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Coronavirus in den Kursen eingepreist?

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Bonny
vor 2 Stunden von DrFaustus:

Bei aktuell nichtmal 0,04% Infizierte in Deutschland ist diese Angst nunmal nicht rational.

Woher weißt du, wieviele Infizierte es gibt?

Bisher gibt es nur Vermutungen über die Dunkelziffer.

 

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MonetenManfred
· bearbeitet von MonetenManfred
12 minutes ago, Bonny said:
2 hours ago, DrFaustus said:

Bei aktuell nichtmal 0,04% Infizierte in Deutschland ist diese Angst nunmal nicht rational.

Woher weißt du, wieviele Infizierte es gibt?

Bisher gibt es nur Vermutungen über die Dunkelziffer.

 

 

eine Dunkelziffer gibt es doch nur bei denen, die die Infektion schon überstanden haben und immun sind ;):narr:

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The Statistician
vor 13 Stunden von Oensen92:
vor 18 Stunden von The Statistician:

Man kann von dem eingeschlagenen Weg von Schweden halten was man möchte. Im Gegensatz zu Deutschland liegt hier jedoch ein recht klarer Weg

ist der Weg so klar? Nach welchen Kriterien werden die nächsten Lockerungen entschieden? Waren die von Anfang bekannt?

Wenn es um Lockerungspläne geht, finde ich den Vergleich zwischen Deutschland und Schweden unpassend. In Schweden basiert die Strategie primär auf Empfehlungen, welche nach wie vor größtenteils nicht verpflichtend sind. Diverse Einschränkungen die in Deutschland vorliegen, liegen in Schweden zudem nicht vor. Je restriktiver die Maßnahmen ausfallen, desto klarer muss kommuniziert werden wie lange diese andauern. Für mich ist das eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Und ich kann mich nicht entsinnen, dass in Schweden immer schärfere Ziele gesetzt wurden, mit welchen man potentielle Lockerungen (zunächst) immer weiter in Aussicht gestellt hat. Und an sich ist ein Vergleich zu anderen Ländern bzgl. der expliziten Kritik nicht relevant. 

 

Wenn ich mir dann die Meinung/Aussagen beispielsweise von Lauterbach anhöre, frage ich mich gerne wie man das wirtschaftlich umsetzen möchte. Hier bliebt man ja gerne sehr vage mit den konkreten Aussagen. Da denken wohl manche wirklich, dass man das schön einfach kompensieren könnte und Kredite eine Wohltat darstellen. Irgendwann muss es zu einer Abwägung kommen, spätestens wenn die Akzeptanz in der Breite signifikant abnimmt. 

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smarttrader
vor 19 Stunden von Systemrelevant:

 

 

 

Da sieht man mal wie sich die Zeiten ändern. Vor ein paar Wochen hätten noch einige Kaufkurse geschrien nach so einem Tag. :D 

 

 

Wenn man kein unbegründeter Überoptimist ist wie @DrFaustus und die aktuellen Corona Nachrichten differenziert von den wirtschaftlichen Prognosen und Zahlen bewertet, wird auch der letzte Anleger merken daß es ganz düstere Aussichten sind.

 

Ach Moment Mal, habe ich nicht bereits Ende März sowas Live erlebt und gepredigt?

 

EZB hat gestern ja suggeriert, das es kein ewiges Rettungsprogramm geben wird. Hamburger Einzelhandel mit negativsten Konjunkturaussichten aller Zeiten.

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DrFaustus
Gerade eben von smarttrader:

Wenn man kein unbegründeter Überoptimist ist wie @DrFaustus und die aktuellen Corona Nachrichten differenziert von den wirtschaftlichen Prognosen und Zahlen bewertet, wird auch der letzte Anleger merken daß es ganz düstere Aussichten sind.

 

Ach Moment Mal, habe ich nicht bereits Ende März sowas Live erlebt und gepredigt?

 

EZB hat gestern ja suggeriert, das es kein ewiges Rettungsprogramm geben wird. Hamburger Einzelhandel mit negativsten Konjunkturaussichten aller Zeiten.

Du bringst jeden Tag überraschende Nachrichten, mit denen wirklich NIEMAND rechnen konnte.

