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boersenschwein
Posted
vor 11 Minuten von Maciej:

Was bedeutet "währungsbereinigt" dann genau? Ich habe das bisher so verstanden, dass die Wechselkursschwankungen dabei mit einbezogen werden, also nicht nur der rein nominelle Zuwachs betrachtet wird. Wenn der Gewinn in Rupien z.B. um 10% gestiegen ist, dass er "währungsbereinigt" dann aber nur um meinetwegen 2% in GBP gestiegen ist. Anscheinend trifft das so nicht zu.

idR wird das so auch gemacht .. Vorgabe IAS/IFRS

https://www.fas-ag.de/knowledge/ifrs-standards/ias-21-auswirkungen-von-wechselkursaenderungen/

in den SEC 20-F müsste die Bereinigung vorgenommen sein.

Es könnte sein, dass es uU zu Abweichungen zwischen den Financial results und den 20-F kommt (lasse ich hier ungeprüft bis auf weiteres erst mal so stehen).

 

Wenn allerdings wie erwähnt eine kontinuierliche Abwertung einer Fremdwährung eintritt, ist eine Verzerrung bei div Eckdaten schon möglich.

Ein Kontrollanhalt ist zB "Raw materials and consumables used" hier bleibt es seit den letzten drei Jahren auf etwa gleichem Niveau

2020 .. (4,583)
2019 .. (4,599)
2018 .. (4,664)
2017 .. (4,520)

Daher kein besonders guter Zuwachs, aber folglich auch keine erhebliche Verschlechterung in kürzerer Zeit.

 

 

vor 27 Minuten von Maciej:

Mich stimmt aktuell auch nicht besonders positiv, dass die Tech-Werte schon seit 2-3 Wochen in der Korrektur sind, defensive Werte wie BAT davon bisher aber nicht profitieren können.

Das liegt einfach eher am gesamten Aufstacheln des Marktes mit ständig neuen Hypes.

Dividender werden schon seit langem als schlechte Wachstumstreiber betrachtet und seit längerem zählt nur noch die schnelle Performance.

Geldkühe mit nur konstanter Entwicklung liefern das nicht, können daher wenig bei solchen Korrekturen  profitieren.

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Halicho
Posted · Edited by Halicho

Währungsbereinigung führt bei Aufwertung der Konzernrechnungslegungwährung zu den Währungen in den Absatzmärkten zu einem Anstieg der Kennzahl und umgekehrt. Dies soll den unternehmerischen Erfolg oder Misserfolg in den verschiedenen Währungsräumen besser abbilden.

 

Die Tabakindustrie ist hinsichtlich der Konsumentenzahl und Konsummenge eine schrumpfende Industrie in den entwickelten Ländern. Nur heißt das nicht, dass eine Anlage schlecht sein muss. Da kein starker Wettbewerb stattfindet, er sogar schrumpft, da Kartellbehörden Raucher nicht vor steigender Preissetzungsmacht schützen, wird sich der Konzentrationsprozess fortsetzen. Schon jetzt gibt es in der "freien Welt" nur noch vier Tabakkonzerne; vor vier Jahren waren es noch fünf. 2015 gab es Gerüchte BAT könne Imperial übernehmen, dann war Reynolds schlussendlich das lukrativere niedrig bewertetere Ziel. Wieso nicht demnächst Imperial? Der Preis ist niedrig, die Zinsen auch, das Rating gut.

 

Die VK-Preise können weiter angehoben werden und alternative weniger gesundheitsschädliche Produkte bringen hohe Margen und langlebige Kunden

Alte Produkte/Marken müssen nicht mehr intensiv beworben werden und dürfen es auch nur noch im beschränktem Umfang. Das treibt die Margen der "combustables". Neue combustables launcht keiner mehr, daher kaum Margendruck.

 

Portfoliotheoretisch ist die Tabakindustrie phantastisch, da Risiken für Ergebnisse und  Dividenden primär rechtliche gesundheitspolitische Risiken sind und die dürften zukünftig mit der Konjunktur eher negativ korreliert sein. Reiche, wirtschaftlich boomende Gesellschaften bekämpfen gesundheitsschädlichen Verhalten eher als kriselnde Gesellschaften.

