Zum Inhalt springen
dev

Der große Coronavirus-Thread!

Empfohlene Beiträge

jogo08

Pharmaindustrie sucht intensiv nach Covid-19-Therapien Klick

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Kai_Eric
· bearbeitet von Kai_Eric
vor 1 Stunde von Infocollector:

Das stellt ja auch kaum jemand in Frage, dass wir alle keine Triage in den Krankenhäusern wollen. Jedoch ist die Zeit für Containment-Strategien längst passé, und die Überlastung des Gesundheitswesens wäre auch anders zu vermeiden. Beispielsweise indem man seine Hoffnung nicht auf einen Impfstoff setzt, dessen Findung ebenso in den Sternen steht wie seine Wirksamkeit, ...

Dass ein Impfstoff gefunden wird stellt angesichts von 198 (!) derzeit laufende Projekten (laut WHO) ja wohl niemand ernsthaft in Frage. 10 davon (mit 8 verschiedenen Herangehensweisen)  befinden sich in der abschliessenden klinischen Prüfung. Das ist absolut beispiellos. Dass es einen Impfstoff geben wird, ist sicher. Wie wirksam er dann ist, das bleibt abzuwarten. Die Effektivität im Affen ist vielfach aber auch schon gezeigt worden (z.B. hier), was durchaus positiv stimmt.

vor 1 Stunde von Infocollector:

.., sondern indem man Therapien und Medikamente sucht, die schwere Fälle vermeiden, vielleicht sogar geeignet sind Hospitalisierungen weitgehend zu vermeiden. Also Mitigation-Strategien zu suchen.

Das ist alles schon lange passiert. Pharmakologisch aktive Substanzen, die kommerziell verfügbar, bereits zugelassen oder in fortgeschrittener klinischer Entwicklung sind, wurden in verschiedenen Assays weltweit gescreent (hier eine Initiative, in der u.a. das HZI beteiligt ist). Diverse Anwendungsstudien mit Kandidaten sind gelaufen. Und es hat sich herausgestellt, was eh schon klar war, nämlich, dass es äusserst schwierig ist, eine effektive medikamentöse Therapie gegen Virusinfektionen zu etablieren. Weitaus erfolgversprechender ist die Immunisierung. Aber dennoch wurde natürlich auch der andere Weg getestet. Hättest du aber natürlich durch eine ganz simple Google-Suche auch selbst herausfinden können...

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Infocollector
vor 4 Stunden von Kai_Eric:

Dass ein Impfstoff gefunden wird stellt angesichts von 198 (!) derzeit laufende Projekten (laut WHO) ja wohl niemand ernsthaft in Frage.

Doch. Die durchschnittliche Erfolgswahrscheinlichkeit, für eine beliebige Krankheit mit einem beliebigen Lösungsansatz einen Impfstoff zu finden, zur Marktreife zu bringen und in grosser Stückzahl ausrollen zu können, liegt bei etwa 6%. Darüber haben wir hier schon im Frühjahr diskutiert, Primärquelle war die WHO, wenn ich mich recht entsinne. Die von dir genannten 198 verschiedenen Projekte verfolgen nicht 198 verschiedene Ansätze, sondern bestenfalls zwei oder drei Dutzend. Mit einer einfachen Bayesformel kannst du also die Wahrscheinlichkeit berechnen, dass kein einziger Kandidat "durchkommt". Mit den im Frühjahr aktuellen Zahlen hatte ich das auch mal hier vorgerechnet.

Ergänzend kommen noch jede Menge weitere Schwierigkeiten hinzu; ich benenne einfach mal die drei wichtigsten:

1. falls tatsächlich ein Projekt "gewinnt", ist dies nicht automatisch der wirksamste/beste Ansatz mit den geringsten Nebenwirkungen. Dennoch torpediert dieser "Sieger" nach geltenden wissenschaftlichen Standards alle restlichen Projekte, denn die dürften dann nicht mehr gegen eine Placebotestgruppe getestet werden, sondern müssten gegen das erfolgreiche Präparat antreten. Damit ergibt sich das Problem, dass die notwendigen Studien erheblich komplexer und teurer werden. Wenn die Regeln mitten im Spiel geändert würden und auch die restlichen 197 Kandidaten dürften in Doppelblindstudien gegen ein Placebo antreten, sinkt die Chance genügend freiwillige Probanden spätestens für Phase 3 zu finden, denn wer will denn freiwillig eine Kochsalzlösung bekommen, wenn schon ein echter Impfstoff existiert, egal wie gut oder schlecht der wäre?

