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Drella

Anfängerthread - Allgemeines Börsenwissen

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hattifnatt
Posted
vor 1 Minute von stagflation:

Wenn Du die 60k in vier Wochen brauchst, würde ich heute für 15k verkaufen - und diesen 15k Verkauf genau (!) alle 7 Tage wiederholen. Dann bekommst Du ungefähr den Mittelwert der nächsten 4 Wochen. Nicht mehr - aber auch nicht weniger! Alle anderen Strategien führen dazu, dass Du entweder mehr bekommst als diesen Mittelwert - oder weniger.

:thumbsup:

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Merol Rolod
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vor 49 Minuten von MoneyBoy87:

Reden wir dann so von 1-2€ unter Stop-Loss, oder eher 10-20€?

Das kannst du dir doch anhand der üblichen Schwankungen selbst ausrechnen. Aber mach es nicht komplizierter als notwendig. Orientiere dich am Vorschlag von @stagflation oder steig einfach jetzt aus und fertig.

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Sapine
Posted

Desto größer die Order desto mehr kann es abweichen, hängt natürlich auch vom Handelsplatz ab. Wenn also die Order beispielsweise bei Tradegate steht, wo dann auch abseits der normalen Börsenzeiten gehandelt werden kann, dann würde ich von deutlich mehr als 1-2 € ausgehen. 

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Bast
Posted
vor 23 Stunden von MoneyBoy87:

Ich möchte einen Großteil meiner Anteile verkaufen (ca. 60K), da ich in eine Immobilie investieren möchte. 

 

vor 5 Stunden von MoneyBoy87:

Ich brauche das Geld wahrscheinlich erst in ein paar Wochen.

 

Wenn Du das Geld brauchst, dann verkaufe jetzt. Warum ein Risiko eingehen? Ansonsten wird das Thema hier ausführlich behandelt:

 

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Neuneuneu
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Hallo, wie man bestimmt bereits in anderen Threads gelesen hat, belese ich mich gerade etwas bezüglich der Themen Aktien und ETF´s. Jetzt habe ich allerdings vor kurzem gelesen, dass die Aktien der Anbieter Amazon, Tesla sowie Alphabet gesplittet und dementsprechend günstiger werden sollen. Nun bin ich am überlegen was ich tun soll, da ich zwar wie gesagt noch ein Neuling bin, aber andererseits wer weiß, ob so eine Gelegenheit in naher Zukunft noch einmal kommt oder? Folgende Fragen stellen sich mir:

 

1. Sollte man die Aktien der besagten Unternehmen direkt nach dem Splitt kaufen (sind ja dann extrem günstig), davor oder erstmal abwarten?

2. Ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Aktien nach dem Splitt wieder im Wert steigen oder kann man damit rechnen, dass sie sich dann in der neuen Preisklasse bewegen?

3. Weiß man schon, wie die neuen Preise der neuen Anteile der jeweiligen Anbieter sein werden?

4. Wie oft kommt so ein Splitt vor?

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odensee
Posted
vor 18 Minuten von Neuneuneu:

 

1. Sollte man die Aktien der besagten Unternehmen direkt nach dem Splitt kaufen (sind ja dann extrem günstig), davor oder erstmal abwarten?

Wenn der Bäcker deines größten Vertrauens demnächst halbe statt ganze Brote anbietet (zum halben Preis natürlich), wie würdest du dann agieren?

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Ramstein
Posted
vor 25 Minuten von Neuneuneu:

Hallo, wie man bestimmt bereits in anderen Threads gelesen hat, belese ich mich gerade etwas bezüglich der Themen Aktien und ETF´s.

Heute soll es nicht bei einem Stück Torte bleiben! Geben Sie jedem zwei halbe! Dagobert Duck

 

Bei einem Aktiensplit 1:n ändert sich auch der Kurs in 1/n. 

Was es gibt ist die Spekulation, dass die optisch(!) günstigere Aktie dann mehr Käufer findet und der Kurs dadurch steigt.

 

PS: Lies auch mal den Duden zum Thema Deppenapostroph.

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mersandra90
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Wann genau muss ich eine Aktie besitzen, um die Dividende zu bekommen?

Ab wann genau kann ich eine Aktie verkaufen und trotzdem die Dividende bekommen?

 

Ich habe versucht das im Internet nachzulesen. Ganz klar ist es mir aber nicht. Beispiel Bayer Aktie. Ex day ist heute der 2.5. Die Aktie liegt in meinem Depot. Ich besitze somit die Aktie am Ex Day. Kann ich die Aktie heute schon verkaufen und bekomme trotzdem die Dividende? Oder muss ich bis morgen warten? Wann ist da der genaue Stichtag bzw. Stichminute?

 

 

 

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chirlu
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vor 3 Minuten von mersandra90:

Kann ich die Aktie heute schon verkaufen und bekomme trotzdem die Dividende?

 

Ja. Der Ex-Tag ist der erste Tag, an dem der Dividendenanspruch nicht mehr an der Aktie hängt.

 

vor 5 Minuten von mersandra90:

Wann ist da der genaue Stichtag bzw. Stichminute?

 

Mitternacht letztlich …

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mersandra90
Posted

Danke. Ich habe jetzt die Bayer Aktie verkauft.

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Undercover
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vor 26 Minuten von mersandra90:

Danke. Ich habe jetzt die Bayer Aktie verkauft.

Warum? Die Aktie ist im Aufwärtstrend.

Aktuell steht sie wie zu erwarten war 2 Euro im Minus.

Morgen wirst du dich ärgern.  :)

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stagflation
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vor 8 Stunden von mersandra90:

Ich habe versucht das im Internet nachzulesen. Ganz klar ist es mir aber nicht. Beispiel Bayer Aktie. Ex day ist heute der 2.5. Die Aktie liegt in meinem Depot. Ich besitze somit die Aktie am Ex Day. Kann ich die Aktie heute schon verkaufen und bekomme trotzdem die Dividende? Oder muss ich bis morgen warten? Wann ist da der genaue Stichtag bzw. Stichminute?

 

Dir ist hoffentlich bekannt, dass der Kurs einer Aktie in der Nacht vor dem Ex-Tag um die Dividende fällt. Es ist also egal, ob Du vor dem Ex-Tag verkaufst - oder am Ex-Tag bzw. danach. In allen Fällen hast Du am Ende den gleichen Betrag auf dem Konto (von zufälligen Schwankungen, Steuern und anderen Effekten mal abgesehen). Vor dem Ex-Tag bekommst Du den höheren Kurs. Am Ex-Tag und danach den schlechteren Kurs und zusätzlich die Dividende.

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Ramstein
Posted

Für alle hoffnungsvollen Junginvestoren eine kleine Bremse (und auch für Altgediente):

 

Zitat

 

 

Don’t bother forecasting the next 12 months

Joachim Klement, May 19

 

The title of this post may lead some readers to conclude that in the current environment, there are so many uncertainties that it is impossible to forecast where markets will go in the next 12 months or so. That is true but remember that the world is always full of uncertainties of all kinds and two recent studies show that even if you have hundreds of years of data at your disposal forecasting equity markets for the next 12 months is almost always a useless exercise.

One of the papers that has influenced me the most in the last two decades is “A Comprehensive Look at the Empirical Performance of Equity Premium Prediction” by Amit Goyal and Ivo Welch. They showed in 2004 that the forecasting power of traditional metrics like valuation (P/B-ratio, P/E-ratio, dividend yield) and macro-related measures like the steepness of the yield curve or the Fed model of the difference between earnings yield and bond yield is essentially zero. To quote from their paper: “We find that [a] over the last 30 years, the prediction models have failed both in-sample and out-of-sample; the models are unstable, in that their out-of-sample predictions have performed unexpectedly poorly; [c] the models would not have helped an investor with access only to information available at the time to time the market”.

 

But that was 15 years ago and since then we have got more data and more research has been done to identify factors that forecast equity markets. Hopefully, with more data and more research we should be able to get better forecasting results. So, the authors went back and re-examined the 17 predictors they tested in 2006 together with 29 predictors that were described in academic journals since 2008. First, they tried to replicate the original finding of these 29 predictors and could do so for 27 of them. Then all they did was to extend the time period of the original data used to describe these predictive factors to 2020. The results were devastating. Of the 29 predictive factors, 25 showed lower in sample predictive power when the data was extended to 2020. Only 4 of the 29 factors had stable or better predictive performance. But that was in sample. Out of sample – which is what matters for investors who want to make money – none of the “predictive factors” managed to beat a simple buy and hold strategy in a meaningful way. One actually did beat it, but only by 0.2% per year. About half of these factors were so bad that they not only underperformed a buy and hold strategy but had negative absolute returns. Investors who followed these factors lost money.

In essence, the new paper of Goyal and Welch shows that the entire factor investing trend is a result of overfitting models to limited data or of false positives and selection bias. It’s not that the researchers who found these factors actively manipulated data or knowingly published factors that don’t work. It’s just that if 20 people look for a predictive factor in equity markets and they all work independently, then by chance, one of these 20 researchers will find a factor that seems statistically significant at the 95% level. And that factor gets published in a peer reviewed journal while the other 19 factors that have failed never see the light of day.

 

As for the future, I am not hopeful that more data will enable us to get better results. Yang Bai from the University of Missouri created the longest time series of UK and US stock markets possible to create the ultimate backtest. In the UK, he could test macroeconomic and fundamental factors as far back as 1854 and technical indicators like moving averages as far back as 1710. In the United States, he could go back to 1926 for fundamental and macro factors and 1854 for technical indicators. The data he collected allowed him to test 23 “predictive factors” in 312 different setups. Out of these 312 different tests only 12 (3.8%) show an out of sample R2 of 1% or higher and only 19 (6.1%) do so in the United States. In other words, only one in twenty factors can explain more than 1% of the variation in equity returns.

 

If that depresses you, then let me tell you that next Tuesday, I will write a post that shows that not all is lost. Yang Bai’s study can teach us two important lessons on how to use forecasting models and how to build them.

 

 

Quelle: Klement on Investing

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Jobser
Posted

Hallo an alle,

ich bin noch völliger Neuling in dem Thema Aktien.
Was ich bemerkt habe ist, dass man die selbe Aktie an verschiedenen Börsen handeln kann.

Näher in Betracht habe ich die ETF`s Vanguard World und MSCI World.

An welcher Börse kaufe ich den "am besten" diese ETF's ?

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hattifnatt
Posted · Edited by hattifnatt
vor 17 Minuten von Jobser:

Hallo an alle,

ich bin noch völliger Neuling in dem Thema Aktien.
Was ich bemerkt habe ist, dass man die selbe Aktie an verschiedenen Börsen handeln kann.

Näher in Betracht habe ich die ETF`s Vanguard World und MSCI World.

An welcher Börse kaufe ich den "am besten" diese ETF's ?

Hängt auch von den Kosten Deines Brokers (im Verhältnis zur investierten Summe) ab. Als grobe Regeln: dort, wo der Umsatz am höchsten ist und während der Öffnungszeiten von Xetra bzw. der US-Börsen (ab 15:30) kaufen.

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Ramstein
Posted
vor 44 Minuten von Jobser:

Hallo an alle,

ich bin noch völliger Neuling in dem Thema Aktien.
Was ich bemerkt habe ist, dass man die selbe Aktie an verschiedenen Börsen handeln kann.

Näher in Betracht habe ich die ETF`s Vanguard World und MSCI World.

An welcher Börse kaufe ich den "am besten" diese ETF's ?

Kauf zuerst einen Duden, um dir den Deppenapostroph abzutrainieren.

 

Natürlich kaufen vernünftige Anleger da, wo die Gesamtkaufsumme Stückzahl*Kurs + Gebühren am niedrigsten ist.

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beamter97
Posted · Edited by beamter97
Am 22.5.2022 um 08:11 von Jobser:

Hallo an alle,

ich bin noch völliger Neuling in dem Thema Aktien.
Was ich bemerkt habe ist, dass man die selbe Aktie an verschiedenen Börsen handeln kann.

Näher in Betracht habe ich die ETF`s Vanguard World und MSCI World.

An welcher Börse kaufe ich den "am besten" diese ETF's ?

Hallo Jobser, herzlich willkommen hier im WPF.

 

Du weißt, das zwischen "Aktien" und "Aktienfonds" bzw ETFs ein kleiner, nicht unbedeutender Unterschied besteht?

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