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Legolino

Review nach 5 Jahren ETF Forenstandard

Empfohlene Beiträge

Sapine
vor 10 Stunden von Marklam:

Also nach 10 Jahren hier im Forum ist es wirklich erschreckend. Es gibt scheinbar wirklich einige die denken, dass das mit dem "Gratisgeld" echt ist...

 

Das hat doch nichts mit "Gratisgeld" zu tun sondern mit einer Beschränkung der Entnahme. 

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Legolino
· bearbeitet von Legolino
vor einer Stunde von Amnesty:

Evtl. gibt es ein Missverständnis darin, wie sich das SORR auswirken kann. 

Angenommen das SORR realisiert sich und man hat in den ersten Entnahmejahren einen heftigen Crash. 

Dann hängt es von der Entnahmestrategie ab, wie sich das SORR auswirkt. 

  • Bei einer Entnahmestrategie nach der "4%-Regel", bei der vorsichtshalber 3,2% des Anfangsbetrags, jährlich an die Inflation angepasst, starr entnommen werden, würde sich das SORR so auswirken, dass man ein höheres Pleiterisiko am Ende hat. Dadurch dass ein weitgehend fixer Betrag entnommen wird, müssen im Crash mehr Anteile als sonst verkauft werden und die fehlen dann, wenn es wieder aufwärts geht. 
  • Setzt man dagegen nur auf Ausschütter und möchte nicht verkaufen, wirkt sich das SORR anders aus. Man hat nicht das erhöhte Pleiterisiko am Ende, weil keine Anteile verkauft werden. Dafür hat man massiv schwankende Ausschüttungen. Angenommen man hätte in normalen Phasen 3% Ausschüttungen. Wenn es zu einem Crash von 50% kommt, ist die Ausschüttung nur noch halb so hoch. Zusätzlich kann es aber sein, dass die Unternehmen zusätzlich weniger ausschütten. Dann würden das Einkommen aus dem Depot vielleicht sogar um 75% einbrechen. 

@Sapine hat ja schon empfohlen, sich mit Entnahmestrategien zu beschäftigen. 
Wenn man eine gefunden hat, die für einen passt, kann man von da aus überlegen, welche Produkte dafür geeignet sind. 

 

Vielen Dank @Amnesty für die Ausführung. Ich habe mich tatsächlich auf deinen 2. Punkt bezogen. Das heißt man setzt nur auf Ausschütter (meine Vorgehensweise) und verkonsumiert diese. Anteile werden prinzipiell "nur" verkauft, wenn sich der Markt im Normalmodus befindet. 

@hattifnatt
Wenn ich die Grafik richtig interpretiere, hatte um 2009 herum die Dividendenkürzung von ca. 20% den höchsten Wert.

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor 23 Minuten von Legolino:

@hattifnatt
Wenn ich die Grafik richtig interpretiere, hatte um 2009 herum die Dividendenkürzung von ca. 20% den höchsten Wert.

Genau, während die Kurse um ca. 49% gefallen sind. (Man sieht natürlich auch gut das umgekehrte Phänomen, dass die Ausschüttungen nicht so stark steigen wie die Kurse in den "Peaks". Die Durchschnittsrendite der Ausschüttungen war im betrachteten Gesamtzeitraum auch nur 6,92% vs. 14,08% bei den Kursen; diese Differenz ist sozusagen der "Preis", den man für das verminderte SORR bezahlt).

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Genau wegen dieser Art von "Dämpfung" bei den Ausschüttungen wird das funktionieren, jedenfalls besser als die strikte "Bengen-Methode", bei der durch die rigide Entnahme das SORR Risiko deutlich höher ist.

 

Der zweite nicht zu unterschätzende Vorteil ist die Automatik oder Bequemlichkeit. D.h. wenn man das Depot einmal aufgesetzt hat, kann man es schlicht laufen lassen. Die Höhe der Ausschüttung passt sich automatisch an die Leistungsfähigkeit des Depots an. Diese Automatik wird man vor allem im fortgeschrittenen Alter zu schätzen wissen und sofern man noch einen Partner versorgen will, wird der diese Einfachheit in der Handhabung mit erben.