2. Bei den steigenden Infektionszahlen in der westlichen Hemisphäre zwar zugegeben ein geringer werdendes Problem, aber noch nicht aus der Welt: zu geringe Prävalenz des Virus in der Bevölkerung und damit zu geringe Wahrscheinlichkeit, dass ein Geimpfter einer Phase3-Studie ausreichend Kontakt mit Infizierten erhält, um die Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten validieren zu können.

3. Es steht nach wie vor ein Beleg aus, dass eine einmal durchgemachte Erkrankung nachhaltige Immunität bewirkt. Da Sars-CoV-2 nicht die Tollwut ist, wird eine Impfung wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit drauf hinauslaufen, dem Körper die Erkrankung zu simulieren. Folglich kann es durchaus sein (und das ist nach heutigem Wissensstand nicht so unwahrscheinlich wie manche meinen), dass eine einzelne Impfdosis nicht nachhaltig wirkt, eventuell nicht einmal mehrere in Abständen applizierte Dosen.

 

Selbst wenn dann ein oder zwei Kandidaten "durchkommen", bleibt das Problem bestehen, das Zeug schnell genug und in ausreichender Menge herzustellen und zu verteilen, um innert nützlicher Frist genügend viele Menschen weltweit (und der Aspekt ist wesentlich, denn das Virus interessiert sich nicht für Landesgrenzen) impfen zu können, um Herdenimmunität herzustellen. Die wäre aber für eine dauerhafte Rückkehr zur Normalität unabdingbar. Ausserdem ist es zweifelhaft, ob sich ausreichend viele Menschen als Early Adopter bzw. Versuchskaninchen für den erstbesten Impfstoff finden liessen.

 

Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass die Welt schon im nächsten Jahr in Sachen Impfstoff auf der Erfolgsspur sein könnte.

 

vor 4 Stunden von Kai_Eric:

Hättest du aber natürlich durch eine ganz simple Google-Suche auch selbst herausfinden können...

Musste ich weder googlen noch herausfinden, weil ich durchaus Nachrichten lese. Bisher hat es jedoch kaum ein Therapieansatz, über den die Medien berichtet haben (z.B. vorige Woche die Information, dass ASS das Risiko einer schweren Erkrankung signifikant senken könnte), geschafft weiter als zum Preprint zu gelangen. Von tollen vielversprechenden Ansätzen, über die im April/Mai erstmals berichtet wurde, hat man seither nie wieder etwas gehört. Über Hydroxychloroquin brauchen wir wohl auch nicht mehr zu diskutieren.

 

Statt 198 (! ich übernehme mal dein Ausrufezeichen hier) Impfstoffprojekte parallel aufzuzuziehen, täte es mit etwas weniger Konkurrenzdenken wohl locker auch die Hälfte - wie gesagt, sind die Ansätze wohl in sehr vielen Fällen sehr ähnlich, so dass viele der Projekte sehr hohe Korrelationen zueinander haben - und man könnte viele Milliarden Forschungsgelder besser in die Therapieforschung stecken. Und genau das war gestern mein Punkt.

 

Und noch zur Maskenwirksamkeit und der Reaktion gewisser Exponenten hier zu meinem Post, dass bei diesen eine der wesentlichen Ursachen für die Anstiege überall liegen könnte:

https://www.swr.de/wissen/studien-masken-schutzwirkung-100.html

Liest man das genau, findet sich selbst bei diesem hochwissenschaftlichen und statischen Experiment (bei dem die Puppen die Masken selbstverständlich perfekt aufgesetzt bekamen) jede Menge "könnte" und "bis zu". Ein exemplarischer Kernsatz:

Zitat

Der Leiter der Studie, Professor Kawaoka, wies darauf hin, dass die Übertragung der Viren offensichtlich nicht vollständig verhindert werden kann, selbst wenn beide Puppen Masken tragen. Dies deckt sich mit den Ergebnissen des DLR, in dessen Experimenten deutlich geworden war, dass Aerosole oft ungehindert durch Stoffmasken dringen können.

