Sapine vor 6 Stunden Mal abgesehen davon, dass der DAX nur sehr eingeschränkt sinnvoll ist für einen Vergleich (Einseitigkeit bei Branchen und Belastung durch WWII), darf man auch nicht ausblenden was vor 1960 passiert ist. Ich habe keinen Graf für deutsche Aktien gefunden, aber vielleicht hilft ein Blick auf den MSCI World für einen groben Eindruck. https://finanz-aktiv.de/finanzblog/von-bullen-und-baren-und-was-das-mit-ihnen-und-uns-zu-tun-hat/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor vor 6 Stunden vor 8 Minuten von Sapine: darf man auch nicht ausblenden was vor 1960 passiert ist. Ich habe keinen Graf für deutsche Aktien gefunden, aber vielleicht hilft ein Blick auf den MSCI World für einen groben Eindruck. Danke für den Punkt. Ich füge den in der von mir verlinkten möglicherweise etwas geschönten Studie relevanten Auszug ab 1954 für den deutschen Markt an. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 5 Stunden vor 5 Stunden von dimido: 01.01.1959 -> 4,1 Mio heute 01.01.1960 -> Pleite 2005 01.01.1961 -> Pleite 1985 24 Monate entscheiden darüber ob Multimillionär heute, Pleite nach 45 Jahren oder Pleite nach bereits 24 Jahren ? Aber was ist reale Aussagekraft so einer Analyse? Hinterher ist man immer schlauer, ja. Aber im hier und jetzt muss man halt ab einem Zeitpunkt X sagen: Jetzt ist genug, ich gehe in den vorzeitigen Ruhestand! Und wer wird in 24 Jahren von den Mit-Foristi noch im WPF noch aktiv sein und wer wird nach 45 Jahren noch leben um zu sagen: "Hättest Du mal auf mich gehört und wärst besser am 23.03.2027 statt am 24.06.2028 in den vorzeitigen Ruhestand gegangen! Dann wärst uDu heute nicht pleite sondern hättest am 28.08.2075 4,1 Mio Euro Vermögen!" Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros vor 4 Stunden vor 12 Minuten von Holgerli: Zitat 24 Monate entscheiden darüber ob Multimillionär heute, Pleite nach 45 Jahren oder Pleite nach bereits 24 Jahren ? Aber was ist reale Aussagekraft so einer Analyse? 1. Man braucht Mut für den Schritt zum vorzeitigen Berufsausstieg. 2. Man braucht einen Plan B, wenn es doch nicht so läuft, wie geplant. 3. Man braucht Glück, weil man gewisse Dinge einfach nicht beeinflussen kann. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 4 Stunden vor 3 Minuten von Lazaros: 1. Man braucht Mut für den Schritt zum vorzeitigen Berufsausstieg. 2. Man braucht einen Plan B, wenn es doch nicht so läuft, wie geplant. 3. Man braucht Glück, weil man gewisse Dinge einfach nicht beeinflussen kann. Ja, aber ist das nicht mit allem so? Und das auch gerade im Job? Wenn man jetzt nicht verbeamtet ist... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros vor 4 Stunden · bearbeitet vor 4 Stunden von Lazaros vor 19 Minuten von Holgerli: Ja, aber ist das nicht mit allem so? Ja. Irgendwann kommt halt der Punkt, wo man sich entscheiden muss. Man weiß in 90 (oder 80, oder 70) von 100 Fällen wird der gute Plan aufgehen und wenn nicht, dann greift Plan B. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 vor 4 Stunden vor 2 Stunden von Sapine: Ich habe keinen Graf für deutsche Aktien gefunden Kein Problem - ich hab Dir einen mit KI erstellt Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini vor 3 Stunden vor 2 Stunden von LongtermInvestor: Danke für den Punkt. Ich füge den in der von mir verlinkten möglicherweise etwas geschönten Studie relevanten Auszug ab 1954 für den deutschen Markt an. Aber Fondanleger1966 geht es nicht um den May 1959, sondern um den passenden (schlechtesten) Zeitpunkt, den September 1960. vor 7 Stunden von Fondsanleger1966: Startdatum der schwierigen Phase ist laut der Analyse der Sept 1960. Daher Start ab 1.9.1960. Wie soll man ansonsten darlegen, daß Aktien eher schlecht sind und man immer Gefahr läuft die falsche Anlage zu wählen. Andererseits ist es trivial, daß es immer einen Zeitpunkt von 100 gab, an dem man besser nicht in den Ruhestand gegangen wäre. Die 99 anderen Zeitpunkte, als es gut ging ignorieren wir und konzentrieren uns auf den einen schlechten. Das kann man so machen und ist legitim, muss man aber nicht. Man kann auch Optimist sein, solange man um gefahren und Risiken weiß, oder immer in Angst leben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor vor 1 Stunde · bearbeitet vor 1 Stunde von LongtermInvestor Also am Ende objektiv betrachtet viel Lärm um nichts, oder wer geht schon einen Tag vor dem Start der Entnahme von 100% Anleihen oder Cash auf 100% Equity? Richtig, niemand. Oder wie mein Statik Prof. gerne sagte - traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu vor 1 Stunde vor 1 Stunde von Der Heini: Andererseits ist es trivial, daß es immer einen Zeitpunkt von 100 gab, an dem man besser nicht in den Ruhestand gegangen wäre. Die 99 anderen Zeitpunkte, als es gut ging ignorieren wir und konzentrieren uns auf den einen schlechten. Oder vielmehr: Wir beschreiben das als Pleitewahrscheinlichkeit von 1%. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 23 Minuten Man sollte grundsätzlich vorsichtig sein, wenn man nach vielen guten Börsenjahren in Ruhestand geht. Überhitzte Aktienmärkten bergen mehr Gefahren! Eine sehr pragmatische Vorgehensweise ist es übrigens nicht mit einer Stichtagsbewertung zu rechnen sondern mit gleitenden Durchschnitten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Lazaros vor 9 Minuten vor einer Stunde von LongtermInvestor: Also am Ende objektiv betrachtet viel Lärm um nichts, oder wer geht schon einen Tag vor dem Start der Entnahme von 100% Anleihen oder Cash auf 100% Equity? Richtig, niemand. Diese Verknüpfung verstehe ich nicht. Der Tag an dem ich beschließe, dass ich finanziell unabhängig bin und von meinem Vermögen leben kann, ist eine reine Stichtagsbewertung. Wie ich dahin gekommen bin, ist bei jedem grundverschieden. Der eine erreicht es indem er sein Geld im Keller bunkert, der andere durch kontinuierliches regelbasiertes Aktiensparen, der nächste durch einen Lottogewinn und nicht wenige durch eine Erbschaft. Was zählt ist die Assetaufteilung ab dem Tag der finanziellen Unabhängigkeit. Was die verschiedenen Märkte vorher an Renditen erzielten, interessiert nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 vor 3 Minuten vor 4 Minuten von Lazaros: Diese Verknüpfung verstehe ich nicht. Der Tag an dem ich beschließe, dass ich finanziell unabhängig bin und von meinem Vermögen leben kann, ist eine reine Stichtagsbewertung. Wie ich dahin gekommen bin, ist bei jedem grundverschieden. Der eine erreicht es indem er sein Geld im Keller bunkert, der andere durch kontinuierliches regelbasiertes Aktiensparen, der nächste durch einen Lottogewinn und nicht wenige durch eine Erbschaft. Was zählt ist die Assetaufteilung ab dem Tag der finanziellen Unabhängigkeit. Was die verschiedenen Märkte vorher an Renditen erzielten, interessiert nicht. Stimmt - grundsätzlich mit einer winzigen Einschränkung: vor 4 Minuten von Lazaros: Was die verschiedenen Märkte vorher an Renditen erzielten, interessiert nicht. Das spielt bei den Steuern, die zukünftig bei Entnahmen zu zahlen sind, aber doch eine Rolle. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag