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krett

Altersvorsorgereformgesetz (Reform der priv. Altersvorsorge ab 2027 - vormals "Lindner-Rente")

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fgk
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Wenn der Steuersatz im Ruhestand höher ist, als geplant, ist man ja gewissermaßen erfolgreich abgesichert.

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BlindesHuhn88
Posted · Edited by BlindesHuhn88

Den Steuersatz treibt auch eine abbezahlte vermietete Immobilie hoch oder? In der Anspar Phase durch degressive AFA,, Sonder AfA, Zins, Renovierung, etc drücke ich meine Steuerlast und im Alter schnalzt sie hoch weil keine degressive AFA, kein Zins (und man tut sich wohl auch ungern eine Renovierung an), meine Einnahmen drücken.

Hat sich von den Immobilien Besitzern dazu schon wer Gedanken gemacht? Sind meine Überlegungen falsch oder nicht gravierend genug um einen Unterschied zu machen?

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Turmalin
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Je nach Einkommenssituation kann der Steuersatz im Alter auch höher sein als bei der Einzahlung. Es bleibt aber der Vorteil des Zinseszinseffektes auf die Steuer, da diese erst Jahrzehnte später geleistet werden muss. 

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Bolanger
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@BlindesHuhn88

Das hast Du richtig erkannt. Wenn eine vermietete Immo den Grenzsteuersatz deutlich unter 42% gedrückt hat, dann hat man aber wohl zu stark auf Vermietung gesetzt und sonst nicht viel anderes.

Ich vermute, dass viele Vermieter dennoch den Grenzsteuersatz von 42% haben. 

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BlindesHuhn88
Posted · Edited by BlindesHuhn88

@Bolanger

Naja das Ziel ist es doch mit unter bei diesen Immobilien seine Steuer zu senken. 

Selbst wenn es nur auf 39-41% runter geht, in der Rente man bei 42% wieder wäre, dann hat doch der threadVerlauf mit der nachgelagerten Besteuerung gezeigt, dass man dann schlechter fährt, oder? (Als mit normalen ETF)

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Caveman8
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vor 2 Stunden von BlindesHuhn88:

Den Steuersatz treibt auch eine abbezahlte vermietete Immobilie hoch oder? In der Anspar Phase durch degressive AFA,, Sonder AfA, Zins, Renovierung, etc drücke ich meine Steuerlast und im Alter schnalzt sie hoch weil keine degressive AFA, kein Zins (und man tut sich wohl auch ungern eine Renovierung an), meine Einnahmen drücken.

Hat sich von den Immobilien Besitzern dazu schon wer Gedanken gemacht? Sind meine Überlegungen falsch oder nicht gravierend genug um einen Unterschied zu machen?

Dafür gibt es die Ehegattenschaukel :-*

 

Ich würde aber tatsächlich keine vermietete und abbezahlte Immobilie halten. Insbesondere dann nicht, wenn die Abschreibung durch lange Haltedauer oder Sonder AfA bereits nahezu ausgeschöpft ist. Einfach verkaufen und das Geld entweder anderweitig investieren oder eine vergleichbare Wohnung kaufen. Das ganze Konstrukt der Vermietung lohnt in DE doch nur über die Steuer und steuerfreien Verkaufserlöse. 

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chirlu
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vor 7 Stunden von Turmalin:

Es bleibt aber der Vorteil des Zinseszinseffektes auf die Steuer, da diese erst Jahrzehnte später geleistet werden muss.

 

So einen Vorteil gibt es nicht, da die Steuer genauso auf den Zinseszins anfällt.

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Turmalin
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vor 52 Minuten von chirlu:

 

So einen Vorteil gibt es nicht, da die Steuer genauso auf den Zinseszins anfällt.

Aber die Steuer beträgt doch nicht 100% der Zinsen auf die Kapitalerträge, die darauf beruhen, dass die Steuern nicht sofort fällig sind?

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chirlu
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vor 37 Minuten von Turmalin:

Aber die Steuer beträgt doch nicht 100% der Zinsen auf die Kapitalerträge, die darauf beruhen, dass die Steuern nicht sofort fällig sind?

 

Doch. Rechne es selbst nach, zum Beispiel mit 30% Steuersatz und 200% Rendite bei 100 Euro Brutto-Anlagebetrag:

  • Steuer vorab: 70 Euro netto angelegt, Wert am Ende 210 Euro
  • Steuer nachgelagert: 100 Euro angelegt, Wert am Ende 300 Euro, nach Steuerabzug verbleiben 210 Euro

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Caveman8
Posted
vor 2 Stunden von chirlu:

 

Doch. Rechne es selbst nach, zum Beispiel mit 30% Steuersatz und 200% Rendite bei 100 Euro Brutto-Anlagebetrag:

  • Steuer vorab: 70 Euro netto angelegt, Wert am Ende 210 Euro
  • Steuer nachgelagert: 100 Euro angelegt, Wert am Ende 300 Euro, nach Steuerabzug verbleiben 210 Euro

Wobei man dennoch erwähnen muss, dass im zweiten Fall der (Kurs-)Gewinn bereits versteuert ist und im ersten Fall nicht. 