Respekt. Wie haben sich die Kurse so entwickelt seit Ende März?

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Bonny
vor 1 Stunde von MonetenManfred:

eine Dunkelziffer gibt es doch nur bei denen, die die Infektion schon überstanden haben und immun sind ;):narr:

Achso, das wusste ich nicht.

Stammt die wichtige Erkenntnis von einem Experten, einem Dr. ? :-*

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DrFaustus
vor 1 Stunde von MonetenManfred:

 

eine Dunkelziffer gibt es doch nur bei denen, die die Infektion schon überstanden haben und immun sind ;):narr:

Und von den aktiv 30.000 Infizierten sind nur rund 1/3 Infektiös. Und wieviele von denen überhaupt auf der Straße rumlaufen, weiß man auch nicht. So what?!

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MonetenManfred
· bearbeitet von MonetenManfred

Und wie hoch ist deiner Meinung nach die Zahl der symptomlosen Infizierten?

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Infocollector
vor 2 Stunden von DrFaustus:

Und von den aktiv 30.000 Infizierten sind nur rund 1/3 Infektiös. Und wieviele von denen überhaupt auf der Straße rumlaufen, weiß man auch nicht. So what?!

Es sollte von diesen niemand draussen rumlaufen, sondern brav seine häusliche Quarantäne absitzen, sonst passiert überall so etwas wie voriges Wochenende in Grevenbroich, wo sie sämtliche 340+ Bewohner eines Hochhauses zwangstesten mussten, weil sich zwei Familien trotz Infektion nicht dran gehalten haben.

 

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smarttrader
· bearbeitet von smarttrader
vor 6 Stunden von DrFaustus:

Du bringst jeden Tag überraschende Nachrichten, mit denen wirklich NIEMAND rechnen konnte.

Respekt. Wie haben sich die Kurse so entwickelt seit Ende März?

Blase sage ich nur. Würdest du auch nur einmal etwas von Fundamentalanalysen verstehen, würde es einfacher sein.

 

Was macht dich so sicher, das alle Prognosen von Wirtschaftswissenschaftlern falsch sind? Irgendwas muss dir ja sagen, das alles heisse Luft ist.

 

Wobei es wirklich noch andere Leute gibt, die sagen wer im März nicht investiert hat, hat die besten Kaufkurse auf Jahre verpasst.

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DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus
vor 1 Stunde von smarttrader:

Blase sage ich nur. Würdest du auch nur einmal etwas von Fundamentalanalysen verstehen, würde es einfacher sein.

Ich denke ich verstehe davon mehr als du. Und meine Fundamentalanalysen enden nicht im Jahr 2021/2022 sondern betrachten auch die CF die danach kommen.

Zitat

Was macht dich so sicher, das alle Prognosen von Wirtschaftswissenschaftlern falsch sind? Irgendwas muss dir ja sagen, das alles heisse Luft ist.

Wirtschaftswissenschaftler, also BWLer machen Börsenprognosen?

Alle sind sicher nicht falsch, denn es sind sich ja auch nicht alle einig. Ein paar werden schon recht haben.

Zitat

 

Wobei es wirklich noch andere Leute gibt, die sagen wer im März nicht investiert hat, hat die besten Kaufkurse auf Jahre verpasst.

Gibt es. 

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smarttrader
· bearbeitet von smarttrader
vor 9 Stunden von DrFaustus:

Ich denke ich verstehe davon mehr als du. Und meine Fundamentalanalysen enden nicht im Jahr 2021/2022 sondern betrachten auch die CF die danach kommen.

Wirtschaftswissenschaftler, also BWLer machen Börsenprognosen?

Alle sind sicher nicht falsch, denn es sind sich ja auch nicht alle einig. Ein paar werden schon recht haben.

Gibt es. 

Ich gehe davon fest aus, das Analysten nicht alle kommenden und laufenden Prognosen und Umfragewerte berücksichtigen.

 

Ja ich persönlich, sehe es schon als verheerend an, wenn die Mitglieder der Hamburger Handelskammer die negativsten Konjunkturaussichten jemals abgeben.

