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Mixalot

Steuerliche Situation von ETF in Österreich

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nougat
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Und als wiedermaligen Beweis dass die 'negativen' Steuerbescheide von österreichischen Broker (Dadat in meinem Fall) ignoriert werden:

 

Vanguard S&P500 ausschüttend: Ausschüttungsgleiche Erträge mit Wertstellung 17.Januar abgebucht und Anschaffungswerte richtig angepasst.
Vanguard FTSE All-World ausschüttend: keine Abrechnung und keine Anpassung.

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Guttmann123
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Anderes Thema: Kann wer die politische Aussage unseres neuen Finanzministers einschätzen, zukünftig? bei der Besteuerung von Aktien Verbesserungen anzudenken? Behaltefrist wieder einführen? Ab wann? Würde das Aktien/Etf betreffen, die man derzeit hält? 

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DonLuigi
Posted

@nougat bei deinem S&P 500 ETF ist das ja noch ärgerlicher, wenn du dann nochmal alle Dividenden in den agE drin haben solltest. Ich schätze mal, es wurde auch dort bereits bei jeder einzelnen Ausschüttung 27,5% KESt abgezogen?

 

@Guttmann123wäre toll, falls da eine Verbesserung kommt. Denke aber nicht, dass diese Regierung dazu lang genug an der Macht bleibt, womit das Thema dann wieder vom Tisch wäre. 

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Guttmann123
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Das Gegenargument ist immer Aktionäre sind alles böse Reiche und deshalb machen wir nichts diesbezüglich. Warum man sich gegen zB einen Freibetrag wie in De wehrt weiß ich nicht, aber anscheinend gibt es genug Wähler die so denken, ansonsten wäre die Diskussion wohl differenzierter.

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nonono
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Immer diese Pauschalaussagen ... ;)

 

Er hatte damals gemeint, dass es für die "Schwerreichen" ab einem gewissen Betrag doch wieder Steuern abführen müsste. D.h. ist mehr für Kleinanleger (1 Jahr Haltefrist / Sperrfrist) gedacht, was ich definitiv begrüße.

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Mr.Radar
Posted · Edited by Mr.Radar

Hallo zusammen, ich hab ein Österreich-Steuer-Thema, wenns hier nicht reinpasst, kann ich es auch gerne als neuen Faden posten. Hier ist meine Frage:

 

Ich bin Österreicher, lebe und arbeite seit mehreren Jahren in Deutschland. Nach meinem Verständnis bin ich somit in Deutschland steueransässig, in Österreich jedoch nicht. Ich habe jeweils in DE und AT einen Hauptwohnsitz gemeldet. Aus meiner Zeit in Österreich hatte ich noch Aktienfonds bei der österreichischen FFB. Diese habe ich letztes Jahr verkauft und auf die Gewinne insgesamt etwas über 700€ KESt bezahlt. In Deutschland habe ich letztes Jahr noch ~500€ ungenutzten Sparer-Pauschbetrag übrig, den ich natürlich gerne nutzen würde. Wisst ihr, wie ich mir steuerlich korrekt die bezahlte KESt in Österreich erstatten lassen kann und die Gewinne in Deutschland versteuern? Oder ist das nicht möglich?

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n737192
Posted · Edited by n737192

Macht es eurer Meinung nach steuerlich Sinn sich beim steuereinfachen österr. Broker mit den thesaurierenden Vanguard Welt-Komponten-ETFs (S&P 500, FTSE Developed Europe, FTSE Japan, FTSE Emerging Markets, [FTSE Developed Asia Pacific ex Japan]) ein Weltportfolio zu bauen, das die unterschiedlichen Weltregionen anders gewichtet als der "FTSE All World"?

 

Mit einer Kombination von ETFs reduziert sich ja leider die Möglichkeit des fondsinternen Verlustausgleichs. Ist das von der Größenordnung her relevant?

 

Hintergrund: Andreas Beck (Fonds "Globalportfolioone") hat eine weniger US-lastige Regionenaufteilung als der FTSE All World bzw. MSCI ACWI. Allerdings hat der Fonds eine TER von 0,7%. Daher meine Überlegung diesen mit einer ETF-Kombination (TER ca. 0,11 %) nachzubauen.

 

 

gleichwertindex.jpg

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votacom
Posted
1 hour ago, Mr.Radar said:

Hallo zusammen, ich hab ein Österreich-Steuer-Thema, wenns hier nicht reinpasst, kann ich es auch gerne als neuen Faden posten. Hier ist meine Frage:

 

Ich bin Österreicher, lebe und arbeite seit mehreren Jahren in Deutschland. Nach meinem Verständnis bin ich somit in Deutschland steueransässig, in Österreich jedoch nicht. Ich habe jeweils in DE und AT einen Hauptwohnsitz gemeldet. Aus meiner Zeit in Österreich hatte ich noch Aktienfonds bei der österreichischen FFB. Diese habe ich letztes Jahr verkauft und auf die Gewinne insgesamt etwas über 700€ KESt bezahlt. In Deutschland habe ich letztes Jahr noch ~500€ ungenutzten Sparer-Pauschbetrag übrig, den ich natürlich gerne nutzen würde. Wisst ihr, wie ich mir steuerlich korrekt die bezahlte KESt in Österreich erstatten lassen kann und die Gewinne in Deutschland versteuern? Oder ist das nicht möglich?

Das musst du sogar, solange das Doppelbesteuerungsabkommen nichts anderes vorsieht. Hast du vergessen, deiner Bank vor Jahren die Änderung deiner steuerlichen Ansässigkeit zu melden? Die hätte die KESt sonst ja in AT gar nicht abführen düfen.

Viel Erfolg dabei, die Steuer zurückzubekommen. Im Zweifelsfall ist jedes Land der Meinung, du seist steuerlich dort ansässig. Mit hoher Wahrscheinlichkeit bekommst du graue Haare und wünschst dir das Thema nie angeschnitten zu haben.

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nougat
Posted · Edited by nougat
vor 8 Stunden von DonLuigi:

@nougat bei deinem S&P 500 ETF ist das ja noch ärgerlicher, wenn du dann nochmal alle Dividenden in den agE drin haben solltest. Ich schätze mal, es wurde auch dort bereits bei jeder einzelnen Ausschüttung 27,5% KESt abgezogen?

Genau alle Ausschüttungen sind voll mit 27.5% besteuert worden. Da aber jetzt endlich die Quellensteuern dort richtig gegengerechnet werden konnten, hat man zumindest einen kurzfristigen positiven Effekt bei der Steuer. (Delta Anschaffungswert * 0.275 > bezahlte Steuer)

Ausserdem gehts hier ja sowieso nur um 'Peanuts', also ist das alles jetzt nicht so schlimm ;)

vor 8 Stunden von Guttmann123:

Anderes Thema: Kann wer die politische Aussage unseres neuen Finanzministers einschätzen, zukünftig? bei der Besteuerung von Aktien Verbesserungen anzudenken? Behaltefrist wieder einführen? Ab wann? Würde das Aktien/Etf betreffen, die man derzeit hält? 

Meine derzeitige Einschätzung:

 

Falls es kommt, wird es wirklich nur beim Verkauf einen Einfluss haben.

Das gesamte Konstrukt der Fonds-Steuermeldungen, Ausschüttungen, ausschüttungsgleiche Erträge, sowie Dividenden bei Aktien, und Zinsen bei Bonds wird, denke ich, nicht angefasst.

Laut orf&co machen die Kursgewinnrealisierung ja tatsächlich nur ~20-30% von den jährlichen KESt-Einnahmen aus. (https://orf.at/stories/3243644/)

Wenn man das in Relation zu den anderen Steuern nimmt (https://www.broker-test.at/news/krypo-steuern-275-aber-keine-behaltefrist/) gehts hier vielleicht um 0.1-0.2% vom Staatseinkommen.

Das heisst es kann objektiv nicht um die Finanzierbarkeit gehen.

 

In der derzeitigen politischen Situation in Österreich, glaub ich aber nicht, dass das Ganze eine nachhalitge Lösung darstellt.

Vor allem bei einer Aktionärsquote von ~10% in Österreich bekommt man hier ja wirklich nur Totschlagargumente gegen den Kopf geworfen (nur Reiche haben Aktien, etc).

Da kann man schwer einen ordentlichen politischen Diskurs führen (Altersvorsorge, Gesellschaftsalterung, unzureichende Inflationsanpassungen der Arbeitereinkommen, zu hohe Besteuerung der Einkommen generell, etc).

 

Persönlich würde ich da eine Situation wie in den USA bevorzugen: e.g. 27.5% KESt bei Realisierungen innerhalb von 1 Jahre (short term gains) und 13.75% bei Realisierung für länger gehaltene Wertpapiere (long term gains).

So etwas ist einfach zu implementieren und würde nicht sofort zu Kontroversen führen.

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Mr.Radar
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vor 35 Minuten von votacom:

Das musst du sogar, solange das Doppelbesteuerungsabkommen nichts anderes vorsieht. Hast du vergessen, deiner Bank vor Jahren die Änderung deiner steuerlichen Ansässigkeit zu melden? Die hätte die KESt sonst ja in AT gar nicht abführen düfen.

Viel Erfolg dabei, die Steuer zurückzubekommen. Im Zweifelsfall ist jedes Land der Meinung, du seist steuerlich dort ansässig. Mit hoher Wahrscheinlichkeit bekommst du graue Haare und wünschst dir das Thema nie angeschnitten zu haben.

Ich habe ja noch eine SV-Nummer in Österreich und einen Zugang zu FinanzOnline. Ich könnte dort das Formular E3 ausfüllen, um so Einkünfte aus Kapitalerträgen zu meinem Einkommenssteuersatz versteuern, wenn dieser unter den 25% KESt-Satz ist. Nachdem ich kein Arbeitseinkommen (und somit weniger als 11k€ Einkommen) in Österreich habe, hätte das eine vollständige KESt-Erstattung zur Folge. Der einzige Punkt ist, dass dieses Formular eigentlich nur für Personen gedacht ist, die in Österreich steueransässig sind...

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votacom
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5 minutes ago, Mr.Radar said:

Ich habe ja noch eine SV-Nummer in Österreich und einen Zugang zu FinanzOnline. Ich könnte dort das Formular E3 ausfüllen, um so Einkünfte aus Kapitalerträgen zu meinem Einkommenssteuersatz versteuern, wenn dieser unter den 25% KESt-Satz ist. Nachdem ich kein Arbeitseinkommen (und somit weniger als 11k€ Einkommen) in Österreich habe, hätte das eine vollständige KESt-Erstattung zur Folge. Der einzige Punkt ist, dass dieses Formular eigentlich nur für Personen gedacht ist, die in Österreich steueransässig sind...

Ohjeh, so wie du dir das vorstellst, geht das schon mal gar nicht. Du kannst dich nicht selbst entscheiden, in welchem Land du die Erträge gerne versteuern würdest, das ist durch Gesetze und DBA vorgegeben. Selbst wenn du in Österreich trotz mangelnder Ansässigkeit deine Erträge (regel-)versteuern könntest, würde das wohl nur unter Progressionsvorbehalt bezüglich deines Welteinkommens passieren.

Ich glaube dir täte ein Steuerberater ganz gut. Allein schon, um Fehler wie Nichtmeldungen deiner Steueransässigkeit an Banken zu vermeiden.

Alternativ einfach Augen zu, KESt bezahlt lassen, und hoffen, dass das Finanzamt nicht irgendwann nachhakt.

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Superwayne
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Das Doppelbesteuerungsfass nur wegen einer möglichen Erstattung von einigen hundert Euro aufzumachen, halte ich für sehr unklug.

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Mixalot
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vor 20 Stunden von nougat:

Vanguard S&P500 ausschüttend: Ausschüttungsgleiche Erträge mit Wertstellung 17.Januar abgebucht und Anschaffungswerte richtig angepasst.
Vanguard FTSE All-World ausschüttend: keine Abrechnung und keine Anpassung.

Nachdem ich ja auch bei der Dadat bin, habe ich heute mal ins Depot geschaut.

Die KESt für den Vanguard All-World Thes. haben sie im Konto schon abgebucht (Valuta 17.01.) wie bei dir, Anschaffungskosten sind aber noch nicht angepasst; vielleicht auch weil die "Ausschüttung" noch nicht als Auszug im Schließfach liegt.

 

Schon komisch, wie unterschiedlich das ist.

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AFC2000
Posted · Edited by AFC2000

Ich fasse zusammen:

 

Wenn ich einen ausschüttenden ETF habe, dann 

 

I. Ausschüttungen

 

1. gemeldete Ausschüttungen (nicht zugeflossenen Ausschüttungen) im Quartal

+

2. zugeflossene Ausschüttungen, wenn es keine Meldung der Ausschüttungen für dieses Quartal gibt

 

jährlich melden.

 

II. Ausschüttungsgleiche Erträge auch immer jährlich melden

 

 

III. neuer Anschaffungskurs:

 

1. Summe aus allen "Korrekturbeträge ausschüttungsgleicher Ertrag" von 6.1 (aller Quartale des Kalenderjahrs für die man den ETF gehalten hat)

2. Summe aus allen tatsächlich zugeflossenen Ausschüttungen (aller Quartale des Kalenderjahrs für die man den ETF gehalten hat)

 

= neuer Anschaffungskurs

 

 

Leider finde ich zur Berechnung des neuen Anschaffungskurs keine Gesetze...

 

Wie berechnet ihr den neuen Anschaffungskurs bei ausschüttenden ETFs??? 

 

 

 

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Hecht
Posted · Edited by Hecht
Am 18.1.2022 um 06:55 von Guttmann123:

Anderes Thema: Kann wer die politische Aussage unseres neuen Finanzministers einschätzen, zukünftig? bei der Besteuerung von Aktien Verbesserungen anzudenken? Behaltefrist wieder einführen? Ab wann? Würde das Aktien/Etf betreffen, die man derzeit hält? 

Das ist nicht so einfach: österreichische Regierungsprogramme sind anders aufgebaut als zB. solche aus Deutschland.

Was in einem österreichischen Regierungsprogramm nicht steht, wird idR nicht umgesetzt (ausgenommen unvorhersehbare Ausgaben wie jene für Corona).

 

https://www.dieneuevolkspartei.at/Download/Regierungsprogramm_2020.pdf

Auf Seite 51 wird ziemlich herumgeeiert: "Erarbeitung einer Behaltefrist für die Kapitalertragsteuerbefreiung für Kursgewinne bei Wertpapieren und Fondsprodukten"

"Erarbeitung" bedeutet nicht "Einführung" (da sind öfters Nuancen in der Formulierung zu lesen - das sind Abstufungen zB. das kommt fix: Implementierung, das kommt vielleicht: Prüfung, das kommt eher weniger: Evaluierung) - einfach mal mit Strg + F durch das Programm schauen, dann wird klar, was ich meine.

Die anderen Punkte unter der Überschrift "Teilhabe am Kapitalmarkt und private Altersvorsorge stärken" betreffen ganz klar Klientenpolitik.

 

Was da jetzt an Geld rausgeworfen wird: Progressionsstufen senken, Milliarden für Corona-Maßnahmen, Impflotterie usw. - eigentlich dürfte man nicht mit der Einführung einer Kapitalertragsteuerbefreiung rechnen. Weil sie aber ganz sicher vom größeren Koalitionspartner reinverhandelt wurde und weil der ihm zugehörige Finanzminister darüber redet, denke ich, dass sie kommt (aber für welche Produkte?).

 

 

 

 

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magicg_at
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Am 21.7.2021 um 10:55 von ETFAustria:

Nachtrag zum Xtrackers MSCI World UCITS ETF:

 

Flatex hat nun endlich nach zwei Anrufen auf meine Beschwerde reagiert:

 

"..... Die Besteuerung der Ausschüttung hat sich als korrekt erwiesen - allerdings ist es notwendig den Einstandswert der Gattung anzupassen (zu erhöhen). Wir werden Sie abschließend informieren, sobald der Vorgang abgeschlossen ist und verbleiben bis dahin mit freundlichen Grüßen Ihr flatexDEGIRO Beschwerdemanagement"

 

Das Ganze hat jetzt zweieinhalb Monate gedauert. - Bin gespannt wann dann letztendlich die Anpassung erfolgt.

 

Wie sieht es nun mit Flatex aus - haben die das im Griff bekommen?

Betrifft dies Problematik nur Ausschütter oder auch Thesaurierer? 

 

Nachdem der Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (USD) Accumulating - ISIN IE00BK5BQT80, WKN A2PKXG sehr attraktiv ist überlege ich mir diesen den der folgenden Kombination vorzuziehen:

70% iShares Core MSCI World UCITS ETF - IE00B4L5Y983
30% iShares Core MSCI Emerging Markets IMI UCITS ETF (Acc) -IE00BKM4GZ66

 

Der scheint hier sehr positiv zu sein und ich würde mir auch das rebalancing sparen. Mir ist nur wichtig das steuerlich alles passt und Flatex da alles richtig macht.

 

danke

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mike351
Posted · Edited by mike351

Hallo vor kurzem hat mein Lyxor ETF (LYXOR MSCI WORLD TRN ETF (LU0392494562/ETF110)  eine ungewöhnlich hohe Thesaurierung gehabt

nämlich 10,2997 USD pro Stück, bei einem Stückpreis von 76,153 EUR. Der ETF ist ein Ausschütter, sollte also normalerweise überhaupt keine Thesaurierung haben,

wieso thesauriert er also doch?

 

  • Woher kommt das?
  • Ist diese hohe Besteuerung richtig gerechnet, das kann ja nicht sein oder?
  • Hat das damit zu tun, dass das der ETF von Lyxor aufgekauft wurde (vorher war das ja ein COMSTAGE ETF)?
  • Passiert sowas jedes mal wenn ein ETF von einem Anbieter zu einem anderen Anbieter wechselt?
  • Ist diese Thesaurierung bei jemanden von euch auch passiert, der diesen ETF hält?
  • Wie kann man solche steuerschädlichen ETF schon von vorne herein ausfiltern, erkennen?

 

Macht es Sinn diesen ETF jetzt zu verkaufen und gegen einen physischen Ausschütter zu tauschen?

Ich habe noch ca. 30% Kursgewinn auf diesen ETF drauf. Macht es trotzdem Sinn diesen steuerschädlichen ETF gegen einen anderen zu tauschen?

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Bassinus
Posted · Edited by Bassinus

Das kann natürlich nicht sein. Woher hast du die 10,2997$ pro Anteil? Broker, Steuer oder Veröffentlichung von Lyxor?

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chirlu
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vor 1 Minute von Bassinus:

Österreicher?

 

Ja, jetzt ist er ja im richtigen (Österreich-spezifischen) Thread.

 

Was bisher geschah:

 

vor 8 Minuten von mike351:

Wie kann man solche steuerschädlichen ETF schon von vorne herein ausfiltern, erkennen?

 

Swap-basierte Fonds sind zumindest riskant, soweit ich es verstehe.

