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Gaspar

Argentinien: GDP-Kicker

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Akaman

Der Artikel ist mir bekannt. Er stammt ja offensichtlich von Carl Moses und es ist mir - bei dem, was er selbst schon alles in seiner Zeit in Bs. As. an Rechtsbrüchen mitbekommen hat - schleierhaft, wieso er die Empfehlung der Deutschen Bank quasi als "Schlusswort" stehen lässt.

Bevor er die Empfehlung der Deutschen Bank zitiert, die viele Gründe haben kann, schreibt er:

 

Schon jetzt sind Devisen in Argentinien so knapp, dass die Regierung Warenimporte und Devisen für Auslandsreisen rationieren muss. Tatsächlich hat die Regierung für März 2014 bereits eine größere Revision der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung angekündigt.

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Akaman
· bearbeitet von Akaman

[/i]Oder auch Mond:

es kann nur noch das ausgegeben werden was rein kommt. Als Bondholder beruhigt mich das total. Ich bin daher totaler Fan von Cristina

Die Stringenz dieses Beitrags überzeugt mich nicht uneingeschränkt.

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Prospektständer
· bearbeitet von Prospektständer

@checker: Der Kicker ging synchron zu den Pars und Discountern im Kurs runter, sehe die Ursache also eher in dem allg. Argentiniendefaultrisiko (schwache $ Devisenreserven, Kirchners Dickkopf, Pesoabwertung...), die neue IWF konforme BIP Berechnung und Revidierungsmöglichkeiten sind schon längst bekannt und ich sehe auch keine Implementierungsschwierigkeiten via Anleihenbedingungen, da dort sicher keine genau Festlegung der Datenerhebung des BIPs dokumentiert ist und wenn dann war ja bis dato geschönte Berechnung nicht ganz legal und prospektkonform :-

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checker-finance

Vielen Dank für die Aufklärung. Dennoch, um da zu investieren blicke ich immer noch zu wenig durch.

 

Wenn Arschie-Land sowieso im Default ist, warum bedienen sie dann überhaupt die Umtausch-Bonds? Solange Geld da ist, sicherlich in der Hoffnung, irgendwann mal wieder kapitalmarktfähig zu werden.

 

Wenn aber die Devisen knapp werden, neige ich eher der These von Akaman zu. Christina wird das Hemd näher sein als die Jacke.

 

Die Frage ist nur auf wenn sie hört. Wenn Morales und Madura nicht defaulten wollen, werden sie CFK bitten, weiter zu zahlen. Ggf. springen auch die Chinesen ein, entweder Dollar gegen Öllizenzen, die Anteile an YPF oder Agrarerzeugnislieferungen.

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John Silver

...

Wenn aber die Devisen knapp werden, neige ich eher der These von Akaman zu. Christina wird das Hemd näher sein als die Jacke.

...

Es besteht laut Bondboard der Verdacht, dass sehr viele Kicker in der Hand derer sind, die sich mit Christina das Hemd teilen, und nicht die Jacke.

 

Das blöde ist - das bringt uns in der Pro-Contra-Diskussion des Kicker auch nicht weiter. Ich taumel auch noch hin- und hergerissen an der Seitenline. :( )

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Akaman
· bearbeitet von Akaman

Wenn aber die Devisen knapp werden,

Der Clarín meldete gestern um 21:05, dass die Reserven in diesem Januar um 2,079 Mrd. gefallen sind (allein gestern um 181 Millionen) und jetzt noch 28,52 Mrd. betragen.

 

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checker-finance

...

Wenn aber die Devisen knapp werden, neige ich eher der These von Akaman zu. Christina wird das Hemd näher sein als die Jacke.

...

Es besteht laut Bondboard der Verdacht, dass sehr viele Kicker in der Hand derer sind, die sich mit Christina das Hemd teilen, und nicht die Jacke.

 

Das blöde ist - das bringt uns in der Pro-Contra-Diskussion des Kicker auch nicht weiter. Ich taumel auch noch hin- und hergerissen an der Seitenline. :( )

 

Auf so einen Verdacht würde ich nicht viel geben. Bei der Griechenland-Krise hielt sich auch wochenlang hartnäckig das Gerücht um den "Märzenbecher" und zwei Argumente waren, Griechenland könne gar nicht alle Schritte für einen haircut administrieren, bevor die Fälligkeit des "Märzenbechers" eintrete und die griechischen Eliten hätten sich mit dem Märzenbecher eingedeckt, bzw. bestimmte europäische großbanken wären überproportional im "Märzenbecher" investiert.

 

Venezuela hat wenigstens noch etwas durch einen Default zu verlieren, Argentinien nichts. Beim Kicker scheint dann auch noch hinzu zu kommen, dass es ja offenbar kein Default wäre, wenn die statistischen input-Daten nochmal geändert werden, d. h. CFK könnte auch ohne Rechtsverstoß die Zahlungsverpflichtung reduzieren.

