magicw Posted January 17, 2019 Ach die wollten doch eh auf Vegan und Salat machen - da zieht Big Mac eh nicht mehr^^ Share this post Link to post
Nachdenklich Posted January 17, 2019 vor 24 Minuten schrieb Rubberduck: Klingt wie 1. April... Europa setzt im Handelskrieg nunmehr zu einer entscheidenden Gegenoffensive an. Es hat mich schon immer empört, daß man in Europa in jeder Stadt eine Filiale einer amerikanischen Schnellrestaurantkette findet und ich in Queens noch keine Currywurstbude gefunden habe. /:Ironie off Share this post Link to post
Kezboard Posted January 17, 2019 Max Bratwurst und Bier Only 17 bucks ... you're welcome Share this post Link to post
Chips Posted February 23, 2019 Hallo, da das Thema mit Kraft Heinz mit dem Goodwill aufkam und ich mich da gar nicht auskenne, ist mir auch aufgefallen, dass McD gar kein Goodwill in der Bilanz stehen hat. McD hat ja nun mal einen etwas "eigenen" bilanziellen Weg eingeschlagen. Schulden extrem hoch und eigene Aktien kaufen, was sich an der einzelnen Aktie positiv bemerkbar macht. Allerdings sieht die Bilanz da erstmal übel aus, da das Eigenkapital negativ geworden ist. Aktuell hat das Unternehmen folgende Daten: 34Mrd. Bilanzsumme, 37Mrd. Verbindlichkeiten, 3Mrd. negatives Eigenkapital. Dazu kommen noch eigene Aktien im Wert von etwa 55Mrd., was die Einordnung schon ziemlich erschwert. Dann ist mit aufgefallen, dass die meisten Unternehmen ein Goodwill von etwa 1/3 bis 3/4 haben. Va. Mischkonzerne mit vielen Marken haben logischerweise viel Goodwill. Auch solide Unternehmen wie Procter&Gamble haben fast 60% der Bilanzsumme als Goodwill bzw. intanglibe Assets. Da Goodwill nur durch Zukäufe entstehen und McD meines Wissen keine macht, haben die eben auch kein Goodwill. Das lässt die Bilanz aber vergleichbar schlecht aussehen. Gedankenexperiment: McD als Unternehmen verkauft alles (inklusive Namen) außer ein Restaurant. Die Bilanz würde auf etwa 1Mio. sinken. Allerdings kämen dann der Kaufwert von 125Mrd. dazu. Also 125Mrd. Eigenkapital und 125Mrd. Cash. Dann kauft McD quasi wieder alles zurück. Die Bilanzssumme läge dann bei 125Mrd. inklusive sehr viel Goodwill und mit ziemlich viel Eigenkapital . Stimmt das so in etwa? Share this post Link to post
Cai Shen Posted February 23, 2019 · Edited February 23, 2019 by Cai Shen Oder du hast Alis Dönerbude im Portfolio, nimmst 50 Mrd. Fremdkapital auf und fusionierst die beiden Imbissgiganten zu McAli. Dann können die Markenrechte als Intangibles in der Bilanz des neuen Unternehmens erscheinen, als Goodwill bleibt alles was sich nicht anders als definierter Firmenwert einordnen lässt. Bei einer Firmenübernahme hast du übrigens relativ hohe Freiheiten bei der Neubewertung von Firmenvermögen. Ist z. B. eine bereits weitgehend abgeschriebene Werbetafel noch in Betrieb, darfst du die erwartete Restlebensdauer neu bewerten und den bilanziellen Wert im neu erstellten Anlagespiegel relativ frei bestimmen. Share this post Link to post
Chips Posted February 23, 2019 vor 2 Stunden schrieb Cai Shen: Oder du hast Alis Dönerbude im Portfolio, nimmst 50 Mrd. Fremdkapital auf und fusionierst die beiden Imbissgiganten zu McAli. Dann können die Markenrechte als Intangibles in der Bilanz des neuen Unternehmens erscheinen, als Goodwill bleibt alles was sich nicht anders als definierter Firmenwert einordnen lässt. Bei einer Firmenübernahme hast du übrigens relativ hohe Freiheiten bei der Neubewertung von Firmenvermögen. Ist z. B. eine bereits weitgehend abgeschriebene Werbetafel noch in Betrieb, darfst du die erwartete Restlebensdauer neu bewerten und den bilanziellen Wert im neu erstellten Anlagespiegel relativ frei bestimmen. Also hat das Gedankenexperiment gestimmt? Wäre das möglich? Könnte nicht so auf diese Weise jedes Unternehmen, dessen Marktwert höher als die Bilanzsumme ist, ganz oder teilweise die Bilanzsumme bis zum Marktwert erhöhen und die Differenz wäre dann Goodwill bzw. Eigenkapital? Natürlich, wenn man es zu offensichtlich machen würde, würde die SEC wohl einspringen. Das wird allerdings nun etwas offtopic. Goodwill ist ja nicht vollkommen verkehrt. Eine Bilanz ohne Goodwill wäre auch nicht besser. Es macht aber schwieriger Share this post Link to post
