach Jahren und Inhalt nach Ordnern (Kauf, verkauf, Vorabpauschale usw.) sortiert, zudem alles in PP. Aber eine exakte Nachrechnung der ganzen Steueranteile erspare ich mir und investiere die Zeit in andere Dinge. Nur falls hier noch jemand ein schlechtes Gewissen hat, sind wir schon zwei. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 27. August · bearbeitet 27. August von stagflation vor 55 Minuten von Der Heini: Aber eine exakte Nachrechnung der ganzen Steueranteile erspare ich mir und investiere die Zeit in andere Dinge. Wenn ein Student oder Lieschen Müller nebenher ein wenig spart, ist diese Strategie wahrscheinlich sogar sinnvoll... Wenn aber jemand seinen vorzeitigen Ruhestand plant und von seinem Depot leben möchte, geht es in der Regel um 7-stellige Beträge und lange Anlagedauern. Bei thesaurierenden Fonds werden dann vier- und fünfstellige Vorabpauschalen auflaufen. Wenn dann bei einem Depotübertrag oder bei einem Verkauf etwas schief geht, können viele Tausend Euro weg sein! Ob es wirklich so schlau ist, den Banken zu vertrauen und es ohne Nachrechnen einfach so laufen zu lassen? Es gibt noch einen anderen Aspekt. Wenn man in der Entnahmephase Geld braucht, muss man verkaufen. Wenn Steuern anfallen, muss man mehr verkaufen, als man benötigt. Das muss man ausrechnen. Spätestens hier benötigt man eine genaue Übersicht, welche Tranchen bei einem Verkauf nach FIFO verkauft werden, welche Vorabpauschalen akkumuliert wurden und welche Steuern fällig werden. Vielleicht möchte man vor einem Verkauf noch Anteile in ein anderes Depot verschieben? Um die Anteile verkaufen zu können, die am wenigsten Steuern auslösen? Auch hierfür braucht man eine Übersicht über alle Tranchen mit Einstandskursen und akkumulierten Vorabpauschalen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 27. August vor 1 Stunde von stagflation: Ich sehe da aber keine akkumulierten Vorabpauschalen. Entweder gibt es noch eine andere Ansicht - oder ING zeigt die nicht an. Was schlecht wäre. Ist in der Tat so. Ich sehe nur: - Einlieferungen im Rahmen der Depotüberträge - Käufe (eigene oder automat. Wiederanlagen) - Verkäufe Was ich nicht sehe ist: - Dividendenzahlungen - Vorabpauschalen; weder einzeln noch kumuliert (hatte extra bei einem ETF geschaut wo die 2026 fällig waren) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
wpf-leser 27. August Also ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, ob das alles den Aufwand wert ist. Oder umgekehrt: Man versucht meinem Verständnis nach, den Zeitpunkt der Abgabenbelastung so weit wie möglich nach hinten zu verschieben - nur: in welcher Hoffnung und mit welchem Ertrag? Mir stellt sich da eher die Frage, ob man nicht sinnvoll einmal "klar Schiff" macht, will sagen: kurz vor Renteneintritt einmal (wieder mal ;-) ) verkaufen und anlegen, so (ja) einen größeren Betrag an Steuern bezahlen und auf entsprechenden Zinseszins verzichten, aber das o.g. "zu vermeidende" des GKV-Beitrags völlig vermeidet; oder: selbiges einmal während des Rentenbezugs tun, damit dann neben der Steuer einmal den Maximalsatz an die GKV berappen und sich bestenfalls freuen (nur dann ergibt es vmtl. Sinn), einen günstigeren Durchschnitt zu zahlen. Davon ab: Bei den weiter vorne genannten 1,568% für den Betrag der Steuer auf die Vorabpauschale und 16k€ Obergrenze vor GKV ist der entsprechende Depotteil dann auch "gerade mal" knapp über 1 Mio. € groß, bevor man bei vollständiger Thesaurierung darüber kommt - noch völlig ohne etwas zu verkaufen. Für die JAEG (keine Ahnung, ob die in dem Szenario exakt so von Relevanz ist; überschlägig bestimmt) von knapp 78k€ ist man dann schon bei fast 5 MIo. €. (Interessant für meinen Hinterkopf.) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 27. August · bearbeitet 27. August von stagflation vor einer Stunde von wpf-leser: kurz vor Renteneintritt einmal (wieder mal ;-) ) verkaufen und anlegen, so (ja) einen größeren Betrag an Steuern bezahlen und auf entsprechenden Zinseszins verzichten, aber das o.g. "zu vermeidende" des GKV-Beitrags völlig vermeidet; oder: selbiges einmal während des Rentenbezugs tun, damit dann neben der Steuer einmal den Maximalsatz an die GKV berappen und sich bestenfalls freuen (nur dann ergibt es vmtl. Sinn), einen günstigeren Durchschnitt zu zahlen. Ich vermute, dass eine dritte Variante besser wäre: nach Renteneintritt jedes Jahr einen Teil der Gewinne realisieren und sich die Steuern im Rahmen der Günstigerprüfung zumindest teilweise zurückholen. Wenn man vor Renteneintritt alles verkauft, zahlt man wahrscheinlich 25% Abgeltungssteuer auf alle Gewinne. Ähnliches gilt, wenn man im Rentenalter alles auf einmal verkauft. Wahrscheinlich kommt man besser weg, wenn man den Verkauf über viele Jahre streckt und die Günstigerprüfung in Anspruch nimmt. Das ist natürlich individuell sehr unterschiedlich. Es hängt stark von Renten und anderen Einkünften ab. Am besten mal mit einem Einkommensteuer-Programm durchspielen. Man kann auch die Variante durchrechnen: nur in jedem zweiten oder dritten Jahr eine größere Menge Anteile verkaufen. Bei manchen auch möglich: einen Teil der Gewinne einen Jahr nach Beschäftigungsende realisieren und den Renteneintritt um ein Jahr nach hinten in das darauffolgende Jahr verschieben. Also, es gibt viele legale Möglichkeiten, hier noch zu optimieren. Man muss die persönlichen Daten raussuchen und dann alle möglichen und unmöglichen Fälle durchspielen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 27. August vor 1 Stunde von wpf-leser: Also ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, ob das alles den Aufwand wert ist. Oder umgekehrt: Man versucht meinem Verständnis nach, den Zeitpunkt der Abgabenbelastung so weit wie möglich nach hinten zu verschieben - nur: in welcher Hoffnung und mit welchem Ertrag? (...) Mir stellt sich da eher die Frage, ob man nicht sinnvoll einmal "klar Schiff" macht, & vor 43 Minuten von stagflation: Ich vermute, dass eine dritte Variante besser wäre: nach Renteneintritt jedes Jahr einen Teil der Gewinne realisieren und sich die Steuern im Rahmen der Günstigerprüfung zumindest teilweise zurückholen. Dachte ich halt auch: Aber die KI rät es mir halt genau umgekehrt. Ja, ich weiss, die "dumme" KI. Aber deswegen oder Genau deswegen ich stelle es mal zur Diskussion. Annahme der KI: Wenn man man 2.500 Euro netto pro Monat braucht, braucht man, wenn es komplett steuerfrei ist, 30.000 Euro + ca. 3.300 Euro GKV+PV im Jahr = 33.300 Euro im Jahr Die KI rechnet so: GKV-Mindestbeitrag bezieht sich auf 1.318 Euro im Monat oder ca. 15.800 Euro im Jahr. Bis 15.800 Euro bezahle ich so oder so immer den Mindestbetrag, egal ob ich den Wert ausschöpfe oder nicht. Erst über 15.800 Euro zahlt man mehr. Bei den Steuern: 12.350 Euro Grundfreibetrag + 1.000 Euro Pauschbetrag + 3.250 Euro GKV-Beiträge = ca. 16.650 Euro Steuerfreibetrag => Beide Grenzbeträge sind ungefähr gleich. Da die GRV-Grenze die kleinere Summe ist rechnen wir mit 15.800 Euro weiter. Wenn man nun nun für dieses Bedarf von 33.300 Euro zuerst die jüngsten der Aktien/ETFs verkauft und diese je Anteil zu 80% versteuerter Einzahlung und zu 20% aus Gewinn bestehen, dann hat immer noch 15.800 - ca. 6.700 Gewinn = 9.100 Euro Rest übrig, die man mit Gewinnen füllen kann. Jetzt von den Altbeständen (sagen wir 25% steuerfreie Einzahlung und 75% zu versteuernder Gewinn) so viele Anteile verkaufen, dass dass die restlichen 9.100 Euro Gewinn verbraucht werden. Der Betrag wird sofort wieder anlegen. Man hat diese Aktien/ETFs also quasi Steuer- und KV-Abgaben-frei gemacht ohne Steuern und KV zu bezahlen => Wenn man z.B. mit 55 in FIRE eintritt, könnte man so bestenfalls einen 6-stelligenbetrag abgabenfrei machen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag