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heiligenschein

Fidelity - European Growth Fund

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BarGain
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Fidelity hat noch rund 14Mrd. wenn ich mich nicht täusche. Da sollte wenigstens auch ein Soft-Closing gemacht werden.

ich baue darauf, daß die netto-mittelabflüsse der letzten sechs monate noch einige zeit weiter anhalten. erstens verschlankt das diesed dickschiff noch etwas weiter, womit sich wieder neue investitionsmöglichkeiten für scurlock eröffnen, und zweitens vereinfacht's ihm auch die entrümpelung des portfolios.

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skeletor
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ich baue darauf, daß die netto-mittelabflüsse der letzten sechs monate noch einige zeit weiter anhalten. erstens verschlankt das diesed dickschiff noch etwas weiter, womit sich wieder neue investitionsmöglichkeiten für scurlock eröffnen, und zweitens vereinfacht's ihm auch die entrümpelung des portfolios.

 

 

Das auf jeden Fall. 14Mrd. sind immer noch richtig kräftig. Aber wenn man sich ansieht wo der Fonds vom Volumen her kommt ist das schon ein Erfolg für die Anleger, nicht für die Fondsgesellschaft.

 

Man muss seitens Fidelity aber jetzt mächtig aufpassen wie man den Fonds seitens des Volumen´s managt.

Wenn jetzt der neue Manager mit dem Fonds wieder in fahrt kommt und alle wieder aufspringen wollen muss man auch mal die Reißleine ziehen den Fond schließen, im sinne der Anleger.

 

skeletor

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Jose Mourinho
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Die Probleme mit Volumen habe ich beim Nordea nicht - dafür ein Cashproblem..... FG wäre vermutlich damals die bessere Entscheidung gewesen..... :thumbsup:

 

Trotz des Volumens - aber ich will ja das Ihr Mittelabflüsse und keine Zuflüsse eines Hartz 5 Empfängers erlebt... :rolleyes:

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Laser12
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bei der korrektur im februar hätte man zuschlagen sollen hat seit dem ein guten satz nach oben gamacht. Aber hätte wenn und aber :-"

 

Auch bei mir: nicht "hätte" sondern "habe" :)

 

Was die ganzen Fondsmanagerbedenken angeht: Ich steige nicht aufgrund von Marketinggetöse ein und folgerichtig auch nicht aufgrund von Marketinggetöse aus.

 

Mit den 11,5% Performance im letzten halben Jahr bin ich ganz zufrieden. Was langfristig draus wird, muss man mal sehen.

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Boersifant
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Gibt es einen Grund, warum ihr trotz der schlechten Performance des Fonds und dem riesigen Volumen daran glaubt, dass euer Geld nicht woanders besser angelegt wäre?

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DAX43
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Gibt es einen Grund, warum ihr trotz der schlechten Performance des Fonds und dem riesigen Volumen daran glaubt, dass euer Geld nicht woanders besser angelegt wäre?

 

Woche 1 Monat 3 Monate 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 10 Jahre

 

 

0,37% 3,00% 9,83% 20,48% 78,56% 76,02% 307,36%

 

 

eine schlechte Performance sieht anders aus. Ich bin zufrieden.

 

DAX43

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Jose Mourinho
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Boersifant schläft nur 4 Stunden im Stehen - mit gelegentlichen Krämpfen - er hat sich denke ich mit ETFs auseinandergesetzt - oder investiert in Einzelaktien - der Fonds läuft trotz des MG Wechsels richtig gut. :D

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Boersifant
Posted · Edited by Boersifant
Boersifant schläft nur 4 Stunden im Stehen - mit gelegentlichen Krämpfen

 

Bin trotzdem nicht unausgeschlafen. :D

 

Zugegeben, die Performance ist immer noch solide, aber ich würde mir bei einer Gesellschaft/einem Management was offensichtlich so wenig Interesse an den Fondseignern hat sofort meine Anteile verkaufen. Ein vernünftiges Management hätte die Mittelzuflüße früh gestoppt um flexibel zu bleiben, aber bei einer jährlichen Managementgebühr von (jetzt immer noch ) über 250 Millionen Euro vergisst man das natürlich gerne.

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Elvis77
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Soweit ich weis hat Fidelity sich halbherzig bemüht den Mittelzufluss zu begrenzen, indem es die Banken gebeten hatte den Fonds nicht mehr so oft über den Tresen zu schieben.

Allerdings war er schon viel zu bekannt und wurde von alleine stark nachgefragt.

 

Zweiter Grund ist, das dieser Fonds in zahllosen Versicherungsprodukten integriert ist, dessen weiterer Verkauf wohl kaum einzugrenzen war.

Schließlich will es sich so ein Fonds nicht mit den Versicherungen verscherzen.

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skeletor
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Man muss auch mal kleinere Schwächephasen eines Fonds durchstehen, vor allem wenn man langfristig anspart. Auch der JPM ist nicht immer unter den TOP Fonds, gibt mal Monate wo der einen mal der andere vorne ist.

 

Aber die schon länger im Fidelity drin waren (sind) und den Fonds letztes Jahr nicht verkauft haben haben das richtige gemacht.

Ich war nie investiert, doch würde ich jetzt einen Europa Fonds suchen wäre der Fidelity vorne bei der Auswahl dabei.

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Jose Mourinho
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Weiter starke Abflüsse beim Fidelity European Growth

 

Immer mehr Anleger wenden sich vom Fidelity European Growth ab. Nachdem im vergangenen Jahr unterm Strich deutsche Kunden 2,6 Milliarden Euro verkauften, sind es im laufenden Jahr (bis Ende Mai) weitere 1,9 Milliarden Euro. Damit ist es der US-Fondsgesellschaft nicht gelungen, den Exodus bei ihrem wichtigsten Produkt zu stoppen. Noch macht der Fidelity European Growth in Deutschland mehr als 50 Prozent des betreuten Vermögens aus.

 

Allerdings zeigt sich, dass sie Verkaufsintensität langsam nachlässt. Während im Januar und Februar noch jeweils etwa 500 Millionen Euro abflossen, ist der Wert im April und Mai auf 230 Millionen Euro zurückgegangen. Die Investmentgesellschaft wirbt inzwischen wieder für das europäische Aktienprodukt, dass sich viele Jahre von selbst verkaufte. „5 gute Grüne für den Fidelity European Growth Fonds“ heißt es in einer Anzeige und weiter: „Grund 1: Bester Europa Fonds ... Rendite von 14,5 % ... Das ist Europarekord ... -Grund 2: Kontinuität ... einzigartige Langzeitperformance ... -Grund 3: Größter Europa-Fonds ... Leistung schafft Vertrauen ... -Grund 4: Hervorragendes Fondsmanagement... geballte Research-Kraft ... -Grund 5: Vielfach ausgezeichnet ... einer der am häufigsten ausgezeichneten Fonds ...“

 

Das scheint Anleger und Bankberater nicht zu überzeugen, dem Fonds treu zu bleiben. Die 2006 im Vergleich zum Markt schwächere Performance hat enttäuscht. Der Fonds schaffte 15 Prozent während der MSCI Europe 20 Prozent zulegte. Für viele ist das wohl ein Grund, Depots umzuschichten. Das bringt Beratern und Vermittlern Fall Provisionen. Fidelity hält mit PR-Offensive dagegen und versucht die Stimmung zu drehen. Fast monatlich schickt die deutsche Zentrale in Kronberg bei Frankfurt neue Meldungen, die Beliebtheit und Klasse des Fonds belegen sollen:

 

„18. Januar 2007: Fidelity European Growth Fund ist der Top-Fonds im Depot-Check von n-tv. Rund jeder vierte Anleger besitzt Anteile des Erfolgsfonds. "Aufgrund seiner Erfolgsgeschichte besitzt der Fidelity European Growth Fund einen legendären Ruf unter den Anlegern. ", sagte Alfred Strebel, Leiter von Fidelity Deutschland. -06. Februar 2007: Der Fidelity European Growth ist aus einer Studie des Fondsanalysehauses e-fundresearch.com als der größte Milliardenmacher des Jahres 2006 hervorgegangen. Der europäische Aktienfonds erzielte einen Vermögenszuwachs von 3,25 Milliarden Euro für seine Anleger. -19. März 2007 Doppel-Gold von Sauren für Alexander Scurlock, Fondsmanager des Fidelity European Growth. Bereits wenige Monate, nachdem er den Fonds übernommen hat, erhält er für den überzeugenden Eindruck in den persönlichen Gesprächen zwei Goldmedaillen. -10. April 2007: Fidelity European Growth Fund beliebtester Fonds in deutschen Fondspolicen. Kein anderer Fonds ist so häufig in den Fondssortimenten deutscher Fondspolicen-Versicherer gelistet.“