 

Warum? Hamburg gehört zu den Top 3 Grossstädten mit der höchsten Lebensqualität und Einwohner. Kein Bautzen im Osten oder so. Die Lockerungen sind da, die Umfrage wurde nach dem Lockerungen erstellt. Wenn Corona wie von vielen genannt, nur kurzfristig auf die Umsätze Einfluss hat, ist das ein ganz schreckliches Szenario. Lockdown durch und danach kam die Einschätzung.

 

Hamburg wird man auch auf andere Grossstädte übertragen können. Was passiert, wenn bei der Umsatz von 10 Mio auf 7 Mio sinkt? Kaufkraft ist verloren gegangen, Kunden können nicht mehr das ausgeben was vorher war, Zulieferer haben Umsatzeinbrüche und die Transportdienstleister ebenfalls.

 

Als Folge daraus, wird der Unternehmenswert sinken (wenn vielleicht auch nur temporär), es folgt Stellenabbau, Arbeitslosigkeit steigt, Immobilienkredite kommen ins stottern.

 

Ich rede von der Realwirtschaft, nicht von der Walking Ghost Phase der aktuellen Kurse.

 

PS. Deutsche Bahn benötigt jetzt auch 10 Mrd, ein Unternehmen was von der Krise nicht so stark getroffen wurde, wie die Gastronomie, Einzelhandel, Logistik oder Sport.

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DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus
vor 33 Minuten von smarttrader:

Ich gehe davon fest aus, das Analysten nicht alle kommenden und laufenden Prognosen und Umfragewerte berücksichtigen.

 

Ja ich persönlich, sehe es schon als verheerend an, wenn die Mitglieder der Hamburger Handelskammer die negativsten Konjunkturaussichten jemals abgeben.

 

Warum? Hamburg gehört zu den Top 3 Grossstädten mit der höchsten Lebensqualität und Einwohner. Kein Bautzen im Osten oder so. Die Lockerungen sind da, die Umfrage wurde nach dem Lockerungen erstellt. Wenn Corona wie von vielen genannt, nur kurzfristig auf die Umsätze Einfluss hat, ist das ein ganz schreckliches Szenario. Lockdown durch und danach kam die Einschätzung.

 

Hamburg wird man auch auf andere Grossstädte übertragen können. Was passiert, wenn bei der Umsatz von 10 Mio auf 7 Mio sinkt? Kaufkraft ist verloren gegangen, Kunden können nicht mehr das ausgeben was vorher war, Zulieferer haben Umsatzeinbrüche und die Transportdienstleister ebenfalls.

Echt? Das ist ja etwas bahnbrechend Neues. Danke für diese Erkenntnis.

Zitat

Als Folge daraus, wird der Unternehmenswert sinken (wenn vielleicht auch nur temporär), es folgt Stellenabbau, Arbeitslosigkeit steigt, Immobilienkredite kommen ins stottern.

Bingo. Temporär ist das Zauberwort.

Zitat

Ich rede von der Realwirtschaft, nicht von der Walking Ghost Phase der aktuellen Kurse.

Und was ist mit den Zinsen in deiner Fundamentalanalyse? Ausgeblendet?

Zitat

PS. Deutsche Bahn benötigt jetzt auch 10 Mrd, ein Unternehmen was von der Krise nicht so stark getroffen wurde, wie die Gastronomie, Einzelhandel, Logistik oder Sport.

Soviel zu deiner Fundamentalanalyse.

Die Bahn ist also nicht so stark betroffen... Soso.

 



Das Passagieraufkommen ist auf 10 bis 15 Prozent gesunken.

 

https://www.kurier.de/inhalt.konzern-faehrt-in-rote-zahlen-bahn-braucht-finanzspritze-von-acht-bis-zehn-milliarden-euro.29c3f1b6-20cb-4c30-a3bd-2ce4679df441.html

 

AUF Nicht UM....

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smarttrader
· bearbeitet von smarttrader
vor einer Stunde von DrFaustus:

Echt? Das ist ja etwas bahnbrechend Neues. Danke für diese Erkenntnis.

Bingo. Temporär ist das Zauberwort.

Und was ist mit den Zinsen in deiner Fundamentalanalyse? Ausgeblendet?

Soviel zu deiner Fundamentalanalyse.

Die Bahn ist also nicht so stark betroffen... Soso.

 

 

 

 

https://www.kurier.de/inhalt.konzern-faehrt-in-rote-zahlen-bahn-braucht-finanzspritze-von-acht-bis-zehn-milliarden-euro.29c3f1b6-20cb-4c30-a3bd-2ce4679df441.html

 

AUF Nicht UM....

Ich habe mit so einer Aussage gerechnet. Ich habe mich jetzt nicht mit der DB allumfänglich befasst, aber der Einbruch AUF 10-15% im Personenbereich ist dem Homeoffice und Lockdown geschuldet.

 

Wenn du einmal recherchieren würdest, wäre es dir auch bekannt, das es überwiegend Pendler betrifft die eine Profi Card, Bahn Card XX oder Monatskarten haben. Und der März relativ harmlos war. Einbußen im Personentransport ja sehr grosse, die Gelder flossen aber bereits. April gehe ich mit. Da ziehen wir die Monatskartenbesitzer einfach zu 50% ab ;-) .

 

Der Anteil der Tourismusreisen ist wie hoch (weniger als 6%)?

 

Jetzt erkläre mir bitte, wieso in der Gastro auch vorbezahlt aber nicht genutzt wurde? Und welcher Einzelhändler Geld einnimmt ohne eine Leistung zu erbringen?

 

Komm schon @DrFaustus, wer was in Raum wirft, sollte es auch untermauern.

 

Darf ich mal fragen wo du herkommst? Bist du überhaupt in Deutschland wohnhaft? Denn irgendwie habe ich immer das Gefühl, das bei dir alles anders ist. Hamburg sehe ich als repräsantiv. Hier gibt es alles an notwendiger Infrastruktur und kein 100 Seelen Dorf.

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CorMaguire
vor 25 Minuten von smarttrader:

.. Hamburg sehe ich als repräsantiv. Hier gibt es alles an notwendiger Infrastruktur und kein 100 Seelen Dorf.

Die GfK sieht das anders: "Ausgewählt wurde Haßloch deshalb, weil dieser Ort eine Bevölkerungsstruktur aufweist, die nach verschiedenen Kriterien dem deutschen Durchschnitt sehr nahe kommt – etwa in der Altersstruktur und den sozialen Schichten. Auch nimmt Haßloch eine Mittelstellung zwischen städtischer und dörflicher Struktur ein"

 

Fängt aber auch mit "Ha" an. :D

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DrFaustus
· bearbeitet von DrFaustus
vor 1 Stunde von smarttrader:

Ich habe mit so einer Aussage gerechnet. Ich habe mich jetzt nicht mit der DB allumfänglich befasst, aber der Einbruch AUF 10-15% im Personenbereich ist dem Homeoffice und Lockdown geschuldet.

 

Wenn du einmal recherchieren würdest, wäre es dir auch bekannt, das es überwiegend Pendler betrifft die eine Profi Card, Bahn Card XX oder Monatskarten haben. Und der März relativ harmlos war. Einbußen im Personentransport ja sehr grosse, die Gelder flossen aber bereits. April gehe ich mit. Da ziehen wir die Monatskartenbesitzer einfach zu 50% ab ;-) .

Dann erzähl mal was du so "recherchiert" hast. Mit Quelle bitte 

Zitat

Der Anteil der Tourismusreisen ist wie hoch (weniger als 6%)?

 

Jetzt erkläre mir bitte, wieso in der Gastro auch vorbezahlt aber nicht genutzt wurde? Und welcher Einzelhändler Geld einnimmt ohne eine Leistung zu erbringen?

Wieviel Gastro, Einzelhandel oder Hotels sind denn im DAX?

Zitat

Komm schon @DrFaustus, wer was in Raum wirft, sollte es auch untermauern.

 

Darf ich mal fragen wo du herkommst? Bist du überhaupt in Deutschland wohnhaft? Denn irgendwie habe ich immer das Gefühl, das bei dir alles anders ist. Hamburg sehe ich als repräsantiv. Hier gibt es alles an notwendiger Infrastruktur und kein 100 Seelen Dorf.

Ja, ich wohne in Deutschland. Und auch nicht in einem 100 Seelen Dorf.

Und es ist völlig egal ob Hamburg repräsentativ ist oder nicht. Offensichtlich klammerst du auch hier völlig aus, dass die Lage dort in 2 Jahren wieder normal sein wird.

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Schmerzlos
· bearbeitet von Schmerzlos

Hallo zusammen!

Ich möchte noch einmal auf das Thema Fundamentalanalyse eingehen.

Jeder der Geld an der Börse anlegen will sollte erstmal eine Bestandsaufnahme seines jetzigen und auch zukünftigen Vermögen machen! Und hierzu gehört eben auch die noch nicht bezahlte Immobilie, sowie zukünftige Einkünfte sowie Renten dazu. 

Die meisten werden hierbei sehr Eurolastig aufgestellt sein. Ist es nun überhaupt sinnvoll sein Cash Eurolastig oder im Dax zu positionieren? Für die meisten denke ich NEIN, es sei denn man will eine Klumpenstrategie Euro fahren:'(

Daher habe ich gerne den World ETF genommen, wo zwar der US-Markt Hohe Anteile hat, aber dieses mit dem Eurolastigen Gesamtvermögen gut diversifiziert. 

Für junge Menschen mit Ansparplan  sehe ich hierbei auch keine Probleme ,dieses zu beginnen oder fortzusetzen.

Für die jetzige Situation finde ich allerdings auch eine Fundamentalanalyse ratsam, da es ein weltweites Phänomen darstellt, Vergleiche aus der Vergangenheit sind hierbei auch nicht unbedingt zielführend , da erstens es eine andere Zeit war und zweitens auch

nicht eins zu eins vergleichbar ist.

Was haben wir nun im Ist- Zustand:

Ein für mich wichtiger Indikator ist: Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes: Diese ist weltweit merklich langsamer geworden, was immer ein Vorlauf für Deflation und ohne Maßnahmen der Notenbanken klar zu einer Depression führt. 

Betrachtet man nun in einer Grafik die Umlaufmenge des Geldes und das Gelddrucken aus der Notenpresse stellt man erstaunlicherweise fest:

Die FED hat geradezu zeitgleich im gleichen Maße Geld in den Markt geworfen, wie die Umlaufmenge des Geldes nachließ. Sie hat also der drohenden Deflation /Depression entgegengewirkt.Die Maßnahmen der EZB sind ähnlicher Natur(aber etwas weniger]

Die zweite wichtige Betrachtung ist der Geldabfluss der Anleger aus den Schwellenländer. Schwache Währungen werten massiv ab, was zusätzlich auch Einheimische dazu veranlasst, Ihr flüssiges Vermögen ins Ausland zu retten. Ein Teufelskreislauf.

Dies wird jetzt auch vom Bericht des IWF klar formuliert: Schön wenn man es vorher durch lesen von Marktberichten wusste.

Erstes Fazit: Solange die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes so gering bleibt, besteht kein Anlass zur Sorge für bares Geld und zwar in den Währungen, welche stabil und als Zufluchtsorte aus Schwellenländer dienen. Hierzu zählt naturgemäß auch der Dollar, da

als Weltwährung im Rücken die militärische Großmacht. Der Schweizer Franken ist gegenüber alles anderen Währungen die stabilste, und auch der Euro hält sich im Währungsvergleich erstaunlich gut! Meines Wissens nur negativ gegenüber dem Franken.

Wenn also keine temporäre Inflationsgefahr besteht, wo bleibt denn das ganze Geld?

Und genau hier sagen die Optimisten ,das Geld wird an den Börsen angelegt, denn wenn Anleihen von den Notenbanken aufgekauft, werden, wo soll das freie Geld der Anleger dann hin?

Hierzu gibt es auch Graphen, die belegen das institutionelle Anleger massiv Aktien gekauft haben( In der USA Pensionsfonds usw.) Was einen aber etwas nachdenklich machen sollte ist aus letzter Woche eine Statistik von (bullisch/bärisch)

52% der Anleger Optimistisch

9% neutral

39% bärisch (pessimistisch)

Auffällig ist hier das erstaunlich abnehmende Lager der Neutralen , welche sich den beiden anderen Lagern zugewandt haben.Solche Werte sind auch ein novum ,welches so noch nie gab. Das neutrale Lager ist nahezu nicht mehr existent.

Weiter auffällig ist das wachsen der Geldwerte auf Girokonten um sage und schreibe 600 Milliarden in Deutschland in den letzten 6 Wochen.Auch das ist ein Novum! Von der USA hab ich leider keine Zahlen hierüber gefunden.

Nun gibt es 2 Vermutungen auf die man sich stützen kann:

Es gibt Mittelfristig eine Inflation der Assetklassen welche, wenn man mal berücksichtigt, das die FED 2008/9 in 8 Monaten ca. 600 Milliarden Dollar in den Markt gepumpt hat und jetzt diese Summe wöchentlich, durchaus biblische

Allzeithochs bescheren wird.( V- Erholung) . 

Oder es geht steil bergab, da in der Realität das V-Szenario zu einem L-Szenario  mutiert und eine langjährige weltweite Rezession vor der Tür steht! In diesem Falle wäre eine Deflation ein realistischere Szenario.

Zumindest ist eines Sicher: Optimisten wetten auf die erste Vermutung, die Pessimisten eher auf die zweite.

Eine letzte Möglichkeit, welche beiden Lagern gar nicht gefallen würde, wäre eine langanhaltene Inflation( Notenbankgelddrucken bis der Arzt kommt). Nehmen wir mal unser Beispiel von 1923. Diese Hyperinflation wurde mit erstaunlich wenig 

Arbeitslosen begleitet. Was aber passiert wohl bei hoher Inflation mit hohen Arbeitslosigkeitszahlen? Welche Regierung hält das aus? Dieses Szenario werden wir in einigen Schwellenländern sehr bald erleben, wer auf sowas hofft, der kann sich

das life anschauen!

Der IWF ist jedenfalls nicht so ganz überzeugt von der V- Erholung in seinem Bericht und zeigt auch etliche düstere Varianten auf.

Zum Schluss noch einen Link:

https://boerse.ard.de/anlagestrategie/konjunktur/madame-lagarde-schwaecht-die-boersen100.html

 

Madame Lagarde gehört wie viele meinen nicht unbedingt zu den weißen unwissenden Tauben. Italien kann ja mal beim IWF Kredite beantragen , Gegen die Auflagen dort ist der ECM der EU geradezu ein Paradies für den Schuldner.

Es macht sich nun bezahlt, das Madame Lagarde durch Ihre langjährige Tätigkeit beim IWF das weltweite Ganze im Blick hat und zumindest lieber das Pulver der EZB trocken hält, um wirklich ernste Probleme entgegenwirken zu können.

Und die Börse gehört halt nicht dazu!

 

LG

 

 

 

 

 

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Cai Shen

Interessante Zusammenfassung, danke für deine Zeit und Mühe. :thumbsup:

Hättest du noch einige Quellen als Link? 

Die Darstellung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes würde mich primär interessieren. 

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MonetenManfred
· bearbeitet von MonetenManfred
5 hours ago, smarttrader said:

Jetzt erkläre mir bitte, wieso in der Gastro auch vorbezahlt aber nicht genutzt wurde? Und welcher Einzelhändler Geld einnimmt ohne eine Leistung zu erbringen?

 

die Gastro kann aber das Personal in Kurzarbeit schicken oder gar ganz entlasten. Und kann die laufenden Kosten, abgesehen von der Miete stark reduzieren.

 

Die Bahn muss die Grundversorgung sicherstellen und alle Strecken trotzdem befahren, und das bei 10-15% Fahrgästen. Das ist keine große Überraschung, dass das ein absolutes Draufzahlgeschäft ist..

 

Ich finde es interessant, dass die Leute meinen in der Krise plötzlich die zukünftige Entwicklung des Marktes voraussagen zu können. Vor allem auf Grundlage solcher "Fundamentalanalysen" am Beispiel der Bahn ^^

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MonetenManfred
17 hours ago, DrFaustus said:
Quote

Was macht dich so sicher, das alle Prognosen von Wirtschaftswissenschaftlern falsch sind? Irgendwas muss dir ja sagen, das alles heisse Luft ist.

Wirtschaftswissenschaftler, also BWLer machen Börsenprognosen?

zur Wirtschaftswissenschaft gehört schon auch die VWL ^^

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Schmerzlos
vor 44 Minuten von Cai Shen:

Interessante Zusammenfassung, danke für deine Zeit und Mühe. :thumbsup:

Hättest du noch einige Quellen als Link? 

Die Darstellung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes würde mich primär interessieren. 

Bei 8:24

Übrigens ein sehr schöner Kanal:thumbsup:

 

 

LG

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smarttrader
Am 2.5.2020 um 15:42 von MonetenManfred:

die Gastro kann aber das Personal in Kurzarbeit schicken oder gar ganz entlasten. Und kann die laufenden Kosten, abgesehen von der Miete stark reduzieren.

 

Die Bahn muss die Grundversorgung sicherstellen und alle Strecken trotzdem befahren, und das bei 10-15% Fahrgästen. Das ist keine große Überraschung, dass das ein absolutes Draufzahlgeschäft ist..

 

Ich finde es interessant, dass die Leute meinen in der Krise plötzlich die zukünftige Entwicklung des Marktes voraussagen zu können. Vor allem auf Grundlage solcher "Fundamentalanalysen" am Beispiel der Bahn ^^

Im Hamburg ist der Anteil der Pendler bei etwas über 85%. Pendler fahren meistens mit Zeitwertkarten oder Proficards. Beides ist ein Vorkassengeschäft.

 

Ländliche Regionen die vom Tourismus leben und der Bahnverkehr zu 90% aus Touristen besteht (wie Sylt zB.), sind sicherlich schmerzhaft gewesen.

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bondholder
· bearbeitet von bondholder
vor einer Stunde von smarttrader:

Im Hamburg ist der Anteil der Pendler bei etwas über 85%. Pendler fahren meistens mit Zeitwertkarten oder Proficards. Beides ist ein Vorkassengeschäft.

Wir verlieren Sie nur ungern als Kunden, können aber gleichzeitig gut verstehen, dass Sie in diesen besonderen Zeiten den HVV nicht mehr so nutzen wie bisher. Daher möchten wir Ihnen einen Vorschlag unterbreiten: 

Legen Sie mit Ihrem HVV-Abo eine Pause ein, statt zu kündigen.

Ihre Vorteile:

Ab sofort fallen keine Kosten* mehr für Ihr Abo an. Ihre Pause wird taggenau abgerechnet. Bereits abgebuchte Abo-Beiträge werden anteilig im Folgemonat erstattet. 

HVV: Coronavirus – Fragen und Antworten

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smarttrader
vor 14 Stunden von bondholder:

Wir verlieren Sie nur ungern als Kunden, können aber gleichzeitig gut verstehen, dass Sie in diesen besonderen Zeiten den HVV nicht mehr so nutzen wie bisher. Daher möchten wir Ihnen einen Vorschlag unterbreiten: 

Legen Sie mit Ihrem HVV-Abo eine Pause ein, statt zu kündigen.

Ihre Vorteile:

Ab sofort fallen keine Kosten* mehr für Ihr Abo an. Ihre Pause wird taggenau abgerechnet. Bereits abgebuchte Abo-Beiträge werden anteilig im Folgemonat erstattet. 

HVV: Coronavirus – Fragen und Antworten

Immer wieder beneidenswert, was für ein Ehrgeiz besteht Sachen zu zerreissen.

 

Dann benötigen wir die Anzahl der Pendler und die Anzahl der pausierten Tage.

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DrFaustus
vor 2 Minuten von smarttrader:

Immer wieder beneidenswert, was für ein Ehrgeiz besteht Sachen zu zerreissen.

 

Dann benötigen wir die Anzahl der Pendler und die Anzahl der pausierten Tage.

Mach doch. Schließlich bist du derjenige der einfach etwas behauptet ohne Belege.

Liefere doch mal Belege für dein "Gefühl", dann nimmt dich auch jemand ernst.

 

Der Ehrgeiz deine Behauptungen zu zerreißen ist vermutlich deshalb so groß, weil du am laufenden Band irgendwelche Sache hinrotzt, die zwar in dein Meinungsbild passen aber nunmal nicht in die Realität.

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