 

Am Freitag konnte ich es nicht vermeiden, auch mal den ÖV nutzen zu müssen. Wirklich jeder trug brav eine Maske, die weitaus meisten auch halbwegs korrekt auch über der Nase - und die Leute sassen und standen dicht an dicht im Bus, von Abstand keine Spur. Draussen nach dem Aussteigen kluckten diejenigen, die gemeinsam eingestiegen waren, dann aber auch weiterhin dicht aufeinander. Untermauert aus direkter Anschauung also das, was ich ebenfalls schon mehrfach schrieb - mit Maske wiegen sich viele in falscher Sicherheit und pfeifen auf den Abstand.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Infocollector
vor 5 Stunden von jogo08:

das lässt darauf schließen, dass du nicht glaubst, das die Pharmaindustrie

In erster Linie sehe ich seitens der Politik keinerlei Bestrebungen, Forschungen in dieser Richtung zu fördern/unterstützen, geschweige denn werden sie von der Politik debattiert.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Barqu

Vllt gibt es auch gar nicht ein einzelnes Unternehmen namens "Die Pharmaindustrie", sondern viele unterschiedliche Unternehmen, manche Grosskonzerne, manche spezialisiert wie zum Beispiel Hopps Curevac, die sich seit 20 Jahren auf mRNA Wirkstoffe konzentrieren und gg. zeitnah einen Impfstoff entwickeln koennen, aber nichts Wesentliches zu "Therapien und Medikamente" beitragen koennten?

Ist das zu viel grau fuer Schwarz-/Weiss-Denker?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
jogo08
vor 9 Stunden von Infocollector:

Untermauert aus direkter Anschauung also das, was ich ebenfalls schon mehrfach schrieb - mit Maske wiegen sich viele in falscher Sicherheit und pfeifen auf den Abstand.

Und das impliziert, dass man die Masken dann auch gleich weglassen kann, weil sie ja ohnehin nichts bringen?

Natürlich nutzen Massnahmen nur dann, wenn sie auch überwiegend und richtig umgesetzt werden, das ist aber beim Straßenverkehr genauso, es gibt auch weiterhin Autofahrer, die sich nicht an Geschwindigkeitsbeschränkungen halten, bei Rot trotzdem noch über die Ampel fahren, an Bahnübergängen um die Schranken rumfahren oder meinen, man könnte Nachts auf der Autobahn doch viel schneller fahren als zugelassen, man würde ja schließlich aufpassen. Deswegen würde man aber die Regeln nicht aussetzen oder aufheben, nur weil sich einige nicht daran halten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Hansolol

Wurde eigentlich schon mal gefragt, wieviel Prozent der Bevölkerung einem neuen Impfstoff skeptisch gegenüber stehen? Abseits von den sowieso vorhandenen Impfgegnern, kann ich mir vorstellen, dass viele gerne auf eine Impfung verzichten würden, eben weil er so schnell entwickelt wurde und eventuell nicht 100% sicher ist. 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Madame_Q
vor 9 Minuten von Hansolol:

Wurde eigentlich schon mal gefragt, wieviel Prozent der Bevölkerung einem neuen Impfstoff skeptisch gegenüber stehen? Abseits von den sowieso vorhandenen Impfgegnern, kann ich mir vorstellen, dass viele gerne auf eine Impfung verzichten würden, eben weil er so schnell entwickelt wurde und eventuell nicht 100% sicher ist. 

Völlig richtig was du sagst.

Ein Großteil wird sich weigern, sich impfen zu lassen aus verschiedensten Gründen. Schau dir z.B.  nur mal an, wie viele sich weigern, die App zu nutzen. 

Impfen gehen Corona ist eine Hausnummer drüber. Das wird nicht so laufen, wie viele sich das vorstellen.

Wir haben noch einen sehr sehr langen Weg vor uns.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
hattifnatt
vor 48 Minuten von Hansolol:

Wurde eigentlich schon mal gefragt, wieviel Prozent der Bevölkerung einem neuen Impfstoff skeptisch gegenüber stehen?

