Sapine Samstag um 19:38 · bearbeitet Samstag um 19:40 von Sapine vor 6 Stunden von No.Skill: Ja, danke für deine Einschätzung. Gut, „ihm“ gehen, glaube ich, auch die Themen aus. Die Videos sind generell gut gemacht aus Sicht von Statistik, Mathematik, Grafik, Medien. Ob er wirklich viel Ahnung und Sachverstand hat, weiß ich nicht, hab ja auch keinen^^ Fakt ist dass seine Bootstrap Simulationen mit erstaunlich kurzen Zeiträumen von nur 5 Jahren arbeitet. Das ganze als Vanguard Dynamic Spending zu bezeichnen ist reichlich frech. Vanguard definierte zwei Grenzen, eine oben und eine unten. Notgroschen "vereinfacht" das zu einer Grenze, die nach oben und unten wirkt. D.h. die Entnahme in seiner Modifikation schwankt mächtig. Ich war auch schon von einigen seiner Videos angetan, aber das was er aktuell zum Thema Entnahme anbietet ist meiner Einschätzung nach zu stark vereinfacht und zurecht gebogen. Wurde dieser Rechner hier eigentlich schon mal verlinkt? https://ficalc.app/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine Samstag um 20:50 https://www.morningstar.com/retirement/morningstars-retirement-income-research-finding-your-safe-withdrawal-rate vor 5 Stunden von OttoKleinanleger: Jenes Video zu Entnahmestrategien wurde glaube ich noch nicht erwähnt. Ich finde es ganz gut, um einen groben Überblick über Entnahmestrategien zu bekommen, von wo aus man dann selbst weiter suchen kann. Leider finde ich keine Quelle zu den erwähnten Morningstar-Daten, zumindest keine freie Quelle. https://www.morningstar.com/retirement/morningstars-retirement-income-research-finding-your-safe-withdrawal-rate Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
OttoKleinanleger Samstag um 21:10 Ich könnte mir vorstellen, dass es hier weiter geht, aber da bockt der Zosse in mir vorm Hindernis. https://www.morningstar.com/business/insights/research/the-state-of-retirement-income Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini Sonntag um 07:56 vor 10 Stunden von OttoKleinanleger: Ich könnte mir vorstellen, dass es hier weiter geht, aber da bockt der Zosse in mir vorm Hindernis. https://www.morningstar.com/business/insights/research/the-state-of-retirement-income Bin mir zwar nicht sicher, ob ich das so daraus posten darf, aber ich mache es mal. Ansonsten bitte löschen. Ist aus dem obigen pdf. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Barqu Sonntag um 16:07 8 hours ago, Der Heini said: Bin mir zwar nicht sicher, ob ich das so daraus posten darf, aber ich mache es mal. Ansonsten bitte löschen. Ist aus dem obigen pdf. Interessante Daten. Im - m. E. - interessantesten Bereich von 80 bis 90% spielt es demnach kaum eine Rolle, ob man 90/10 oder 10/90 (oder etwas dazwischen) fährt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 vor 9 Stunden Am 26.7.2026 um 09:56 von Der Heini: Und wie immer der Hinweis: Das sind US-Empfehlungen für US-Ruheständler mit einer US-lastigen Asset Allocation, die für Euro-Ruheständler aus zahlreichen Gründen nicht geeignet sind (andere Zinsstruktur/-höhen, andere Inflationserwartung, andere Realzinsen, andere regionale Asset Allocation, keine/andere Wechselkursrisiken usw.) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fondsanleger1966 vor 9 Stunden Am 26.7.2026 um 18:07 von Barqu: Interessante Daten. Im - m. E. - interessantesten Bereich von 80 bis 90% spielt es demnach kaum eine Rolle, ob man 90/10 oder 10/90 (oder etwas dazwischen) fährt. Das hängt sehr stark von den individuellen Umständen ab. Nehmen wir die 90% Erfolgswahrscheinlichkeit: Die maximale Differenz bei der Entnahmerate im von Dir genannten Bereich liegt bei 0,4%pkt (90% Aktien: 3,5%, 30%-50% Aktien: 3,9%). Der US-Ruheständler braucht also entweder das 25,6fache seines benötigten/gewünschten Bruttoruhestandseinkommens oder das 28,6fache. Das ist immerhin ein Unterschied von 3 Jahreseinkommen bzw. ein 11% höheres benötigtes Vermögen. Bei Euro-Ruheständlern ist der Unterschied noch größer, weil die maximale nachhaltige Entnahmerate bei ihnen niedriger liegt als in den USA und die benötigten Vervielfacher entsprechend höher sind. Wer das Wertpapierdepot v.a. für Luxusausgaben einsetzt, für den spielt der Unterschied von 0,4%pkt möglichweise kaum eine Rolle. Wer davon leben muss, für den kann dieser Unterschied durchaus relevant sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Barqu vor 2 Stunden 6 hours ago, Fondsanleger1966 said: Das hängt sehr stark von den individuellen Umständen ab. Nehmen wir die 90% Erfolgswahrscheinlichkeit: Die maximale Differenz bei der Entnahmerate im von Dir genannten Bereich liegt bei 0,4%pkt (90% Aktien: 3,5%, 30%-50% Aktien: 3,9%). Der US-Ruheständler braucht also entweder das 25,6fache seines benötigten/gewünschten Bruttoruhestandseinkommens oder das 28,6fache. Das ist immerhin ein Unterschied von 3 Jahreseinkommen bzw. ein 11% höheres benötigtes Vermögen. Bei Euro-Ruheständlern ist der Unterschied noch größer, weil die maximale nachhaltige Entnahmerate bei ihnen niedriger liegt als in den USA und die benötigten Vervielfacher entsprechend höher sind. Wer das Wertpapierdepot v.a. für Luxusausgaben einsetzt, für den spielt der Unterschied von 0,4%pkt möglichweise kaum eine Rolle. Wer davon leben muss, für den kann dieser Unterschied durchaus relevant sein. Mathematisch korrekt und dennoch bleibe ich bei meiner Aussage, weil es so viele Unbekannte bzw Annahmen gibt, dass die Toleranz in einer ähnlichen Größenordnung liegt. Zum Beispiel: - die Zukunft ist nicht beschränkt auf Daten der Vergangenheit - US Daten sind nicht identisch mit All World - letztendlich benötigt man Entnahmen nach Steuern und deren Gesetze werden sich noch mehrfach ändern - nur zufällig wäre der individuelle Bedarf exakt 30 Jahre, sehr viel wahrscheinlicher will / muss man länger oder kürzer entnehmen - nur zufällig ist die persönliche Inflation gleich der offiziellen - eine starre Entnahme ist m. E. unrealistisch. Wenn es anfangs schlecht läuft, wird man versuchen Einsparungen zu finden (- und vieles mehr) Deshalb meine ich, dass man sich zwar ausrechnen kann, dass 0,4%-Punkte nicht wenig sind, aber die Relevanz fuer die individuelle Situation ist gering im Vergleich zur Erkenntnis, dass unter den gewählten Randbedingungen und Grenzen die Ergebnisse jeweils sehr nahe beieinander sind. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
xyz01 vor 43 Minuten · bearbeitet vor 9 Minuten von xyz01 Danke fürs posten! Sind die Entnahmeraten über die 30 Jahre inflationsangepasst wie in der Trinity-Studie oder fix? Edit: habs gefunden, sind inflationsangepasst. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag