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Schinzilord

Kommentare zum Thread Aktientransaktionen

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schinderhannes
Posted
vor 39 Minuten von morini:

Der Dow Jones hat gestern über 5 % verloren, vorbörslich sind es heute wieder über 5 %, um sowas geht es doch. Was soll Diversifikation in einem solchen Fall bringen?

D.h. bei fallenden Märkten ist Diversifikation Schwachsinn ?

Wenn der Dow 50% fällt und Sixt Insolvenz anmeldet, ich glaube dann wäre ich lieber im Dow investiert gewesen. 

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morini
Posted · Edited by morini
vor 4 Minuten von schinderhannes:

D.h. bei fallenden Märkten ist Diversifikation Schwachsinn ?

Wenn der Dow 50% fällt und Sixt Insolvenz anmeldet, ich glaube dann wäre ich lieber im Dow investiert gewesen. 

 

Habe ich nicht behauptet. Dennoch gibt es momentan einen Crash querbeet durch alle Branchen.

 

"dev" hat doch in der Vergangenheit mit seinem "Klumpenrisiko-Dept" richtig Geld gewonnen, weil er den richtigen Riecher gehabt hat, und momentan verliert er halt Geld wie soviele andere hier im WPF.

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schinderhannes
Posted
vor 40 Minuten von morini:

Crash querbeet durch alle Branchen.

Das sollte man schon differenzierter betrachten. Aktien korrelieren miteinander, ja klar - aber es werden nicht queerbeet alle Branchen gleich verprügelt.

Alles was halbwegs mit Hygiene/Pharma/Reinigungsmitteln zu tun hat hält sich verhältnismäßig noch gut.

Selbst eine 3M, die Masken produziert, fällt (bisher) lange nicht so stark wie der Gesamtmarkt, obwohl dieser Teil des Geschäftes ergebnistechnisch vermutlich sehr gering ist.

Zykliker leiden wesentlich stärker, von Tourismus und Fluglinien ganz abgesehen.

70% in eine Aktie zu stecken ist grob fahrlässig. Welche Rendite dabei in der Vergangenheit erwirtschaftet wurde, ist vollkommen irrelevant.

Aber soll jeder machen was er für richtig hält.

 

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dev
Posted
vor einer Stunde von morini:

"dev" hat doch in der Vergangenheit mit seinem "Klumpenrisiko-Dept" richtig Geld gewonnen, weil er den richtigen Riecher gehabt hat, und momentan verliert er halt Geld wie soviele andere hier im WPF.

Ich habs nicht gewonnen, sondern durch meine Investition erwirtschaftet ( Dividenden ) und falls du auf den Kurszuwachs anspielt, den habe ich erst wenn ich die Firmenanteile veräußere.

Solange ich das nicht mache, habe ich Aktien im Depot und andere bewerten diese ständig, aber mir gefällt die stetig steigende Dividende besser als zinsloses Geld auf dem Konto.

 

Und über den richtigen Riecher kann man auch streiten, immerhin hab ich Sixt teilweise seit 98 und dann noch mehrmals in 2000 nachgekauft und bis heute 2/3tel der Aktien gehalten.

 

Im Chart sieht man schön das ich schon diverse Höhen und Tiefen ausgesessen habe, warum sollte ich das jetzt anders machen!?

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Warlock
Posted
vor einer Stunde von morini:

Habe ich nicht behauptet. Dennoch gibt es momentan einen Crash querbeet durch alle Branchen.

"dev" hat doch in der Vergangenheit mit seinem "Klumpenrisiko-Dept" richtig Geld gewonnen, weil er den richtigen Riecher gehabt hat, und momentan verliert er halt Geld wie soviele andere hier im WPF.

Soviele? Ich denke alle verlieren Geld, bis auf die die sich abgesichert haben, rechtzeitig raus sind oder short sind. Dürften aber wenige bis keine sein.

 

vor 37 Minuten von schinderhannes:

Das sollte man schon differenzierter betrachten. Aktien korrelieren miteinander, ja klar - aber es werden nicht queerbeet alle Branchen gleich verprügelt.

Alles was halbwegs mit Hygiene/Pharma/Reinigungsmitteln zu tun hat hält sich verhältnismäßig noch gut.

Selbst eine 3M, die Masken produziert, fällt (bisher) lange nicht so stark wie der Gesamtmarkt, obwohl dieser Teil des Geschäftes ergebnistechnisch vermutlich sehr gering ist.

Zykliker leiden wesentlich stärker, von Tourismus und Fluglinien ganz abgesehen.

70% in eine Aktie zu stecken ist grob fahrlässig. Welche Rendite dabei in der Vergangenheit erwirtschaftet wurde, ist vollkommen irrelevant.

Aber soll jeder machen was er für richtig hält.

Es sind ja auch nicht nur die Verluste. Wie ist das Erholungspotential, der Titel. Ist ein 3M nach einem Jahr wieder im alten Tritt und braucht ein Zykliker vielleicht 5 Jahre?

 

70% in einen Titel, da muss man schon sehr überzeugt sein.

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Menschlich
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BASF ist ja auch richtig extrem gefallen. Hab gerade im anderen Threat gesehen, dass eine gekauft hat.

 

Irre

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Kontron
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Ist es zu solchen Zeiten Ratsam am Freitagabend noch Zukaufen

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Nachdenklich
Posted
vor 5 Minuten von Kontron:

Ist es zu solchen Zeiten Ratsam am Freitagabend noch Zukaufen

Wenn es am Wochenende neue Nachrichten gibt, die die Kurse weiter drücken, dann ist es eigentlich egal, ob man am Freitagabend oder am Mittwochmittag gekauft hat.

Dennoch scheuen viele am Freitag vor einem Engagement zurück. Jeder wie er mag.

Mir wäre es egal, wann ich kaufe, wenn mir der Kurs zusagt.

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schinderhannes
Posted
vor 19 Stunden von Kontron:

ich jedenfalls nicht,bin pleite

 

vor 11 Minuten von Kontron:

Ist es zu solchen Zeiten Ratsam am Freitagabend noch Zukaufen

 

Welches Sparschwein hast Du geschlachtet ? :lol:

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Wasserfall
Posted · Edited by Wasserfall

Tauchen schlechte Nachrichten vermehrt am Wochenende auf, während gute Nachrichten auf Montag warten?

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Kontron
Posted · Edited by Kontron

Das nicht, aber am Wochenende kann viel passieren und ihr nicht eingreifen, gerade bei solch Zeiten

Manche versuchen es mit aller Macht,warum nicht.

 

Der den Hannes schindert! Du hast die Ironie nicht verstanden, bei mir muss man Mitdenken.:blink:

 

Ps: Verkauf heute, sogar Gewinnmitnahme:  Tencent um 41

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schinderhannes
Posted
vor 1 Minute von Kontron:

Der den Hannes schindert! Du hast die Ironie nicht verstanden, bei mir muss man Mitdenken.:blink:

Offensichtlich.

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Stoiker
Posted
Am 12.3.2020 um 08:12 von schinderhannes:

D.h. bei fallenden Märkten ist Diversifikation Schwachsinn ?

Wenn der Dow 50% fällt und Sixt Insolvenz anmeldet, ich glaube dann wäre ich lieber im Dow investiert gewesen. 

Na ja, Diversifikation innerhalb einer Anlageklasse funktioniert in Phasen wie diesen nur bedingt. Selbst die vermeintlich sicheren Werte wie Nestle, Coca Cola oder P&G fallen ja im gleichen oder ähnlichen Maße. 

 

vor 23 Minuten von Skyfire:

Ich versuche aktuell meine Erfahrungen im aktiven Anlegen zu machen, bin erst 28 und will mal schauen, was die nächsten 3-5 Jahre geht. Lohnt es sich nicht, wirds beerdigt und dann werden ETFs gekauft.

 

PS: Freue mich schon auf Bashing von Kommer Jüngern - bin ja quasi der Feuchtetraum und das vorpprogrammierte versagen für sie.

Bin weder Kommerjünger noch bist Du mein feuchter Traum, aber mit "Anlegen" hat das, was Du tust, meiner Definition nach nicht viel zutun. Wobei die Grenzen hier fließend sind und aus manchem kurzfristig geplanten Zock wurde für den ein oder anderen ungewollt schon eine langfristige Position. Wieso eigentlich nicht beides machen - also einerseits Deinen Spieltrieb ausleben und sich parallel eine für Dich geeignete Anlagestrategie entwickeln, die Du beginnst Schritt für Schritt umzusetzen? Time in the market beats timing the market - zumindest auf lange Sicht. Und Du stehst ja noch am Anfang Deiner Akkumulationsphase.

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schinderhannes
Posted
vor 25 Minuten von Stoiker:

Na ja, Diversifikation innerhalb einer Anlageklasse funktioniert in Phasen wie diesen nur bedingt. Selbst die vermeintlich sicheren Werte wie Nestle, Coca Cola oder P&G fallen ja im gleichen oder ähnlichen Maße. 

 

Das ist nicht in ähnlichem Maße, gerade Nestle und P&G haben sich verhältnismäßig sehr gut gehalten. Ich könnte jetzt auch Schlumberger, Carnival oder diverse Fluglinien auspacken.

Es geht hier einfach darum, dass man mit 70% in einem Unternehmen davon ausgehen muss, dass in 6 Monaten 70% des Depotwertes vernichtet sein könnten  (weil das Unternehmen warum auch immer Insolvenz anmelden muss, Bilanzbetrug begangen hat oder weiß der Henker was).

 

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Skyfire
Posted
3 hours ago, Stoiker said:

Na ja, Diversifikation innerhalb einer Anlageklasse funktioniert in Phasen wie diesen nur bedingt. Selbst die vermeintlich sicheren Werte wie Nestle, Coca Cola oder P&G fallen ja im gleichen oder ähnlichen Maße. 

 

Bin weder Kommerjünger noch bist Du mein feuchter Traum, aber mit "Anlegen" hat das, was Du tust, meiner Definition nach nicht viel zutun. Wobei die Grenzen hier fließend sind und aus manchem kurzfristig geplanten Zock wurde für den ein oder anderen ungewollt schon eine langfristige Position. Wieso eigentlich nicht beides machen - also einerseits Deinen Spieltrieb ausleben und sich parallel eine für Dich geeignete Anlagestrategie entwickeln, die Du beginnst Schritt für Schritt umzusetzen? Time in the market beats timing the market - zumindest auf lange Sicht. Und Du stehst ja noch am Anfang Deiner Akkumulationsphase.

Wieso hat es damit nichts zu tun, wenn ich mich auf digitale Geschäftsmodelle fokussiere (langfristig) und dort Buy and Hold betreibe (WireCard, Facebook) und zusätzlich Market Timing betreiben will. Von Diversifikation scheinen wir beide gleich viel zu halten. Macht doch jeder aktive Fonds auch nicht anders oder?

 

 

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Schwachzocker
Posted
Am 12.3.2020 um 07:31 von morini:

...

Der Dow Jones hat gestern über 5 % verloren, vorbörslich sind es heute wieder über 5 %, um sowas geht es doch. Was soll Diversifikation in einem solchen Fall bringen?

Tausendmal erklärt, tausendmal nicht verstanden:

Dadurch wird das Risiko minimiert, die unsystemischen Risiken werden beseitigt. Wenn Sixt Pleite geht, ist das im Depot von Dev eine Katastrophe, in meinem Depot bemerkte ich es nicht einmal.

Und das ist es, was Diversifikation bringt. 

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Stoiker
Posted
vor 17 Stunden von Skyfire:

Wieso hat es damit nichts zu tun, wenn ich mich auf digitale Geschäftsmodelle fokussiere (langfristig) und dort Buy and Hold betreibe (WireCard, Facebook) und zusätzlich Market Timing betreiben will. Von Diversifikation scheinen wir beide gleich viel zu halten. Macht doch jeder aktive Fonds auch nicht anders oder?

 

 

Ich bezog mich auf:

Kauf:

Short DAX 2x 

Short EUROSTOXX50 1x

 

Ich halte sehr viel von Diversifikation und zwar über Anlageklassen hinweg.

vor 20 Stunden von schinderhannes:

 

Das ist nicht in ähnlichem Maße, gerade Nestle und P&G haben sich verhältnismäßig sehr gut gehalten. Ich könnte jetzt auch Schlumberger, Carnival oder diverse Fluglinien auspacken.

Es geht hier einfach darum, dass man mit 70% in einem Unternehmen davon ausgehen muss, dass in 6 Monaten 70% des Depotwertes vernichtet sein könnten  (weil das Unternehmen warum auch immer Insolvenz anmelden muss, Bilanzbetrug begangen hat oder weiß der Henker was).

 

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Da hast Du natürlich vollkommen recht und ich hatte überlesen, dass es um ein Depot mit einem Wert als Klumpenrisiko vs mehrere geht. Mein Punkt war nur, dass Diversifikation innerhalb einer Anlageklasse nicht ausreicht.

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Wuppi
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Mal ne Anfängerfrage im Bereich Einzelinvestment: Was bedeutet "halbe bzw. ganze" Position beim Kauf? Sind das von jedem Einzelnen festgelegte Werte z.b: 2%, 5%, 10% des Gesamtdepotwerts, Bsp. bei ganzer Position = 2%, ergo halbe Portion 1% des Gesamtdepowerts? Da sich der Wert des Depots ja ständig ändert müssten es ja aber vorher definierte, fixe Werte sein die eine "volle" Position definieren?

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Basti
Posted · Edited by Basti

ich antworte mal, da ich sowas ja auch poste:

 

Ich habe einen bestimmten Betrag, den ich (zu diesem Zeitpunkt) für eine Pos. im Depot vorgesehen hab (siehe unten ca. 2%)

Wenn ich schreibe, ganze Pos. - dann gehe ich sozusagen all in. Bei einer halben Pos. logischerweise nur die Hälfte. Damit möchte ich ausdrücken, das ich mal schaue, wie sich der Kurs noch entwickelt und ich vorsichtig in diesen Wert einsteige.

 

Ansonsten kann es aber vorkommen, das in so einer Krise wie jetzt - eine Pos. (die ich vor Jahren gekauft habe) wie z.b. Shell dennoch weiter aufgestockt wird. Aber dieser o.g. Betrag beim Anfangsinvestment beträgt i.d.R. max. 2% vom Aktien/Anleihendepot.

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pillendreher
Posted · Edited by pillendreher
vor 11 Minuten von Wuppi:

Mal ne Anfängerfrage im Bereich Einzelinvestment: Was bedeutet "halbe bzw. ganze" Position beim Kauf? Sind das von jedem Einzelnen festgelegte Werte z.b: 2%, 5%, 10% des Gesamtdepotwerts, Bsp. bei ganzer Position = 2%, ergo halbe Portion 1% des Gesamtdepowerts? Da sich der Wert des Depots ja ständig ändert müssten es ja aber vorher definierte, fixe Werte sein die eine "volle" Position definieren?

Meine Meinung: hier gibt's kein international gültiges SI-Einheitensystem.

Alles relativ, bei manchen bezieht es sich aufs Depotvolumen, bei manchen auf den Einkaufspreis in €, bei manchen auf den aktuellen Wert der Aktie in €, bei vielen ist die Einteilung relativ und schwankt ständig.

Und manche wissen es selbst nicht, für die es ist einfach eine Zahl ohne zugrundeliegendes Maßsystem,

 

PS vielleicht könnte man aber  daraus etwas ableiten, wird aber schwierig ;)  https://www.internetchemie.info/chemie-lexikon/daten/s/si-einheiten.php

Zitat

 

Die Konstanten des SI-Systems

Die sieben Naturkonstanten im einzelnen sind:

 

Die Frequenz des Hyperfeinstrukturübergangs des Grundzustands im 133Cs-Atom, einem Cäsium-Isotop: Δν = 9 192 631 770 s-1.   

Die Lichtgeschwindigkeit c im Vakuum: c = 299 792 458 m s-1.

Die Planck-Konstante: h = 6,626 070 15 × 10-34 J s (J s = kg m2 s-1).

Die Elementarladung: e = 1,602 176 634 × 10-19 C (C = A s).

Die Boltzmann-Konstante: k = 1,380 649 × 10-23 J K-1 (J K-1 = kg m2 s-2 K-1).

Die Avogadro-Konstante: NA = 6,022 140 76 × 1023 mol-1.

Das Photometrische Strahlungsäquivalent Kcd einer monochromatischen Strahlung der Frequenz 540 × 1012 Hz ist genau gleich 683 Lumen durch Watt (lm W-1).

 

 

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Wuppi
Posted

Danke euch schonmal für eure Meinung @Basti & @pillendreher. Es scheint also tatsächlich sehr unterschiedlich zu sein wie groß eine "volle" Position bei jedem ist.

 

POSITIONSGRÖSSENBESTIMMUNG ALS WICHTIGER FAKTOR

Wer sich für eine oder mehrere Aktien entschieden hat, muss sich auch darüber im Klaren sein, wie groß das Risiko sein soll, dass er mit dem entsprechenden Wertpapier eingehen möchte. Eine Möglichkeit, ein gutes Verhältnis zu bestimmen, ist sicherlich, die Korrelation zu bestimmen und auf der Grundlage von Renditechance und Risiko zu entscheiden, welche Positionsgröße sinnvoll ist. Allerdings wird die Berechnung so umso komplizierter, je mehr Aktien sich im Depot befinden. In der Regel ist es deswegen völlig ausreichend, das Risiko auf das gesamte Portfolio zu beziehen.

 

Zuerst muss der Anleger sich klar machen, welchen Anteil an seinem Kapital er für die spezifische Aktie bereit wäre zu verlieren. Diese Entscheidung sollte er vor allem vom Risiko und weniger von der Renditeerwartung abhängig machen. Im Rahmen des Moneymanagements wird in der Regel die Empfehlung ausgegeben, nicht mehr als 1 Prozent des Gesamtkapitals je Position zu riskieren. [...]

 

Im Rahmen bestimmter Strategien kann es natürlich sinnvoll sein, mehr Risiko einzugehen. Für Einsteiger ist 1 Prozent dennoch ein guter Wert. Wer gerade erst mit dem Aktienhandel beginnt, sollte das Risiko gering halten, falls er nicht von vornherein mit dem Gedanken an die Börse geht, sein Kapital als Lehrgeld zu riskieren.
 

Quelle: https://www.aktien.net/aktiendepots-diversifizieren/

 

Eine einzelne Amazon oder Alphabet Aktie alleine würde ja bereits dafür sorgen, dass bei einem Depot <€100k der Wert 1% übersteigt. Auch wenn man davon ausgeht, dass das "Gesamtdepot" nicht nur aus Aktien besteht, halte ich 1-2% schon für sehr klein?

 

Angenommen ich hätte eine Depot mit 100k und eine Aufteilung von 30/70 zwischen RK1 und RK3, in dem RK3 Teil eine Aufteilung von Anleihen und Aktien von 30/70 dann wäre 1-2% lediglich 490-980€ bei einem 100k Depot. Wenn man tatsächlich 1-2% also volle Position sieht hätte man ja 50-100 einzelne Positionen? Habe das Gefühl, dass sich das doch sehr oft verschiebt auch was die bereits angesprochenen Veränderungen der Größen in z.B. Zeiten wie der aktuellen angeht.

 

Würde mich trotzdem mal interessieren wie das die "erfahrenen" Hasen mit ihren Einzelaktiendepots definieren. 