 

So der Originalton von Fidelity. Unterm Strich hat das noch nicht den gewünschten Erfolg gezeigt. Der Fidelity European Growth ist weit davon entfernt, Zuflüsse zu generieren. Die Zahlen des laufenden Jahres belegt jedoch zumindest eine Stabilisierung der Performance. Manager Scurlock erzielte bis Mai einen Wertzuwachs von 10,7 Prozent und liegt damit knapp vor dem Index. Da zudem das Rating von Sauren und die inzwischen wieder fünf Sterne bei Morningstar auf eine gute Qualität hindeuten, dürfte irgendwann der Punkt erreicht sein, an den der Fonds auch wieder gekauft wird.

 

http://www.boerse-online.de/fonds/aktuell/489884.html

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Zwerg140580
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Hallo,

 

neben dem Fidelity wäre der First Private meine Zweit- bzw. Erstwahl gewesen? Aber der schwächelt auch. Was tun?

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Jose Mourinho
Posted · Edited by Chris1975_bayern
Hallo,

 

neben dem Fidelity wäre der First Private meine Zweit- bzw. Erstwahl gewesen? Aber der schwächelt auch. Was tun?

 

Lingohr Europa würde sich anbieten, wenn du den Lingohr global noch nicht am Start hast. Oder ein ETF der den Europäischen Markt breit abdeckt. Aber ganz ehrlich: Der FEG kommt doch gerade wieder dank der Mitelabflüsse.

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Zwerg140580
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Die Überschüsse meiner BU werden im FEG generiert. Den First Private Europa hingegen hab ich in meinem Fondsdepot. Ich werde sie beid erst mal so belassen, bis 2009 ist ja noch ein Stück hin, wenn sich bis dahin nicht geändert hat, kann man den First Private immer noch abstoßen.

 

ansonsten werde ich wohl den STOXX 600 DE0002635307 nehmen.

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Jose Mourinho
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ansonsten werde ich wohl den STOXX 600 DE0002635307 nehmen.

 

Gute Wahl! :thumbsup:

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skeletor
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Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt in diesen Fonds wieder einzusteigen.

 

Letztes Jahr war enttäuschend, das stimmt. Doch mit dem Wechsel des Fondsmanagement zum Jahreswechsel wurde gut gehandelt.

 

Fidelity und das Management werden alles daran setzten den Erfolgsfonds wieder auf trapp zu bringen und langfristig gut aufzustellen.

In diesen Jahr hat der Fonds schon viele Konkurrenten hinter sich gelassen. Mit knapp 10% im Plus liegt er deutlich vor den Fonds wie JPM Europa Startegic Value, Nordea und First Private.

 

skeletor

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Zwerg140580
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Inwiefern gilt das gleiche für den First Private?

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skeletor
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Inwiefern gilt das gleiche für den First Private?

 

 

Ich denke er meint wegen dem enormen Volumen anstieg, damit werden einige Fonds nicht fertig. Man muss die Fondsstrategie dem Volumen dann etwas anpassen, das können einige nicht.

 

skeletor

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rolasys
Posted · Edited by rolasys
Inwiefern gilt das gleiche für den First Private?

 

ich glaube ihr seht das alles viel zu kurzfristig. Ein oder zwei Jahre die nicht so gut laufen sind doch langfrsitig nicht von Bedeutung. Entscheidend ist die Performance über einen Zeitraum von 10 oder 20 Jahren. Sollte sich an der Strategie des Ulm etwas ändern, so kann man über einen Ausstieg nachdenken, solange man aber die Strategie für sinnvoll und für einen selbst als geeignet an sieht, so ist doch alles völlig i.O.. Das gilt sowohl für den Ulm, den FEG und auch für den Nordea. Diese kurzfristige Sicht auf die Kursentwicklung von ein paar Monaten oder ein, zwei Jahre werde ich nie verstehen.

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Jose Mourinho
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Fidelity European Growth mit Traumstart

 

 

Alexander Scurlock startete fulminant in die ersten sechs Monate als Fondsmanager des Fidelity Funds - European Growth Fund. Der Fonds erzielte im ersten Halbjahr 2007 eine Wertentwicklung von 10,6 Prozent. Damit gehört er wieder zu den besten 25 Prozent im Halbjahres-Vergleich.

 

1 Jahr

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6 Monate

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Scurlock: "Viele der aktuellen Trends werden noch lange anhalten"

 

Die Schwankungen an den europäischen Aktienmärkten im ersten Quartal 2007 nutzte Alexander Scurlock für weit reichende Veränderungen im Portfolio des Fidelity European Growth Fund. "Diese Umstrukturierung ist jetzt erfolgreich abgeschlossen. Die Gesamttitelanzahl im Portfolio sank auf rund 140 - etwa ein Drittel weniger als zu meiner Fondsübernahme im vergangenen Herbst", sagte Scurlock.

 

Scurlock: Keine Orientierung an einem Aktienindex

 

Die Branchengewichtung ergibt sich beim Fidelity European Growth Fund ausschließlich aus der gezielten Einzeltitelauswahl - Scurlock orientiert sich dabei nicht an einem Aktienindex. Angesichts der positiven Aussichten für den Finanzsektor durch Fusionen und Übernahmen gewichtete Scurlock den Finanzsektor deutlich stärker. Gleichzeitig reduzierte er die Anzahl der Werte aus den Bereichen Öl und Gas sowie Konsumgüter, um die Anfälligkeit des Fonds für Marktschwankungen zu verringern. Bei der geographischen Ausrichtung verminderte der Fondsmanager das starke Engagement in den aufstrebenden Märkten Osteuropas. Bedingt durch die hohe Liquidität waren die Bewertungen an diesen Märkten zuvor auf ein sehr hohes Niveau gestiegen.

 

Eine weitere Veränderung betrifft die im Portfolio vertretenen Unternehmensgrößen. Die mittlere Marktkapitalisierung der Gesellschaften, in die der Fondsmanager investiert, stieg von 13 Milliarden Euro im Oktober auf 29 Milliarden Euro Ende Mai 2007. "In den USA ist bereits eine Trendwende zugunsten großer Werte absehbar. Diese Entwicklung steht auch in Europa bevor", so Scurlock.

 

Europäische Aktienmärkte im Aufwind

 

Die europäischen Aktienmärkte sieht der Aktienstratege derzeit klar im Aufwind. Als mögliche Risiken sieht er die hohen Schwankungen an den Rohstoffmärkten und die Schwäche des US-Dollar. "Die insgesamt positiven Aussichten für die europäischen Märkte werden aber durch diese Risiken nicht getrübt. Viele der aktuellen Trends werden noch lange anhalten", meinte Scurlock. Speziell der Abzug von Aktien durch Aktienrückkäufe beschleunigt den Schrumpfungsprozess der Märkte und kommt den Kursen zugute. Der Wert der Aktienrückkäufe durch die Unternehmen betrug im ersten Quartal 2007 rund 20 Milliarden Euro.

 

Auch Fusionen und Übernahmen werden die Aktienkurse antreiben - insbesondere im Bankensektor. Nach den jüngsten Prognosen haben ausstehende Fusionen und Übernahmen seit Jahresbeginn einen Wert von 300 Milliarden Euro erreicht. Zudem hat das Bewertungsargument weiter Bestand: Europäische Aktien haben im langfristigen Vergleich ein niedriges Kurs/Gewinn-Verhältnis, sind also günstig bewertet. Eine wesentliche Neubewertung des europäischen Marktes blieb bislang aus. Und schließlich setzt sich auch der Restrukturierungstrend fort, der zu steigenden Umsätzen und in zahlreichen Unternehmen bereits zu höherer Rentabilität führte.