Ja, z.B. hier war es ein Drittel, die eine Impfung ablehnen würden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Leeloo Dallas
· bearbeitet von Leeloo Dallas
vor 42 Minuten von Madame_Q:

Völlig richtig was du sagst.

Ein Großteil wird sich weigern, sich impfen zu lassen aus verschiedensten Gründen. Schau dir z.B.  nur mal an, wie viele sich weigern, die App zu nutzen. 

Impfen gehen Corona ist eine Hausnummer drüber. Das wird nicht so laufen, wie viele sich das vorstellen.

Wir haben noch einen sehr sehr langen Weg vor uns.

Folgende Fragen hierzu:

1. Würdest du sagen Menschen haben vielleicht eine Tendenz zur "Großen Klappe und nichts dahinter"?

2. Ich habe allein aufgrund meines Berufsfeldes bestimmt Impfungspflichten, oder ich kann meinen Job aufgeben. Denkst du andere Unternehmensbereiche würden nicht über soetwas nachdenken, wenn sie merken, dass Corona in der Belegschaft zu massiven Gewinnverlusten führt?

3. Wenn von politischer Ebene es gewollt ist, dass Leute sich impfen lassen, dann wird es dafür bestimmt Wege geben? Kleine Kinder dürfen nicht auf bestimmte Achterbahnen. Vielleicht dürfen dann kleine Impfgegner auch sehr viele Sachen von Heute auf Morgen nicht mehr. Bei Missachtung wird dann strafrechtlich gehandelt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Madame_Q
· bearbeitet von Madame_Q
vor 7 Minuten von Leeloo Dallas:

Ich habe allein aufgrund meines Berufsfeldes bestimmt Impfungspflichten, oder ich kann meinen Job aufgeben

Habe ich auch in meinem Job.

 

vor 7 Minuten von Leeloo Dallas:

Wenn von politischer Ebene es gewollt ist, dass Leute sich impfen lassen, dann wird es dafür bestimmt Wege geben?

Richtig.

Eine Impfpflicht für Corona halte ich nicht für völlig ausgeschlossen, aber trotzdem für extrem unwahrscheinlich.

 

vor 7 Minuten von Leeloo Dallas:

Vielleicht dürfen dann kleine Impfgegner auch sehr viele Sachen von Heute auf Morgen nicht mehr. Bei Missachtung wird dann strafrechtlich gehandelt.

Kann sein und ist vielleicht auch richtig so.

 

Alles, was ich sagen will:

Eine Impfpflicht für Corona durchzusetzen, wird sehr schwer und würde Folgen nach sich ziehen, die nur schwer einzuschätzen sind.

Freiwillig werden sich aber auch nicht alle impfen lassen.

Und genau diese Problematik/Unsicherheit könnte die Märkte überraschen, wenn es dann endlich soweit ist u. ein Impfstoff da ist (sofern er überhaupt kommt und wirkt).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
chirlu
vor 44 Minuten von Madame_Q:

Impfen gehen Corona ist eine Hausnummer drüber. Das wird nicht so laufen, wie viele sich das vorstellen.

Wir haben noch einen sehr sehr langen Weg vor uns.

 

Ob das ein Problem ist, hängt von der Effektivität des Impfstoffs ab. Wenn der gut wirksam ist (99% oder so), dann ist das prima, wenn viele nicht wollen: Dann komme ich nämlich früher dran.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Columbus83
vor einer Stunde von Hansolol:

Wurde eigentlich schon mal gefragt, wieviel Prozent der Bevölkerung einem neuen Impfstoff skeptisch gegenüber stehen? Abseits von den sowieso vorhandenen Impfgegnern, kann ich mir vorstellen, dass viele gerne auf eine Impfung verzichten würden, eben weil er so schnell entwickelt wurde und eventuell nicht 100% sicher ist.

Das lässt sich ganz elegant lösen:

 

"Sie wollen bei uns übernachten? Sind sie gegen Corona geimpft? Tut uns leid, dann können sie bei uns nicht übernachten."

 

"Sie wollen bei uns in Schwimmbad gehen? Sind sie gegen Corona geimpft? Tut uns leid, dann können sie bei uns leider nicht schwimmen gehen."

 

"Sie wollen bei uns hinter der Theke arbeiten? Sind sie gegen Corona geimpft? Tut uns leid, dann können sie bei uns leider nicht arbeiten." usw.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Columbus83

 

Am 29.10.2020 um 23:40 von Livesey:

Und dann? Dann wird gelockert und das Spiel geht von vorne los. Man sollte einfach einen echten Lockdown verkünden, für 2 Jahre, jeder bleibt zuhause und 75% des 2019-BIP werden für die Zeit einfach vom Staat übernommen.

(Und wie schon im Frühjahr gilt: Corona vorhersagen bringt nix, wenn man die politischen Hilfen nicht vorhersagen kann)

Im Prinzip geht das Spiel solange, bis die Mehrheit der Bevölkerung immunisiert ist. Dann wird es, wie bei der Influenza, jedes Jahr einen neuen Impfstoff aufgrund der Mutationen, geben müssen. Trotzdem werden Hochrisikopatienten sich vor einer Ansteckung schützen müssen und es werden ebenfalls weiter Menschen an dem Virus sterben. Dafür ist die Triage vermieden worden und das ist das Hauptziel der ganzen Übung.

 

Im übrigen werden es Länder wie China schwerer haben, denn eine Abschottung gegen Viren ist nicht möglich, aber wenn die Bevölkerung wenig Kontakt zum Virus hatte, ist die Immunisierung noch nicht so ausgeprägt und dann kann das Virus verheerend sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
chirlu
vor 22 Minuten von Columbus83:

Dann wird es, wie bei der Influenza, jedes Jahr einen neuen Impfstoff aufgrund der Mutationen, geben müssen.

 

Hast du dafür irgendeinen Beleg? Die meisten Krankheitserreger, gegen die es eine Impfung gibt, mutieren nicht derart schnell. Deshalb gibt es auch nicht jährlich neue Impfstoffe gegen Masern, Hepatitis A oder Polio.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
alsterdampfer
vor 35 Minuten von Columbus83:

Das lässt sich ganz elegant lösen:

 

"Sie wollen bei uns übernachten? Sind sie gegen Corona geimpft? Tut uns leid, dann können sie bei uns nicht übernachten."

 

"Sie wollen bei uns in Schwimmbad gehen? Sind sie gegen Corona geimpft? Tut uns leid, dann können sie bei uns leider nicht schwimmen gehen."

 

"Sie wollen bei uns hinter der Theke arbeiten? Sind sie gegen Corona geimpft? Tut uns leid, dann können sie bei uns leider nicht arbeiten." usw.

So macht man es in Diktaturen.

 

Du bist bestimmt auch einer der in Essen über das Internet andere Leute denunziert.

 

Dritte Reich Böse.

 

Aber heute darf man ja alles unter Denkmäntelchen des angeblichen Gemeinwohl machen . Hat schon Norbert Röttgen im August in einem Interview erwähnt mit der Zwangsimpfung.
 

Bargeld abschaffen ( E-Euro wurde ja schon beschlossen ) und negativ Zins. Gemeinwohl.

 

Politiker sagen , man solle keine Angst haben, verbreiten sie aber selber.

 

An oberirdischen  Bahnstation mit viel frischer Luft soll man Masken tragen, obwohl lt. Rki nicht ein Fall der Übertragung  bekannt ist, aber in den Schulen Fenster öffnen. 
 

Unser Gesundheitsminister hat sich ja auch immer an die Regeln gehalten und wurde trotzdem positiv getestet. Ist aber nicht infektiös. Ist halt ein Unterschied.

 

E wird das Märchen/ Mantra  verbreitet das es ein tödlicher Virus sei, aber man 14 Tage in Quarantäne geschickt ohne Medikamente.

 

Mal auf den Teppich bleiben und nicht das Ende der Welt herbei reden.

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Cai Shen
Zitat

Die Mutationsrate des Coronavirus Sars-CoV-2 beträgt etwa zwei Mutationen pro Monat. Jeden Monat kommen mit der Vermehrung und Verbreitung des Virus im Durchschnitt zwei Fehler in dessen Erbgut hinzu. Wählt man derzeit willkürlich zwei Viren von verschiedenen Punkten der Erde würde man etwa 15 bis 20 Unterschiede in deren DNA finden. Das gesamte Genom von Sars-CoV-2 hat etwa 29.000 Basenpaare. Die Viren sind also nach wie vor überwiegend identisch statt verschieden. Es ist daher auch irreführend von verschiedenen Stämmen oder Viren zu sprechen.

F&L: Wie verändern diese Mutationen das Verhalten des Virus?

Emma Hodcroft: Theoretisch ist es möglich, dass sich das Virus durch Mutationen an den menschlichen Wirt anpasst, etwa leichter übertragbar wird oder mehr Schaden im Körper der Infizierten anrichtet. Im Moment sehen wir jedoch keinerlei Hinweise darauf, dass diese Mutationen das Virus in irgendeiner Weise gefährlicher oder harmloser machen. Die meisten genetischen Veränderungen sind sogenannte „stille“ Mutationen, die keine Auswirkungen auf das Aussehen des Virus haben. Aufgrund der unterschiedlichen Maßnahmen, die im Laufe der Pandemie gegen die Ausbreitung des Virus weltweit ergriffen wurden, ist zudem schwer zu sagen, ob ein verändertes Ansteckungsmuster auf die Mutationen oder Eindämmungsmaßnahmen zurückzuführen ist. Allerdings wäre der Unterschied in der Infektiosität durch eine Mutation wahrscheinlich äußerst gering.

F&L: Inwiefern wirkt sich die Mutationsrate des Virus auf die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen aus?

Emma Hodcroft: Dass sich Viren genetisch verändern ist völlig normal und keine Eigenart von Sars-CoV-2. Jeder, der derzeit an Medikamenten oder Impfstoffen forscht, weiß das und ist sich dessen bewusst. Daher setzen Wirkstoffe in der Regel auch an mehreren Angriffspunkten eines Virus an. Selbst wenn sich eine der Stellen geringfügig verändert, greift der Wirkstoff noch an anderen Stellen stabil und effizient an.

https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/was-der-stammbaum-ueber-das-coronavirus-verraet-2820/

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Maury
vor 20 Minuten von alsterdampfer:

 

vor einer Stunde von Columbus83:

Das lässt sich ganz elegant lösen:

 

"Sie wollen bei uns übernachten? Sind sie gegen Corona geimpft? Tut uns leid, dann können sie bei uns nicht übernachten."

 

"Sie wollen bei uns in Schwimmbad gehen? Sind sie gegen Corona geimpft? Tut uns leid, dann können sie bei uns leider nicht schwimmen gehen."

 

"Sie wollen bei uns hinter der Theke arbeiten? Sind sie gegen Corona geimpft? Tut uns leid, dann können sie bei uns leider nicht arbeiten." usw.

So macht man es in Diktaturen.

 


Die Ausübung des Hausrechts bei den Betreibern von Hotels, Schwimmbädern und Kneipen als „Diktatur“ zu bezeichnen ist schon eine ziemlich eigentümliche Ansicht. Wenn mir auf einer Party einer der Gäste in den Flur kackt und ich ihn aus meiner Wohnung verweise, dann bin ich ein Diktator, oder wie soll ich das verstehen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Columbus83
· bearbeitet von Columbus83
vor 36 Minuten von chirlu:

Hast du dafür irgendeinen Beleg? Die meisten Krankheitserreger, gegen die es eine Impfung gibt, mutieren nicht derart schnell. Deshalb gibt es auch nicht jährlich neue Impfstoffe gegen Masern, Hepatitis A oder Polio.

Beim Grippevirus aber schon, deswegen wird der Impfstoff auch jedes Jahr an den Virus der vergangenen Saison (einen aktuelleren hat man eben nicht) angepasst. Lässt sich übrigens ganz leicht googeln mittels den Schlagworten "Grippe" und "Impfung".

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Cai Shen
vor 12 Minuten von Columbus83:

Beim Grippevirus aber schon

Ich glaube du hast einfach "die meisten" überlesen (wollen). :rolleyes:

 

Auch ich habe im Frühjahr einen Beitrag gepostet, aus dem ganz klar hervorging, dass Coronaviren unten den am häufigsten mutierenden sind.