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Bassinus
Posted
vor 3 Minuten von chirlu:

 

Ja, jetzt ist er ja im richtigen (Österreich-spezifischen) Thread.

 

Was bisher geschah:

 

Ja, hatte es gerade noch so gesehen und abgeändert. Aber jetzt versteht man das Problem ^^ AT Steuerrecht eben :dumb:

 

https://www.broker-test.at/steuern/etf-steuern/

 

Zitat

Es wird bei ETFs zwischen SWAP ETFs und tatsächlich replizierenden, physischen ETFs unterschieden. Ein SWAP ETF hält natürlich auch physische Wertpapiere und sichert sich in Form von Swaps mit anderen Vertragspartnern die Kursentwicklung und deren Zinsen und Dividenden. Bei SWAP ETFs wird ein Trägerportfolio gebildet und tauscht mit einer Gegenpartner (to swap = tauschen) die Performance des Fonds mit der Performance des Index des ETFs. Wenn der ETF sein Trägerportfolio hält, so kann es hier zu einem Steuerstundungsvorteil kommen im Vergleich zu einem replizierenden ETF. Gleichzeitig kann der ETF sein Trägerportfolio aber auch verkaufen und dieser Vorteil ist sogleich dahin bzw. entsteht sogar mit einem Rumms eine Steuerschuld. Das verwundert so manchen neuen Anleger, dass auf einmal eine größere Steuerschuld entsteht, obwohl sich der ETF doch gar nicht so positiv entwickelt hat – der Grund kann im Austausch des Trägerportfolios liegen.

 

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mike351
Posted
vor 9 Minuten von Bassinus:

Das kann natürlich nicht sein. Woher hast du die 10,2997$ pro Anteil? Broker, Steuer oder Veröffentlichung von Lyxor?

Doch, das steht auf der Fondsthesaurierungsmeldung von Flatex, hier steht  definitiv 10,2997 USD Bruttothesaurierung pro Stück.

Kann das richtig sein, oder ist das ein Fehler von Flatex?

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mike351
Posted

Ja hier steht auch was von 10,2997. Das ist ja eine extrem hohe Thesaurierung für einen Stückpreis von 76€. Ich muss ja auf diese Thesaurierung auch 27,5% Steuer zahlen.
Kann mir hier jemand erklären warum das so hoch ist?

image.png

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havelock
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Da steht sogar 11,3497 – dann hat Flatex jedenfalls keinen Fehler gemacht.

Du kannst auf der Seite auch die anderen Tabs anschauen, da ist der Wert detaillierter aufgeschlüsselt.

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dennis_xcii
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Hallo liebe Community!

Bei mir besteht das gleiche "Problem", auch bei Flatex. Ich wollte eigentlich am Donnerstag schon einen Thread starten, habe jetzt aber mal abgewartet, ob das jemand hier auch noch ungewöhnlich findet.

In meinem Fall betreifft es die Lyxor ETFs LU0392494562/ETF110 (MSCI World) und LU0635178014/ETF127 (MSCI EM). Beide mit ungewöhnlich hoher Thesaurierung - etwa Faktor 10 zur normalen Ausschüttung. Entsprechend hoch war dann auch die Steuerzahlung. Normalerweise sind beide ja ausschüttende ETFs, wobei ETF127 früher mal thesaurierend war. Ausschüttend war ursprünglich auch mein Kauf/Halte-Grund.

Ich habe heute Vormittag versucht anhand der Meldungen der letzten Jahre zu verstehen, was der Unterschied ist, komme jedoch nicht wirklich drauf. Einen Fehler würde ich nicht bei Flatex, sondern eher bei Lyxor sehen, da die Meldung ja offenbar korrekt von Flatex verarbeitet wurde.

 

Ich würde gerne verstehen, was hier vorgeht, auch wenn es unter Umständen korrekt war. Vielleicht kann das von euch jemand mit mehr Erfahrung erklären.

 

Vielen Dank im Voraus!

Beste Grüße,

Dennis

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