 

Als drittes sehe ich Vorteile bei der Steuer. Man braucht keine oder nur wenig zusätzliche Liquidität am Jahresanfang für die Besteuerung der Vorabpauschale. Steuern fallen nur im Zusammenhang mit einer Entnahme an. In den meisten Jahren wird man weniger Steuern zahlen als beim Verkaufsmodell. Die steuerlichen Rahmenbedingungen könnten sich freilich jederzeit ändern. 

 

Bei einer selbst gesteuerten Entnahme kann man das noch etwas optimieren, aber insbesondere wenn das Kapital nicht sehr knapp ist, kann man gut mit einer vereinfachten Dividenden/Ausschüttungs-Methode klar kommen. 

 

vor einer Stunde von hattifnatt:

Wenn es zu einem Crash kommt, steigt erstmal die Ausschüttungsrate bezogen auf den Kurs, wenn sich die Ausschüttungen nicht ändern. Den Grund, warum die Ausschüttungsrate dann sinken kann, nennst du im letzten Satz: Wenn die Unternehmen in einer Krise die Ausschüttungen kürzen. Allerdings sind in der Vergangenheit die Ausschüttungen durchschnittlich nicht halb so stark gefallen wie die Kurse, siehe z.B. die hier gepostete Grafik zum S&P 500:

https://www.wertpapier-forum.de/topic/63772-hattifnatts-dgi-depot/?tab=comments#comment-1480733

Das mindert in meinen Augen das SORR bei einem ausschüttungsfokussierten Ansatz.

IMG_1233.jpeg

Schöne Darstellung - danke!

Man sieht die Schwankungen der Dividenden, wenn auch nur relativ. Man sieht aber auch, dass sie oft erst mit Verzögerung reagieren. Es ist kein Fehler, wenn man selbst seine Ausgaben schon beim Kurseinbruch drosselt, um zusätzlich eine kleine Reserve zu haben. 

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hattifnatt
vor 11 Minuten von Sapine:

Die Höhe der Ausschüttung passt sich automatisch an die Leistungsfähigkeit des Depots an.

So ist es - man "diversifiziert" sozusagen die Entscheidungen über die Ausschüttungsrate auf die Finanzvorstände der Unternehmen, die man im Depot hat, was unter der Annahme, dass diese rational handeln und die Finanzstärke ihres Unternehmens am besten kennen, eine für mich charmante Lösung ist. ;) 

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satgar

Kurze Frage, die aber sicherlich schon X mal genannt, gestellt und auch beantwortet wurde: Arbeitet man über das System der Ausschütter, muss ich doch aber auch viel mehr Vermögen ansammeln und weggespart haben, oder?

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 1 Stunde von hattifnatt:

Das ist falsch. Wenn es zu einem Crash kommt, steigt erstmal die Ausschüttungsrate bezogen auf den Kurs, wenn sich die Ausschüttungen nicht ändern. Den Grund, warum die Ausschüttungsrate dann sinken kann, nennst du im letzten Satz: Wenn die Unternehmen in einer Krise die Ausschüttungen kürzen. Allerdings sind in der Vergangenheit die Ausschüttungen durchschnittlich nicht halb so stark gefallen wie die Kurse, siehe z.B. die hier gepostete Grafik zum S&P 500:

https://www.wertpapier-forum.de/topic/63772-hattifnatts-dgi-depot/?tab=comments#comment-1480733

Das mindert in meinen Augen das SORR bei einem ausschüttungsfokussierten Ansatz.

Nein, das SORR wird einzig und allein durch temporär geringere Entnahmen gemindert. Da Dividenden auch Entnahmen sind eben auch durch geringere Dividenden.

vor 19 Minuten von satgar:

Kurze Frage, die aber sicherlich schon X mal genannt, gestellt und auch beantwortet wurde: Arbeitet man über das System der Ausschütter, muss ich doch aber auch viel mehr Vermögen ansammeln und weggespart haben, oder?

Ja, oder Du hast weniger Geld zur Verfügung. Aber das ist so trivial, dass man es eigentlich nicht immer wieder schreiben muss.

Am besten ist, man entnimmt gar nichts, weder Dividenden noch Verkäufe, dann gibt es auch kein SORR, und alles wird gut.

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Der Heini
vor 51 Minuten von hattifnatt:

Die Durchschnittsrendite der Ausschüttungen war im betrachteten Gesamtzeitraum auch nur 6,92% vs. 14,08% bei den Kursen; diese Differenz ist sozusagen der "Preis", den man für das verminderte SORR bezahlt)

Aber genau da ist doch das Problem, daß hier vermischt wird. Die Bengen Methode entnimmt immer den gleichen absoluten Betrag plus Inflation.

