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Finanzielle Unabhängigkeit

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goccih
vor 17 Stunden von Muessiggaenger:

bald nach dem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand krank oder gebrechlich

Die Ursachen-Kette geht aber nicht nur in die eine Richtung

- Harte lange Arbeit => früher Tod

sondern auch anders

- Frühe Rente => inhaltsleere und Isolation, weniger Bewegung, mehr Alkohol => früher Tod

Man sollte die frühe Rente nicht zu sehr glorifizieren. Für manche Menschen ist sie der Grund für den frühen Tod.

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dev

Wer rastet, der rostet.

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Schlumich
· bearbeitet von Schlumich
vor 2 Stunden von goccih:

Die Ursachen-Kette geht aber nicht nur in die eine Richtung

- Harte lange Arbeit => früher Tod

sondern auch anders

- Frühe Rente => inhaltsleere und Isolation, weniger Bewegung, mehr Alkohol => früher Tod

Man sollte die frühe Rente nicht zu sehr glorifizieren. Für manche Menschen ist sie der Grund für den frühen Tod.

Man kann aber auch früh ins Gras beißen mit vielen Sozialkontakten, vermeintlich gesundem Leben, ausgewogenem Sport und gesundem Lebenswandel..... Der Sensemann ist da sehr erfinderich. 

 

Daher: Carpe diem

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Wishmueller

Die Frage ist am Ende des Tages doch relativ simpel (sofern die finanziellen Parameter beide Antworten erlauben): Geht es mir mit Job besser oder ohne?

 

Wer den Job halt fürs Ego, das Selbstwertgefühl, die Selbstdiziplin oder auch die sozialen Kontakte benötigt, wird das bevorzugen, wer eher Probleme mit Hamsterrad, zu viel Stress oder ggfls. auch Langeweile hat, vermutlich letzteres. Ist letztlich eine persönliche Abwägungsgeschichte. 

 

Dass man das im Job (Stichwort "one more year") für sich nicht abschätzen kann, halte ich zumindest mal für fraglich. Wer sich nach drei Wochen Urlaub freut, dass es endlich weitergeht, wird klar ersteres bevorzugen, die anderen haben für letzteres zumindest schon mal "gute Karten".... ;)

 

Bei mir wurde in den letzten Job-Jahren die Stimmung zum Ende des Urlaubs hin immer von ganz alleine deutlich schlechter..... :lol:

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

@Wishmueller Gut zusammengefasst.

 

Am Ende meines Lebens (wann das auch immer sein mag), möchte ich auf mein Leben zurückschauen und sagen können: "Unterm Strich hat's Spass gemacht!". Dazu muss man nicht zwingend 80, 90 oder 100 werden und nicht zwingend in FIRE oder Rente sein. Jeder Jeck is anders!.

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Wishmueller
· bearbeitet von Wishmueller
typo error

Zwar nicht neu, aber ein paar "Basics" schaden ja nicht.....

 

 

Für mich als sogen. "Privatier" (4 oder 5 Jahre vor Renteneintritt) ist die Mindestbeitragsbemessungsgrenze der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung das "Nadelöhr", das liegt für 2026 bei 15.820 Euro, die ich an Kapitalerträgen erzielen kann, ohne mehr als den Mindestbetrag der FGKV zu zahlen. Komme ich darüber, kostet mich jeder zusätzliche Euro dann 20 Cent FGKV Beitrag. Das zu versteuernde Einkommen liegt bei der Grenze auch sicher unter der Steuerfreigrenze, da ja noch Sparerpauschbetrag und FGKV von den 15,8 k abgezogen werden.

 

Hat für 2025 schon mal gut so geklappt, KapESt. + Soli wurden in voller Höhe erstattet..... :) .... das deckt auch in der Höhe in etwa meine FGKV-Kosten.... ;)

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dimido

@Wishmueller , die Differenz zu Deinen Gesamtlebenskosten sind dann (steuer- und sozialabgabenfreie) Substanzentnahmen?

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Wishmueller

Die Differenz, die ich nach Kaptitalerträgen + Steuererstattung dann noch zu meinen Lebenshaltungskosten habe, lege ich aus der Cash-Reserve zu.

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Sapine
· bearbeitet von Sapine
vor 2 Stunden von dimido:

@Wishmueller , die Differenz zu Deinen Gesamtlebenskosten sind dann (steuer- und sozialabgabenfreie) Substanzentnahmen?

Die Substanzentnahme wird zusätzlich durch die Teilfreistellung gebremst. Bei mir kommen noch steuerlich vorteilhafte Altanlagen hinzu. Und auch als Ruheständler sollte man darauf achten, was man steuerlich absetzen kann. Ich möchte nicht wissen wie viele Rentner zu viel Kapitalertragssteuer zahlen. Daher kann man das kaum oft genug erwähnen. 

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wpf-leser
· bearbeitet von wpf-leser
vor 1 Stunde von Sapine:

Die Substanzentnahme wird zusätzlich durch die Teilfreistellung gebremst.

Und durch die Besteuerung der Vorabpauschale in Vor-Entnahmezeiten ist ein Teil der noch verbleibenden Steuern längst bezahlt.

Wobei beides meiner Erinnerung nach ja an Fonds und im Fall der Teilfreistellung entsprechend aktienlastige Portfolios darin [Edit: an die Einstufung(en) des Fonds] geknüpft ist.

(Neben regelmäßiger Underperformance ist das auch ein Grund dafür, dass ich den DBX0AN im Portfolio durch den LYX0WM ersetzt habe...) (Edit: Hier lag ein Irrtum vor.)

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Legolino
vor 20 Stunden von Wishmueller:

Zwar nicht neu, aber ein paar "Basics" schaden ja nicht.....

 

 

Für mich als sogen. "Privatier" (4 oder 5 Jahre vor Renteneintritt) ist die Mindestbeitragsbemessungsgrenze der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung das "Nadelöhr", das liegt für 2026 bei 15.820 Euro, die ich an Kapitalerträgen erzielen kann, ohne mehr als den Mindestbetrag der FGKV zu zahlen. Komme ich darüber, kostet mich jeder zusätzliche Euro dann 20 Cent FGKV Beitrag. Das zu versteuernde Einkommen liegt bei der Grenze auch sicher unter der Steuerfreigrenze, da ja noch Sparerpauschbetrag und FGKV von den 15,8 k abgezogen werden.

 

Hat für 2025 schon mal gut so geklappt, KapESt. + Soli wurden in voller Höhe erstattet..... :) .... das deckt auch in der Höhe in etwa meine FGKV-Kosten.... ;)

Hast du das explizit so geplant, dass du unter der Mindesbeitragsbemessungsgrenze bist und bleibst? Wenn das Depot groß genug ist und man darüber kommt, kann man sich allerdings nicht mehr wehren. Außer man verursacht noch Kosten aus anderen Quellen wie V&V dagegenzusetzen oder man wechselt in eine PKV, wo der Beitrag unabhängig von den Kapitalerträgen ist.

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Bolanger
Am 22.8.2026 um 11:03 von Wishmueller:

Wer sich nach drei Wochen Urlaub freut, dass es endlich weitergeht, wird klar ersteres bevorzugen, die anderen haben für letzteres zumindest schon mal "gute Karten".... ;)

 

Bei mir wurde in den letzten Job-Jahren die Stimmung zum Ende des Urlaubs hin immer von ganz alleine deutlich schlechter..... :lol:

Das Reißen der Mindestbeitragsbemessungsgrenze ist doch aber kein Beinbruch, oder übersehe ich da etwas? Für den einzelnen ist es unangenehm, wenn von jedem Euro drüber zusätzliche Beiträge zu zahlen sind. Wenn sich z.B. ETF-Ausschüttungen unerwartet6 erhöhen und man dadurch über die Grenze rutscht sollte eine Finanzplanung dennoch nicht aus dem Ruder laufen. 

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dimido
· bearbeitet von dimido

Ab dieser Grenze sind es schlagartig rund 21% mehr Abzüge für jeden zusätzlichen EUR.
(14% ermäßigter Satz + 2,2 bis 4,4% Zusatzbeitrag + 3,6% bis 4,2 PV => 19,8% bis 22,6%)
Bei 15.820€ hat man bereits einen Grenzsteuersatz von ca. 20% (angenommen ausschließlich Kapitaleinkünfte, daher Günstigerprüfung anstatt Abgeltungssteuer).
Es ist also eine Grenze, ab der sich die Abzüge ca. verdoppeln auf über 40% für jeden zusätzlichen EUR (bis zur BBG).


Da lohnt es sich mal kurz nachzudenken ob man bei seinen Erträgen und Entnahmen in der Privatiersphase etwas Gestaltungsspielraum hat.

So plane ich z.B. (wenn die Substanzentnahmen/Verbrauch von Festgeldleitern und die laufenden WP-Erträge nicht reichen) beim Verkauf von Aktien und ETF-Anteilen in der Privatiersphase per Teil-Depotübertrag zuerst jüngere Anteile zu verkaufen mit geringerem Gewinnanteil.

 

Später in der Rentenbezugsphase (Status KVdR) sind die Kapitalerträge (derzeit noch...) sozialabgabenfrei, dann kann ich auch größere Alt-Gewinne realisieren, zahle meine Abgeltungssteuer und gut ist's. 
So zumindest der Plan ...

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Bolanger

Bei ETFs wird dort doch auch die Vorabpauschale angerechnet, oder? Die müsste für 2026 bei 3,2% liegen und könnte noch weiter signifikant steigen. Da nützt es auch nicht, irgendwas an Ausschüttungen zu verschieben. Ein thesaurierednes Millionendepot macht da Probleme.

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Der Heini
vor 59 Minuten von dimido:

Später in der Rentenbezugsphase (Status KVdR) sind die Kapitalerträge (derzeit noch...) sozialabgabenfrei, dann kann ich auch größere Alt-Gewinne realisieren, zahle meine Abgeltungssteuer und gut ist's. 

Ja noch. Steuern sind schwer zu kalkulieren in der Zukunft, da bin ich froh PKV zu haben, das ist planungssicher, wenn auch dafür natürlich deutlich teurer.

Abgeltungssteuer mit 30% TF sind dann rund 20% Steuern. Mehr als pauschal ist da aufgrund der unbekannten Börsenentwicklung eh kaum kalkulierbar. Vorabpauschale und Ausschüttungen sind eh mittlerweile fast identisch auf lange Entnahmesicht.

 

vor 32 Minuten von Bolanger:

Da nützt es auch nicht, irgendwas an Ausschüttungen zu verschieben. Ein thesaurierednes Millionendepot macht da Probleme.

Hat jeder ein Millionendepot? Denke, das WPF verzerrt da etwas.

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Wishmueller
· bearbeitet von Wishmueller
typo error
vor 2 Stunden von Legolino:

Hast du das explizit so geplant, dass du unter der Mindesbeitragsbemessungsgrenze bist und bleibst? 

Ja, ist so gewollt.

 

Wie im Folgepost erläutert, zusätzliche 21 Cent vom Euro (zusätzlich zur Steuer), das muss man halt wollen oder es sich locker leisten können.

 

PKV statt GKV war für mich alleine schon aufgrund einer Vorerkrankung in jungen Jahren nie wirklich ein Thema, heute bin ich aber ganz froh darüber, wenn ich sehe, wie meinem älteren Bruder seine PKV in der Rente quasi "um die Ohren fliegt" (was die Beiträge betrifft)..... :'(

 

Letztlich erfordert dieses "Jonglieren" mit der FGKV Mindestbeitragsbemessungsgrenze halt ein wenig persönliche "Haushaltsdisziplin", aber das kriegt man hin. Da der Großteil meiner möglichen Kapitalerträge bereits über Ausschütungen/Zinsen gedeckt ist (weil ich das so möchte), habe ich darüber hinaus nur wenig Spielraum, zusätzlichen Cash aus dem Depot zu generieren, im Grunde genommen nur, wenn ich Gewinne mit Verlusten verrechnen kann (oder könnte). Im Gegenzug ist meine Cashquote halt größer als sie eigentlich sein müsste, da lasse ich natürlich Rendite liegen, minimal "reichen" würden mir die 4-5 Jahresdifferenzen bis zum Rentenbeginn. Da liege ich aber immer recht noch deutlich drüber. Einen Teil davon werde ich noch in den Markt schieben (bei passender Gelegenheit), aber eben nicht alles, was möglich wäre, sonst wäre die Cashquote zum Zeitpunkt des Rentenbeginns ja in etwa bei 0 ... (weil ein "Rebalancing" aus vorgenannten Gründen nur noch schwer möglich ist) ..... das behagt mir dann auch nicht wirklich..... ;)

 

Long story short: Letztlich geht es mir darum, erstmal mit möglichst wenig "Substanzverlust" die gesetzliche Frührente zu erreichen, danach isses eh alles etwas einfacher, da sollten dann schon die Ausschüttungen reichen, die Rentenlücke zu stopfen. Allerdings wohne ich zur Miete (und das noch relativ günstig), da muss ich noch mit einem zukünftigen Wohnungswechsel kalkulieren, der dann mutmaßlich deutlich teurer wird als der Status quo..... :-*

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Bolanger
vor 36 Minuten von Der Heini:

Hat jeder ein Millionendepot? Denke, das WPF verzerrt da etwas.

Natürlich. Wir sind hier aber im WPF. Für 2028 müsste die Vorabpauschale bei 3,2% liegen. Der zu Grunde gelegte Basiszins leitet sich (glaube ich) von der Rendite von öffentlichen Anleihen ab, die weiter gestiegen sind oder steigen. Mich würde es nicht wundern, wenn wir ratz fatz bei 4% und höher sind. 4% gibt es inzwischen ja sogar auf Tagesgeld, wenn auch zZ nur befristet. Das wäre also eine Depotgröße von etwa 400K. So viel Vermögen anzusparen ist eine Leistung, scheint mir aber hier im WPF und vor allem bei denen, die über FU nachdenken, eher üblich zu sein. man würde wohl eher sagen, dass derjenige, der "nur" 400K hat, gar nicht über Fu nachdenken sollte, denn mit der 4%-Regel würde das gerade reichen, um seine Rente um 1-1,5K pro Monat aufzustocken, völlig ohne Finanzierung eines frühen Ausstiegs. 

 

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dimido

@Bolanger , ja, aber Vorabpauschale sind nur 70% des jeweiligen Basiszins, also für 2026 => 0,7*3,2%=2,24%.
Bei Aktien-ETF wegen Teilfreistellung nochmal 30% weg, also 0,7*2,24%=1,568%
Auf diese 1,568% sind dann Steuern vorab zu entrichten (und das auch nur in positiven Jahren).

 

Das ist sehr wenig im Vergleich zu den aufgelaufenen Kurs-Gewinnen die man bei einem Verkauf von ETF Anteilen zu versteuern hat (was dann mit der vorab gezahlten Steuer verrechnet wird).
Außerdem ist ein guter Anteil meiner Anlagen nicht von der Vorabpauschale betroffen (weil Cash, Festgelder, Aktien, Krypto, etc.), und die die potentiell betroffen sind, sind eh alles Ausschütter.

Letztes Jahr ist mein ausschüttender Gral nochmal davon gekommen, für dieses Jahr wird es knapp nicht mehr reichen.

 

Aber trotzdem lohnt es sich für mich die Realisierung von Kursgewinnen in die Rentenzeit zu verschieben.
Auch falls später für KVdR die Kapitaleinkünfte beitragspflichtig würden, macht es für mich Sinn, weil es die Entnahme in der Privatiersphase weniger strapaziert und somit das Risiko reduziert.
Später wenn die Renten (GRV und BAVs) dazugekommen sind, macht es mir weniger aus.

 

Das soll jetzt nicht so klingen, also ob es bei mir auf Kante genäht wäre, aber wenn ich durch einfachen Gestaltungsspielraum das Risiko etwas minimieren kann, nehme ich das mit.

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Holgerli
vor 3 Stunden von Bolanger:

Das Reißen der Mindestbeitragsbemessungsgrenze ist doch aber kein Beinbruch, oder übersehe ich da etwas? Für den einzelnen ist es unangenehm, wenn von jedem Euro drüber zusätzliche Beiträge zu zahlen sind. Wenn sich z.B. ETF-Ausschüttungen unerwartet6 erhöhen und man dadurch über die Grenze rutscht sollte eine Finanzplanung dennoch nicht aus dem Ruder laufen. 

Ich verstehe die Diskussion gerade nicht, weil ich bisher gedacht habe, dass hier die Mehrheit der Mitdiskutanten freiwillig die Mindestbeitragsbemessungsgrenze reissen wird. Zumindest hätte ich bei der allgemeinen und immer wieder aufflammenden Diskussion was man sich in der FU-Phase leisten will bzw. kann und das man wohl besser nicht auf Sozialhilfe-Niveau FU sein möchte, nicht gedacht dass das unterhalb der Mindestbeitragsbemessungsgrenze möglich ist.

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s1lv3r
vor 8 Minuten von Holgerli:

Zumindest hätte ich bei der allgemeinen und immer wieder aufflammenden Diskussion was man sich in der FU-Phase leisten will bzw. kann und das man wohl besser nicht auf Sozialhilfe-Niveau FU sein möchte, nicht gedacht dass das unterhalb der Mindestbeitragsbemessungsgrenze möglich ist.

Huh? Hängt vielleicht damit zusammen, dass zu versteuerndes Einkommen für die Mindestbeitragsbemessungsgrenze ungleich des monatlich zur Verfügung stehenden Geldbetrages ist?

 

Insbesondere für die, die nur eine Übergangsphase überbrücken wollen, lässt sich das ja fast beliebig steuern ...

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Wishmueller
vor 4 Minuten von Holgerli:

Ich verstehe die Diskussion gerade nicht

 

Das scheint mir auch so..... ;)

 

Also mein Netto-Jahresbedarf liegt ca. bei 30 k zzgl. Inflation, wenn ich ihn in voller Höhe benötige. Ist jetzt sicherlich kein Privatiers-Leben "in Saus und Braus" (das war auch nie das Ziel), aber als Sozialhilfe-Nveau würde ich es nicht bezeichnen, so "geerdet" bin ich dann doch noch.

 

Ansonsten ist doch nur die Frage, wie man seine Ersparnisse am besten steuert, und da ist das Thema mit der Mindestbeitragsbemessungsgrenze der FGKV in Kombination mit den steuerfreien Kapitalerträgen doch ein valider Punkt, oder nicht? Klar könnte ich auch höhere Kapitalerträge generieren, würde aber mehr Risiko und/oder eine andere Depotstruktur bedeuten, und ob sich das für mich dann "rechnet", wenn ich von jedem zusätzlichen Ertrags-Euro dann +21 % abdrücken soll für die FGKV bis zur Rente ..... mir erscheint das nicht so richtig plausibel..... :rolleyes:

 

Ich behaupte mal, dass diejenigen, für die sowas gar kein Thema ist, weil sie es "eh haben"...... hier auch gar nicht groß mitdiskutieren..... :lol:.... oder einfach trotzdem weiterarbeiten, auch dafür gibt es ja genügend (....gute und schlechte....) Gründe, wurden hier ja schon alle vorgetragen..... :)

 

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Holgerli
vor 21 Minuten von s1lv3r:

Huh? Hängt vielleicht damit zusammen, dass zu versteuerndes Einkommen für die Mindestbeitragsbemessungsgrenze ungleich des monatlich zur Verfügung stehenden Geldbetrages ist?

