radler2 vor 18 Stunden Und was ist, wenn sich die Grundannahme der risikofreien Anteile als falsch herausstellt? 0% Aktien ist eine Wette auf die Stabilität unseres Finanzsystems. Weiß man, ob die aufgeht? Die Grafik vermittelt für mich eine trügerische Sicherheit. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 vor 18 Stunden vor 21 Minuten von radler2: Und was ist, wenn sich die Grundannahme der risikofreien Anteile als falsch herausstellt? 0% Aktien ist eine Wette auf die Stabilität unseres Finanzsystems. Weiß man, ob die aufgeht? Die Grafik vermittelt für mich eine trügerische Sicherheit. Zombi-Apocalypse ist auch noch mit drin. Im Ernst: Einhoher Anteil an Staatsanleihen ist eher erstmal eine Wette gegen (hohe) Inflation. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 vor 18 Stunden Da gibt es auch noch andere Szenarien wie Schuldenschnitte, Währungsreform usw. Robert Halver bezeichnet solche Leute als unverbesserliche Spekulanten auf unser Finanzsystem. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 17 Stunden vor 1 Stunde von radler2: Und was ist, wenn sich die Grundannahme der risikofreien Anteile als falsch herausstellt?... Ja, was ist denn dann? Die Frage kannst Du Dir doch selbst beantworten, oder? Eine Katastrophe ist dann! vor einer Stunde von radler2: Da gibt es auch noch andere Szenarien wie Schuldenschnitte, Währungsreform usw. ... Es gibt auch sonst noch viele andere Szenarien. Die Sicherheit, die Du Dir vorstellst, gibt es auf dieser Welt nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 vor 14 Stunden vor 1 Stunde von Schwachzocker: Die Sicherheit, die Du Dir vorstellst, gibt es auf dieser Welt nicht. Falsch - nicht ich stelle mir diese Sicherheit vor, sondern andere Foristen, die diese Grafik interpretiert haben. Das ist eben genau meine Kritik. Die Grafik suggeriert bei 0% Aktien das niedrigste Pleiterisiko. Dabei übersieht man, daß nur ein Risiko (Kursschwankungen) auf Kosten anderer Risiken minimiert wurde. Diese anderen Risiken lassen sich halt nicht schön einfach quantifizieren und simulieren, trotzdem sollte man sie nicht unter den Tisch fallen lassen. M.E. muß man sich fragen, wie Wohlhabende es in der Vergangenheit geschafft haben, ihr Vermögen durch Katastrophen zu bringen. Das haben sie ganz sicher nicht mit 100% dieser "sicheren" Anlagen geschafft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 14 Stunden · bearbeitet vor 14 Stunden von Schwachzocker vor 12 Minuten von radler2: Das ist eben genau meine Kritik. Die Grafik suggeriert bei 0% Aktien das niedrigste Pleiterisiko.... Das ist auch so. vor 12 Minuten von radler2: ...Dabei übersieht man, daß nur ein Risiko (Kursschwankungen) auf Kosten anderer Risiken minimiert wurde. Diese anderen Risiken lassen sich halt nicht schön einfach quantifizieren und simulieren, trotzdem sollte man sie nicht unter den Tisch fallen lassen. Das wird nicht übersehen. Was Du meinst, ist kein Risiko, sondern Ungewissheit. Die zeichnet sich dadurch aus, dass man sie eben nicht messen kann. Es ist die Ungewissheit, mit der wir alle täglich leben müssen, weil eben immer etwas schlimmes passieren kann, dass man unmöglich erahnen konnte. Dagegen ist nun einmal nichts zu machen. Und daher machen wir es auch nicht. vor 12 Minuten von radler2: M.E. muß man sich fragen, wie Wohlhabende es in der Vergangenheit geschafft haben, ihr Vermögen durch Katastrophen zu bringen. Das haben sie ganz sicher nicht mit 100% dieser "sicheren" Anlagen geschafft. Ja, man muss sich dann aber gleichzeitig auch fragen, wie die es geschafft haben, Ihr Geld unter völlig normalen Umständen zu vermehren, vermutlich gar nicht. Natürlich kann ich 100% in Gold gehen, um gegen Katastrophen gewappnet zu sein. Dann kann ich in normalen Zeiten aber -60% machen, und zwar über 20 Jahre. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich vor 14 Stunden · bearbeitet vor 14 Stunden von Nachdenklich vor 15 Minuten von radler2: M.E. muß man sich fragen, wie Wohlhabende es in der Vergangenheit geschafft haben, ihr Vermögen durch Katastrophen zu bringen. Das haben sie ganz sicher nicht mit 100% dieser "sicheren" Anlagen geschafft. Manche haben es aber versucht. Meine Großeltern mütterlicherseits haben zu k.u.k. Zeiten ein sehr ansehnliches Vermögen ausschließlich in sichere österreichischen Staatsanleihen angelegt. Und zur gleichen Zeit haben meine Vorfahren väterlicherseits erhebliche Beträge in russische Staatsanleihen investiert. 1920 (spätestens aber 1924 nach der großen Inflation) war "wohlhabend" in beiden Familien Geschichte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 14 Stunden · bearbeitet vor 14 Stunden von Schwachzocker vor 6 Minuten von Nachdenklich: 1920 war "wohlhabend" in beiden Familien Geschichte. ..wobei "wohlhabend" in dieser Zeit bei fast allen Familien Geschichte war, egal in was sie investiert waren, es sei denn man hatte den Familiennamen "Krupp". Das sind aber glückliche Einzelfälle. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini vor 14 Stunden vor 8 Minuten von Schwachzocker: Das sind aber glückliche Einzelfälle. Genauso wie die Einzelfälle, die mit Aktien durch das SoRR rechnerisch pleitegingen. Es sind nur ganz wenige Zeiträume und dabei einzelne Jahre, in denen man gestartet ist. Tragisch, wenn das einem passiert, aber die Wahrscheinlichkeit ist gering. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 14 Stunden · bearbeitet vor 14 Stunden von Sapine vor 16 Minuten von Schwachzocker: ..wobei "wohlhabend" in dieser Zeit bei fast allen Familien Geschichte war, egal in was sie investiert waren, es sei denn man hatte den Familiennamen "Krupp". Das sind aber glückliche Einzelfälle. Du musst es ja wissen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 14 Stunden · bearbeitet vor 14 Stunden von Schwachzocker vor 4 Minuten von Sapine: Du musst es ja wissen Genau! Ich war ja mal in einer Schule. Das Töten von Millionen junger Männer, der Wegfall des Ernährers, eine Seeblockade und damit einhergehende Nahrungsmittelknappheit, anschließende Reparationszahlungen und Hyperinflation sind keine so gute Voraussetzungen für Wohlstand. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
PEOPLES vor 13 Stunden Am 15.7.2026 um 07:38 von Norica: Rechenakrobatik muss ich nur machen, wenn die Kapitaldecke zu dünn ist UND ich unbedingt sowas wie "die with zero" anstrebe. Nope. Die Idee ist, die effizienteste Art zu finden, sein Kapital sinnvoll zu nutzen, ergo, hohe Entnahmerate vs geringes Ausfallrisiko. Andernfalls ist es einfach verlorenes Kapital, wie die Omma, die die Knete auf dem Girokonto vergammeln lässt. Egal ob du eine oder zehn Millionen hast, du willst die doch am effizientesten nutzen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini vor 13 Stunden · bearbeitet vor 13 Stunden von Der Heini vor 22 Minuten von Schwachzocker: Genau! Ich war ja mal in einer Schule. Und wer in der Schule aufgepasst hat, der sollte auch Zeiten von Hyperinflation nach dem 1. Weltkrieg, Börsencrash 1929ff usw. in dem geschichtlichen Zusammenhang sehen. Aus Unwissenheit haben Regierungen und Zentralbanken damals enorme Fehler gemacht. In der Finanzkrise 2008 hatten wir ähnliche Probleme mit Banken