Wenn die Ausschüttungen im Crash jetzt nachlassen entnehme ich weniger, das kann man doch gar nicht vergleichen. Natürlich stehen Ausschütter dann besser dar.

Vergleichbar wäre, wenn ich immer den gleichen Prozentsatz des Depots entnehme, aber dann schwankt meine Entnahme auch stark. Kommt man damit zurecht, ist das SoRR fast Null.

Hier werden zwei völlig unterschiedliche Methoden verglichen. Wenn ich nur von Ausschüttungen leben will, muss ich ein hohes Depot haben, dann kann ich aber auch eine vergleichsweise niedrige SWR bei der Bengen-Methode annehmen (1-2% vielleicht) um absolut den gleichen Betrag zu haben. Kommt wieder aufs Gleiche raus. Die Unterschiede bzgl. des SoRR sind kaum bewertbar.

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Peter23
vor 24 Minuten von Schwachzocker:

Am besten ist, man entnimmt gar nichts, weder Dividenden noch Verkäufe, dann gibt es auch kein SORR, und alles wird gut.

… und bestreitet Lebensunterhalt auf Kredit. 

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Schwachzocker
vor 10 Minuten von Peter23:

… und bestreitet Lebensunterhalt auf Kredit. 

Nicht nötig! Die Spezies "Dividendenmensch" ist in der Lage, sehr lange ohne Nahrung auszukommen. Dazu werden alle nicht lebensnotwendigen Körperfunktionen heruntergefahren, insbesondere die Denkleistung. 

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Sapine
· bearbeitet von Sapine
vor 1 Stunde von satgar:

Kurze Frage, die aber sicherlich schon X mal genannt, gestellt und auch beantwortet wurde: Arbeitet man über das System der Ausschütter, muss ich doch aber auch viel mehr Vermögen ansammeln und weggespart haben, oder?

Das hängt davon ab ;)

 

Wenn Dein Depot nur Ausschüttungen von ca. 1,5 % liefert, stimmt das natürlich. Dann bräuchtest Du deutlich mehr Kapital. Wenn Du allerdings 3,2 % Ausschüttungen hast und das Deiner gewünschten Bruttoentnahme entspricht, brauchst Du nicht mehr als bei einer Entnahme über Verkäufe. 

 

Wenn Du beispielsweise nur eine Entnahmephase von 20 Jahren planst, werden Ausschüttungen alleine nicht reichen. Dann wirst Du mit Verkäufen ergänzen müssen, wenn Dein Vermögen nicht sehr groß ist. Ebenso die Frage Vererbung ja/nein hat Auswirkungen. Wenn Du das Depot aufbrauchen willst (die with zero), musst Du zusätzlich Anteile verkaufen. 

 

Wer aber für lange Entnahmezeiträume plant, braucht mehr Kapital. Das ist typischerweise der Fall wenn man einen frühen Ruhestand plant, aber auch wenn man in einer Partnerschaft lebt, wo mindestens einer eine Langlebigkeit erwarten kann. Aber auch der Wunsch nach Vererbung wirkt ähnlich, quasi eine Verlängerung der Entnahmezeit an die Nutzung durch die Erben. Desto länger die Entnahmedauer ist, desto mehr ähnelt die Entnahme dann einer "ewigen" Entnahme. Eine ewige Entnahme funktioniert gut bis etwa 3 % (hoher Aktienanteil vorausgesetzt).  

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Amnesty
vor 3 Stunden von hattifnatt:

Das ist falsch. Wenn es zu einem Crash kommt, steigt erstmal die Ausschüttungsrate bezogen auf den Kurs, wenn sich die Ausschüttungen nicht ändern.

Danke für die Richtigstellung!

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Der Heini
vor einer Stunde von Sapine:

Wenn Du allerdings 3,2 % Ausschüttungen hast und das Deiner gewünschten Bruttoentnahme entspricht, brauchst Du nicht mehr als bei einer Entnahme über Verkäufe. 

:thumbsup: Und es ist (bis auf Feinheiten bzgl. Steueroptimierung) dann egal, ob man direkt die 3,2% ausgeschüttet bekommt, oder selber entnimmt.

Automatische Ausschüttungen sind dann eventuell einfacher, außer man schläft schlecht, falls im Crash dann aus der Substanz ausgeschüttet wird.

 

vor einer Stunde von Sapine:

Eine ewige Entnahme funktioniert gut bis etwa 3 % (hoher Aktienanteil vorausgesetzt).  

Danke, endlich sagt es mal einer explizit. :thumbsup:

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s1lv3r
vor 3 Stunden von hattifnatt:

So ist es - man "diversifiziert" sozusagen die Entscheidungen über die Ausschüttungsrate auf die Finanzvorstände der Unternehmen, die man im Depot hat, was unter der Annahme, dass diese rational handeln und die Finanzstärke ihres Unternehmens am besten kennen, eine für mich charmante Lösung ist. ;) 

 

Der Gedanke ist finde ich durchaus sympathisch und definitiv eines der wenigen Argumente pro-Dividende, welches einer sachlogischen Betrachtung standhält.

 

Andererseits können natürlich auch andere Kriterien in die Entscheidungsfindung der Finanzvorstände reinspielen. Wenn die z.B. Aktienrückkäufe immer charmanter finden, weil diese für einen Großteil ihrer Anteilseigner steuerlich vorteilhaft sind, hat man vielleicht in 20 oder 30 Jahren nur noch 1% Ausschüttungsrendite p.a. und muss dann doch wieder Anteile verkaufen. Das ist natürlich auch kein Beinbruch ... - im Endeffekt gibt es 100% passiv aber wohl einfach nicht. Alle Entscheidungen für immer an andere abgeben und einfach nur laufen lassen klappt einfach nicht. Da gibt es immer noch genug Szenarien, wo man doch wieder aktiv handeln und umdenken muss.

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Marklam
vor 5 Stunden von Sapine:

Das hat doch nichts mit "Gratisgeld" zu tun sondern mit einer Beschränkung der Entnahme. 

Es implizierte, dass eine Entnahme was anderes sei als eine Dividende. Das man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht, also im crash weniger Entnahme durch dividende mit viel entnahme durch verkauf, hatte ich mal vorausgesetzt. Ansonsten macht sowas ja gar kein Sinn.

Klar, kann ich die Entscheidung wie viel an entnommen wird an die Finanzvorstände übertragen. Ich gebe zu bedenken, dass die Interessen von Kleinanlegern eher nachgelagert sind und viel wichtiger in den meisten Fällen wird man es dann in der Praxis vermutlich doch nicht stur nach den Dividenden ausrichten. Von daher bleibt das Risiko bestehen und man muss es steuern. Zudem impliziert dass doch auch, dass Dividendenzahler nie pleite gehen würden, weil die Finanzvorstände ja schon alle wissen wie es läuft;)

 

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1+1=10
vor 24 Minuten von s1lv3r:
vor 4 Stunden von hattifnatt:

So ist es - man "diversifiziert" sozusagen die Entscheidungen über die Ausschüttungsrate auf die Finanzvorstände der Unternehmen, die man im Depot hat, was unter der Annahme, dass diese rational handeln und die Finanzstärke ihres Unternehmens am besten kennen, eine für mich charmante Lösung ist. ;) 

Der Gedanke ist finde ich durchaus sympathisch und definitiv eines der wenigen Argumente pro-Dividende, welches einer sachlogischen Betrachtung standhält.

Disney (ab 2020 strategisch gestrichen),

Shell (2020 zu spät),

Siemens Energy (2021–24 verboten)

 

... joined the chat.

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PEOPLES
vor 3 Stunden von Amnesty:

Danke für die Richtigstellung!

Oder auch nicht, wenn die Dividenden im Crash gestrichen werden. 

 

Am Ende ist es egal ob Dividenden oder Entnahmen: Wenn man die Gesamtheit seiner Investments als "Blackbox" sieht, dann ist es völlig wurscht, wie das Geld innerhalb der Blackbox freigemacht wird. Am Ende zählt nur und alleine was raus kommt. Ob man das nun Dividenden oder Entnahmen (durch Verkäufe) nennt, ist völlig egal. Das ändert auch nichts an der Rendite, oder so. 
WENN es so wäre, dann wären alle FETT in Dividendentitel und alles würde nur darauf laufen. Tuts aber nicht. 
Eigentlich gibt es das "Blackbox"-Konstrukt ja schon mit einmal Ausschüttenden und Thesaurierenden ETFs auf den gleichen Index. 

