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Schinzilord

Kommentare zum Thread Aktientransaktionen

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Maciej
Posted
vor 5 Stunden schrieb UserPS:

Eine reine Spekulation aufgrund der Bewertung (u.a. CAPE) des russischen Aktienmarktes = kann als "Länderwette" abgehakt werden.

Heißt das, du findest die Bewertung des russischen Marktes heute nicht mehr attraktiv? Ich habe die Bewertung von 2017 nicht mehr im Kopf, meine aber, die ist bis heute nicht wesentlich gestiegen.

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Schwachzocker
Posted
vor 5 Stunden schrieb Nachdenklich:

 

Wie meinst Du das? Was war so interessant an dieser Erfahrung?

Kalte Füße nachts im Bett?:w00t:

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Nachdenklich
Posted
vor 9 Stunden schrieb Schwachzocker:

Kalte Füße nachts im Bett?:w00t:

 

Bekommt jemand durch ein Investment in Höhe von 1.000,- Euro in einen Länderfonds (mit dem man in einen niedrig bewerteten Markt investiert) nachts kalte Füße?

Was mich interessieren würde: Unterscheiden sich diese kalten Füße von den kalten Füßen, die man bekommen kann, wenn man in einen Index investiert, in dem ein hoch bewerteter Einzelmarkt einen großen Anteil ausmacht und in dem hoch bewertete Technologietitel ein großes Gewicht haben?

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UserPS
Posted · Edited by UserPS

Das Problem war: Ich habe erkannt, dass ich den Ansatz (in der Form) falsch umgesetzt habe. Und somit war auch das eingegangene Risiko zu hoch.

 

Wenn ich diesen Ansatz im 2. Anlauf besser machen würde, dann z.B. gestreut über 10x Länder (=10 ETFs).

Aber ob sich das nach Kosten, Zeit- und Arbeitsaufwand wirklich lohnt bleibt fraglich.^^

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Kaffeetasse
Posted · Edited by Kaffeetasse

Es kommt bei Fonds (inkl. ETFs) immer auf den Inhalt an. Und selten bilden die gängigen Indizes die Gesamtwirtschaft eines Landes adäquat ab. 

 

P.S. BASF und Co. (die allermeisten DAX-Werte)

werde ich die nächsten Jahre wohl komplett meiden. Lasst euch nicht von den optisch niedrigen Kursen täuschen. Hab aktuell nur noch Henkel und ein paar MDAX-Werte im Portfolio. 

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Chips
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Am 1.12.2018 um 14:18 schrieb Kaffeetasse:

Es kommt bei Fonds (inkl. ETFs) immer auf den Inhalt an. Und selten bilden die gängigen Indizes die Gesamtwirtschaft eines Landes adäquat ab. 

 

P.S. BASF und Co. (die allermeisten DAX-Werte)

werde ich die nächsten Jahre wohl komplett meiden. Lasst euch nicht von den optisch niedrigen Kursen täuschen. Hab aktuell nur noch Henkel und ein paar MDAX-Werte im Portfolio. 

Was hast du gegen SAP oder Adidas? BASF hab ich auch und finde ich weiterhin gut. 

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Kaffeetasse
Posted

Selbst zu diesen eher positiven Ausnahmen findet man leicht 

amerikanischen Ersatz.

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hund555
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vor 1 Stunde schrieb Kaffeetasse:

Selbst zu diesen eher positiven Ausnahmen findet man leicht 

amerikanischen Ersatz.

Und warum sein Depot nur mit amerikanischen Werten bestückeln wenn man gleichwertige Werte auch wo anders finden kann? Diversifikation nach Ländern gilt nicht mehr?

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pillendreher
Posted
Am ‎04‎.‎12‎.‎2018 um 07:28 schrieb Chips:

Was hast du gegen SAP oder Adidas? BASF hab ich auch und finde ich weiterhin gut. 

 

vor 1 Stunde schrieb Kaffeetasse:

Selbst zu diesen eher positiven Ausnahmen findet man leicht 

amerikanischen Ersatz.

Na dann sag mal: mein Tipp: Oracle? Nike? DowDuPont?

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Chips
Posted
vor 36 Minuten schrieb pillendreher:

 

Na dann sag mal: mein Tipp: Oracle? Nike? DowDuPont?

Über Oracle schimpft man nur in meiner Firma, aber naja. Wenn ich aber zwischen Dow Jones und DAX entscheiden müsste, wäre die Wahl relativ einfach. Im DAX sind einfach zu viele - in meinen Augen - Werte drin, mit denen ich eher Negatives verbinde. zB. alle ehemals staatlichen Unternehmen. "Deutsche X", Lufthansa, EON. Die deutschen Autobauer mit ihrem negativen Cashflow finde ich auch schwierig. 

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Kaffeetasse
Posted

Der Grund ist das politische Umfeld,

da geb ich langfristig auf Deutschland und Europa keinen Kreuzer. Jedenfalls solange die EU und die Eurozone in ihrer derzeitigen Verfasstheit fortbestehen. 

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Kaffeetasse
Posted · Edited by Kaffeetasse

Macht für mich absolut Sinn, @Albanest:thumbsup: Hab vor kurzem auch bei Apple nochmal nachgelegt...ist außer Barrick und Co. (ETF091) mein einziger Kauf in Q4 bisher.

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pillendreher
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vor 52 Minuten schrieb Kaffeetasse:

Macht für mich absolut Sinn, @Albanest:thumbsup: Hab vor kurzem auch bei Apple nochmal nachgelegt...ist außer Barrick mein einziger Kauf in Q4 bisher.

 

Hallo Kaffeetasse,

vielen Dank für Deinen Post, der leider im falschen Thread gelandet ist, dafür gibt's den Kommentar-Thread.

Wahrscheinlich liegt es daran, weil du Dich im WPF so rar gemacht hast.

Schätze Deine Beiträge übrigens sehr, daher nichts für ungut ;)

 

 

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Sovereign
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Am 5.12.2018 um 20:19 schrieb Kaffeetasse:

Der Grund ist das politische Umfeld,

da geb ich langfristig auf Deutschland und Europa keinen Kreuzer. Jedenfalls solange die EU und die Eurozone in ihrer derzeitigen Verfasstheit fortbestehen. 

Das sehe ich nicht ganz so, aber ähnlich. Am Ende muß tatsächlich jemand die Zeche für die massiven, politischen Fehler zahlen die gerade gemacht werden.

 

Firmen,  wie z.B. BASF kommen eigentlich immer mit einem blauen Auge davon. Industrie Unternehmen die international aufgestellt sind kommen wieder auf die Füße. Ich denke das gilt auch für Versorger.

 

Typische Verlierer in solchen Situationen:

An vorderster Front der Bürger, insbesondere die Schwachen wie Rentner, Verschuldete und gering Qualifizierte. Pensionäre sind seltener betroffen.

Dazu alles was mit Konsum zu tun hat, das Finanzsystem (Albtraum Bank im Depot) wird wieder massive Ausfälle haben, sich deswegen einigeln und keine Kredite geben.

Das Finanzsystem würgt die Konjunktur ab es wird mehr Arbeitslose geben.

 

Mal eine Frage an Dich Kaffeetasse: Das Gras in den USA oder Asien ist ja auch nicht prizipiell grüner, aktuell typischerweise in den USA nur teurer als in Europa weil gepuscht durch Steuererleichterungen oder in China  riskant weil undurchsichtig oder verschuldet. oder?

 

 

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Chips
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vor 10 Stunden schrieb Sovereign:

Ich habe BASF nachgekauft, KGV von 10, fast 40% vom Jahreshoch - da kann man echt nicht mehr nein sagen.

Wenn man sich Langzeitcharts anschaut sind wir bei Kursen von ~ 2012 (abgesehen vom kurzen Einbruch 2016).

Der Markt macht verrückte Dinge.

BASF ist ein Zykliker und wir sind am Ende vom Zyklus, aber das finde ich etwas übertrieben.

Also ich wäre da vorsichtig. Wenn eine Aktie fällt, kann das mehrere Gründe haben: 

1. Das Unternehmen hat ein "persönliches Problem", das sonst niemand hat (zB. ein Fehlkauf oder schlechte Managemententscheidung)

2. Das Unternehmen hat ein branchenspezifisches Problem, also auch andere Werte aus der Branche sind gefallen

3. Es gibt ein globales Problem mit dem Land oder der ganzen Welt zB. bei einer Finanzkrise oder Anfang 2016, wo eben praktisch alle Werte deutliche Verluste hinnehmen mussten

 

Ist eine Aktie aufgrund von 3. gefallen, ist das ein leichter Kauf. Bei 1. sehr schwierig. Ja, der niedrige Rheinpegel hat Auswirkung, aber ich denke nicht, dass das ins Gewicht fällt, außer der Markt glaubt, dass der Pegel dauerhaft so niedrig bleibt. Das halte ich aber nicht für wahrscheinlich, also gehen vielleicht ein kleiner Teil des Gewinns verloren. 

Allerdings würde ich trotzdem BASF als kaufenswert einstufen.

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Sovereign
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Breaking News - BASF senkt die Prognose für 2018 (dramatisch). F*ck

tradegate hat noch offen - man kann im Sekundentakt sehen wie der Kurs fällt. Das habe ich auch noch nicht gesehen.

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Stoiker
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vor 20 Minuten schrieb Sovereign:

Breaking News - BASF senkt die Prognose für 2018 (dramatisch). F*ck

tradegate hat noch offen - man kann im Sekundentakt sehen wie der Kurs fällt. Das habe ich auch noch nicht gesehen.

Das hat noch gefehlt:unsure:

 

Zitat

Auf Grundlage der Ergebnisdaten für November 2018 geht BASF nunmehr von einem deutlichen Rückgang des Ergebnisses der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen im Geschäftsjahr 2018 von 15 % bis 20 % gegenüber dem Vorjahreswert aus (EBIT vor Sondereinflüssen 2017: 7.645 Millionen EUR). Bisher wurde ein leichter Rückgang von bis zu 10 % gegenüber dem Vorjahreswert prognostiziert.

 

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Oli83
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vor 51 Minuten schrieb Sovereign:

Breaking News - BASF senkt die Prognose für 2018 (dramatisch). F*ck

tradegate hat noch offen - man kann im Sekundentakt sehen wie der Kurs fällt. Das habe ich auch noch nicht gesehen.

Wahnsinn, um die Urzeit; kurz vor Feierabend? Hat das noch jemand in Ludwigshafen auf dem Schreibtisch, so nach dem Motto: „Das muss aber heut‘ noch raus“. :P

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Kaffeetasse
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Unfassbar, die Fresenius-Geschichte...unfassbar. Leute, Leute, wer aus solchen Beispielen nicht (mit) Demut lernt, ist selber schuld. Fresenius, BAT, General Mills in 2017 oder auch mal das Zickzack von P&G im Verlauf des Jahres...Wahnsinn!

 

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Maciej
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vor 3 Stunden schrieb Kaffeetasse:

Unfassbar, die Fresenius-Geschichte...unfassbar. Leute, Leute, wer aus solchen Beispielen nicht (mit) Demut lernt, ist selber schuld. Fresenius, BAT, General Mills in 2017 oder auch mal das Zickzack von P&G im Verlauf des Jahres...Wahnsinn!

Was ist die Lehre aus diesen Beispielen deiner Ansicht nach?

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Toomi
Posted
vor einer Stunde schrieb Maciej:

Was ist die Lehre aus diesen Beispielen deiner Ansicht nach?

Verstehe die Aussage auch nicht. 

Davon war doch rein nichts absehbar (sofern es das gewesen wäre, wären wir doch alle short in den Aktien gewesen. 

Außerdem sehe ich die genanten Beispiele auch gar nicht als kritisch, zumindest BAT und General Mills sehe ich mittelfristig wieder sehr positiv. 
Ist doch immer so, mal wollen alle Tabakaktien, mal finden alle Tabak doof. Bei Lebensmitteln ist es das gleiche. 

 

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Stoiker
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vor 6 Stunden schrieb Maciej:

Was ist die Lehre aus diesen Beispielen deiner Ansicht nach?

Ich schätze mal, dass auch vermeintlich sichere Werte/Lieblinge deutlich abstürzen können und die Börse keine Einbahnstraße ist. 

 

Wobei die Gründe doch alle sehr unterschiedlich sind.

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DAX43
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vor 11 Stunden schrieb Kaffeetasse:

Unfassbar, die Fresenius-Geschichte...unfassbar. Leute, Leute, wer aus solchen Beispielen nicht (mit) Demut lernt, ist selber schuld. Fresenius, BAT, General Mills in 2017 oder auch mal das Zickzack von P&G im Verlauf des Jahres...Wahnsinn!

 

Fresenius hat in der Vergangenheit auch schon 50 % und mehr verloren. Das vergisst so mancher Anleger nach 9 jährigen Aufwärtstrend .  Deine Liste zeigt einmal mehr, dass Anleger auch bei so genannten konservativen Aktien mit heftigen Schwankungen leben müssen. Um diese ertragen zu können braucht man Zeit und ein dickes Fell, oder Strategien wie Stop Los, Investitionsgröße  und andere Absicherungen.  

 

Das ist jetzt die Zeit, in der "wichtige Börsen Profis "  Sätze sagen wie : "verliebe dich nie in eine Aktie" , unbedingt Stop Los Kurse setzen. Nie ohne Absicherung handeln....usw.  Meine BASF Aktien hätte ich in den letzten 10 Jahren schon viele Male verkaufen müssen, wenn ich auf andere gehört hätte.

 

Das Beste ist , viel Zeit zu haben, 10-20  gute Unternehmen kaufen ( oder 2-4 ETF ) und den Rest der nächsten 25 Jahre das Leben genießen, ohne ständig die Börse zu beobachten. Einige Unternehmen werden Pleite gehen, andere machen 1000 % und mehr und du hast  nach vielen Jahren an der Börse Geld verdient. Deine Freunde halten dich dann für ein Börsen Genie und werden nie erfahren, dass dein Erfolg an der Börse nur daraus bestanden hat, abwarten zu können und nicht in Panik zu geraten. 

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bounce
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vor 11 Stunden schrieb Kaffeetasse:

Unfassbar, die Fresenius-Geschichte...unfassbar. Leute, Leute, wer aus solchen Beispielen nicht (mit) Demut lernt, ist selber schuld. Fresenius, BAT, General Mills in 2017 oder auch mal das Zickzack von P&G im Verlauf des Jahres...Wahnsinn!

 

Unfassbar finde ich eher, dass es genug "Investoren" gibt, die Werte mit wenig Wachstum und Schulden (z.B. BAT, Gen. Mills) zu hohen Bewertungen kaufen. Rechnerisch wird es dann schwierig, da eine ordentliche Rendite zu erzielen. Mittlerweile sind die Bewertungen vielleicht OK....wobei mich BAT und General Mills immer noch nicht reizen bei diesem Niveau. Zu den Höchstständen habe ich mich bei einigen/vielen defensiven Werten schon gefragt....

 

Wie auch die anderen Frage ich mich, was man daraus deiner Meinung nach lernen sollte? 

 

Ich sehe es so wie Dax43 (gute Unternehmen kaufen und liegen lassen, ggf. handeln bei z.B. unsinnigen Zukäufen oder überhöhten Bewertungen). Und will noch ergänzen: Nur kaufen, wenn die Bewertung ordentliche Renditen verspricht. 

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Toomi
Posted
vor 2 Stunden schrieb bounce:

Rechnerisch wird es dann schwierig, da eine ordentliche Rendite zu erzielen. Mittlerweile sind die Bewertungen vielleicht OK....wobei mich BAT und General Mills immer noch nicht reizen bei diesem Niveau. Zu den Höchstständen habe ich mich bei einigen/vielen defensiven Werten schon gefragt....

 

 

 

 

 

Finde es immer wieder interessant, wie sehr Meinungen auseinander gehen. 

Bei mir ist General Mills neben BASF und Daimler gerade ganz oben auf der Watchlist und ich würde kaufen, wenn ich nicht meine Aktienquote gerade schon voll hätte.

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