John Silver Posted February 23, 2019 vor 6 Stunden schrieb Cai Shen: ... Bei einer Firmenübernahme hast du übrigens relativ hohe Freiheiten bei der Neubewertung von Firmenvermögen. Ist z. B. eine bereits weitgehend abgeschriebene Werbetafel noch in Betrieb, darfst du die erwartete Restlebensdauer neu bewerten und den bilanziellen Wert im neu erstellten Anlagespiegel relativ frei bestimmen. Bei der Bestimmung einer neuen Restnutzungsdauer gehe ich bedingt noch mit, sowohl nach Steuer- als auch nach Handelsbilanz. Der "freien Bestimmung" des Wertes im Anlagevermögen der Bilanz möchte ich aber widersprechen. Lediglich die Hebung von "stillen Reserven", sprich ein höherer Ansatz von Markt oder Schrottwert gegenüber einem Erinnerungswert / geringem Afa-Restwert ist meines Erachtens möglich. Share this post Link to post
Cai Shen Posted February 23, 2019 Vermutlich meinen wir das gleiche, ich habs nur unelegant ausgedrückt. Aussage meines Steuerberaters: wenn sich Käufer und Verkäufer einig sind, wird das Inventar bei der Firmenübernahme mit einem angemessenen Marktwert angesetzt. Wenn der Verkäufer das Inventar über die letzten Jahre also auf einen geringen (steuerlichen) Restwert abgeschrieben hat, kann es beim Käufer durchaus einen höheren Wert in der Eröffnungsbilanz einnehmen. Einziger Vorteil: man drückt den über 15 Jahre(?) abzuschreibenden Goodwill etwas und verringert die anfängliche Steuerlast über kürzere AfA Fristen (3-5 Jahre) der gehobenen "stillen Reserven" des Inventars. Das Unternehmen in Gänze wird damit selbstverständlich nicht wertvoller. Share this post Link to post
John Silver Posted February 23, 2019 vor 2 Minuten schrieb Cai Shen: Vermutlich meinen wir das gleiche, ... D’accord ! Share this post Link to post
Toni Posted May 4, 2019 · Edited May 4, 2019 by Toni TA-Update ultralangfristig: Die Aktie läuft ja auch wie "geschnitten Brot"...Kurs in 16 Jahren ver-10-facht.... Share this post Link to post
Toni Posted May 4, 2019 · Edited May 4, 2019 by Toni Interessant ist auch die Kursstabilität, hier mal die Finanzkrise 2008/2009 (gelb: S&P 500 Index): Maximaler Drawdown (Schlußkurse) in der Zeitspanne: MCD: von 66 USD runter auf 51 USD = -22,7%... S&P 500 Index: von 1425 runter auf 683 = -52,1% ! Share this post Link to post
Kaffeetasse Posted May 9, 2019 Genau das erwartet man sich von Unternehmen wie McDonalds...Stabilität und nachhaltiges, langfristiges Wachstum. BSE ist hoffentlich nix, was sich so schnell wiederholen wird. Share this post Link to post
magicw Posted May 9, 2019 Sie sollten auch nen Deal mit $BYND abschließen und Veggi-patties von denen verbraten. Das brächte wohl nochmal Schwung in die Aktie. Share this post Link to post
Clearwater Posted May 9, 2019 · Edited May 9, 2019 by Clearwater Der Vegan TS ist bereits im Sortiment. Der Pattie kommt allerdings von Nestlé. Share this post Link to post
Angsthase Posted October 25, 2019 Die Aktie hat jüngst etwa 10% abgegeben, die aktuellen Umsatzzahlen entsprechen nicht ganz den Erwartungen. Wie seht ihr das langfristige Potential der Aktie im Moment? Share this post Link to post
Gast230418 Posted October 26, 2019 vor 14 Stunden von Angsthase: Die Aktie hat jüngst etwa 10% abgegeben, die aktuellen Umsatzzahlen entsprechen nicht ganz den Erwartungen. Wie seht ihr das langfristige Potential der Aktie im Moment? MCD ist für mich ein klassischer Buy&Hold-Wert - wie Toni schon treffend schrieb; die läuft, und läuft, und läuft ... Von daher nach leichten Rücksetzern immer ein Kauf, wenn man nicht weiss wohin Share this post Link to post
Bill Posted October 26, 2019 Nabend, ich schätze, die 170 oder 160 Euro peilt sie noch an, aber ich weiß grad nicht, wohin. Ist auf der Liste. Gruß Share this post Link to post
Toni Posted October 26, 2019 TA-Update: Die Korrektur sollte bei 190 USD zu Ende sein: Share this post Link to post
DAX43 Posted October 26, 2019 Macht sich niemand über den negativen Cashflow, dem negativen Eigenkapital und negativen Buchwert Sorgen ? Share this post Link to post
Angsthase Posted October 26, 2019 · Edited October 26, 2019 by Angsthase vor 1 Stunde von DAX43: Macht sich niemand über den negativen Cashflow, dem negativen Eigenkapital und negativen Buchwert Sorgen ? Der Cashflow war 2018 positiv. https://www.ariva.de/mcdonalds-aktie/bilanz-guv https://de.marketscreener.com/MCDONALD-S-CORPORATION-4833/fundamentals/ Oder was meinst du? Share this post Link to post
DAX43 Posted October 27, 2019 Ich bin was Bilanzen lesen und verstehen können , eine absolute Niete. Der operative Cashflow ist positiv. Mir ist für die Schätzungen der nächsten Jahre negative Cashflows bei Investing und Financing aufgefallen. Negatives Eigenkapital klingt für mich auch nicht gerade toll. Aber wie gesagt, ich habe wirklich keine Ahnung von Bilanzen. Ist mir nur aufgefallen. Und bei einem negativen Buchwert und negativen Eigenkapital horche ich auf. McDonalds sehe ich eigentlich auch als eine wirklich gute Aktie an. Share this post Link to post
Gast230418 Posted October 27, 2019 vor 47 Minuten von DAX43: Negatives Eigenkapital klingt für mich auch nicht gerade toll. Aber wie gesagt, ich habe wirklich keine Ahnung von Bilanzen. Ist mir nur aufgefallen. Und bei einem negativen Buchwert und negativen Eigenkapital horche ich auf. Das negative Eigenkapital kommt vorwiegend aus den nicht unerheblichen Aktienrückkäufen auf Kredit; die nicht zuletzt daher rühren dürften, dass die Bezüge des Vorstands zum Teil an den Aktienkurs gekoppelt sind. Das mag durchaus ein Moral-Hazard-Problem sein, meiner Meinung nach aber eher ein Problem der niedrigen Zinsen. Im Kern sehe ich MCD allerdings - wie Ray Kroc das mal beschrieben hat - als Immobilienkonzern an, deren Eigentum sich nur begrenzt in der Bilanz wiederfindet. Größer dürfte nur noch die katholische Kirche sein - die haben im Vergleich zu MCD dagegen wirklich ein abgefahrenes Geschäftsmodell . Was ist beispielsweise eine Ladenzeile in der Moskauer Innenstadt, die man Mitte der 90er erworben hat, heute wert? Ich weiss es nicht. Share this post Link to post
finisher Posted October 27, 2019 · Edited October 27, 2019 by finisher vor einer Stunde von DAX43: Ich bin was Bilanzen lesen und verstehen können , eine absolute Niete. Der operative Cashflow ist positiv. Mir ist für die Schätzungen der nächsten Jahre negative Cashflows bei Investing und Financing aufgefallen. Negatives Eigenkapital klingt für mich auch nicht gerade toll. Aber wie gesagt, ich habe wirklich keine Ahnung von Bilanzen. Ist mir nur aufgefallen. Und bei einem negativen Buchwert und negativen Eigenkapital horche ich auf. Ok, mal etwas Nachhilfe auf die Schnelle. Buchwert und Eigenkapital ist das Selbe. Der Wert ist negativ, weil McD massiv Aktien zurückgekauft hat. Zum Cashflow: Wichtig ist der "Free Cashflow" und der ist positiv. Ansonsten empfehle ich Weiterbildung per YouTube: klick und klick. Share this post Link to post
Brezel Posted October 27, 2019 vor 6 Stunden von Oli83: beschrieben hat - als Immobilienkonzern an, deren Eigentum sich nur begrenzt in der Bilanz wiederfindet. Größer dürfte nur noch die katholische Kirche sein - die haben im Vergleich zu MCD dagegen wirklich ein abgefahrenes Geschäftsmodell . ... made my day ... herzhaft gelacht ;-) Share this post Link to post