BASF

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Überdramatisiert? Sag das mal einem Bayer-Aktionär, der dank der glorreichen Monsanto-Übernahme bei Verlusten von 50% und mehr auf sein Investment steht. Die Kursentwicklung spricht die Wahrheit, genau wie bei BASF. Und die ist und bleibt ein eher durchschnittlicher, hochgradig konjunktursensibler Zykliker ohne jede Exzellenz. 

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vor 12 Stunden von McScrooge:

Ebenso so ist der Kurs von BASF zu stark nach unten geprügelt worden. Zu diesem Kurs ein klarer Kauf... Wenn man noch Cash im Überfluss hätte ;)

 

Preiswert ja, ein 'klarer Kauf' nein.

 

BASF ist ein großer Zykliker und Exporteur.

Es bahnt sich eine Rezession an von der man nicht weiß wie stark sie sich auf die Kurse der Zykliker auswirken wird.

Sehr große Kunden von BASF sind zudem die Autobauer und hier bleibt abzuwarten ob Trump nicht doch noch Zölle auf Autos einführt. Ganz Europa ist bisher einigermassen vom Zollwahnsinn verschont geblieben, aber das kann sich minütlich ändern wie die Erfahrung zeigt.

DEA und Wintershall sind fusioniert worden und sollen 2020 an die Börse gebracht werden. Da schaut man doch glatt mal schnell nach dem Ölpreis und der ist .... im Keller.

 

Der aktuelle Preis von gut 60 Euro spiegelt die Realität wieder, aber ein klarer Kauf sieht anders aus.

 

 

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Posted · Edited by stolper

vor 12 Stunden von Kaffeetasse:

Die Kursentwicklung spricht die Wahrheit, genau wie bei BASF. Und die ist und bleibt ein eher durchschnittlicher, hochgradig konjunktursensibler Zykliker ohne jede Exzellenz. 

 

...ich stimme hier vollumfänglich zu. BASF könnte man vlt. auch als Optionsschein auf China und die Automobilindustrie sehen...BASF hat eine nach wie vor solide Bilanz, aber die wirklich guten Zeiten liegen schon länger zurück..."ohne jede Exzellenz", ich sehe das tats. auch so.

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vor 12 Minuten von Sovereign:

Es bahnt sich eine Rezession an von der man nicht weiß wie stark sie sich auf die Kurse der Zykliker auswirken wird.

 

Du kannst scheinbar hellsehen. Einiges ist im Kurs schon eingepreist. Wenn es anders kommt als du denkst, läuft der Kurs nach oben davon. Und wie der Ölpreis in 2020 aussieht, weiß auch niemand. Eine größere Krise im Nahen Osten und schon schießt er durch die Decke. Alles reine Spekulation. 

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Zitat

hochgradig konjunktursensibler Zykliker ohne jede Exzellenz. 

So richtig kann ich solche Aussagen nicht nachvollziehen. Sicherlich war das BASF mal vor 10 Jahren.

Die Chemiesparte, Materialien und Industrielösungen sind teilweise konjunktur-sensitiv (z. B. Autolacke). Bei Oberflächenlösungen, Nahrung und Saatgut dürfte eher wenig konjunktur-relevantes dabei sein. Also sind 55% vom Umsatz teilweise konjunktur-sensitiv. Teilweise weil ich nicht weis wo was dazu gezählt wird, bspw. Wasserchemikalien zur Aufbereitung.

 

Die stark konjunktur-sensitiven Bereiche wie Wintershall Dea und Covestro wurden ausgelagert. Und dank der Geschäftsbereiche von Bayer (u.a. Saatgut) kommt etwas stabiles dazu.

 

Ja ich weis. BASF kann nicht so begeistern wie eine Tesla, Uber und den ganzen Zocker kram. Aber eine BASF auf Basis von 10 Jahre alten Informationen zu verurteilen ist ziemlich dumm. An der Börse wird die Zukunft gehandelt (wenn auch oft nur das nächste Quartal :rolleyes:).

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Die Covestro gehörte doch zu Bayer, oder?

Und um das mal klar zu stellen: der totale Rotz ist BASF sicherlich nicht. Würde sie jederzeit jedem deutschen Automobilwert vorziehen z.B. außer es gäbe Porsche noch als unabhängiges Unternehmen. ^_^

Aber den ganzen großen Stich kann man von solchen Unternehmen eher nicht erwarten langfristig...

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Posted · Edited by reko

@Kaffeetasse: ja, Covestro ist eine Abspaltung von Bayer

Aber K+S war früher Teil der BASF.

Früher war die Chlorelektrolyse ein wichtiger Ausgangspunkt für Synthesen und dazu brauchte man Salz.

 

Ich teile deine Meinung. BASF ist vermutlich z.Z. der beste Großchemiewert. Gut für die Diversifikation und Dividenden, aber großes Wachstum kann man nicht erwarten.

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Am 6.7.2019 um 01:17 von Kaffeetasse:

Die Covestro gehörte doch zu Bayer, oder?

Stimmt, das habe ich verwechselt. Basf hat andere Chemieaktivitäten veräußert.

 

Die Frage die sich stellt ist, ob Basf derzeit günstig bewertet ist oder nicht. Dein Ursprungspost war recht negativ, was so klingt als wäre das Geschäftsmodell und die Erträge völlig unvorhersehbar. Dann würde man allerdings sicher keine solche Dividendenpolitik betreiben können.

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Und ab gehts in den Keller. Schon eine heftige Korrektur der Prognose.

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wie wäre es mit einen Link oder war es die Glaskugel die dir das sagt?

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Ich bin und bleibe bei BASF investiert. Wahrscheinlich für den Rest meines Lebens.

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vor 26 Minuten von DAX43:

Ich bin und bleibe bei BASF investiert. Wahrscheinlich für den Rest meines Lebens.

Die Korrektur ist schon heftig. Vielleicht korrigiert es noch weiter und es bieten sich Nachkaufkurse :D

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vor 12 Minuten von timk:

Die Korrektur ist schon heftig. Vielleicht korrigiert es noch weiter und es bieten sich Nachkaufkurse :D

Tja, ein typischer DAX-Wert eben; wie die Deutsche Bank :D

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vor 41 Minuten von timk:

Die Korrektur ist schon heftig. Vielleicht korrigiert es noch weiter und es bieten sich Nachkaufkurse :D

-5,5% sind doch wenig im Vergleich zu "EBIT vor Sondereinflüssen bis zu 30 % unter Vorjahresniveau erwartet"

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EBIT vor Sondereinflüsse 2009 4.852
 

Warum sollte man somit mehr als 40EUR für die Aktie bezahlen ... !?

Bildschirmfoto zu 2019-07-09_06-49-37.png

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vor 9 Stunden von Marfir:

-5,5% sind doch wenig im Vergleich zu "EBIT vor Sondereinflüssen bis zu 30 % unter Vorjahresniveau erwartet"

 

vor 34 Minuten von boersenschwein:


EBIT vor Sondereinflüsse 2009 4.852
 

Warum sollte man somit mehr als 40EUR für die Aktie bezahlen ... !?

  5   47 kB

 

Da habt ihr Recht. Bei derart schlechten Zahlen sehe ich noch viel Luft nach unten

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Der Grund dürfte sein, dass die Gewinnwarnung nun nicht gerade aus dem Nichts kam. Da war bereits einiges eingepreist.

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-30% EBIT beim größten Chemieunternehmen der Welt. Die liefern so ziemlich jedem zu, der irgendwas herstellt.

Wenn das zutrifft, können wir uns auf ein spannendes 2. Halbjahr gefasst machen - nicht nur bei BASF sondern global.

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ganz normale Börsenzyklen. Die Welt geht nicht unter. Solche Schwankungen sind auf lange Sicht gar nichts besonderes.

 

Angst und Panik bekommen nur Anfänger und Kurzfrist Trader.  Alte Börsen Rentner und Sparplan Anleger genießen den Tag und bekommen von diesem Stress nichts mit. 

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Da hat's dann noch nichtmal Monsanto gebraucht, um den Weg in den Keller anzutreten B-)

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vor 40 Minuten von DAX43:

ganz normale Börsenzyklen. Die Welt geht nicht unter. Solche Schwankungen sind auf lange Sicht gar nichts besonderes.

 

Angst und Panik bekommen nur Anfänger und Kurzfrist Trader.  Alte Börsen Rentner und Sparplan Anleger genießen den Tag und bekommen von diesem Stress nichts mit. 

:thumbsup: So sieht es aus - gerade in der Vermögensaufbauphase sind doch fallende Kurse vorteilhaft. Und wer die Volatilität nicht aushält, kann die Gelegenheit nutzen, um seine Risikotragfähigkeit / Diversifikation zu überprüfen. Wir sind ja noch nicht mal <50 Euro. Bisher nur Geplänkel.   

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Posted · Edited by Cai Shen

Außer den EBIT Rechenkünsten der IR Abteilung sind noch keine Zahlen veröffentlicht. 

Ich gewichte in meinen "Analysen" den Cashflow meist höher als den Gewinn, dazu ist noch gar nichts publiziert, genausowenig lassen sich die Einflüsse der Wintershall Dekonsolidierung auf die Bilanz erfassen. 

Immerhin sitzt BASF jetzt auf einigen Mrd. Cash. Wie wird das verwendet: Cashpolster, Entschuldung, Investitionen, Aktienrückkäufe oder Erhöhung der Managementvergütung? 

 

Der Kurs oszilliert seit 5 Jahren zwischen 60 und 100 Euro, von daher ist hier zwar die untere Grenze erreicht, charttechnisch spannend ob die Unterstützung hält. 

 

Für jemanden, der sich nie ernsthaft mit BASF beschäftigt hat interessant zu sehen, wie weit selbst das Management (Insider!) auf Jahressicht mit seiner Prognose daneben liegt.

Da kann man sich glatt ausmalen, warum Analysten auf 2-Jahressicht zu 90-95% daneben liegen. 

 

Bedenklich auch für ganze Branchen, wie die einzelnen Märkte gerade einbrechen: Autoverkäufe in China - 13%.

Konjunkturabschwung oder Marktsättigung? 

 

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