 

Wichtig: Eine gezielte Einzeltitelauswahl

 

Um in diesem Umfeld Renditen über dem Marktdurchschnitt zu erzielen, wendet Scurlock weiterhin konsequent eine gezielte Einzeltitelauswahl auf der Basis von umfassender Recherchearbeit an. Fidelity verfügt hierzu mit knapp 500 Analysten über das größte Research-Team der Welt. Scurlock vergleicht seinen eigenen Auswahlprozess von Aktiengesellschaften mit besonders großem Gewinnpotenzial mit einem Puzzlespiel: "In der Mitte liegt das Unternehmen; nur wenn sich mit den umliegenden Teilen, also Kunden, Zulieferern, Wettbewerbern und Herstellern von Ersatzprodukten ein stimmiges Bild ergibt, kommt die Aktie für eine Investition in Frage."

 

Der Fidelity European Growth Fund (ISIN LU0048578792) ist mit einer Wertentwicklung von 890,6 Prozent seit Auflegung am 01. Oktober 1990, was einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 14,7 Prozent entspricht, der beste europäische Aktienfonds.

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Jose Mourinho
Posted · Edited by Chris1975_bayern

Fidelity European Growth mit Traumstart

 

 

Alexander Scurlock startete fulminant in die ersten sechs Monate als Fondsmanager des Fidelity Funds - European Growth Fund. Der Fonds erzielte im ersten Halbjahr 2007 eine Wertentwicklung von 10,6 Prozent. Damit gehört er wieder zu den besten 25 Prozent im Halbjahres-Vergleich.

 

1 Jahr

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6 Monate

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Scurlock: "Viele der aktuellen Trends werden noch lange anhalten"

 

Die Schwankungen an den europäischen Aktienmärkten im ersten Quartal 2007 nutzte Alexander Scurlock für weit reichende Veränderungen im Portfolio des Fidelity European Growth Fund. "Diese Umstrukturierung ist jetzt erfolgreich abgeschlossen. Die Gesamttitelanzahl im Portfolio sank auf rund 140 - etwa ein Drittel weniger als zu meiner Fondsübernahme im vergangenen Herbst", sagte Scurlock.

 

Scurlock: Keine Orientierung an einem Aktienindex

 

Die Branchengewichtung ergibt sich beim Fidelity European Growth Fund ausschließlich aus der gezielten Einzeltitelauswahl - Scurlock orientiert sich dabei nicht an einem Aktienindex. Angesichts der positiven Aussichten für den Finanzsektor durch Fusionen und Übernahmen gewichtete Scurlock den Finanzsektor deutlich stärker. Gleichzeitig reduzierte er die Anzahl der Werte aus den Bereichen Öl und Gas sowie Konsumgüter, um die Anfälligkeit des Fonds für Marktschwankungen zu verringern. Bei der geographischen Ausrichtung verminderte der Fondsmanager das starke Engagement in den aufstrebenden Märkten Osteuropas. Bedingt durch die hohe Liquidität waren die Bewertungen an diesen Märkten zuvor auf ein sehr hohes Niveau gestiegen.

 

Eine weitere Veränderung betrifft die im Portfolio vertretenen Unternehmensgrößen. Die mittlere Marktkapitalisierung der Gesellschaften, in die der Fondsmanager investiert, stieg von 13 Milliarden Euro im Oktober auf 29 Milliarden Euro Ende Mai 2007. "In den USA ist bereits eine Trendwende zugunsten großer Werte absehbar. Diese Entwicklung steht auch in Europa bevor", so Scurlock.

 

Europäische Aktienmärkte im Aufwind

 

Die europäischen Aktienmärkte sieht der Aktienstratege derzeit klar im Aufwind. Als mögliche Risiken sieht er die hohen Schwankungen an den Rohstoffmärkten und die Schwäche des US-Dollar. "Die insgesamt positiven Aussichten für die europäischen Märkte werden aber durch diese Risiken nicht getrübt. Viele der aktuellen Trends werden noch lange anhalten", meinte Scurlock. Speziell der Abzug von Aktien durch Aktienrückkäufe beschleunigt den Schrumpfungsprozess der Märkte und kommt den Kursen zugute. Der Wert der Aktienrückkäufe durch die Unternehmen betrug im ersten Quartal 2007 rund 20 Milliarden Euro.