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epcopal

Das Vertrauen in den Kicker scheint erschüttert, heute wieder Kurse unter 7, mal sehen ob die 6 hält.

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Prospektständer
· bearbeitet von Prospektständer

@checker: Ich traue mir natürlich auch nicht zu die Lage komplett zu durchschauen, die Arschys bedienen die Tauschbonds (und den Kicker auch meistens, ob mit oder ohne Anses) um den Kredit vom Pariser Club (Rückzahlung wird aktuell verhandelt) zu rechtferigen und mal wieder an die Kapitalmarktfinanzierung zu kommen (gefühlt seit Jahren angeblich kurz davor)... im Default befinden sie sich nur noch auf die ~ 15-30 Mrd.$ (inkl. Zinsen) Altbonds je nachdem wenn man fragt, aber solang Cristina dickköpfig nur an Canjes glaubt und Singer pari passu predigt bleibt das wohl ein Konflikt.

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checker-finance

Nicht direkt zu den Anleihen, aber zu den argentinischen Aktien: http://m.seekingalpha.com/article/1968101-avoid-argentina-stocks-this-year?source=email_portfolio&ifp=0

 

Mag vielleicht den ein oder anderen interessanten Rückschluß erlauben.

 

Dort erwähnt ist u. a. dass Argentiniens Wirtschaft stark von der Landwirtschaft und Bodenschätzen abhängt. Die Preise für landwirtschaftlichen Erzeugnisse wie Weizen und Soja befinden sich dank der US-Rekordernte letztes Jahr am Boden. CFK schädigt diesen Sektor noch zusätzlich dadurch, dass offenbar Teile der Produktion im Inkand und in Pesos verkauft werden müssen, und zwar zu gedeckelten Preisen.

 

Bei den Goldminen hat Argentinien durch Steuern und das irrsinnige Genehmigungsverfahren für den Import von Equipment auch viel Potential abgewürgt. Eine von VALE geplante Kalium-Mine ist auf Eis gelegt.

 

Ausländische Investitionen haben zuletzt nur noch die Schiefergasvorkommen angelockt, abr auch dort werden die ausländischen Investoren nach der Enteignung von Repsols Anteil an YPF sehr vorsichtig sein. Exporterlöse dürften durch die niedrigen Agrarpreise auch sinken.

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Prospektständer
· bearbeitet von Prospektständer

Argentina policies adrift as inflation spiral looms - Ausführlicher Reuters-Artikel...

 

The best case scenario, according to Ritondale of Econviews, would be interest rate hikes triggering a sharp economic slowdown. The economy could shrink 3 or 4 percent this year, he said, cooling inflation and restoring enough of a trade surplus to replenish foreign reserves.

 

That would be an orderly adjustment compared to the crisis set off in 2001, when a string of presidents resigned amid riots and looting as the unemployment rate climbed to more than 20 percent.

 

There is little or no risk a similar financial collapse, as Argentina's exclusion from international credit markets since then has left the country with few foreign debts.

 

Sollte die Regierung wirklich diesen Weg einschlagen, mit höheren Zinsen, Lohndumping und in Kauf nehmen eines leichten Wirtschaftsrückganges, wäre das eine sehr unpopuläre Maßnahme und unter Frau Kirchner irgendwie schwer vorstellbar...und an Kicillof lässt der frühere Zentralbankchef kein gutes Haar...der wurde ja aber auch gefeuert von der Cristina meine ich ;)

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Fleisch

McDonald's hat wegen Dollar-Bremse keinen

Ketchup

05.02.2014, 07:47 Uhr

 

Um den Devisenabfluss einzudämmen, haben Unternehmen in Argentinien strikte Im- und

Exportvorgaben. McDonald's hat diese nun offenbar verletzt – und kann keinen Ketchup mehr einführen. Nun droht der Zorn der Regierung.

 

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/argentinien-mcdonalds-hat-wegen-dollar-bremse-keinen-ketchup-seite-all/9433572-all.html

 

sehr nett geschrieben zur Devisensituation in Argiland

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Akaman
· bearbeitet von Akaman

McDonald's hat wegen Dollar-Bremse keinen

Ketchup

05.02.2014, 07:47 Uhr

 

Um den Devisenabfluss einzudämmen, haben Unternehmen in Argentinien strikte Im- und

Exportvorgaben. McDonald's hat diese nun offenbar verletzt – und kann keinen Ketchup mehr einführen. Nun droht der Zorn der Regierung.

 

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/argentinien-mcdonalds-hat-wegen-dollar-bremse-keinen-ketchup-seite-all/9433572-all.html

 

sehr nett geschrieben zur Devisensituation in Argiland

Vielleicht ja nett geschrieben, aber was haltet ihr von diesem Zitat?