wie in der Weltwirtschaftskrise. Aber statt wie Hoover damals nichts zu machen und Soldaten loszuschicken gegen die eigenen Veteranen, hat man die Banken gestärkt und wir sind glimpflich daraus gekommen. Da in solchen Krisen alle leiden, auch die Reichen, bin ich guter Dinge, daß in einer Weltwirtschaft trotz aufkommendem Protektionismus lang anhaltende Krisen (>10 Jahre) immer seltener werden. Heißt nicht, daß es nicht wieder auftreten wird, aber so massiv nicht. Trotz Ölknappheit wegen der Straße von Hormuz explodiert die Inflation wie in den 70igern nicht (noch nicht?). Die ganze KI-Euphorie wie 1998ff mit dem Internet wird ja auch immer wieder gedämpft und die Kurse geben immer wieder nach. Man kann das Leben pessimistisch oder optimistisch sehen, meins ist zu kurz für Pessimismus. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 vor 13 Stunden vor 4 Stunden von radler2: Da gibt es auch noch andere Szenarien wie Schuldenschnitte, Währungsreform usw. Robert Halver bezeichnet solche Leute als unverbesserliche Spekulanten auf unser Finanzsystem Keine Ahnung, wer das ist Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich vor 13 Stunden Aktienanalyst. Häufig auf NTV im Interview zu sehen. Kein Dampfplauderer Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker vor 12 Stunden vor 18 Minuten von Schlumich: Aktienanalyst. Häufig auf NTV im Interview zu sehen. Kein Dampfplauderer Ein wahrheitsliebender Mensch, der bei einer Bank angestellt ist und nur das Beste für die Kunden will. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich vor 12 Stunden Wollen das nicht alle? Nur unser Bestes? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros vor 12 Stunden · bearbeitet vor 12 Stunden von Lazaros Um es mal mit folgenden Worten, leicht abgeänderten Worten, zu sagen: Zitat Kann vielleicht ein Mod dieses nicht zum Thema gehörende Gerede aus dem Faden entfernen. Es ist zum k….., dass sich jede Diskussion immer wieder in diese Richtung verirrt. Es gibt doch dafür den Irrtümer, Unsinn, Hanebüchenes, Absurditäten Faden, den ihr zumüllen könnt mit dem ewig gleichen Geschwafel von beiden Seiten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
sedativ vor 11 Stunden · bearbeitet vor 11 Stunden von sedativ vor 7 Stunden von radler2: Und was ist, wenn sich die Grundannahme der risikofreien Anteile als falsch herausstellt? Die Grundannahme ist falsch. Bargeld, Staatsanleihen et cetera sind nie risikolos – jedenfalls dann, wenn man Realwerte betrachtet. Sonst könnte man auch behaupten, Aktien seien risikolos, da sie auch nach einem Crash nach wie vor den gleichen Anteil an einem Unternehmen verbriefen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
radler2 vor 9 Stunden vor 5 Stunden von Schwachzocker: Natürlich kann ich 100% in Gold gehen, um gegen Katastrophen gewappnet zu sein. Dann kann ich in normalen Zeiten aber -60% machen, und zwar über 20 Jahre. Wenn man glaubt, daß einem Gold bei Katastrophen rettet, bedeutet das, daß man an das Überleben der Weltwirtschaft glaubt. Denn wenn nichts mehr produziert wird, gibt es nichts mehr zu kaufen und dann ist auch Gold wertlos. Genau das verschweigen die Katastrophen-Propheten auf Youtube, die den Untergang heraufbeschwören und Gold als Rettung anpreisen. Also ist für eine sinnvolle Finanzplanung das Überleben der Weltwirtschaft eine notwendige Grundannahme. Dann könnte man auf die Idee kommen, einen Teil seines Vermögens da reinzustecken, egal was aus Simulationen generierte Graphen über die minimale Pleitewahrscheinlichkeit sagen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag