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skeletor

Lingohr Systematic LBB Invest

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Stichling
Posted · Edited by Stichling
Ich meine keine Länderallokation. Sorry. Es geht mir nur um die Entscheidung nach Ländern und Regionen. Da ist der Lingohr ein quasi passives Investment.

 

Ich wäre da nicht so streng. Wenn der Fondsmanager der Meinung ist, dass eine bestimmte Aufteilung auf verschiedene Länder für längere Zeit konstant gehalten werden sollte, dann soll er es von mir aus tun. Wenn man anfängt, für den Lingohr einen eigenen Index, entsprechend der konstanten Länderzusammensetzung, zu basteln und ihn in eine eigene Kategorie steckt, dann verliert man sich in Details. Und wer weiß, nach einigen Jahren passt Lingohr vielleicht die Länderzusammensetzung an die neuen wirtschaftlichen Verhältnisse an. Ist er dann aktiv oder passiv bezüglich der Länderzusammensetzung?

 

Andererseits spricht nichts dagegen, von Lingohr zu lernen und die Länderaufteilung für eine eigene Indexfonds-Strategie zu nutzen. BTW, bei der Auswahl von Fonds und Aktien ist es generell keine schlechte Idee, den erfolgreichen Dachfonds- bzw. Fondsmanagern über die Schulter (in die Berichte und Factsheets) zu schauen, um sich Anregungen zu holen.

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Grumel
Posted

Wenn ein Fonds eine Gleichgewichtungsstrategie fährt und ausgerechnet das größte und somit relativ am stärksten untergewichtete Land besonders schlecht abschneidet ist das einfach Dusel.

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Elvis77
Posted · Edited by Elvis77

Nein Stichling, der Lingohr hat da ja gar nix entschieden. Das ist ja die Sache. Er hat grob ein paar Regionen/Länder abgesteckt und investiert in jede Region die gleiche Summe. Und wer so starr in der Länderallokation ist, für den kann man auch eine eigene Benchmark basteln.

 

Abguckenbei der Länderaufteilung kannst du dir da nichts, weil sich bei der Auswahl ja nichts gedacht wurde.

 

Und wir müssen uns in Details verlieren. Wir wollen nunmal rausfinden, ob der Lingohr tatsächlich besser ist als der Markt. Und das geht nunmal erstmal nur, wenn wir uns darauf einigen, was der Markt überhaupt ist. Den die Benchmark ist Quark.

 

Ein einfaches Beispiel.

Ich kaufe 2 ETFs.

Einmal zu 50% den Eurostoxx50 und zum anderen 50% Asia/PacifikEx Japan.

An dieser Zusammensetzung werde ich jetzt niemals was ändern.

Jetzt schlage ich damit den MSCI World. Habe ich deswegen mit einem ETF den Markt geschlagen? Nö. War purer Zufall. Ich bin genau im Markt. Ich kann mir nicht die Zufallsrendite als Leistung aufs Konto schreiben, die durch meine Indexabweichung vom MSCI World entstanden ist.

 

In dem Fall wäre meine Benchmark nicht der MSCI World, sondern eben exakt zu 50% den Eurostoxx50 und 50% Asia/PacifikEx Japan.

 

Anders würde ich es sehen, wenn ich meine ETF Gewichtung aktiv, also durch Überlegung und Marktbeurteilung Gewichte. Dann kann ich auch zum Zwekce eines langfristigeren Vergleichs eine umfassendere Benchmark nehmen, in der ich mich aktiv bewege.

 

So kann man dann auch wenn es sich Paradox anhört, mit ETFs den Markt schlagen.

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Grumel
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Nich vergessen, entscheidend ist der jeweilige Msci Value index.

 

Wobei wenn man dem Prospekt und nicht Morningstar glaubt müsste man sogar noch weiter gehn und auch noch Smallcaps übergewichten relativ zum msci value. Einen Small Value index gibts aber nicht.

 

Also näherungsweise z.b. 70% Value Index/30% Smallcap index.

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Stichling
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Ich bin davon ausgegangen, dass Lingohr, sich bei der Untergewichtung der USA etwas gedacht hat, z.B. dass es für die Stabilität eines Portfolios nicht gut ist, wenn ein Land mit 50% gewichtet ist (wie es für die USA im MSCI World der Fall ist).