 

Insofern kann ich die Verwunderung mancher verstehen, warum Dividendenstrategien immernoch hoch im Kurs sind. Es gibt keinen "Free-Money-Glitch".

 

 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 31 Minuten von PEOPLES:

Ob man das nun Dividenden oder Entnahmen (durch Verkäufe) nennt, ist völlig egal.

Ich mag diese leidige Diskussion zwar nicht, weil diese immer bis zum Erbrechen geführt wird. Aber eins verstehe ich an dem „es ist völlig egal“ doch nicht.

 

Bei einem Verkauf eines thesaurierers verliere ich Anteile, die im Aufschwung der Börsen nicht mehr vorhanden sind und sich damit nicht mehr erholen können. Je stärker der Einbruch, um so mehr Anteile verliere ich durch Verkauf.

 

Beim ausschütter ist das doch nicht so. Und wenn die Ausschüttung zu klein ist, muss ich trotzdem weniger Anteile ergänzend abverkaufen als im Thesaurierer. 
 

Ganz egal, kann es damit dann doch für die zukünftige Entwicklung des Portfolios nicht sein.

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Sapine

Diese leidige Diskussion kann jeden Faden töten. 

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LongtermInvestor

Keine Ziele, keine Budgetrestriktion (Ausgaben- und Einnahmen), keine Infos zum Gesamtportfolio – auf dieser Basis lässt sich keine valide Aussage treffen. Das führt hier nur zu den üblichen Spekulationen ohne Mehrwert.

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Sapine
vor 3 Minuten von LongtermInvestor:

Keine Ziele, keine Budgetrestriktion (Ausgaben- und Einnahmen), keine Infos zum Gesamtportfolio – auf dieser Basis lässt sich keine valide Aussage treffen. Das führt hier nur zu den üblichen Spekulationen ohne Mehrwert.

Vielleicht hätte lesen geholfen. 

Am 21.4.2026 um 14:29 von Legolino:

Update 21.04.2026

  • Zum Thema regelmäßige Einnahmen habe mich gegen Anleihen entschieden und stattdessen den ETF L&G Global Quality Dividends (A41L70) mit einer ersten Tranche angefangen zu besparen
  • Der Plan in 9 Jahren (2035) aufzuhören wurde weiter konkretisiert
  • Ich habe vorerst die Entscheidung getroffen ab 2027 die Vermietungsimmobilien Stück für Stück zu verkaufen und das frei werdende Kapital in den ETF L&G Global Quality Dividends zu investieren
  • Kein Rebalancingsignal seit dem letzten Update vom 13.09.2026; daher eine höhere Cashquote. Der Irankrieg hatte dafür leider nicht ausgereicht


Gesamtportfolioverteilung IST 21.04.2026:

Gesamt: 2.252k

Aktien/ETF: 1.236k ~ 55%

Immobilien (Verkaufswert-Restvaluta): 510k ~ 23%

Cash/Tagesgeld: 506k ~ 22%

Übersicht ETFs:
- 1x HSBC MSCI World (ausschüttend; inaktiv)

- 1x Xtrackers MSCI World (ausschüttend; inaktiv)

- 1x IShares Emerging Markets IMI (ausschüttend; inaktiv)

- 1x FTSE All World (ausschüttend; aktiv)

- 1x L&G Global Quality Dividends (ausschüttend; aktiv)
--> die Ausschüttungen werden durch die aut. Wiederanlagefunktion bei Diba wieder angelegt. Weitere Investitionen finden nur bei den aktiven ETFs statt.


Fragen an die Community:

  • Was haltet ihr von der Meinung den ETF L&G Global Quality Dividends perspektivisch für in 9 Jahren anzusparen, um daraus eine monatliche Ausschüttung zur Deckung der Kosten zu generieren. Haltet ihr das grundsätzlich für sinnvoll ausschließlich auf ETFs zu setzen oder würdet ihr mir empfehlen auch andere Assets zwecks Diversifizierung zu berücksichtigen? Ich kenne die Diskussionen der Sinnhaftigkeit von Dividenden, aber die monatliche Ausschüttung ist für mich vor allem stressfrei und einfach und bei dem ETF L&G gehe ich auch davon aus, dass eine gewisse Regelmäßigkeit der Ausschüttung gegeben ist
  • Der ETF FTSE All World (A1JX52) hat fast die Grenze zur Wegzugsbesteuerung erreicht, weshalb dieser dann nicht mehr bespart werden soll. Dazu folgende Fragen:
    • Welche Alternative zu FTSE All World wäre zu favorisieren? Bedingung: Sparplanfähig bei ING und ausschüttend
    • Kennt jemand bei ING Diba eine Funktion, um einzelne ETFs von der Wiederanlage von Ausschüttungen auszuschließen? 