 

Ausländische Investoren verlangen für Kreditausfallswaps auf argentinische Bonds inzwischen 25 Prozent – das ist mehr als zehnmal so viel wie im ebenfalls unter Druck kommenden Nachbarland Brasilien.

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Fleisch

Ist ein Mond-Äpfel mit Mars-Gummi-Vergleich. Das ist als ob die Arbeitslosigkeit bei uns mit der Geburtenrate in Frankreich verglichen wird. Da musste vom Schreiberling mal noch eine Zeile gefüllt werden, um die Anforderungen zur Veröffentlichung eines Beitrages zu erfüllen.

 

Außerdem wissen wir doch seit N24, dass Vergleiche mit gigantischen Zahlen und merkwürdigen Vergleichen total beeindruckend wirken sollen (Vgl. hierzu auch die Parodiebeiträge von "Walulis sieht fern")

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Prospektständer

Die aktuellen CDS Spreads sind natürlich hoch, im Vergleich zur Historie aber für Argi-Niveau nicht so dramatisch (Tauschbonds wurden auch bei höheren Werten schon bedient in den letzten Jahren), offizieller Pesokurs wertet weiter ab auf $ 7,95, Blue Dolar auf ca. $ 12,5 ...auch der Zinsatz zur Bankenrefinanzierung wurde in den letzten Wochen sukzessive von 16% auf ca. 25% erhöht.

Lage bleibt heikel, man darf gespannt sein was sich Cristina und Kicillof einfallen lassen ;)

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checker-finance

Argentina policies adrift as inflation spiral looms - Ausführlicher Reuters-Artikel...

 

The best case scenario, according to Ritondale of Econviews, would be interest rate hikes triggering a sharp economic slowdown. The economy could shrink 3 or 4 percent this year, he said, cooling inflation and restoring enough of a trade surplus to replenish foreign reserves.

 

That would be an orderly adjustment compared to the crisis set off in 2001, when a string of presidents resigned amid riots and looting as the unemployment rate climbed to more than 20 percent.

 

There is little or no risk a similar financial collapse, as Argentina's exclusion from international credit markets since then has left the country with few foreign debts.

 

Sollte die Regierung wirklich diesen Weg einschlagen, mit höheren Zinsen, Lohndumping und in Kauf nehmen eines leichten Wirtschaftsrückganges, wäre das eine sehr unpopuläre Maßnahme und unter Frau Kirchner irgendwie schwer vorstellbar...und an Kicillof lässt der frühere Zentralbankchef kein gutes Haar...der wurde ja aber auch gefeuert von der Cristina meine ich ;)

 

Was ist denn die Alternative? Weitere Enteignungen und Steuerhöhungen?

 

Gerade die Öl- und Gasproduktion braucht ausländische Investoren und ausländisches Equipment. Die starren local content Vorgaben bzw. Importverbote würgen eine Verbesserung der Produktion ab.

 

Weiter die Inflation anheizen ist auch keine Alternative. Es herrscht doch jetzt schon Hyperinflation.

 

Game over, CFK!

 

Jetzt muß eine Regierung ran, die schnell wieder alle Preise frei gibt, Steuern senkt und mit harten Austeritätsmaßnahmen die Staatsausgaben zusammen streicht. Dann gibt's vielleicht auch Geld vom IMF.

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Prospektständer

Alternativ kann weiter die holdout- und ausl. Investionen feindliche Schiene Mde Kirchner gefahren werden, Refinanzierung zu Lasten der Bevölkerung und eventuell mithilfe Chinas. Zur nächsten Wahl darf Cristina eh nicht mehr antreten, gewählt würde sie wahrscheinlich auch nicht.

 

Eine Holdout- und Pariser Club Lösung mit Aufhebung der harten staatlichen Reglementierung wäre sicher die beste Lösung aus Investorensicht (vielleichtt auch für die Bevölkerung)

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Prospektständer
· bearbeitet von Prospektständer

Argentinien dreht Firmen den Geldhahn zu - WSJ

 

Sind natürlich harte Einschnitte für die dortigen Firmen, Hoffnung der Regierung ist der Soja-Export Anfang März der knapp 3 Mrd.$ bringen soll, da die Bauern aber in Pesos bezahlt werden sind die natürlich nicht erfreut ihre Bestände zu veräußern..

 

Zumindest die Interventionen zu Gunsten des Pesos durch die Zentralbank sind laut dem Artikel im Vergleich zu letzter Woche rückläufig.

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checker-finance

Argentinien dreht Firmen den Geldhahn zu - WSJ

 

Sind natürlich harte Einschnitte für die dortigen Firmen, Hoffnung der Regierung ist der Soja-Export Anfang März der knapp 3 Mrd.$ bringen soll, da die Bauern aber in Pesos bezahlt werden sind die natürlich nicht erfreut ihre Bestände zu veräußern..

 

Zumindest die Interventionen zu Gunsten des Pesos durch die Zentralbank sind laut dem Artikel im Vergleich zu letzter Woche rückläufig.

 

Aus dem verlinkten Artikel:

"Dies ist ein freies Land und wir werden verkaufen, wenn wir glauben, dass es angebracht ist", erklärte Pedro Apaolaza, Vizepräsident eines Bauenverbandes namens Bund des ländlichen Argentiniens, in einer Stellungnahme.

 

Meint der Pedro das ernst? Den werden sich CFK schergen wohl bald vorknöpfen, um ihm ihr Verständnis von Freiheit näher zu bringen.

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Prospektständer
· bearbeitet von Prospektständer

Da muss der gute Pedro schon nach Deutschland ziehen, dort gibts noch soziale Marktwirtschaft (wie bei Prokon)

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checker-finance

Alternativ kann weiter die holdout- und ausl. Investionen feindliche Schiene Mde Kirchner gefahren werden, Refinanzierung zu Lasten der Bevölkerung und eventuell mithilfe Chinas. Zur nächsten Wahl darf Cristina eh nicht mehr antreten, gewählt würde sie wahrscheinlich auch nicht.

 

Eine Holdout- und Pariser Club Lösung mit Aufhebung der harten staatlichen Reglementierung wäre sicher die beste Lösung aus Investorensicht (vielleichtt auch für die Bevölkerung)

 

Mit der holdout- und ausländischen Investoren-feindlichen Schiene kann CFK aber die Inflation nicht bekämpfen. Eher im Gegenteil.

 

Auch in diesem Artikel zur Lage in Venezuela und Argentinien wird es nochmal verdeutlicht: http://www.wsj.de/article/SB10001424052702304680904579366203415284932.html : Maduro und CFK werden durch die inflation und Rezession in ihren Ländern nicht wirtschaftsfreundlicher, sondern radikalisieren ihren Sozialismus. Die Folgen der Überregulierung und bürokratie wollen sie mit noch mehr Preiskontrollen, Enteignungen und Zwangsmaßnahmen und Repressalien bekämpfen.

 

Wenn die situation sich entsprechend verschlimmert, sehe ich nicht, warum diese Regime geneigt sein sollten, ausländische Gläubiger zu bedienen.

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Akaman

Cristina zieht alle Register. Mit jedem, das sie zieht, hat sie eins weniger in Hinterhand.

 

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Prospektständer
· bearbeitet von Prospektständer

Danke für die Info Akaman, solange die Register bis zur Wahl 2015 reichen passt das ja. Die Nachfolgeregierung kann dann die Holdouts/Pariser Club auszahlen und der Kapitalmark is glücklich...(so zumindest die feuchten Träume der Tauschbonds- und Kickerhalter)

 

Der CDS Kurse reagieren zumindest anscheinend auf die News (recovery rate assumption: 40% ; Deutsche Bank research)

 

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€: Rechtschreibung

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epcopal

Da die Banken natürlich auch jede Menge Devisenanleihen des Argentinischen Staates halten ist das Ergebnis der grandiosen Devisenpolitik gleich heute zu sehen. Kurse heute (Freitag 07.02) aus Buenos Aires: Disc. -3,5% Pars -5,5% Glob -3,5% Euro-Kicker -5,5% Dollar-Kicker -4,5% Bravo CFK!

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checker-finance

Cristina zieht alle Register. Mit jedem, das sie zieht, hat sie eins weniger in Hinterhand.

 

Mein Link

 

Interessanter Artikel. Wie groß muß die Not denn schon sein, damit die Regeierung zu solchen abstrusen Maßnahmen greifen muß ...

 

Für mich wegen des Adecoagro-Threads besonders interessant der Zusammenhang mit den Agrar-Exporten. Allerdings sind die Preise für Agrarrohstoffe derzeit am Boden. Wenn die exportierenden Produzenten horten, dann m. E. wohl eher, um bessere Preise auf dem Weltmarkt zu erzielen.

 

Und da liegt m. E. auch ein weiteres Problem, für das ausnahmsweise nicht CFK verantwortlich ist: Niedrige Agrarrohstoffpreise bedeuten geringere Exporteerlöse, d. h. es kommen weniger Dollar rein. Wofür CFK dann wieder verantwortlich ist: Zwingt sie die Unternehmen, jetzt zu Schleuderpreisen die Ernten auf den Weltmarkt zu werfen, nimmt sie ihnen und Argentinien die Chance höhere Preise zu realisieren, wenn sich auf der Nordhalbkugel eine schlechte Ernte abzeichnet.

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