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Drella

Unilever

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forceone
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Meines Wissens nach isst Buffet gerne bei McDonald’s, bis 2015 (geschätzt) hat McDonald‘s den Ketchup von Heinz verkauft. Ich möchte behaupten, dass Buffet durchaus mal den Heinz Ketchup probiert hat. 

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McScrooge
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vor 6 Stunden von Griller:

Hätte Buffett auch nur ein einziges mal den Heinz Ketchup probiert, dann hätte er vermutlich nicht 1 Aktie von denen gekauft. Alleine dieser Umstand reicht aus, dass ich mir niemals eine Kraft Heinz Aktie kaufen würde.


Es ist davon auszugehen, das Burger-Fan Buffet sehr wohl Heinz-Ketchup ist. 
Für viele im Übrigen der beste Ketchup und nicht vergleichbar mit dünner künstlicher Plörre. ^_^

 

KraftHeinz ist deshalb mit abgestürzt, weil man die Marken neu bewertet hat. Für mich ist der Wert jedoch überverkauft.

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DAX43
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Am 4.2.2021 um 12:20 von timk:

Klingt hier fast nach Dirk Müller Forum, wo auch miese Performance verteidigt wird :narr:

 

kommt immer auf den  Kaufzeitpunkt, den Einstiegskurs, und auf die jahrelang erhaltenen Dividenden an. Aus meiner Sicht, wenn ich in mein Depot schaue, ist Unilever eine tolle Aktie. Schaue dir mal den Unilever Chart in London an. 

 

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UKFreund
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Diese ausführliche Analyse ist ebenfalls optimistisch bezüglich des Unternehmens:

https://cashflow-tagebuch.de/unilever-aktienanalyse-gehoert-der-lebensmittel-und-konsumriese-ins-depot

Etwas auffällig ist der jahrelang recht konstante Umsatz, der in der Analyse mit Sättigungseffekten erklärt wird. Wenn die Dividende langfristig steigen soll, wird das nicht reichen, auch wenn mittelfristig noch Effizienzsteigerungen möglich sind.

 

Die aktuellen etwas ungünstigen Zahlen sind auch auf ungünstige Wechselkurse zurückzuführen (das betrifft ja allgemein auch US-Aktien bei Anlegern in der Eurozone).

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juliusjr
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Us aktien sind aber auch in euro gerade nicht billig?

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hattifnatt
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vor 39 Minuten von juliusjr:

Us aktien sind aber auch in euro gerade nicht billig?

Vor einem Jahr bekam man für 1€ ca. 1,1$, jetzt 1,2$, also relativ billig:

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juliusjr
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Und us aktien notieren deshalb auch um diesen faktor billiger wenn sie in new york zum gleich kurs wie damals gehandelt wurden. Nur sind die us aktien halt noch mehr gestiegen. Das wollt ich sagen..... aber ja stimmt schon, wenn die bilanz in dollar ist, dann sieht das anno 2020 besser aus als 2019.   

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forceone
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Bin grundsätzlich an einem Unternehmen wie Unilever interessiert, aber hier scheiden sich die Geister. Der eine Teil verkauft, der andere greift nach dem kleinen Kursverfall zu. Die Umsätze stagnieren, der Gewinn stieg bis 2019, für 2020 hätte ich zumindest einen höheren Umsatz erwartet. Die Bewertung, wenn man das KGV nimmt, ist für den Titel auch bei dem Kurs mEn sportlich. Wo seht ihr die Zukunft?

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hattifnatt
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vor 2 Stunden von forceone:

Die Bewertung, wenn man das KGV nimmt, ist für den Titel auch bei dem Kurs mEn sportlich. Wo seht ihr die Zukunft?

Hier findest Du ein paar Analysen:

https://aktienfinder.net/blog/aktie/unilever/

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TWP17
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oder hier Kennzahlen

 

Unilever PLC

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ghost_69
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Ghost_69 :-*

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timk
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vor 9 Stunden von ghost_69:

 

Ghost_69 :-*

Da habe ich leider ein völlig anderes Bild von Unilever. Unilever hat mehr als ein gewaltiges Problem.

 

- Die Emerging Market Ausrichtung läuft nicht annähernd so gut wie erhofft. Die Kunden kaufen lieber billige Discounter Produkte

 

- Nachhaltigkeits-Klimafreundliches Image. Als Pitch in der Investorenbroschüre ganz nett. Nachhaltig und Klima sind die Buzzwords, die en vogue sind. Aber wozu soll das gut sein, wenn es nicht beim potenziellen Kunden, der Generation Greta, ankommt?

