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Savini

Carmignac Investissement

Empfohlene Beiträge

sh2108

Was macht Herr C. eigentlich , ich kann im Moment keine Strategie erkennem . Der Markt steigt der Inv. fällt der Markt fällt der Inv. auch . Europa ist schon ewig untergewichtet obwohl es hier gut läuft , Schwellenländer umgekehrt aber Herr C. hält daran fest , ich versteh es nicht und komm langsam echt ins grübeln .

 

Die Strategie ist nur konsequent: Er bevorzugt die USA vor Europa. Das ist wohl vertretbar, wenn man davon ausgeht, dass Anleger in Europa momentan die dramatische Fundamentalsituation von einigen so genannten Peripheriestaaten betrachtet. Ob das ein gewisses Risiko angesichts der Haushalts-, Arbeitsmarkts- und Immobiliensituation in den USA ist, bedarf keiner Erörterung. Wer das nicht mag, ist im Fonds falsch aufgehoben. Die USA-Übergewichtung ist seit je her bekannt.

 

Zweiter Grundpfeiler der Strategie: Schwellenländer übergewichten. Da läuft es bei allen Schwellenländerfonds schlecht seit Jahresbeginn. Kein Problem des Investissement allein.

 

Drittens: Rohstoffe. Siehe Schwellenländer.

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juro
· bearbeitet von juro

Die Strategie ist nur konsequent: Er bevorzugt die USA vor Europa. Das ist wohl vertretbar, wenn man davon ausgeht, dass Anleger in Europa momentan die dramatische Fundamentalsituation von einigen so genannten Peripheriestaaten betrachtet. Ob das ein gewisses Risiko angesichts der Haushalts-, Arbeitsmarkts- und Immobiliensituation in den USA ist, bedarf keiner Erörterung. Wer das nicht mag, ist im Fonds falsch aufgehoben. Die USA-Übergewichtung ist seit je her bekannt.

 

Zweiter Grundpfeiler der Strategie: Schwellenländer übergewichten. Da läuft es bei allen Schwellenländerfonds schlecht seit Jahresbeginn. Kein Problem des Investissement allein.

 

Drittens: Rohstoffe. Siehe Schwellenländer.

 

 

Egal, was man auch immer zum Vergleich herannnimmt, ob simple breit gestreute Indizes auf World, Emerging Markets, Rohstoffe, Minen, etc. etc. (gemessen in EUR) => der Carmignac Investissement hat einfach nur unterirdisch performt und es war fast schon ein Kunststück so schlecht abzuschneiden. Der Aktienmarkt hat nur in eine Richtung gezeigt, nämlich nach oben. Und der CI hat es tatsächlich geschafft incl. Dividenden in die roten Zahlen zu rutschen, obwohl alle Ampeln auf grün standen.

 

Vergangenheitsperformance ist keine Garantie für Zukunft. Vielleicht hatte der Fonds einfach nur Glück. In der Vergangenheit liefen Emerging Markets u. Rohstoffe einfach nur super. Jetzt nicht mehr und der Fonds liegt sogar noch viel schlechter als diese Themen. Gut möglich, dass diese Kategorien langfristig underperformen. Man kann es immer nur wieder wiederholen. An der Börse wird die Zukunft gespielt. Auch die langfristige Vergangenheit zählt nicht mehr. Die Fondsgrösse ist für das Anlageverhalten nicht gerade förderlich.

 

 

post-12545-0-07529600-1304772020_thumb.jpg

 

schwarz: Carmignac Investissement

hellblau: db x-trackers MSCI World (EUR)

grün: db x-trackers MSCI USA (EUR)

beige: db x-trackers DAX (EUR)

rot: db x-trackers MSCI Emerging Markets (EUR)

lila: M&G GLOBAL BASICS FUND A EUR

dunkelblau:BGF WORLD MINING FUND A2 (EUR)

 

 

Wenn man schon Outperformance in Schwellenländern u. Rohstoffen sieht, dann sollte man zumindest in diesen Bereichen outperformen, auch wenn diese Bereiche insgesamt underperformen. Auch bei den Währungswetten sollte man zumindest im Grossen und Ganzen richtig liegen. Kurz- bis mittelfristig hat da Carmignac Investissement kräftig daneben gegriffen.

 

 

EDIT: In meinem Thread AKTIEN-PORTFOLIO - Qualität zum günstigen Preis - Real Life hatte ich diesen Fonds ja als Benchmark genommen, da er damals noch als DER!! Lieblingsfonds hier im Forum lief. Lobhudeleien ohne Ende! Dachte, das ist ein schöner Vergleich wie sich mein Portfolio im Vergleich zum damaligen Guru Edouard Carmignac schlägt. Deshalb hatte ich den Verlauf auch intensiv beobachtet. Mittlerweile hängt er einfach nur extrem hinterher u. es bleibt zu hoffen, dass er evtl. wieder die Wende schafft. Mittlerweile ist es extrem ruhig hier geworden. So schnelllebig ist das Fondsgeschäft. Es wird nach und nach eine andere Sau durchs Dorf getrieben u. es wird suggeriert, dass Vergangenheitsperformance in die Zukunft fortgeschrieben werden kann.

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timk

es war fast schon ein Kunststück so schlecht abzuschneiden.....

 

Perfekt zusammengefaßt! Gleiches gilt für den Patrimone. Traded sideways wenn es bergauf geht und stürzt genauso ab, wenn es bergab geht.

 

Den Patri habe ich letzte Woche liquidiert. Der CI folgt bald.

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Psiagowno

es war fast schon ein Kunststück so schlecht abzuschneiden.....

 

Perfekt zusammengefaßt! Gleiches gilt für den Patrimone. Traded sideways wenn es bergauf geht und stürzt genauso ab, wenn es bergab geht.

 

Den Patri habe ich letzte Woche liquidiert. Der CI folgt bald.

 

Und welche Alternative siehst du zu den beiden?

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Aurum

Perfekt zusammengefaßt! Gleiches gilt für den Patrimone. Traded sideways wenn es bergauf geht und stürzt genauso ab, wenn es bergab geht.

 

Den Patri habe ich letzte Woche liquidiert. Der CI folgt bald.

 

Und welche Alternative siehst du zu den beiden?

 

Hier wird´s interessant.

 

 

 

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ghost_69

... und wieder alle Wochenberichte auf einen Streich:

 

Alle Wochenberichte 2011 KW20.pdf

 

Ghost_69 :-

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madredeus

Danke für das Einstellen der Wochenberichte! :thumbsup:

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ghost_69

Hier mal wieder die Wochenberichte:

 

Alle Wochenberichte 2011 KW23.pdf

 

Viel Spaß damit !

 

Ghost_69 :-

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carmingjack

Hier mal wieder die Wochenberichte:

 

Alle Wochenberichte 2011 KW23.pdf

 

Viel Spaß damit !

 

Ghost_69 :-

 

 

da taucht ja schon ein CARMIGNAC EMERGING PATRIMOINE auf, komisch auf der deutschen und franz. Webseite ist davon noch nix zu sehen :-(

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tibesti

Der allgemeine Carmignac-Ausbklick Juni 2011:

 

Carmignav_Views 06/11

 

Das zentrale Fazit:

 

Diese komplexe Übergangsphase stellt die globale

Vermögensverwaltung seit einigen Monaten vor erhebliche

Herausforderungen. Die mit dem geringen Handlungsspielraum

der Industrieländer verbundenen Risiken veranlassen uns zu

größter Vorsicht. Dagegen ergibt unsere Analyse der Aussichten

der Schwellenländer, unterstützt durch zahlreiche Besuche vor

Ort, dass die Märkte wieder Vertrauen in diese Regionen fassen

werden. Aber Erwartungen sind natürlich immer der Gefahr

von negativen Überraschungen und zeitlichen Verzögerungen

ausgesetzt. Und allem Anschein nach werden sie seit einigen

Monaten oft enttäuscht. Die Tatsache, dass unsere globale

Vermögensverwaltung seit 22 Jahren ähnlich frustrierende

Phasen durchgemacht hat, ist natürlich auf kurze Sicht kein

Trost. Wir müssen daher versuchen, unser Timing zu verfeinern!

Unsere Aufgabe am Ende jeder heiklen Phase besteht darin, die

Risiken, die uns erheblich erscheinen, zu antizipieren und uns für

die langfristigen Chancen zu positionieren und dies erst recht,

wenn der Markt sie noch nicht erkannt hat.

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ghost_69

Hier mal wieder alle Berichte auf einmal:

 

Alle Wochenberichte 2011 KW24.pdf

 

Ghost_69 :-

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ghost_69

Hier wieder die Wochenberichte:

 

Alle Wochenberichte 2011 KW25.pdf

 

Ghost_69 :-

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madredeus

Danke! :thumbsup:

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tibesti

Neues von Carmignac

 

Rückbesinnung auf die ökonomischen Fundamentaldaten

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Nun, in der Mitte des Jahres 2011, scheint es, als ob sich die Finanzmärkte einem entscheidenden

Wendepunkt nähern.

In der ersten Jahreshälfte konnten wir aufgrund unseres tiefen Misstrauens gegenüber den verschuldeten

Staatshaushalten in Griechenland, Portugal und Irland nicht von der guten Entwicklung der europäischen

Märkte profitieren, während die Schwellenländer, denen ein vorübergehender Inflationsanstieg zu schaffen

machte, unsere Performances schmälerten. Auf der Schwelle zum zweiten Halbjahr gehen wir indes davon

aus, dass sich die Erwartungen, die unserer Anlagestrategie zugrunde liegen, in den jüngsten

Wirtschaftsdaten endlich bestätigen werden, und dies dazu verhelfen dürfte, in den kommenden sechs

Monaten in den meisten unserer Fonds erneut die gewünschte Performance zu generieren.

Tatsächlich beginnen die beträchtlichen liquiden Mittel, welche die öffentliche Hand fast überall auf der

Welt seit 2008 aufwendete und die zu Beginn alle Volkswirtschaften sowie die Finanzmärkte erheblich

stützten, langsam zu versiegen. Die quantitative Lockerung in den USA neigt sich ihrem Ende, und die

Mehrheit der Zentralbanken ist bereits zu einer Phase der restriktiven Geldpolitik übergegangen. Zudem

macht in den meisten Industriestaaten die bisherige expansive Geldpolitik aufgrund der dringenden

Notwendigkeit, Maßnahmen zur Verringerung der Staatsverschuldung zu ergreifen, der Einführung von

Sparprogrammen Platz. Diese Wende stellt für die Schwellenländer natürlich eine gute Nachricht dar, da sie

neben den sinkenden Preisen für Rohstoffe, namentlich für Nahrungsmittel, dazu beitragen wird, die

Inflation zu bremsen. Auf der anderen Seite ist eine Abschwächung der geldpolitischen Unterstützung in

Europa und in den USA für diese noch fragilen Volkswirtschaften bedenklich. Der Fall der Peripheriestaaten

der Eurozone veranschaulicht diese Anfälligkeit nur allzu deutlich. So ist Griechenland, das heute so gut wie

insolvent ist, nur dank den liquiden Mitteln, die ihm die anderen europäischen Staaten sowie der IWF

notfallmäßig zur Verfügung gestellt haben, in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen im letzten

Moment noch nachzukommen. Gleichzeitig plant die europäische Zentralbank, ihren Leitzins weiterhin

anzuheben. Für die meisten Industriestaaten besteht somit, wenn auch in unterschiedlichem Maße, die

Aussicht, dass ihre Volkswirtschaften durch geld- und fiskalpolitische Straffungsmaßnahmen belastet

werden könnten.

Aus diesem Grund halten wir das Risikoprofil bezüglich der Aktienmärkte der Industrieländer derzeit für

wenig attraktiv, abgesehen von kurzfristigen technisch bedingten Erholungen. Die potenziellen Gewinne sind

durch das anhaltende Handicap der Staatsverschuldung limitiert; das Potenzial einer Unterperformance ist

hingegen beträchtlich, sollte das äußerst komplexe Management der exzessiven Haushaltsdefizite einen

Rückschlag irgendwelcher Art erfahren. Dagegen wird die konjunkturelle Entwicklung in den großen

Schwellenländern bald von der Fessel der beschleunigten Inflation befreit sein, die sie seit einem Jahr

hemmte, während das Risiko einer Abkühlung moderat erscheint.

Der Aufbau unserer Portfolien spiegelt daher unser Vertrauen in eine mittelfristig sehr solide

Wirtschaftsentwicklung der Schwellenländer wieder.

Das Aktienexposure der Fonds Carmignac Investissement und Carmignac Patrimoine liegt daher heute bei

78% bzw. 26%; sie bleiben jedoch zu 94% bzw. 42% in Aktien investiert, wovon ein Drittel auf

Schwellenländer entfällt.

Im Anleihenbereich ist unser Engagement vorwiegend auf qualitativ hochwertige Unternehmensanleihen

konzentriert, die wir Staatstiteln weiterhin vorziehen (Anleihen europäischer Peripheriestaaten meiden wir

strikte). Da wir eine Konjunkturabkühlung in den USA sowie in Europa antizipierten, konnten wir von einem

deutlichen Rückgang der langfristigen Zinsen profitieren. Wie bei den Aktien haben wir auch hier unsere

Ausrichtung auf Schwellenländer, insbesondere Inlandstitel beibehalten, die von der nächsten

Deflationsphase profitieren werden.

Diese Anlagestrategie scheint uns gut kalibriert, um vor Marktrisiken in Verbindung mit den

Verschuldungsproblemen der öffentlichen Hand in den Industrieländern gewappnet zu sein und das

Potenzial der großen Wachstumsländer zu nutzen.

 

Erstellt am 1. Juli 2011

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Ramstein

Morningstar sagt:

Insgesamt bleiben wir bei unserer guten Einschätzung des Fonds und möchten Anleger zu einem langfristigen Anlagehorizont ermutigen, um von seinen Qualitäten am besten profitieren zu können. Uns gefällt die starke Investmentkultur bei Carmignac Gestion. Allerdings würden wir es begrüßen, wenn auf die Erhebung einer Umsatzprovision verzichtet würde, die zu einem Interessenkonflikt führen kann und die Gesamtkosten in die Höhe treibt. Der Fondsmanager hat aber gezeigt, dass er diesen Nachteil ausgleichen kann. Der Fonds behält aufgrund der Erfahrung Carmignacs und der umfangreichen Ressourcen, die ihm zur Verfügung stehen, das Rating Exzellent.

 

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ghost_69

Ja ganz genau,

 

irgendwann wann muss man mal verkaufen.

 

Die Wochenberichte:

 

Alle Wochenberichte 2011 KW29.pdf

 

Konjunktur Erwartungen von Carmignac:

 

Konjunkturausblick 3 Quartal 2011.pdf

 

Mal sehen ob es wieder besser läuft.

 

Ghost_69 :-

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ghost_69

Waffenruhe an den Finazmärkten.pdf

 

Kurzfristig jedoch müssen wir eine Form der Kapitulation der Märkte, vor allem gegenüber den Industriestaaten feststellen. Wenn Sie sich in einem Sturm befinden, müssen Sie den Kurs halten aber die Segel streichen. Dies ist was Carmignac Gestion tut. In den vergangenen Tagen haben wir die Netto-Aktienquote unserer Flagschifffonds Carmignac Investissement und Carmignac Patrimoine auf ihr erlaubtes Minimum reduziert. In den anderen Fonds haben wir ebenfalls eine defensivere Ausrichtung gewählt.

Wir sind zuversichtlich, dass unsere Asset-Allokation und sehr defensive Haltung, es uns erlauben wird, wie wir es in vergangenen Krisensituationen bewiesen haben, dem Ziel des maximalen Kapitalerhaltes gerecht zu werden und dann von den sorgfältig ausgewählten Wachstumsmöglichkeiten zu profitieren.

 

Alle Wochenberichte 2011 KW30.pdf

 

Ghost_69 :-

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CHX

Der Carmignac zeigt derzeit mal wieder seine Stärke - Verluste verringern...

 

post-6855-0-10667900-1312834512_thumb.png

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ghost_69

Yepp ganz genau,

da ist man froh in zu haben,

auch wenn es bei laufenen Börsen langsamer nach oben geht,

die Mischung macht es eben aus.

 

Kurs halten, aber die Segel streichen

 

 

Frankfurt (fondsweb.de) - Die für diesen Sommer erwartete Waffenruhe an den Finanzmärkten ist nicht eingetreten. In unseren letzten Marktberichten haben wir wiederholt auf unsere Überzeugung einer verstärkten und länger andauernden Verlangsamung der Wirtschaft in den Industriestaaten hingewiesen. Die jüngsten US-Wirtschaftszahlen bestätigen diese Überzeugung, was nicht zuletzt durch den politischen Machtkampf der vergangenen Wochen zur Erhöhung der Schuldengrenze in Washington bestätigt wurde. Diese Situation hat die Handlungsfähigkeit der Obama-Regierung insofern geschwächt, als dass die Lösungen einer Ankurbelung der US-Wirtschaft durch steuerliche Maßnahmen, in einem Umfeld das von weiterhin hohen Arbeitslosenzahlen und einem desolaten immobilienmarkt geprägt ist, vernichtet wurden. Es wird immer wahrscheinlicher, daß Herr Bernanke und die Federal Reserve zu einer weiteren Runde unkonventioneller Lösungen in der amerikanischen Geldpolitik zurückgreifen werden. Es dürfte unserer Ansicht nach jedoch einige Monate dauern, bis diese Maßnahmen umgesetzt werden, schreibt Eric Le Coz Deputy Managing Director von Carmignac Gestion in einem aktuellen Marktkommentar.

 

In Europa verschlechtere sich die Wirtschaftslage, wie erwartet, weiterhin. Trotz der Entscheidung zu einem weiteren Rettungsplan für Griechenland, bleibe die Vertrauenskrise bestehen und weite sich inzwischen konkreter auf Spanien, Italien und sogar Frankreich aus. Die Aussichten für die europäische Wirtschaft würden ohne eine mögliche Hilfe der EZB und der US-Wirtschaft getrübt bleiben.

 

Diese Rückschläge seien aber nicht nur negativ zu betrachten - vor allem bezogen auf die Wirtschaftssituation der Schwellenländer. Die Verlangsamung in den Industriestaaten führe dort zu einer Stabilisierung der Inflation und in einigen Ländern bereits zu ihrem Rückgang, was wiederum den Zentralbanken dieser Staaten erlaube, ihre restriktive Geldpolitik zu lockern. Ein stabiles, durch den Binnenkonsum angetriebenes Wirtschaftswachstum, kombiniert mit soliden Fundamentaldaten und enormen Devisenreserven, verstärkten die langjährigen Überzeugungen auf positive Aussichten dieser Regionen von Carmignac Gestion.

 

Kurzfristig jedoch müssen wir eine Form der Kapitulation der Märkte, vor allem gegenüber den Industriestaaten feststellen. Wenn Sie sich in einem Sturm befinden, müssen Sie den Kurs halten aber die Segel streichen. Dies ist was Carmignac Gestion tut heißt es weiter.

 

CARMIGNAC GESTION LUXEMBOURG

08.08.2011

 

Ghost_69 :-

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virenschleuder

Langsamer nach oben geht ? Ich habe ihn schon seid längeren nicht nach oben gehen sehen .

Yepp ganz genau,

da ist man froh in zu haben,

auch wenn es bei laufenen Börsen langsamer nach oben geht,

die Mischung macht es eben aus.

 

Kurs halten, aber die Segel streichen

 

 

Frankfurt (fondsweb.de) - Die für diesen Sommer erwartete Waffenruhe an den Finanzmärkten ist nicht eingetreten. In unseren letzten Marktberichten haben wir wiederholt auf unsere Überzeugung einer verstärkten und länger andauernden Verlangsamung der Wirtschaft in den Industriestaaten hingewiesen. Die jüngsten US-Wirtschaftszahlen bestätigen diese Überzeugung, was nicht zuletzt durch den politischen Machtkampf der vergangenen Wochen zur Erhöhung der Schuldengrenze in Washington bestätigt wurde. Diese Situation hat die Handlungsfähigkeit der Obama-Regierung insofern geschwächt, als dass die Lösungen einer Ankurbelung der US-Wirtschaft durch steuerliche Maßnahmen, in einem Umfeld das von weiterhin hohen Arbeitslosenzahlen und einem desolaten immobilienmarkt geprägt ist, vernichtet wurden. Es wird immer wahrscheinlicher, daß Herr Bernanke und die Federal Reserve zu einer weiteren Runde unkonventioneller Lösungen in der amerikanischen Geldpolitik zurückgreifen werden. Es dürfte unserer Ansicht nach jedoch einige Monate dauern, bis diese Maßnahmen umgesetzt werden, schreibt Eric Le Coz Deputy Managing Director von Carmignac Gestion in einem aktuellen Marktkommentar.

 

In Europa verschlechtere sich die Wirtschaftslage, wie erwartet, weiterhin. Trotz der Entscheidung zu einem weiteren Rettungsplan für Griechenland, bleibe die Vertrauenskrise bestehen und weite sich inzwischen konkreter auf Spanien, Italien und sogar Frankreich aus. Die Aussichten für die europäische Wirtschaft würden ohne eine mögliche Hilfe der EZB und der US-Wirtschaft getrübt bleiben.

 

Diese Rückschläge seien aber nicht nur negativ zu betrachten - vor allem bezogen auf die Wirtschaftssituation der Schwellenländer. Die Verlangsamung in den Industriestaaten führe dort zu einer Stabilisierung der Inflation und in einigen Ländern bereits zu ihrem Rückgang, was wiederum den Zentralbanken dieser Staaten erlaube, ihre restriktive Geldpolitik zu lockern. Ein stabiles, durch den Binnenkonsum angetriebenes Wirtschaftswachstum, kombiniert mit soliden Fundamentaldaten und enormen Devisenreserven, verstärkten die langjährigen Überzeugungen auf positive Aussichten dieser Regionen von Carmignac Gestion.

 

Kurzfristig jedoch müssen wir eine Form der Kapitulation der Märkte, vor allem gegenüber den Industriestaaten feststellen. Wenn Sie sich in einem Sturm befinden, müssen Sie den Kurs halten aber die Segel streichen. Dies ist was Carmignac Gestion tut heißt es weiter.

 

CARMIGNAC GESTION LUXEMBOURG

08.08.2011

 

Ghost_69 :-

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ghost_69

Jedem das seine, bisher gefällt mir die Leistung von Carmignac.

 

Alle Wochenberichte 2011 KW31.pdf

 

Ich finde diesen langfristchart immer wieder beeindruckend.

 

post-3119-0-25589100-1313318480_thumb.jpg

 

Ghost_69 :-

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seventh_son

Der Investissement hat seinen Verlust von Anfang August aufgeholt und liegt jetzt sogar höher als damals. 8,08% in einem Monat ist stark, im aktuellen Umfeld. Und das bei einem reinen Aktienfonds. Mit Carmignac kann man in der Krise nicht nur ruhig schlafen, sondern anscheinend auch noch Gewinn machen ;)

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