 

Auch Fusionen und Übernahmen werden die Aktienkurse antreiben - insbesondere im Bankensektor. Nach den jüngsten Prognosen haben ausstehende Fusionen und Übernahmen seit Jahresbeginn einen Wert von 300 Milliarden Euro erreicht. Zudem hat das Bewertungsargument weiter Bestand: Europäische Aktien haben im langfristigen Vergleich ein niedriges Kurs/Gewinn-Verhältnis, sind also günstig bewertet. Eine wesentliche Neubewertung des europäischen Marktes blieb bislang aus. Und schließlich setzt sich auch der Restrukturierungstrend fort, der zu steigenden Umsätzen und in zahlreichen Unternehmen bereits zu höherer Rentabilität führte.

 

Wichtig: Eine gezielte Einzeltitelauswahl

 

Um in diesem Umfeld Renditen über dem Marktdurchschnitt zu erzielen, wendet Scurlock weiterhin konsequent eine gezielte Einzeltitelauswahl auf der Basis von umfassender Recherchearbeit an. Fidelity verfügt hierzu mit knapp 500 Analysten über das größte Research-Team der Welt. Scurlock vergleicht seinen eigenen Auswahlprozess von Aktiengesellschaften mit besonders großem Gewinnpotenzial mit einem Puzzlespiel: "In der Mitte liegt das Unternehmen; nur wenn sich mit den umliegenden Teilen, also Kunden, Zulieferern, Wettbewerbern und Herstellern von Ersatzprodukten ein stimmiges Bild ergibt, kommt die Aktie für eine Investition in Frage."

 

Der Fidelity European Growth Fund (ISIN LU0048578792) ist mit einer Wertentwicklung von 890,6 Prozent seit Auflegung am 01. Oktober 1990, was einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 14,7 Prozent entspricht, der beste europäische Aktienfonds.

 

http://at.e-fundresearch.com/newscenter.php?aID=8847

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ghost_69
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@ all

 

Das ist schon ein Guter Fond !

 

Fidelity_Funds___European_Growth_Fund_A__EUR_.pdf

 

Fonds sind immer etwas langfristiges,

auch wenn dieser oder jener mal einen Durchhänger hat,

sollte man diese niemals abschreiben,

erst auf der Sicht von mehreren Jahren

kommen die ganzen Zinsen und Zinseszinsen,

Erträge, Dividende und Sparpläne erst richtig zutragen.

 

Und dies ist und bleibt ein TOP Performer.

 

Ghost_69 :-"

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florian1977
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Fidelity European Growth Fund im Fokus

Anfang 2007 hat Alexander Scurlock hat den Fidelity Funds - European Growth Fund übernommen. Im ersten Jahr hat er eine hervorragende Rendite von 6,1 Prozent erzielt und seinen Vergleichsindex geschlagen. Über das ganze Jahr hat Alexander Scurlock den Fonds umstrukturiert

 

 

http://at.e-fundresearch.com/tmp/Fonds_im_...wth_02_2008.pdf

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Berd001
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Scurlock: "Viele der aktuellen Trends werden noch lange anhalten"

 

Angesichts der positiven Aussichten für den Finanzsektor durch Fusionen und Übernahmen gewichtete Scurlock den Finanzsektor deutlich stärker. Gleichzeitig reduzierte er die Anzahl der Werte aus den Bereichen Öl und Gas sowie Konsumgüter, um die Anfälligkeit des Fonds für Marktschwankungen zu verringern.

 

So sehr ich diesen Fonds auch mag und weiter besparen werde. Aber die obige Aussage von Scurlock von Mitte Juli 2007 zeigt wieder einmal, wie sehr Fondsmanager bei ihren Überlegungen im Nebel herumstochern und für ihren Erfolg von "Fortuna" abhängig sind: Scurlock gewichtete kurz vor der Subprime-Krise den Finanzsektor stärker.

 

Gruß

Berd

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