Insbesondere für die, die nur eine Übergangsphase überbrücken wollen, lässt sich das ja fast beliebig steuern ...

 

und

 

vor 17 Minuten von Wishmueller:

Also mein Netto-Jahresbedarf liegt ca. bei 30 k zzgl. Inflation, wenn ich ihn in voller Höhe benötige. Ist jetzt sicherlich kein Privatiers-Leben "in Saus und Braus" (das war auch nie das Ziel), aber als Sozialhilfe-Niveau würde ich es nicht bezeichnen, so "geerdet" bin ich dann doch noch.

Ja, besagte 30k im Jahr oder 2,5k im Monat, hätte ich mal im Berufsleben mit 45k brutto verortet. Und wird es im normalen Berufsleben schon schwer, nur Mindestbeitrag zur GKV zu bezahlen.

 

Dann gebt mal bitte konkrete Tipps/Stichpunkte..

Ich hätte gedacht, dass gerade in der Anfangszeit die "teuersten" Anteile wegen FIFO verkauft werden müssten (wenn man nicht schon vor 20+ Jahren daran gedacht hat, mehrere separate Depots zu besparen).

 

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Der Heini
Gerade eben von Holgerli:

Ich hätte gedacht, dass gerade in der Anfangszeit die "teuersten" Anteile wegen FIFO verkauft werden müssten (wenn man nicht schon vor 20+ Jahren daran gedacht hat, mehrere separate Depots zu besparen).

Vielleicht liege ich falsch, aber man kann ja Depotanteile in ein neues Depot umbuchen/verschieben. Da gilt dann doch auch das FIFO Prinzip. So kann man neuere Anteile mit geringem Gewinnanteil zuerst liquidieren und später die alten Anteile.

Dann sollte sogar bei der gleichen Depotbank gehen per Unterdepots.

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dimido
· bearbeitet von dimido

Ich habe bei der ING und bei flatex jeweils 2 Depots.
Eben genau dafür, damit ich eine Position an einer beliebigen Stelle "auftrennen" kann und somit die Charge verkaufen kann, die ich möchte.
Denn FIFO gilt ja pro Depot.
Bankübergreifend würde ich es mich nicht trauen, ein Depot-Übertrag innerhalb der gleichen Bank geht aber in Minuten.
Und ich kann sicher sein, daß da nix verstrubbelt bezüglich bereits bezahlte Vorabpauschale, Einstandspreise etc.

 

Bezüglich Netto-Bedarf in der Überbrückungsphase plane ich meine Festgelder praktisch komplett aufzubrauchen, das ist eine steuer- und abgabenfreie Substanzentnahme.
Damit sollte ca. 50% abgedeckt sein (je nachdem wann ich den Stecker ziehe ...), dazu kommen noch Zinsen und laufende Ausschüttungen aus den Aktien-ETF und ein paar Dividenden.
Den Rest will ich ergänzen über gezielte Anteils-Verkäufe wobei ich über die erwähnten Depot-Überträge möglichst die jungen Anteile zuerst verkaufen will.
Das Schlüsselwort ist also "Substanzentnahme" (bei mir maßgeblich die Festgelder).

 

Der Mix meines freien Vermögens verschiebt sich durch den Verzehr von RK1 zwar immer mehr hin zu mehr Risiko, aber das ist gewollt.
Denn ab 64-65 kommen bei mir gute GRV und BAVs Einnahmen dazu, die meinen Netto-Bedarf maßgeblich decken.
Ich habe dann wieder eine ausgewogene Mischung aus Aktienvermögen und planbaren Rentenzahlungen (die ich quasi als Anleihe betrachte).

 

Mein Ziel ist es also, trotz einer Privatiersphase, möglichst viel meines Aktien-Vermögen in die Rentenzeit hinüber zu retten.
Quasi mein Weg das SoRR abzufedern.

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mat99

Ja, bei comdirect geht das so. Verschieben geht praktisch sofort, wenn man ein zwietes Depot hat. Kostet nix.

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