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Ramstein
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Neues Altersvorsorgedepot ist für den Haushalt eine "Zeitbombe"

 

Zitat

Das neue Altersvorsorgedepot der schwarz-roten Koalition droht, zu einem Milliardenrisiko für den Bundeshaushalt werden. Grund sind die hohen staatlichen Zulagen und zu erwartende Ausfälle bei den Steuereinnahmen, berichtet "Capital". "Das Altersvorsorgedepot ist für den Bundeshaushalt eine tickende Zeitbombe", schreibt das Wirtschaftsmagazin unter Berufung auf Berliner Koalitionskreise. Ein Vertreter von Schwarz-Rot im zuständigen Finanzausschuss des Bundestages räumte ein, die bisherigen Annahmen zur Kostenentwicklung im Gesetzentwurf seien "schöngerechnet".

 

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Malvolio
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"die bisherigen Annahmen zur Kostenentwicklung im Gesetzentwurf seien "schöngerechnet"." .... ich bin geschockt. 

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krett
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Habe mich auch schon gewundert, dass die Kosten für den Haushalt keine Rolle gespielt haben bei der Gesetzgebung. Aber in diesem Fall sind es ja gute Kosten, weil es bedeuten würde das es gut ankommt. Nach wie vor natürlich sehr kritisch, dass viele Versicherungen und Banken so teure Produkte anbieten werden, das die staatliche Förderung rechnerisch direkt an die Finanzindustrie fließt. Da hätte es einen effektiven Kostendeckel geben müssen.

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stagflation
Posted · Edited by stagflation
vor 3 Stunden von krett:

Aber in diesem Fall sind es ja gute Kosten, weil es bedeuten würde das es gut ankommt. 

 

Was ist an Subventionen für die Finanzindustrie gut?

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krett
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vor 59 Minuten von stagflation:

 

Was ist an Subventionen für die Finanzindustrie gut?

Nichts.

 

Aber wenn die Förderkosten sehr hoch sind, heißt das, das das Altersvorsorgedpot als ganzes viel genutzt wird. 

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satgar
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Kann ein weltweiter Aktien ETF in SRI 6 rutschen? Finanztip hat’s zusammen mit Amundi untersucht: 

Long Story Short: Es ist extrem unwahrscheinlich.

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Avendo
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Das wird ein ziemliches Schlachtfeld zwischen den Brokern.

TR startet jetzt bereits mit Sponsoring von Trikots im Amateurfußball (80 % der Kosten) auf denen dann "Trade Republik Altersvorsorgedepot" steht.

 

image.thumb.png.b152bbae7ba50e8f63e02d9c1258311e.png

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ttrax12
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Anstatt schon Trikots zu drucken, sollen die Anbieter lieber mal mit den finalen Konditionen rausrücken.

Entscheidend für die Frage nach der Sinnhaftigkeit wird es ja sein ob diese tatsächlich ohne Mehrkosten gegenüber einem ETF Depot angebotenen werden.

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Avendo
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Comdirect sagt es wird nicht teurer als die aktuellen Depotkonditionen. Neobroker dürften kostenlos + Goodies sein. So wie die TER Rückzahlung bei den Kinderdepots.

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STSC
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Wie ist das eigentlich mit Vererbung in der Auszahlungsphase, ist das dann förderschädlich?

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satgar
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vor 1 Stunde von STSC:

Wie ist das eigentlich mit Vererbung in der Auszahlungsphase, ist das dann förderschädlich?

Gleiche Regeln wie bei Riester 1.0. Dazu bitte googeln.

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STSC
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Ok, d.h. Ehegatten können es übernehmen, aber wenn das Kapital an die Kinder geht ist es förderschädlich.

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satgar
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vor 2 Minuten von STSC:

Ok, d.h. Ehegatten können es übernehmen, aber wenn das Kapital an die Kinder geht ist es förderschädlich.

Genau.

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DennyK
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Ist eine Anlage ins AVD über den max. geförderten Beitrag von 1800€ im Jahr eurer Meinung nach sinnvoll, wenn man im Rentenalter auf einen Grenzsteuersatz von ca.30-35% kommen wird?

 

Wenn man die maximal möglichen aber ungeförderten 420€ mtl ((6840€ - 1800€)/ 12) ins AVD einzahlt und die Rendite im AVD gegenüber einem normalen Depot um angenommene 0,05% niedriger ausfällt, dann ist der Steuervorteil laut Claude AI im Vergleich zum normalen Depot zwar vorhanden, aber recht gering. Da man mit dem AVD aber weniger flexibel ist frage ich mich in wie weit sich das lohnt.

 

Habt ihr euch darüber schon gedanken gemacht? Werdet ihr mehr als die geförderten 1800€ im Jahr einzahlen? 

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