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Sthenelos

Völkerwanderung

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Holgerli

Oh, oh, da hat sich Union wieder ins eigene Fleisch geschossen.

 

Meinst Du mit Union Frau Merkel?

 

An Teflon-Merkel prallt das doch alles ab. :blink:

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CHX

Grenzkontrollen sollen bzw. werden kommen. Zuerst an der Grenze zu Österreich. Der Innenminister gibt 'ne PK um 17:30Uhr

 

Das war abzusehen, weil man mittlerweile völlig überlastet ist und Stimmungsumschwünge in der Bevölkerung befürchtet.

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Ramstein

Und wenn da 100 Polizisten pro Kilometer stehen und 1000 Flüchtlinge kommen: Was sollen sie machen? Schießen?

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bond007
· bearbeitet von bond007

Wohl eher die Ansprüche allgemein. Finanzier mal heute noch 10 Kinder ... , flieg mal mit der Großfamilie nach Malle, finde Wohnraum usw. usf. ...

 

Alternativ, geh mal mit 3 Kindern in gefragten Lagen nach einer Mietwohnung suchen ... Da hat sich nen bissel mehr geändert, als nur die Prioritäten.

 

Wenn man hingegen nur jeweils zusätzlich 2 Arme für eine AK 47 die Meinungsverstärkung braucht, ist natürlich jeder weitere Sohn interessant.

Du hast mal wieder nix verstanden und gehst von deinem Upper-Wohlstands-Brain aus... :P ...warum haben die dritte Weltländer so viel Nachwuchs, weil sie eben keine Wohnung haben, kein Rentensystem oder , "wo fliege ich heute hin"Wohlstandsmüllproblem... :thumbsup:

 

Ziona Chana hat 29 Ehefrauen, 94 Kinder, 14 Schwiegertöchter und 33 Enkel

http://www.heute.at/...art23661,614886

 

Bis zu zehn Frauen im Jahr...das schaffst du auch.

 

Beruflich bin ich oft in Asien. In Asien gibt es Schwellenländer die haben kein Rentensystem. Es gibt aber kleine Pensionen für Lehrer, Soldaten und Beamte. Für Fabrikarbeiter gilt: Wenn Du zu alt bist und die gewünschte Leistung nicht mehr bringst wirst Du nach Hause geschickt. Was danach passiert ist Dein Problem.Eine Arbeitslosenversicherung gibt es nicht, genauso wenig wie Hartz IV oder eine kostenlose Krankenversicherung für nicht mehr leistungsfähige Mitglieder der Gesellschaft.

 

Die Kinder sorgen später für ihre Eltern, vorzugsweise aus dem Ausland mit härterer Währung. Das Sozialsystem ist also die Familie, nicht wie bei uns mittlerweile der Staat. Das hat Nachteile, aber auch große Vorteile. Ein großer Teil des Gehaltes und des Vermögens wird hier von der Politik umverteilt, während es in Asien in der (fleissigen) Familie bleibt. Der Nachteil: Wer in Asien arm ist, hat Pech gehabt.

 

Den Begriff Asyl kennt man dort nicht, wohl aber illegale Arbeitnehmer die ins Land kommen/geschmuggelt werden weil sie Grenzposten bestochen haben. Das wird von der heimischen Bevölkerung mit Grummeln geduldet, denn die Illegalen arbeiten genauso hart wie die hiesige Bevölkerung um sich und ihrer Familie daheim ein besseres Leben zu ermöglichen. Illegale Immigration ist von bestimmten Kreisen sogar gewünscht um das Lohnniveau in der Landwirtschaft und einfachen Jobs niedrig zu halten. Vor einigen Monaten hat sich die westliche Presse darüber aufgeregt dass Thailand keine Rohingya aufnehmen wollte. Diese Flüchtlinge aus weiter westlich gelegenen Ländern (Bangladesch, …) mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung wollten eigentlich gar nicht nach Thailand (so wie heute niemand in Ungarn bleiben will) sondern weiter nach Indonesien/Malaysia.

 

Trotzdem mussten sie auf einigen Inseln eine Pause einlegen und haben sich gegenüber den sehr hilfsbereiten Thais schlecht benommen (Euer Essen ist unrein usw.). Da man in Thailand selber noch viele arme Menschen hat, wurden sie wieder fortgeschickt. Unsere Presse war empört, doch die Thais fanden das richtig. Inoffiziell lächelt man jetzt über die Situation in Europa und denkt: Na, jetzt habt Ihr Euer eigenes Flüchtlingsproblem!

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bond007
· bearbeitet von bond007

Bahn räumt erstmals einen ICE für Flüchtlinge. Um Flüchtlinge transportieren zu können, hat die Bahn in München einen ICE geräumt. Die Reisenden mussten umbuchen.

 

Man achte auf die bei Welt.de noch nicht zensierten Kommentare.

http://www.welt.de/p...uechtlinge.html

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polydeikes

 

Du hast mal wieder nix verstanden und gehst von deinem Upper-Wohlstands-Brain aus... :P ...warum haben die dritte Weltländer so viel Nachwuchs, weil sie eben keine Wohnung haben, kein Rentensystem oder , "wo fliege ich heute hin"Wohlstandsmüllproblem... :thumbsup:

 

Ziona Chana hat 29 Ehefrauen, 94 Kinder, 14 Schwiegertöchter und 33 Enkel

http://www.heute.at/news/welt/art23661,614886

 

Bis zu zehn Frauen im Jahr...das schaffst du auch.

 

Im Jahr? Bei meinem Alter am Tag ... also wenn die Prostatitis wegens des blödem Rumsitzens zum Geld verdienen nicht wäre ... :P

 

Sind aber immer noch Ansprüche und keine Prios. :P

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Nachdem wir uns diese Woche so bittlerlich über die Dänen beschwert haben, weil die einfach den europ. Gedanken und die deutsche Willkommenskultur dadurch missachten, dass der Zugverkehr zwischen Dänemark und Deutschland einfach gestoppt wurde:

Deutschland stoppt nun (auch) den Zugverkehr zwischen Österreich und Deutschland. :-

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cktest

(Hervorhebung von mir)

Wenn Du mit Deiner Familie oder Deinen Freunden ins Ausland fährst und Dich im öffentlichen Raum bewegst, unterhältst Du Dich mit denen natürlich auch in der Landessprache, nehme ich an. (Oder fährst Du nur ins deutschsprachige Ausland?)

Kurz dazu: arabische Touristen gibt es im Sommer in München oder in Düsseldorf auf der Kö. Darum geht es nicht und das weißt du.

Ich habe mich mit meiner Frau und meinen Kindern auch nach vier Jahren in England in der Öffentlichkeit, beispielsweise in der U-Bahn in London, auf Deutsch unterhalten. Ich glaube auch nicht, dass irgendein sonst Anwesender das irgendwie als störend empfand. Ich wüßte auch nicht, wie einer der Anwesenden erkannt haben sollte, wie lange ich schon in England war. Das Höflichkeitsargument ist meiner Ansicht nach nur vorgeschoben. Du hast einfach diffuse Angst vor Immigranten. Warum eigentlich?

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Hellerhof

 

Kurz dazu: arabische Touristen gibt es im Sommer in München oder in Düsseldorf auf der Kö. Darum geht es nicht und das weißt du.

Ich habe mich mit meiner Frau und meinen Kindern auch nach vier Jahren in England in der Öffentlichkeit, beispielsweise in der U-Bahn in London, auf Deutsch unterhalten. Ich glaube auch nicht, dass irgendein sonst Anwesender das irgendwie als störend empfand. Ich wüßte auch nicht, wie einer der Anwesenden erkannt haben sollte, wie lange ich schon in England war. Das Höflichkeitsargument ist meiner Ansicht nach nur vorgeschoben. Du hast einfach diffuse Angst vor Immigranten. Warum eigentlich?

 

Deine "Diagnose" stand doch von Beginn an fest. Wer ein bestimmtes Verhalten ablehnt der muss Angst haben. Das Interesse seine Umwelt verstehen zu können ist phobisch, irrational - eben pathologisch. Ich bedanke mich!

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cktest

Meine Frage war eigentlich ernst gemeint. Ich will Dich nicht in eine Schublade stecken.

Ich verstehe auch gern meine Umwelt, fühle mich aber nicht auf den Schlips getreten, wenn sich zwei türkische Kollegen auf türkisch unterhalten. Klar wäre es für mich verständlicher, wenn sie englisch oder deutsch sprechen würden. Es würde sie selbst aber in ihrer Fähigkeit behindern, sich auszudrücken. Genauso ist es für mich nicht möglich, mich in englisch so gut auszudrücken wie in deutsch, obwohl ich meiner Ansicht nach ziemlich gut englisch spreche. Es ist aber nicht meine Muttersprache, und ich bin (leider) auch nicht zweisprachig aufgewachsen.

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markymark

Bahn räumt erstmals einen ICE für Flüchtlinge. Um Flüchtlinge transportieren zu können, hat die Bahn in München einen ICE geräumt. Die Reisenden mussten umbuchen.

 

Man achte auf die bei Welt.de noch nicht zensierten Kommentare.

http://www.welt.de/p...uechtlinge.html

 

Beim Focus sind ebenfalls Kommentare möglich. Die Bild beispielsweise lässt keine kritischen Kommentare zu. Stattdessen wird eine Hurrastimmung erzeugt und weinende Kinder gezeigt. Da kommt mir wieder das Wort Lügenpresse in den Sinn, welches zur Hochzeit der Pegida skandiert wurde. Bild dir deine Meinung! Naja, bei der einseitigen Berichterstattung doch was schwierig.

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FranzFerdinand
· bearbeitet von f*****5

Jetzt also die Teilaufhebung von Schengen. Ich fürchte ja, das wird die Flüchtlingsströme nur aufteilen, und sie kommen noch unkoordinierter nach Deutschland. Dieses Problem kann man nicht an der deutsch-österreichischen Grenze lösen, sondern nur an der Quelle. Also mit Friedensmissionen und massiver Entwicklungshilfe. Und, so hart das auch klingt, auch dadurch, dass man die Phantasien der Flüchtlinge vom Land in dem Milch und Honig fliessen schon vor Ort zerstört und nicht anerkannte Asylbewerber konsequent abschiebt, notfalls in Drittländer, gegen Entgelt.

 

Dann hat man auch Platz und Kapazität denjenigen zu helfen, die unsere Hilfe am dringendsten brauchen, z.B. den syrischen Familien aus den Kriegsgebieten. Wer da kein Mitleid hat, hat weder Anstand noch Herz. Armut ist aber, bei aller Liebe, kein Asylgrund. Da werden auch die Euphoriker noch merken. Spätestens wenn ihnen der Vermieter kündigt, weil der Staat besser für die Wohnung zahlt...

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LagarMat
· bearbeitet von LagarMat

Tja die Planlosigkeit geht weiter.

 

Es wird langsam zur Führungskrise.

Diese Inkompetenz an der Spitze Deutschlands ist unerträglich. Zumindest in einem Segment Deutschlands herrscht Fachkräftemangel.

Merkel ist mal wieder in der Versenkung verschwunden.

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Gast240416

Tja die Planlosigkeit geht weiter.

Es wird langsam zur Führungskrise.

Diese Inkompetenz an der Spitze Deutschlands ist unerträglich.

 

Ja, es wird wirklich Zeit das LagarMat-Man die Situation rettet. Denn er weiß alles rechtzeitig UND könnte es besser !!! Und mit Ihm ganz viele andere auch!

Wie heißt nochmal die Partei, für die Du Dich als Spitzenkandidat für den Bundestag bewirbst?

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Tja die Planlosigkeit geht weiter.

 

Und diesmal kann man nichtmal den "Links-Grünen" die Schuld in die Schuhe schieben. :-

 

BTW: Kann es sein, dass die Einschläge für die EU immer näher kommen?

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LagarMat
· bearbeitet von LagarMat

Ja, es wird wirklich Zeit das LagarMat-Man die Situation rettet. Denn er weiß alles rechtzeitig UND könnte es besser !!! Und mit Ihm ganz viele andere auch!

Wie heißt nochmal die Partei, für die Du Dich als Spitzenkandidat für den Bundestag bewirbst?

Also nimm's mir nicht krumm, Cef, aber dieses Problem war absehbar und ist zum großen Teil hausgemacht. Um das schon vor längerem erkannt zu haben, braucht man keine herausragenden Fähigkeiten, wie LagarMat-Man sie hat. ;)

Überrascht Dich das jetzt, wie sich das alles so entwickelt?

Man hat den IS sehr lange gewähren lassen, bevor man sich auch nur geringfügig rührte, obwohl die Geheimdienste frühzeitig gewarnt hatten. (Wozu braucht man die eigentlich, wenn man dann doch nicht auf sie hört?)

Vorher hat man vorausschauend im Prinzip in allen Ländern, abgesehen von Iran, Jordanien und Saudi-Arabien dafür gesorgt, dass die staatliche Ordnung zusammenbricht.

In Saudi-Arabien hat man mitangesehen, wie sie den IS unterstützen. Ähnliches gilt für die Türkei.

(Da puckert übrigens schon die nächste Flüchtlingsquelle. ;) )

 

Wer an einem Fleck der Erde den Menschen die Lebensgrundlage pulverisiert (einfach nur aus geostrategischen Interessen), kann nicht erwarten, dass die Menschen einfach so an Ort und Stelle in's Messer laufen oder verhungern.

 

Dieses Manövrieren auf Sicht und das Merkel'sche Finger in den Wind halten, ist Deiner Ansicht nach also gute Politik und sollte weiterhin so gemacht werden?

Ich stelle mir das immer wie einen Rohr- oder Dammbruch vor. Was die ganze Zeit versucht wurde, war, das Wasser zu verteilen, an statt das Wasser abzudrehen und den Damm/das Rohr zu reparieren. Und das wohl deshalb, weil es das einzige war, was Gutmenschendeutschland vertrug. Dann hat Mutti das Wasser aber volle Möhre aufgedreht. Weil alle so gejubelt haben.

 

Nun dreht die Stimmung und man versucht, das Loch zuzuhalten. Der Wasserdruck wird also wieder steigen.

Mal schaun, wann sich der Wind das nächste Mal dreht.

Ich prognostiziere jetzt mal, dass in wenigen Tagen, irgendwo vor den Türen Deutschlands oder an irgendeinem frisch versiegelten Grenzübergang in Ungarn oder Serbien, die Menschen wie vor einer Woche am Bahnhof in Budapest stehen werden, und "Deutschland lasst uns rein" oder ähnliches skandieren werden.

 

 

Was soll Dein Kommentar?

Muss ich es also besser können, um die Berechtigung zu haben, diese ganze Planlosigkeit als solche zu bezeichnen?

Nein muss ich nicht.

Aber:

Wenn es nach mir ginge, wäre die Bundeswehr von Anfang an nicht im Nahen Osten. Nirgends wäre sie außerhalb Deutschlands dabei.

Maximal als Teil einer EU-Armee an deren Außengrenzen.

Ein Schengenabkommen bspw. hätte ich auch nicht unterschrieben, wenn nicht andere Voraussetzungen erfüllt gewesen wären.

Es scheint überhaupt keine effektive Sicherung der EU-Außengrenzen zu geben.

 

Auch würde es keine deutschen Waffenexporte geben. (Aber bevor's ein anderer macht, liefern wir halt. Nachfrage muss bedient werden.)

Dann hätten die Amis diesen Mist wahrscheinlich trotzdem durchgezogen und die Neoliberalen hätten geschimpft wie die Rohrspatzen "Deutschland könne sich nicht immer aus der Verantwortung stehlen". Aber zumindest könnte man dann diesbezüglich in Deutschland ein reines Gewissen haben.

Die deutsche Außenpolitik der 1990er, 2000er hat so viele Fehler gemacht (wahrscheinlich durch Industrielobbyisten katalysiert/geschmiert/beeinflusst) die so sehr auf der Hand liegen, dass ich mich über Deinen "Oh großer Meister zeig uns den Weg"-Post doch wirklich wundere.

 

Eigentlich sollten wir die ganzen Flüchtlinge in Flugzeuge oder auf Schiffe packen und in die USA schicken. Ins Land of the free.

Die Idioten haben die ganze Suppe gekocht, nun sollen sie sie auch fressen.

 

edit:

Aber wo Du schon fragst: Es gibt meines Wissens nach keine Partei in Deutschland, bei der ich das Gefühl haben könnte, dass sie mich und meine Meinung repräsentiert.

Und ich habe den Eindruck, mit diesem Gefühl bin ich nicht allein.

Ich weiß derzeit überhaupt nicht, wen ich wählen soll.

Trotzdem habe ich keine Lust in das Haifischbecken Politik zu springen. Ich möchte meinem Job nachgehen und bin wohl einfach naiv, wenn ich annehme, dass man erwarten dürfte, dass es eine Partei gibt, die nicht total gaga ist.

 

Wen haben wir denn?

Die wirtschaftshörige, sich seit Merkel selbstkastrierende, führungslose VDS-, TTIP-CDU.

Eine Dummbatzen-CSU. Mehr als Maut und Betreuungsgeld sage ich dazu nicht. Abgesehen davon könnte ich die sowieso nicht wählen.

Die SPD, die mehr Vaseline braucht, als jede andere Partei, so wie sie sich permanent von der CDU f*cken lässt und sowieso schon fast sämtliche ihrer Grundpositionen verraten hat.

Was bleibt?

Linke + Grüne, denen "kein Mensch ist illegal" aus allen Poren trieft?

Die sich selbst zerfleische AfD?

Die FDP, die sich trotz Lindner und Bundesligaabstieg keinen Deut geändert hat?

 

Und was wir noch haben? Bei der nächsten Bundestagswahl vielleicht 50% oder mehr Nichtwähler. :thumbsup:

 

Was hast Du denn für kluge Ratschläge, wenn Du mich schon angreifst?

Ich höre gern zu.

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CHX
· bearbeitet von Licuala

"Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden." (H. Seehofer)

 

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Schlaftablette

Ein interessantes Interview mit Sarrazin zum Thema Flüchtlinge:

 

http://www.zeit.de/2015/37/thilo-sarrazin-interview-fluechtlinge-zuwanderung-integration-frontex

 

Meiner Meinung nach sagt der Mann viel wahres. Während viele Gutmenschen-Kommentatoren Gift und Galle spucken kann keiner gegen seine Argumente anstinken.

 

Mich persönlich betrifft das noch am wenigsten. Ich schau es mir mit Popcorn von der ersten Reihe aus an. Allerdings schau ich ganz genau hin. Und wenn sich die Entwicklung sich nicht bald bessert, dann werde ich entsprechende Konsequenzen ziehen müssen. Als Spezialist für Minen und entsprechender Vernetzung in der Branche werde ich zum Glück in vielen Ländern der Welt mit offenen Armen empfangen, u.a. Chile, Kanada und Australien. Leider haben andere nicht das Glück, z.B. meine Familie nicht.

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Schildkröte
· bearbeitet von Schildkröte

@ Schlaftablette:

Das Interview ist super! Die Leserkommentare jedoch wie auch anderswo recht einseitig. Mal folgende Überlegungen von mir diesbezüglich:

 

1.)

Die Politiker in Deutschland müssen sich doch inzwischen der Ernsthaftigkeit der Lage bewusst sein. Die vielen Flüchtlinge sind jetzt nicht mehr auf Lampedusa, sondern unmittelbar vor der eigenen Haustür. Es ist schon schwierig genug, sich um die Flüchtlinge zu kümmern, welche bereits hier sind. Kann sich ein Herr Gabriel da allen Ernstes weiter hinstellen und sagen, Deutschland könne jedes Jahr eine halbe Million Menschen aufnehmen?

 

2.)

Aus eigenem Anlass werden die Bundestagsparteien wohl vorerst ein "weiter so" propagieren. Außer von der CSU sind bisher keine kritischen Töne zu hören gewesen. Spielt man so nicht der AfD und den ganz Rechten bzw. einer möglicherweise wieder erstarkenden PEGIDA in die Hände, welche das Thema dankbar aufgreifen?

 

Wenn ich mich privat oder beruflich über die Flüchtlinge unterhalte, vernehme ich überwiegend Skepsis hinsichtlich der Gesamtsituation. Meines Erachtens sollte die Politik die Flucht nach vorne antreten und sagen, jetzt reicht's erstmal. Der Winter naht. Wenn es kühler wird, wird's für die in Zelten untergebrachten Flüchtlinge ungemütlich. Noch sind die Flüchtlinge froh, erstmal auf "sicherem" Boden zu sein. Doch früher oder später wird es zu Spannungen kommen. Und gehen die vielen Flüchtlinge wirklich "irgendwann" wieder nach Hause, wenn der Konflikt in ihrer Heimat beendet ist? Auch bei einer tendenziell schrumpfenden Bevölkerung ist es eine (sehr) große Herausforderung, so viele Menschen aus einem völlig anderen Kulturkreis in unsere Gesellschaft zu integrieren. Der immer wieder vorgebrachte Hinweis mit den 12 Mio. Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten nach dem 2. Weltkrieg hinkt, da es sich um Landsleute handelte.

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LagarMat
· bearbeitet von LagarMat

Ein interessantes Interview mit Sarrazin zum Thema Flüchtlinge:

http://www.zeit.de/2015/37/thilo-sarrazin-interview-fluechtlinge-zuwanderung-integration-frontex

Meiner Meinung nach sagt der Mann viel wahres. Während viele Gutmenschen-Kommentatoren Gift und Galle spucken kann keiner gegen seine Argumente anstinken.

 

Dem kann ich mich nur anschließen.

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LagarMat

"Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden." (H. Seehofer)

 

Nun weiß man bei dieser Sendung nicht ganz genau, wie ernst Seehofer das meinte.

Die Reaktion des Publikum spricht allerdings für sich.

Und vermutlich hätte sich Seehofer auch nur in einer solchen Sendung getraut, diesen Satz auszusprechen.

Ich vermute, er meinte es sehr ernst.

 

Überraschen tut er damit gleichwohl nicht.

Und wenn ich das richtig sehe (er spricht von Rösler als Gesundheitsminister) hat er diesen Satz geäußert, noch bevor begonnen wurde, TTIP in den Medien zu diskutieren.

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Gast240416
· bearbeitet von Cef

Moin LagarMat,

 

erstmal Danke für Deine ausführliche Reaktion.

In manchen Punkten bin ich durchaus Deiner Meinung, in anderen definitiv nicht.

Und auch ich bin mit dieser Entwicklung unglücklich.

 

Mir geht es um diese frustrierte Politikverdrossenheit, die sich jetzt überall und auch in Deinen Beiträgen artikuliert.

Die einzelne Stimme hat ja durchaus in Teilaspekten Recht oder repräsentiert Ängste.

Jede Entscheidung, die auf einer beliebigen Ebene getroffen wurde und wird,

wird zwischen den zunehmend aufgeheizten Meinungsblöcken zerrieben. Tendenz steigend.

Natürlich kann und darf jeder (keine Zitate von Dir)

"die Dinge endlich mal beim Namen nennen!",

natürlich habe "ich ja schon immer gesagt"

und natürlich "hätte man schon viel früher".

 

Nach einem ordentlichen Dampf ablassen, und das fällt anonym im Internet nunmal am leichtesten,

fühlt sich der eine oder andere vielleicht besser.

Und darum geht es wohl auch oft.

Aber:

Jeder, der (nicht nur in dieser Situation) Ansätze oder Lösungen parat hat, soll sich konstruktiv einbringen.

Im Maximalfall sogar eine Partei gründen und für seinen Ansatz kandidieren.

Vielleicht ist die sog. schweigende Mehrheit (wenn es denn die Mehrheit ist) dann ja richtig vertreten.

 

Im Moment möchte ich auch am liebsten ein paar Dinge rasch ändern.

Auch ich muss dabei zusehen, wie auf der Brücke des Riesentankers (wahlweise zB die EU oder Deutschland) hektisch reagiert und gestritten wird,

und dieser Riesentanker viel zu langsam und getrieben von den Ereignissen den Bug auf einen neuen Kurs bringt.

 

Das ist der Preis der Demokratie. Diktaturen sind reaktionsschneller.

 

Ich habe es schon einmal an anderer Stelle geschrieben :

Wenn man die Dinge auf ihre Essenz runterbricht, gibt es immer nur drei Möglichkeiten.

Love it, leave it or change it !

 

Ich kann den Standpunkt verstehen zu sagen: Engagieren? Oder in die Politik? Niemals!

Ich will nur in Ruhe meiner Arbeit nachgehen.

Man muss sich nur klar darüber sein, das man sich dann in Wirklichkeit für die erste der drei Möglichkeiten entschieden hat.

 

Und dann sollte man seine Worte mit Bedacht wählen.

Pauschalbeleidigungen einzelner Personen oder ganzer Staaten sind sicher nicht zielführend.

 

Nachdenkliche Grüße von einem, der keine Lösung für die Probleme hat

Cef

 

Gerade gesehen: Interview mit Schäuble. Lesenswert.

 

http://www.faz.net/a...geIndex_2]

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DarkBasti

Komisch, hier im Forum finde ich bislang gar nicht die allgemein (euphorische) Stimmung "von der Straße", die zumindest immer in den Medien gezeigt wird wieder (Außer vielleicht bei ein paar Spaßbefreiten wie Baddschkappelui tongue.gif)

 

Wie, keiner von euphorisch am Bahnhof mit bunten "Refugees Welcome!" Schildern unterwegs gewesen?

 

 

Woran mag das liegen? Doch, weil das Forum nicht ganz der Querschnitt der Bevölkerung ist und hier vielleicht sogar das Bildungsniveau a bissl höher is? (Schließlich unterhalten wir uns nicht nur mit "Emlaugh.gifjis"?)

Die Leute mit der euphorischen Stimmung werden mit Bus gesammelt und auf Staatskosten da hingekarrt.

 

Ich möchte noch mal darauf hinweisen, das die Diskussion sehr gefährlich ist. Wegen einem falschen Wort kann man heutzutage recht schnell seinen Job loswerden.

 

 

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DarkBasti

Jeder, der (nicht nur in dieser Situation) Ansätze oder Lösungen parat hat, soll sich konstruktiv einbringen.

Im Maximalfall sogar eine Partei gründen und für seinen Ansatz kandidieren.

Vielleicht ist die sog. schweigende Mehrheit (wenn es denn die Mehrheit ist) dann ja richtig vertreten.

 

Nicht wenn man alles verliert sobald man den Mund aufmacht.

 

 

Schon mal aufgefallen das wir kein Wahljahr haben?

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checker-finance
· bearbeitet von checker-finance

Ich habe es schon einmal an anderer Stelle geschrieben :

Wenn man die Dinge auf ihre Essenz runterbricht, gibt es immer nur drei Möglichkeiten.

Love it, leave it or change it !

 

Ich kann den Standpunkt verstehen zu sagen: Engagieren? Oder in die Politik? Niemals! [/size][/font]

Ich will nur in Ruhe meiner Arbeit nachgehen.

Man muss sich nur klar darüber sein, das man sich dann in Wirklichkeit für die erste der drei Möglichkeiten entschieden hat.

 

Und dann sollte man seine Worte mit Bedacht wählen.

Pauschalbeleidigungen einzelner Personen oder ganzer Staaten sind sicher nicht zielführend.

 

Nachdenkliche Grüße von einem, der keine Lösung für die Probleme hat

Cef

 

Wer soll denn mit welchem Recht andere vor die Wahl "Love it, leave it or change it!" stellen? Klingt sehr nach der merkelschen Alternativlosigkeitsrhetorik, obwohl hier ja immerhin drei (pseudo-)Alternativen geboten werden.

 

Die realen Möglichkeiten etwas zu verändern, sind sehr begrenzt. In bestehenden Parteien den Marsch durch die Institutionen anzutreten oder neue Parteien zu gründen, ist erstens ein sehr langfristiges Unterfangen und dürfte für die aktuellen Probleme in jedem Fall zu spät kommen. Abgesehen davon wäre der persönliche Einsatz, was Aufwand und Risiko angeht, sehr hoch. für die meisten existiert "change it" faktisch nicht.

 

"leave it" war letztlich das, was die Menschen in der DDR bis zur Errichtung der Mauer und dann ab 1989 wieder gemacht haben und was in diesem historischen Einzelfall sehr erfolgreich war. Neben dem subjektiven Erfolg (bin woanders) hat es sogar zum Regimewechsel geführt. Bleibt letzterer aus, führt ein massenweises "leave it" infolge des brain drain zu weiteren negativen Effekten, für diejenigen, die zurückbleiben. Könnte man sagen, dass das eben der Preis der Immobilität ist. Dummerweise sind die mit "leave it" verbundenen kosten und Risiken für die meisten ebenfalls prohibitiv hoch.

 

Wer dann diese drei Alternativen aufstellt, meint also aus den beiden pseudo-Alternativen das Gebot aufstellen zu dürfen, dass man dann alles so wie es ist zu "lieben" habe. Warum soll jemand, für den "change it" und "leave it" nicht in Frage kommt, das Bestehende denn lieben müssen? Was genau soll diese alternativlos aufoktroyierte Liebesbeziehung denn beinhalten? Dass man nichts mehr kritisieren darf?

 

Die real existierende Alternative für die meisten ist nicht die geografische Emigration, sondern die "innere Emigration" bzw. Liebesentzug. Der drückt sich u. a. darin aus, sich nicht mehr an Wahlen zu beteiligen. Nichtwählen ist eine passive Strategie und nicht nur legal, sondern auch legitim.

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Gast
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