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pillendreher
Posted · Edited by pillendreher
vor 35 Minuten von Wuppi:

 

...

Zitat

Zuerst muss der Anleger sich klar machen, welchen Anteil an seinem Kapital er für die spezifische Aktie bereit wäre zu verlieren. Diese Entscheidung sollte er vor allem vom Risiko und weniger von der Renditeerwartung abhängig machen. Im Rahmen des Moneymanagements wird in der Regel die Empfehlung ausgegeben, nicht mehr als 1 Prozent des Gesamtkapitals je Position zu riskieren. [...]

 

Eine einzelne Amazon oder Alphabet Aktie alleine würde ja bereits dafür sorgen, dass bei einem Depot <€100k der Wert 1% übersteigt. Auch wenn man davon ausgeht, dass das "Gesamtdepot" nicht nur aus Aktien besteht, halte ich 1-2% schon für sehr klein?

 

Angenommen ich hätte eine Depot mit 100k und eine Aufteilung von 30/70 zwischen RK1 und RK3, in dem RK3 Teil eine Aufteilung von Anleihen und Aktien von 30/70 dann wäre 1-2% lediglich 490-980€ bei einem 100k Depot. Wenn man tatsächlich 1-2% also volle Position sieht hätte man ja 50-100 einzelne Positionen?

Eigentlich ist deine Argumentation ein sehr guter Grund für Depots unter 500.000€ gänzlich auf Einzelwerte zu verzichten, generell nicht nur auf Aktien bezogen.

Und ja ich weiß - auch für deutlichst höhere Depotsummen gibt's zig rationale Gründe es tunlichst nicht zu tuhen.

PS

Habe für mich eine Positionsgröße je Einzelwert von 1,67%  vom Gesamtdepot definiert, die ich aber (Anlegerfehler: gute Gründe gibt's immer und Prinzipien sind da um sie zu verwerfen ) teilweise um den Faktor 10 überschreite. 

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Nachdenklich
Posted
vor einer Stunde von Wuppi:

Für Einsteiger ist 1 Prozent dennoch ein guter Wert.

In meinen Augen ist eine solche Aussage weltfremd. Der Einsteiger hat normalerweise kein Depot im 6-stelligen Bereich. Wenn ich dann Einzelaktien in der Dimension von 1% des Depotwertes kaufen würde, dann würden die Transaktionskosten (bei den meisten Depotbanken) das ganze unsinnig machen.

 

Man kann daraus schließen:

 

a) Anfänger sollten keine Einzelaktien kaufen.

oder

b) Die Positionsgröße muß so dimensioniert sein, daß die Kosten im Rahmen bleiben. Das bedeutet, daß eine Position mindestens im vierstelligen Bereich sein muß.

 

Und zum Vermeiden des Risikos: Siehe die "Fußzeilen" unten.

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Basti
Posted · Edited by Basti

also 100 Pos. habe ich auch nicht im Depot... und einige Werte machen durch die gute Performance mittlerweile weit mehr als nur 2% aus vom Depot.

Man kann dann hier die gut gelaufenen Werten verkaufen bzw. stutzen oder die schlechten aufstocken, kurz Rebalancen...  jeder wie er mag.

 

Ich für meinen Teil bin dazu übergegangen, nicht zu sehr auf die Gewichtung einzelner Titel zu schauen - sondern mein RK3 Depot ist aufgeteilt in Bereiche wie z.b.

Finanzen/Versicherungen, Infrastruktur, Pharma/Gesundheit, Immobilien, Entertainment, Energie/Rohstoffe, Telekommunikation, Konsum, Techwerte 

 

Ich schaue dann, wieviel % der jeweilige Bereich im Depot ausmacht und ob es interessante Werte in den Bereichen gibt - die etwas untergewichtet sind.

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Griller
Posted
vor 21 Stunden von Schlumich:

Kauf kleine Schippe Allianz zu 126.x€

 

Allianz, bitte mal in Ruhe anschauen

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