 

Mir gefällt die Länderallokation des Lingohr-Fonds (aus dem oben genannten Grund), egal ob sich der Manager etwas dabei gedacht hat oder nicht. Ich gebe Euch andererseits Recht, dass es sinnvoll ist, sich anzuschauen, wie der Lingohr in den einzelnen Ländern zum jeweiligen Index abgeschnitten hat, um zu entscheiden, ob man mit einem selbst gebastelten Indexportfolio bei ähnlicher Länderaufteilung durch Einsparung der Managementkosten besser fährt.

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Elvis77
Posted · Edited by Elvis77

Also wenn man sich die Unterlagen für die Institutionellen anschaut, dann findet man ganz am Ende für quasi alle wichtigen Länder, wie der Lingohr gegen den jeweiligen Länderindex ausfällt.

In der Tat ergibt sich da zwar ein noch vergleichsweise positives, aber doch gemischtes Bild.

 

Dort wird auch zu jedem Land ausgewiesen, was den nun in den einzelnen Jahren die aktive Rendite war. Also die Abweichung von der Länderbenchmark.

In überraschend vielen Ländern war diese Abweichung durchgehend negativ.

Die Überrenditen wurden bisher scheinbar in eher wenigen Märkten, dort aber sehr extrem erzielt. Das schlägt sich umso mehr durch, da diese Länder im Lingohr auch stärker gewichtet sind als im MSCI World.

In den USA stinkt der Lingohr hingegen sowieso bisschen ab. Da kommt ihm die Untergewichtung zu gute.

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Grumel
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Das sind doch die falschen Indizes, Value gibts auch als Indexfonds mit ner ter von 0,4. Soller sich lieber mit den passenden msci value indizes vergleichen. Dann wirds sicher mager in der Nachkosten betrachtung.

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Elvis77
Posted · Edited by Elvis77

Lingohr trennt nicht nach Value oder Growth. Dieses Urteil fände ich falsch. Das Wachstum wird sehr wohl beachtet. Ich fände eine Value Fundierung nicht besonders geeignet bei dem System.

Auch nach eigenen Aussagen von Lingohr sind sie kein Value Fund.

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Grumel
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Da sagt Morningstar aber was anderes. Linghor ist ein Value fonds.

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Elvis77
Posted · Edited by Elvis77
Wir arbeiten nicht nach dem "Entweder-Oder-Prinzip" – also, entweder Value (Substanz) oder Growth (Wachstum). „Chicco“ kombiniert vielmehr beide Entscheidungskriterien.

 

Abgesehen davon, das ich von der Trennung in der Praxis auch nicht viel halte.

 

Ich würde hier nicht eine reine Value Benchmark nehmen. Das Anlageuniversum besteht für den Lingohr nicht nur aus Value. Also sollte auch die Benchmark nicht so gewählt werden.

Das ist jetzt dieselbe Argumentation wie ob der MSCI World geeignet war.

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Grumel
Posted · Edited by Grumel

Da verlaß ich mich lieber auf Morningstar statt auf Prospektaussagen. Der Linghor wird mit seinem System niemals aus der Value Kategorie rutschen.

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Elvis77
Posted · Edited by Elvis77

In einem von dir verlinkten Interview wollte Herr Lingohr sogar gerne Internetaktion kaufen.

Das System hat es aber verboten weil zu teuer. Und die sind ja nun nicht Value gewesen.

 

Grumel, press den Lingohr jetzt nicht auf Krampf in ein ETF Korsett. Dann kann er bald nur noch gegen die Gebühren verlieren. Das macht dann aber auch keinen Sinn.

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Grumel
Posted · Edited by Grumel

Eigentlich presse ich ihn in das 3 Faktor Modell von French/Farma.

 

Hier sieht man ganz deutlich dass der Linghor durchgehend ein Value Fonds ist:

 

http://www.morningstar.de/funds/rating.asp...earch%3DLingohr

 

Rquadrat ist auch mit value Indizes am höchsten, obwohl es keinen passenden gibt.

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BarGain
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eigentlich lebst du nur zum ca. 3144sten mal deine aversion gegen klassische fonds und deine vorliebe für ETFs aus. dieser fast schon fundamentalistische eifer ist mir langsam aber sicher ein dorn im auge.

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Jose Mourinho
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Computer haben keine Gefühle

 

 

Frank Lingohr hält nicht viel von Bauchgefühl: "Die Bewertung von Unternehmen hat nichts mit Emotionen zu tun", sagt der selbstständige Fondsmanager aus Erkrath bei Düsseldorf. Lingohr vertraut auf Zahlen - und wer könnte damit besser umgehen als ein Computer?

 

Sein Fonds Lingohr-Systematic-LBB-Invest zum Beispiel wird von einem selbstentwickelten Programm namens "Chicco" verwaltet, das laufend 17.000 Unternehmen in aller Welt analysiert und vergleicht. "Zur Zeit ist Chicco für 30 Fonds und Privatportfolios im Einsatz", sagt Lingohr, dessen Fonds auch in Korrekturphasen an den Börsen besser liefen als der Vergleichsindex. Anzeige

 

 

"Der Computer Anzeige ermöglicht es uns, Emotionen bei der Titelauswahl vollkommen auszuschließen."

 

Lingohr nutzt die Schwächen seiner menschlichen Managerkollegen sogar weidlich aus. Er füttert sein Programm mit dem "Consensus-Rating", dem Durchschnitt aller Analystenempfehlungen zu einer Aktie. Seine Software ist so programmiert, dass sie dem gemeinsamen Nenner auf keinen Fall folgt: "Der Konsens geht meist daneben", unkt Lingohr.

 

Der Fondsmanager gilt als einer der prominentesten Vertreter der sogenannten quantitativen Analyse. Entsprechend bezeichnet das Wort "Quant" einen Fonds, bei dem nicht menschliche Spezialisten, sondern mathematische Modelle über die Anlagestrategie entscheiden. Dazu werten Computer in großem Stil Kennzahlen wie Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) und Volatilität aus.

 

Unterstützung durch quantitative Verfahren

 

"Es kommt allerdings darauf an, was man als quantitatives Management definiert", sagt Natalia Wolfstetter, Analystin beim Fondsanalysehaus Morningstar. "Viele Fondsmanager nutzen heutzutage quantitative Verfahren zur Vorauswahl von Aktien." Bei einem echten Quant bestimme ausschließlich das mathematische Modell, welche Anlagen gekauft oder verkauft werden. "Der Mensch greift lediglich bei Datenfehlern und Krisen korrigierend ein", sagt die Analystin.

 

Die Fondsgesellschaft State Street Global Advisors definiert die hauseigenen Quants großzügiger. "Wir verstehen uns als pragmatischer Quant-Manager", sagt Axel Riedel, Vertriebsleiter bei State Street (NYSE: STT - Nachrichten) . "Die ultimative Entscheidung und Überprüfung der Modelle trifft ein Team (NASDAQ: TISI - Nachrichten) aus erfahrenen Portfoliomanagern. Und nicht ausschließlich Kollege Computer." Quants machen bei State Street bereits 70 Prozent des Neugeschäfts in Deutschland aus. Weltweit lässt State Street nach eigenen Angaben 116 Mrd. E Anlegergelder nach der quantitativen Analyse verwalten.

 

Der amerikanische Depotverwalter arbeitet seit 20 Jahren mit Quants, die ihren Ursprung im Forschungszweig der Behavioral Finance der 70er-Jahre haben. "Kapitalmärkte tendieren zu temporärer Unvollkommenheit", sagt Riedel. "Die kurzfristige Über- oder Untergewichtung von einzelnen Aktien ermöglicht zusätzliche Erträge." State Street analysiert täglich rund 5000 Aktien. Durch klassische Recherche und Unternehmensbesuche wäre das unmöglich zu schaffen.

 

Patrick König, Produktspezialist für Absolute- und Total-Return-Produkte bei der Fondsgesellschaft DWS, definiert Quants strenger: "Aus meiner Sicht ist ein echter Quant ein Fonds, bei dem ausschließlich das Rechenmodell die Portfoliostrategie vorgibt und der Manager sie dann bloß noch umsetzt." In diesem Sinne hat DWS zwei Quant-Fonds im Angebot: Seit April läuft der "5 Prozent Target Return 2010", dem Ende Mai der "5,5 Prozent Target Return 2011" folgt.

 

Den "DWS Invest Alpha Strategy" gibt es dagegen schon seit 2004. Das Konzept: Ein Quant-Modell sammelt die Expertise von sechs DWS-Teams weltweit, wertet deren Empfehlungen aus und entwickelt daraus eine eigene Strategie. "Quantitative Modelle sind als Teil des Investmentprozesses weit verbreitet", sagt DWS-Spezialist König. Besondere Bedeutung hätten sie für Absolute-Return-Produkte. Denn ein Computerprogramm lasse sich präzise auf das gewünschte Risikoniveau einstellen.

 

"Wenn ein Kunde eine Zielvolatilität von drei Prozent anstrebt, kann ein quantitatives Modell die passende Strategie treffsicher errechnen", erläutert König. Menschliche Fondsmanager sind damit meist überfordert. Außerdem könnten Quants riesige Datenmengen verarbeiten. Auch aus diesem Grund eignen sie sich gut für Absolute-Return-Produkte, die das Anlegergeld in verschiedenen Assetklassen investieren.

 

Keine Chance für Emotionen

 

"Angesichts der weltweiten Datenüberflutung wird es für den Menschen schwieriger, den Überblick zu behalten", sagt Bart Goosens, Leiter der Abteilung Quantitative Equity Management bei Dexia (Brüssel: DEXB.BR - Nachrichten) . "Selbst der disziplinierteste Fondsmanager kann sich nie ganz seinen Emotionen verschließen. Das ist häufig der Grund für spekulative Blasen und echte Fehleinschätzungen."

 

Die Fondsgesellschaft Axa Rosenberg bietet ebenfalls seit Längerem quantitativ gemanagte Fonds an. "Wir versuchen, Unternehmen zu identifizieren, die unterbewertet sind und gleichzeitig eine überdurchschnittliche Ertragsentwicklung erwarten lassen", sagt Fondsmanager Augustin Sevilla. Der Computer kalkuliert den fairen Wert eines Wertpapiers und errechnet eine kurzfristige Gewinnprognose.

 

Axa Rosenberg lässt alle Fonds automatisch managen. Nur auf diesem Weg sei man in der Lage, laufend 200 Kennzahlen für 21.000 Unternehmen weltweit zu berechnen, sagt Simon Vanstone, Europa-Chef von Axa Rosenberg. "Wir aktualisieren unsere Sicht auf jedes Unternehmen alle drei Minuten mit aktuellen Marktdaten", sagt Vanstone. Das Ergebnis: "Unser Entscheidungsprozess ist völlig unemotional."

 

http://de.biz.yahoo.com/11062007/345/computer-gefuehle.html

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Elvis77
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So. Jetzt ist es amtlich. Wir Lingohrianer haben wohl bald gute Chancen in der grottigen DEKA-Familie zu landen. :D

 

Die Landesbank Berlin und somit auch ihre Fonds wurden von den Sparkassen aufgekauft.

 

Bin mal gespannt ob der Fonds dann bald in DEKA-Lingohr Systematic umbenannt wird.

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fennichfuxer
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hi,

 

ob dann die mittelzuflüsse unerträglich anschwellen werden? mit scharen von spaßkassenlemmingen in einem boot, was für eine vorstellung...

 

grüssle ff

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VistaMax
Posted · Edited by VistaMax
So. Jetzt ist es amtlich. Wir Lingohrianer haben wohl bald gute Chancen in der grottigen DEKA-Familie zu landen.

 

Die Landesbank Berlin und somit auch ihre Fonds wurden von den Sparkassen aufgekauft.

 

Bin mal gespannt ob der Fonds dann bald in DEKA-Lingohr Systematic umbenannt wird.

 

Hat das direkte Auswirkungen auf den Fonds???

Kann es passieren, dass der Verkauf eingeschränkt wird auf die Deka bzw. Sparkassen, weil die Deka-Fonds bekommt man

sonst auch sehr selten bei anderen Partnern??

 

Gruss

VistaMax

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Elvis77
Posted
Hat das direkte Auswirkungen auf den Fonds???

Kann es passieren, dass der Verkauf eingeschränkt wird auf die Deka bzw. Sparkassen??

 

Gruss

VistaMax

 

Ja natürlich. Der Lingohr ist nur als Berater für den Fonds der LBB eingestellt. Und die LBB gehört jetzt den Sparkassen. Die können damit jetzt machen was sie wollen. Vielleicht machen sie gar nichts, vielleicht ändern sie alles und reichen ihn nur noch ausschließlich und exclusiv mit 5% Agio über den Tresen.

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Dagobert
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Ja natürlich. Der Lingohr ist nur als Berater für den Fonds der LBB eingestellt. Und die LBB gehört jetzt den Sparkassen. Die können damit jetzt machen was sie wollen. Vielleicht machen sie gar nichts, vielleicht ändern sie alles und reichen ihn nur noch ausschließlich und exclusiv mit 5% Agio über den Tresen.

 

da stellt sich einem dann spontan die Frage ob man den Lingohr noch neu ins Depot aufnehmen sollte. Alternativ würde sich Grumel's Lingohr Nachbildung mit ETF's anbieten.......

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VistaMax
Posted
Ja natürlich. Der Lingohr ist nur als Berater für den Fonds der LBB eingestellt. Und die LBB gehört jetzt den Sparkassen. Die können damit jetzt machen was sie wollen. Vielleicht machen sie gar nichts, vielleicht ändern sie alles und reichen ihn nur noch ausschließlich und exclusiv mit 5% Agio über den Tresen.

 

Das heißt hier sollte man die Geschehnisse ganz genau beobachten!

Muss man mit hohen Kapitalabflüssen in der nächsten Zeit rechnen, weil viele dem ganzen nicht

trauen werden?

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Elvis77
Posted · Edited by Elvis77
da stellt sich einem dann spontan die Frage ob man den Lingohr noch neu ins Depot aufnehmen sollte. Alternativ würde sich Grumel's Lingohr Nachbildung mit ETF's anbieten.......

 

So sehr ich unseren Grumel auch schätze...

Wenn du ihm sagen würdest, beim Bäcker nebenan gibt es eine Marzipantorte, die zwar etwas teurer ist, aber viel leckerer schmeckt, dann würde er sich nur den Kopf darüber zerbrechen wie man die Marzipantorte mit ETFs abbilden kann. ;)

 

Wobei ich nicht sagen will, das alle Kritikpunkte von Grumel am Lingohr falsch wären.

 

Muss man mit hohen Kapitalabflüssen in der nächsten Zeit rechnen, weil viele dem ganzen nicht

trauen werden?

 

Nein. Sicher nicht.

Die Größte Gefahr ist die völlige Zumüllung des Lingohr mit neuem Geld, wenn er in die DEKA Familie kommt oder überhaupt durch die Sparkassen über den Tresen gereciht wird.

Die Sparkassen sind ungeheuer Vertriebsstark und können jeden Fonds durch zu starke Mittelzuflüße zu Grunde richten.

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jogo08
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Nicht alle Welt hält die Sparkassen für so übel, wie die meisten der Forumsmitglieder, daher denke ich - abwarten.

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shorty
Posted · Edited by shorty

och leute - jetzt hab ich meiner perle den lingohr als sparplan vorgeschlagen, mit dem m&g global basics und keppler und nu ? sch**** Sparkasse

 

aber müssen mittelzuflüsse generell schlecht sein bei einem globalen fonds--wichtig ist doch das der lingohr bleibt und nicht ob der fonds deka oder sonst wie heißt

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BarGain
Posted

wenn die LBB - solange sie noch eigenständig handlungsfähig ist - schlau ist, schließen sie das ding nun ganz schnell für neue mittelzuflüsse.

 

ich habe auch die befürchtung, daß die spasskassen ein solch starkes zugpferd zu tode reiten. wie schnell sowas gehen kann, hat man beim fidelity european growth ja zwischen 2004 und 2006 gut sehen können. erst jetzt berappelt sich das teil dank massiver mittelabflüsse und somit zurückgewonnener handlungsfreiheit so nach und nach wieder.

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