 

 

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Flughafen
Posted
vor 13 Stunden von Maciej:

Was bedeutet "währungsbereinigt" dann genau? Ich habe das bisher so verstanden, dass die Wechselkursschwankungen dabei mit einbezogen werden, also nicht nur der rein nominelle Zuwachs betrachtet wird. Wenn der Gewinn in Rupien z.B. um 10% gestiegen ist, dass er "währungsbereinigt" dann aber nur um meinetwegen 2% in GBP gestiegen ist. Anscheinend trifft das so nicht zu.

 

Mich stimmt aktuell auch nicht besonders positiv, dass die Tech-Werte schon seit 2-3 Wochen in der Korrektur sind, defensive Werte wie BAT davon bisher aber nicht profitieren können.

"Währungsbereinigt" nennt BAT "Constant currencies". D.h. wenn der Umsatz in Rupie um 10% gestiegen ist, und der Rupie/Pfund-Kurs unverändert geblieben wäre, wäre der Umsatz der in Pfund bilanzierender BAT in Indien auch um 10% gestiegen. Ist aber in der Praxis nicht, weil gleichzeitig zum steigenden Umsatz der Rupie-Kurs um 8-12% fällt. BAT nennt das Währungsgegenwind und weißt die Werte trotzdem in inveränderten Kursen aus. Weil so die Indien-Umsätze steigen und die Firma eine gute Arbeit machen würde, wenn da nicht der böse Währungsgegenwind da wäre.

 

Natürlich kann es theoretisch sein, dass die Währungskurse der Entwicklungsländer sich bessern werden, dass sie irgendwann mal aufwerten,  aber das letzte Jahrzehnt ging es nur abwärts und tendenziell wird es auch weiter so sein, eine kontinuerliche Abwertung der Entwicklungsländerwährungen gegenüber Industrieländerwährungen ist natürlich. Die Entwicklungsländer können sich eine dauerhafte Aufwertung schlecht leisten.

 

Eine Korrektur der Tech-Werte ist ja noch kein Ende des Trends. Auch muss das Geld nicht in Tabakwerte fließen, falls es irgendwann mal aus den Techs abfließen sollte. Ich würde daher nicht auf Kursgewinne als Folge einer Rotation spekulieren. Die Branchenbeliebtheit ist eine Frage der Mode und nicht sicher. Sicherer für die eigene Tasche ist es immer, wenn die Firmengewinne und die Dividenden steigen. ;)

vor 12 Stunden von Halicho:

Die VK-Preise können weiter angehoben werden und alternative weniger gesundheitsschädliche Produkte bringen hohe Margen und langlebige Kunden

Alte Produkte/Marken müssen nicht mehr intensiv beworben werden und dürfen es auch nur noch im beschränktem Umfang. Das treibt die Margen der "combustables". Neue combustables launcht keiner mehr, daher kaum Margendruck.

 

Portfoliotheoretisch ist die Tabakindustrie phantastisch, da Risiken für Ergebnisse und  Dividenden primär rechtliche gesundheitspolitische Risiken sind und die dürften zukünftig mit der Konjunktur eher negativ korreliert sein. Reiche, wirtschaftlich boomende Gesellschaften bekämpfen gesundheitsschädlichen Verhalten eher als kriselnde Gesellschaften.

Sehr gute Punkte, Danke!

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howhardgerrard87
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Seit 12 Jahren warten value Anleger, dass sie endlich auch mal outperformen...und wenn sie es irgendwann mal wieder täten dann kauft keiner von denen weil KGV über 20 uns so Kram:)

Verrückt ist das aber ich bleibe nicht an der Seitenlinie oder investiere nur in Value wenn ein Bullenmarkt herrscht.

 

 

 

 

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Maciej
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vor 12 Stunden von Flughafen:

"Währungsbereinigt" nennt BAT "Constant currencies". D.h. wenn der Umsatz in Rupie um 10% gestiegen ist, und der Rupie/Pfund-Kurs unverändert geblieben wäre, wäre der Umsatz der in Pfund bilanzierender BAT in Indien auch um 10% gestiegen. Ist aber in der Praxis nicht, weil gleichzeitig zum steigenden Umsatz der Rupie-Kurs um 8-12% fällt. BAT nennt das Währungsgegenwind und weißt die Werte trotzdem in inveränderten Kursen aus.

Nur zum Verständnis, BAT würde also in dem Fall, wo die Gewinne in Rupien gestiegen sind, die Währung aber gleichermaßen abgewertet hätte, trotzdem einen Gewinn für den Indienanteil ausweisen?

vor 12 Stunden von Flughafen:

Die Branchenbeliebtheit ist eine Frage der Mode und nicht sicher. Sicherer für die eigene Tasche ist es immer, wenn die Firmengewinne und die Dividenden steigen.

Sehe ich prinzipiell auch so. Nur hat so eine Sektorrotation bzw. eine Growth-Value-Rotation eine gewisse Tradition an der Börse, d.h. irgendwann sollte die auch mal wieder stattfinden, damit der gerade nicht gehypte Teil des Marktes wieder zu seinem Mittelwert zurückkehren kann. Der Markt muss die sich verbessernden Fundamentaldaten quasi auch aufgreifen. Momentan scheint dieses Verhalten aber auszubleiben, was ich zumindest etwas irritierend finde.

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Flughafen
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vor 11 Stunden von Maciej:

Nur zum Verständnis, BAT würde also in dem Fall, wo die Gewinne in Rupien gestiegen sind, die Währung aber gleichermaßen abgewertet hätte, trotzdem einen Gewinn für den Indienanteil ausweisen?

Sie würden in den offiziellen 10K-Reports natürlich alles in GBP umrechnen und keinen Gewinn ausweisen, sonst bekommen sie auf die Finger von der Börsenaufsicht. Aber in den nicht offziellen Unterlagen, die sie auf ihrer Seite für Investoren veröffentlichen, würden sie einen Gewinn für den Indienanteil ausweisen. Und eine Bemerkung hinzufügen, das ist ein Gewinn, der im Fall eingetreten wäre, wenn der Währungskurs denn unverändert geblieben wäre (constant Currencies). Diese Constant Currencies Simulation hat in manchen Bereichen sicherlich eine Existenzberechtigung, weil man so bestimmte Entwicklungen bereinigt von den Währungseinflüssen erkennen kann. Aber im Konzernumsatz, Konzerngewinn etc. ist das ein Schmarrn. Dabei hebt BAT diese simulierten Zahlen sehr gerne vor. Sie wollen damit sagen, wie gut sie wirtschaften würden, wenn nicht die Währung gefallen wäre. Tatsächlich wäre aber der Umsatz in Indien wahrscheinlich gar nicht so gestiegen, wenn die Rupie sich nicht verbilligt hätte.

 

vor 12 Stunden von Maciej:

Nur hat so eine Sektorrotation bzw. eine Growth-Value-Rotation eine gewisse Tradition an der Börse, d.h. irgendwann sollte die auch mal wieder stattfinden, damit der gerade nicht gehypte Teil des Marktes wieder zu seinem Mittelwert zurückkehren kann. Der Markt muss die sich verbessernden Fundamentaldaten quasi auch aufgreifen. Momentan scheint dieses Verhalten aber auszubleiben, was ich zumindest etwas irritierend finde.

Das hast Du sehr gut erklärt, danke schön! Ich schätze, dass diese Rotation aktuell wegen Corona und besonders wegen der Tech-Blase ausbleibt. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. ;)

 

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boersenschwein
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vor 3 Stunden von Flughafen:

Sie würden in den offiziellen 10K-Reports natürlich alles in GBP umrechnen und keinen Gewinn ausweisen

daher sind die 20-F SEC-Fillings auch die wesentlichen.

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hattifnatt
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vor 3 Stunden von Flughafen:

Tatsächlich wäre aber der Umsatz in Indien wahrscheinlich gar nicht so gestiegen, wenn die Rupie sich nicht verbilligt hätte.

Dieses Argument verstehe ich nicht so ganz - die indischen Konsumenten verdienen und bezahlen ja in Rupien, es hat in den letzten Jahren ca. 3% Inflation p.a. gegeben und die Zigaretten sind entsprechend wohl teurer geworden, aber der Wechselkurs zum GBP spielt doch da erstmal keine unmittelbare Rolle?

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Flughafen
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vor 6 Stunden von hattifnatt:

Dieses Argument verstehe ich nicht so ganz - die indischen Konsumenten verdienen und bezahlen ja in Rupien, es hat in den letzten Jahren ca. 3% Inflation p.a. gegeben und die Zigaretten sind entsprechend wohl teurer geworden, aber der Wechselkurs zum GBP spielt doch da erstmal keine unmittelbare Rolle?

Wenn die Rupie gegenüber Hartwährungen fällt, steigen die Preise in Rupien auch stärker. Es kommt selten vor, dass eine Abwertung der Landeswährung eine geringe oder keine Auswirkung auf die Inflation hat.

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hattifnatt
Posted
vor 3 Minuten von Flughafen:

Wenn die Rupie gegenüber Hartwährungen fällt, steigen die Preise in Rupien auch stärker. Es kommt selten vor, dass eine Abwertung der Landeswährung eine geringe oder keine Auswirkung auf die Inflation hat.

OK, aber warum sollten dadurch die Umsätze angetrieben werden?

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Maciej
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vor 13 Stunden von Flughafen:

Sie würden in den offiziellen 10K-Reports natürlich alles in GBP umrechnen und keinen Gewinn ausweisen, sonst bekommen sie auf die Finger von der Börsenaufsicht. Aber in den nicht offziellen Unterlagen, die sie auf ihrer Seite für Investoren veröffentlichen, würden sie einen Gewinn für den Indienanteil ausweisen.

Ok danke, jetzt ist es mir klar. :thumbsup:

 

vor 2 Stunden von hattifnatt:

OK, aber warum sollten dadurch die Umsätze angetrieben werden?

Die Umsätze in Indien sind unabhängig vom Pfund. Aber der Umsatzanstieg ist für die Anleger eben nur theoretischer Natur, weil der Anstieg nur auf einer indieninternen Inflation beruht, die in den Fremdwährungsumsätzen nicht sichtbar ist. Die Inder hätten also weder mehr Zigaretten gekauft, noch real (also nach Inflation) mehr Geld für Zigaretten ausgegeben.

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hattifnatt
Posted · Edited by hattifnatt
vor 6 Stunden von Maciej:

Die Inder hätten also weder mehr Zigaretten gekauft, noch real (also nach Inflation) mehr Geld für Zigaretten ausgegeben.

Ah, jetzt verstehe ich - danke! So ist dann auch diese Kritik an der "constant currencies"-Berechnung zu verstehen:

https://www.investopedia.com/terms/c/constantcurrencies.asp

Zitat

The general consensus is that currency impacts generally even out over time. However, there are some exceptions. For example, in some countries, especially emerging markets, inflation is high and currencies depreciate consistently.

 

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Flughafen
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vor 10 Stunden von hattifnatt:

Ah, jetzt verstehe ich - danke! So ist dann auch diese Kritik an der "constant currencies"-Berechnung zu verstehen:

https://www.investopedia.com/terms/c/constantcurrencies.asp

 

Genau! :thumbsup:

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boersenschwein
Posted


Organigram und BAT vereinbaren Zusammenarbeit bei der Produktentwicklung – Vereinbarung beinhaltet strategische Investition von BAT in Höhe einer Beteiligung von 19,9 %
March 11, 2021

 

Organigram Holdings Inc. („OGI“, TSX: OGI bzw. NASDAQ: OGI) gibt eine strategische Investition in Höhe von 221 Millionen kanadischen Dollar (CAD) durch eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von BAT (LSE: BATS bzw. NYSE: BTI) bekannt. Die BAT-Tochtergesellschaft hat ca. 58,3 Millionen Stammaktien von OGI gezeichnet, was einer 19,9-prozentigen Beteiligung1 auf Post-Transaktionsbasis für einen Gesamterlös von ca. 221 Millionen CAD („Beteiligungserlös“) zu einem Preis von 3.792 CAD pro Aktie (basierend auf einem volumengewichteten Fünf-Tages-Durchschnittskurs an der TSX bis zum 9. März 2021) entspricht.

 

https://www.businesswire.com/news/home/20210311006000/de/?feedref=JjAwJuNHiystnCoBq_hl-fqAEv9pSZdGqAJdw4Iq7e9U4rmZA-nBjgeWBHud0QIeWJT50v2g3Ei-19qH0fyPszGrim8IhAkVNXbaI1AGppOzkqEXpa07kut2m9xviGvGa_1ODKU0VK5ZMo7hwGX8wg==

 

 

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boersenschwein
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Top Tobacco Stocks for Q2 2021
Mar 18, 2021

Best Value Tobacco Stocks
These are the tobacco stocks with the lowest 12-month trailing price-to-earnings (P/E) ratio. Because profits can be returned to shareholders in the form of dividends and buybacks, a low P/E ratio shows you’re paying less for each dollar of profit generated.

https://www.investopedia.com/top-tobacco-stocks-for-q4-2020-5078935?utm_campaign=quote-yahoo&utm_source=yahoo&utm_medium=referral

 

Bildschirmfoto zu 2021-03-18_21-32-24.png

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Mato
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vor 8 Minuten von Niklasschnick:

Hammer, wenn man das im Jahre 2021 liest :D

Ja, das stimmt natürlich. :thumbsup:

Ich glaube ein heute 20 Jähriger wird kaum noch etwas mit dem Begriff Marlboro anfangen können, Camel kennt er eventuell noch aus der Schuhabteilung, und das HB-Männchen ist auf jeden Fall schon vor langer Zeit gestorben.

 

Die BAT Aktie ist weiterhin günstig. Wegen guter Zahlen habe ich sie immer mal wieder auf dem Schirm. Aber zum Kauf durchringen konnte ich mich nie. Das geht vermutlich sehr vielen so, deshalb dümpelt sie vor sich hin.

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BlacksheepK
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@boersenschwein

Hallo Börsenschwein,

ich verstehe den Zusammenhang nicht ganz. Meinst du weil BAT jetzt in Cannabis gegangen ist? Hier ist doch die Rede von einem anderen Unternehmen.

Grüße

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boersenschwein
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ich vermute, dass sich die fortschreitende Legalisierung längerfristig positiv auf die big Tobaccos auswirken werden.

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BlacksheepK
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@boersenschwein

Danke für die Antwort. Ja das denke ich auch. Bleibt abzuwarten wer sich letztendlich durchsetzt, aber die "Big Tobaccos" haben aufjedenfall viel Kaufkraft und Erfahrung.

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berliner
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Die haben da schon ihre Finger drin. BAT ist an Organigram beteiligt und Altria an Cronos.

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Flughafen
Posted · Edited by Flughafen

Ich würde jetzt mal nicht auf Cannabis spekulieren, dass es einen großen Umsatz-Push bringt. Die Nachfrage in Kanada ist wohl trotz Legalisierung alles andere als Riesendurchbruch. Die von Altria teilgekaufte Cronos ist alles andere als eine Wachstumsfirma.

 

Habe mir die Ergebnisse für 2020 und Pläne für 2021 hier angeschaut. Der Umsatz ist von 25,827 auf 26,670 (Mrd Pfund) gestiegen, +3,3%.

Profit from Operations ist von 11,130 auf 11,661 um 4,8% gestiegen. Die operative Marge hat sich von 43,1% auf 43,7% verbessert.

 

Der FreeCashFlow vor Dividendenzahlung hat sich von 6,519 auf 7,295 um +11.9% verbessert. 

 

Die Schulden Adjusted net debt sind von 41,726 auf 39,451 um -5.5% zurück gegangen. Der Multiplikator adjusted net debt zu adjusted EBITDA war zum Jahresende 31.12.2020 bei 3.3x (2019: 3.5x). Für 2021 peilt die Firma einen Rückgang auf 3.0 an.

 

Die Dividende wurde bei 215.6p festgelegt (Vorjahr 210.4), macht +2,47%. Zahlbar in vier Tranchen in Mai, August. November 2021 und Februar 2022.

 

Meine Meinung: die Dividendenerhöhung deckt gerade mal die Inflation. Und die Firma könnte auch mal in Richtung Aktienrückkäufe nachdenken. Die Schuldenreduktion ist zwar nicht verkehrt, das kann man aber immer machen, auch bei höheren Aktienkursen, darüber hat die Firma die Entscheidungshoheit. Über die Kurse hat sie das nicht. Andererseits wenn sie in der Vergangenheit keine Rückkäufe gemacht haben, wird das seine Gründe haben und ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass sie jetzt damit anfangen. Aber insgesamt ist die Firma OK, kann man gut halten. 

 

 

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Flughafen
Posted · Edited by Flughafen
Falsche Grafik

Ich kenne mich nicht aus mit Charttechnik, habe aber das Gefühl, dass das absteigende Dreieck nun abgearbeitet sein könnte.

 

 

 

 

Chart 2021-05-16.png

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oktavian
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"Constant currencies" halte ich für eine irreführende Berichterstattung für Währungen mit großer Inflationsdifferenz. Ist doch klar, dass da langfristig abgewertet wird. Das einfach zu ignorieren geht an der Realität vorbei und ich halte das besondere Hervorheben dann insgesamt für unethisch. Das machen aber andere Konsumgüterhersteller genauso. Es macht z.B. mehr Sinn für USD/EUR/CHF/GBP schon Sinn, aber im Vergleich zu TLY/INR/BRL macht das wenig Sinn. Das ist meine Meinung. Achtet mal darauf ob "constant currencies" mal besser und mal schlechter ausfallen als das GAAP Ergebnis oder eben fast immer besser.

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