Wie immer freue ich mich sehr auf eure Feedbacks und Erfahrungswerte.

 

Viele Grüße

Legolino

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 16 Minuten von satgar:

Ich mag diese leidige Diskussion zwar nicht, weil diese immer bis zum Erbrechen geführt wird. Aber eins verstehe ich an dem „es ist völlig egal“ doch nicht.

In dem Fall muss sie noch über das Erbrechen hinaus geführt werden, damit es endlich verstanden wird.

 

vor 16 Minuten von satgar:

Bei einem Verkauf eines thesaurierers verliere ich Anteile, die im Aufschwung der Börsen nicht mehr vorhanden sind und sich damit nicht mehr erholen können. Je stärker der Einbruch, um so mehr Anteile verliere ich durch Verkauf.

Nein!

Beim Verkauf von Anteilen verliert das Portfolio eine bestimmte Summe an Geld, welches dann nicht mehr "arbeiten" kann.

Beim Erhalt einer Dividende ist das genau so.

 

Das ist bei steigenden Kursen so, das ist bei fallenden Kursen so, und bei gleichbleibenden Kursen ist das auch so.

Und wieviel Anteile man hat, ist ohne jede Bedeutung, es sei denn man hat lediglich eine A-Aktie von Berkshire. Die Anzahl der Anteile ist lediglich eine zufällig entstandene Zahl, die nur entstanden ist, weil der Emittent den Preis eines Anteils so festgesetzt hat wie er ihn festgesetzt hat. Völlig irrrelevant! Entscheidend ist, wie viel Geld man hat.

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Marklam
vor 16 Minuten von satgar:

Ich mag diese leidige Diskussion zwar nicht, weil diese immer bis zum Erbrechen geführt wird. Aber eins verstehe ich an dem „es ist völlig egal“ doch nicht.

 

Bei einem Verkauf eines thesaurierers verliere ich Anteile, die im Aufschwung der Börsen nicht mehr vorhanden sind und sich damit nicht mehr erholen können. Je stärker der Einbruch, um so mehr Anteile verliere ich durch Verkauf.

 

Beim ausschütter ist das doch nicht so. Und wenn die Ausschüttung zu klein ist, muss ich trotzdem weniger Anteile ergänzend abverkaufen als im Thesaurierer. 
 

Ganz egal, kann es damit dann doch für die zukünftige Entwicklung des Portfolios nicht sein.

Ich bleibe dabei, es ist erschreckend!

Arbeitest du nicht irgendwas mit Finanzen/Versicherungen oder so?

 

@SapineIch kann dich verstehen. Es ist auch irgendwie blöd, dass das Thema so häufig hochkommt. Aber man sieht ja wie schlecht die Finanzbildung ist. Und das auch im WPF. Grundlegendes verständnis sollte doch bei allen da sein. Aber es fehlt Verständnis von essentiellen BASICS.

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Schwachzocker
vor 1 Minute von Marklam:

Ich bleibe dabei, es ist erschreckend!

:thumbsup: Es ist wirklich merkwürdig, wie hartnäckig sich dieser Glaube an Extrageld für lau hält. Man muss einfach nur Dividendenaktien nehmen, und dann bekommt man mehr Geld. Nichts anderes wird indirekt ausgesagt.

Leider ist in der Tendenz eher das Gegenteil der Fall.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 7 Minuten von Marklam:

Arbeitest du nicht irgendwas mit Finanzen/Versicherungen oder so?

Nur das Wertpapiere dabei überhaupt nicht mein kernthema sind, von daher. Innerhalb von Fondspolicen spielt das ganze Thema nämlich gar keine Rolle. Da funktionieren ausschütter genauso wie thesaurierer. Nur das der Versicherer eben die Ausschüttung wieder anlegt (ähnlich der ING Funktionalität).

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