 

- Neue Ausrichtung auf Lifestyle Produkte. Das klingt schon beinahe nach kopfloser Panikreaktion. Hat irgendjemand bei Unilever mal die Zielgruppe analysiert? Unilever hat nur annähernd eine Chance damit, wenn Produkte unter vermeintlich coolen Independentlables laufen und nicht im geringsten mit Unilver assoziiert werden können.

 

Vielleicht einfach mal die Millenials Zielgruppe befragen. Da muss das PR-Budget verdreifacht werden. Eine auf den Punkt gebrachte Zusammenfassung eines Quick-Checks im Zielgruppen-Bekanntenkreis: "Unilver ist genauso scheisse wie Nestle".

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UKFreund
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PR schön und gut, aber langfristig wird Unilever nur mit Qualität punkten können. Vielleicht sollte man die so genannten Unique Selling Points besser herausstellen.

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hattifnatt
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vor 1 Stunde von timk:

- Nachhaltigkeits-Klimafreundliches Image. Als Pitch in der Investorenbroschüre ganz nett. Nachhaltig und Klima sind die Buzzwords, die en vogue sind. Aber wozu soll das gut sein, wenn es nicht beim potenziellen Kunden, der Generation Greta, ankommt?

Aus dem Earnings Call (https://seekingalpha.com/article/4403944-unilever-group-ul-ceo-alan-jope-on-q4-2020-results-earnings-call-transcript):

Zitat

So for the last couple of years, we've had in place tracking in 571 category countries sells around the world, where one of the questions that we ask for all brands that the consumer is aware of, us and the competitors, we ask a question about whether that brand makes a meaningful contribution to planetary or societal well-being. And that methodology gives us a consumer-led view at a market level, so not general aggregates, on amongst brands that they're aware of how purposeful or sustainable are they seem. And the data is so compelling, in truth, we've underplayed it slightly in this presentation.

...

And as far as our consumers aware of it, there was a chart I flicked over quite quickly that shows lower intrinsic interest amongst older age groups, Baby Boomers and Gen X, but huge levels of interest amongst the majority adult population in the world, which is Millennials and Genzennials.

Klingt für mich schon so, als würden sie die Zielgruppen analysieren.

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UKFreund
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Der Abwärtstrend ist weiterhin intakt, langsam aber sicher wird das Coronatief vom Frühjahr 2020 angesteuert.

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Albanest
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vor 17 Stunden von timk:

Eine auf den Punkt gebrachte Zusammenfassung eines Quick-Checks im Zielgruppen-Bekanntenkreis: "Unilver ist genauso scheisse wie Nestle".

Ja, da gebe ich dir recht - zumindest die Wahrnehmung ist auch in meinem Kreis ähnlich, was "big food" angeht. Ein Phänomen, das mE fast alle großen Konsumgüterhersteller schon seit einigen Jahren betrifft. Aber wie aussagekräftig ist tatsächlich der eigene Bekanntenkreis? Ist man nicht in einer bubble? Wenn ich einkaufen bin, kann ich teilweise nur mit dem Kopf schütteln, was so manche Leute sich da aufs Kassenband legen und essen...

 

Unilever ist meines Erachtens, in der derzeitigen Marktphase relativ fair bewertet. Kein Schnäppchen, aber auch nicht teuer / aufgeblasen: eben weil das Wachstum strauchelt und man (noch) keinen Plan vorlegen kann, wie sich das perspektivisch ändern kann. Hätte man einen glaubhaften Plan vorgelegt, hätte sich der Kurs innerhalb der letzten Monate auch ganz anders entwickelt. Bei Unilever verpufft das bisschen an Wachstum durch negative f/x Effekte und gestiegene Rohstoffkosten, die sich nicht an die Konsumenten durchreichen lassen. 

 

Durch Spinoff/Divestment Phantasien können aber Werte gehoben werden; die vereinheitlichte Aktienstruktur sollte auch hier weiterhelfen. Unilever ist für mich also ein Turnaround play. Das kann noch eine Weile dauern und je länger es dauert, umso lethargischer wird auch die Kursentwicklung sein. Das konnte man schon die letzten 3 Jahre beobachten. Ähnlich wie man "hochriskante" Aktien nicht zu hoch gewichten sollte, sollte man mE auch solche slow grower im Depotanteil begrenzen.

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Yerg
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Am 8.2.2021 um 20:23 von timk:

Nachhaltigkeits-Klimafreundliches Image. Als Pitch in der Investorenbroschüre ganz nett. Nachhaltig und Klima sind die Buzzwords, die en vogue sind. Aber wozu soll das gut sein, wenn es nicht beim potenziellen Kunden, der Generation Greta, ankommt?

Sehe ich auch so. Im Supermarkt nehme ich die Unilever-Produkte als relativ gleichwertig zu denen von anderen Konzernen wahr. Wenn die Konsumenten das Thema Nachhaltigkeit nicht mit der Marke verbinden, ist das Engagement zwar lobenswert, bringt aber das Unternehmen nicht voran.

 

vor 6 Stunden von Albanest:

Ein Phänomen, das mE fast alle großen Konsumgüterhersteller schon seit einigen Jahren betrifft.

Da stimme ich ebenfalls zu. Da kommen mehrere Effekte zusammen:

- Neue Marken können sich über das Internet vermarkten. Bei Amazon ist der Regalplatz nicht begrenzt. Wenn die Produkte nachgefragt sind, landen sie irgendwann auch im Supermarkt, aber der Weg dorthin ist dann über die Nachfrage getrieben, nicht über das Marketingbudget eines Großkonzerns.

- Kleinere Marken können sich an stärker differenzierte Zielgruppen vermarkten.

- Unabhängige Marken können sich glaubwürdiger darstellen.

 

Allerdings führt das auch dazu, dass viel mehr neue Marken in den Markt eintreten. Woher weiß der Konsument, welches wirklich gute Marken sind? Es ist durchaus denkbar, dass die großen Konsumgüterkonzerne hier langfristig einen Vorteil haben. Eine neue Unilever-Marke ist etwas andere als eine neue, beliebige Marke. Damit sind wir dann aber wieder am Anfang: das funktioniert nur, wenn der Konzern insgesamt ein positives Image hat.

 

Disclosure: ich bin Unilever-Aktionär.

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Albanest
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vor 27 Minuten von Yerg:

Sehe ich auch so. Im Supermarkt nehme ich die Unilever-Produkte als relativ gleichwertig zu denen von anderen Konzernen wahr. 

Richtig.  Und um die Anekdote aus dem Bekanntenkreis nochmal hochzuholen: Eine gute Freundin trank sehr lange die Tees von Pukka, bis sie herausfand, dass Pukka schon in 2017 von Unilever übernommen wurde. An den Tees hat sich natürlich nichts geändert, aber hardcore Verfechter stört es, dass eventuelle Profite, dann bei den gierigen Konzernen landen. Dann gibt es - ich nenne es jetzt abfällig - "Ökoblogs", wie zum Beispiel den hier, in dem Konsumenten geholfen wird, Alternativen zu Labels zu finden, die zu big food gehören.

 

Ich bin selbst Unilever Aktionär (und habe die Woche in der Schwäche nochmal aufgestockt). Und genau hier steckt das Problem, wenn die Konsumenten die vermeintliche Nachhaltigkeit auch gar nicht erkennen wollen:

vor 33 Minuten von Yerg:

Wenn die Konsumenten das Thema Nachhaltigkeit nicht mit der Marke verbinden, ist das Engagement zwar lobenswert, bringt aber das Unternehmen nicht voran.

 

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timk
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Eine weitere Tranche hat einen Stop-Loss getriggert. Bin nun zu 50% aus Unilver raus.

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Schlumich
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vor 4 Stunden von timk:

Eine weitere Tranche hat einen Stop-Loss getriggert. Bin nun zu 50% aus Unilver raus.

Hab Deine Tranche :)

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timk
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vor 20 Stunden von Schlumich:

Hab Deine Tranche :)

Halte sie in Ehren :D

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monopolyspieler
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Am 9.2.2021 um 13:22 von UKFreund:

Der Abwärtstrend ist weiterhin intakt, langsam aber sicher wird das Coronatief vom Frühjahr 2020 angesteuert.

Dann investier doch, wo der Pfeffer wächst. ;)

Bevor jetzt jemand bei diesem Chart sabbert- ein größerer Teil des Gewinnes wäre leider für Währungsverluste draufgegangen-

Hindustan Unilever Limited- nur in Bombay zu handeln.

https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/HINDUSTAN-UNILEVER-LIMITE-9058826/charts/

ulv.jpg.93c282fe361948dc6072aa9a23b81d27.jpg

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timk
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Bei 44€ wieder einen Stop-Loss gerissen. Nun auf 20% des ursprünglichen Invests runter.

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boersenschwein
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dividend quarter GBP 0.3746

(0,3746×4×1,15)−25,6% = 1,28203104EUR ÷ 44EUR = 0,029137069

zu geringe Dividendenrendite bei dem hohen Kaufkurs

Lohnt wohl erst bei unter 30EUR (dann 0,042734368)

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