Wenn die Wissenschaft nun aber meint, es wäre bezüglich einer Impfstoffentwicklung kein Problem, nehme ich das wohlwollend zur Kenntnis.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Columbus83
vor 2 Minuten von Cai Shen:

Ich glaube du hast einfach "die meisten" überlesen (wollen). :rolleyes:

Nein, das habe ich nicht überlesen, denn er hat ein paar der Viren aufgezählt, die für ihn unter "die meisten" gezählt werden (sollen).

vor 2 Minuten von Cai Shen:

Auch ich habe im Frühjahr einen Beitrag gepostet, aus dem ganz klar hervorging, dass Coronaviren unten den am häufigsten mutierenden sind.

Wenn die Wissenschaft nun aber meint, es wäre kein Problem, nehme ich das wohlwollend zur Kenntnis.

Kann gut sein, ist allerdings auch nur teilrelevant, weil nicht jeder Coronavirus sich wie Sars-Cov-2 verhält. Soll heißen, solange wir einen Impfstoff gegen die gefährlichen Varianten der Coronaviren haben, ist das völlig ausreichend, wobei immerhin SARS-CoV-2 keine Mortalitätsrate wie ein Ebola-Virus hat.

 

Davon abgesehen ist hier nicht die Wissenschaft das Problem, denn die wird ohne politischen Einfluss wahrheitsgemäß antworten, sondern die Politik. Von daher wird die Verkündung eines Impfstoffs definitiv als Durchbruch gefeiert werden, damit die Masse der Menschen beruhigt ist. Und ja, das Leben wird und muss weitergehen. Eine Alternative dazu gibt es nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
chirlu
vor 1 Minute von Columbus83:

Nein, das habe ich nicht überlesen

 

Und welchen Beleg hast du nun, daß SARS-CoV-2 sich bei der Impfstoffwirkung wie die Grippe verhalten wird und nicht wie Masern, Mumps, Röteln, Polio, HPV, Hepatitis A, Hepatitis B, FSME, Tollwut, Gelbfieber, Pocken (um noch ein paar mehr Beispiele hinzuzufügen)?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Cai Shen
vor 6 Minuten von Columbus83:

Von daher wird die Verkündung eines Impfstoffs definitiv als Durchbruch gefeiert werden, damit die Masse der Menschen beruhigt ist. Und ja, das Leben wird und muss weitergehen. Eine Alternative dazu gibt es nicht.

Und ab dem Zeitpunkt werden bestimmt alle Testungen eingestellt, damit wir die Umwirksamkeit des hastig zusammengeschusterten Impfstoffes nicht bemerken. ;)

Natürlich ist die Zulassung eines Impfstoffs für alle Seiten ein Durchbruch, warum sollte das anders kommuniziert werden?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Columbus83
vor 2 Minuten von chirlu:

Und welchen Beleg hast du nun, daß SARS-CoV-2 sich bei der Impfstoffwirkung wie die Grippe verhalten wird und nicht wie Masern, Mumps, Röteln, Polio, HPV, Hepatitis A, Hepatitis B, FSME, Tollwut, Gelbfieber, Pocken (um noch ein paar mehr Beispiele hinzuzufügen)?

Der Virus mutiert eben häufiger, siehe z.B. hier. Der Zyklus kann natürlich länger sein, wie beim Grippevirus. Allerdings vermute ich, dass eine Impfung für den Rest des Lebens nicht reichen wird, sondern die Impfstoffe wie z.B. bei Grippeviren, angepasst werden müssen. Das finde ich persönlich nicht tragisch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Infocollector
vor 3 Stunden von jogo08:

beim Straßenverkehr

Spannend; wenn ein Kritiker den Strassenverkehr als Gegenbeispiel heranzieht, gehn die Befürworter härtester Massnahmen direkt auf die Barrikaden, das könne man doch nicht vergleichen und finden es sogar pietätlos. Aber wenn es einem gerade in den Kram passt, ist es okay? Lächerlich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast
Dieses Thema wurde für weitere Antworten geschlossen.

×
×
  • Neu erstellen...