Wertpapier Forum: Funktionsweise der DVAG

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Themen über Sonstige Renditeanlagen und Vorsorge

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Funktionsweise der DVAG Wichtige Infos über Beratungsgespräche und Verträge Thema bewerten: -----

#21 Mitglied ist offline   webwude 

  • Ich bin mit der Gesamtsituation zufrieden.
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Geschrieben 03. Dezember 2009 - 09:19

Zur Eigenwahrnehmung der DVAG - zum Teil echt amüsant zu lesen:
http://www.dvag-unternehmensblog.de/

Viele Grüße,
ww
Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit. (Mark Twain)

 Weiterführende Informationen:

#22 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 04. Dezember 2009 - 23:18

Habe ich gerade gefunden. Kennt bestimmt schon Jemand von Euch

Die Deutsche Vermögensberatung - eine Sekte?


Bitte lesen Sie dazu auch: http://www.sekten-sa...egsprobleme.htm

Die in den sektenspezifischen Ausstiegsproblemen beschriebenen Positionen weisen erstaunliche Ähnlichkeit mit den Erfahrungen von Sektenmitgliedern und Berater der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - auf.
Die bereits vor Jahren angestellten Vergleiche der Deutschen Vermögensberatung zur Scientology-Sekte durch Herrn Wolfgang Dahm können nach ausgiebiger Recherche nur bestätigt werden.

Sekten erfüllen den Wunsch vieler Menschen, an etwas glauben zu können und nach dieser Überzeugung zu leben. Vielen Sektenanhängern gelingt der Ausstieg nicht, weil sie ihren Glauben nicht aufgeben wollen. Sie glauben an ihre Gruppe (Ihre Familiengemeinschaft) und sind wie selbstverständlich bereit, sich zu ändern, wenn die "Familiengemeinschaft" es fordert.

Die meisten Menschen sind aufrichtig und ehrlich.
Sie beginnen die Tätigkeit bei der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - mit der festen Überzeugung, etwas Gutes und Richtiges für Ihre Kunden zu tun.
Mit dem Willen, etwas Gutes zu tun, wollen sie in ihrem Leben etwas erreichen.
Darüber hinaus stehen Sie zu ihrer Tätigkeit, wenn sie sich für eine Sache entschieden haben.
Die meisten Vermögensberater sagen sich, wenn ihnen Zweifel kommen: „Ich habe mich hierfür entschieden. Mir war von Anfang an klar, dass es nicht einfach sein wird. Ich will zu den Erfolgreichen gehören. Jetzt habe ich zwar ein paar Zweifel, aber ich habe mich dafür entschieden." Sie wollen auf keinen Fall aufgeben und zwingen sich dazu weiterzumachen- je länger sie dabeibleiben, umso schwerer wird es auszusteigen.
Diese "Überwindung" wird noch dadurch gefördert, dass die Gerüchte aufrechterhalten werden, dass man ohne die DVAG nicht erfolgreich sein kann. Existenzängste werden künstlich geschaffen. Aussteiger werden juristisch verfolgt. Wenn Du den Doktor verärgerst, wird er Dich verstoßen und ruinieren. Das sind die Botschaften, die von Vermögensberater zu Vermögensberater weitergegeben werden.

Von frühster Kindheit an lernen wir Autoritätspersonen zu respektieren. Die Autorität des Führers innerhalb einer Sekte ist unangefochten. Die Autorität von Dr. Pohl ebenfalls: Wer Fragen stellt, greift ihn an. Zweifel und Kritik werden innerhalb der Familiengemeinschaft nicht geduldet.
Es führt zu offener Auseinandersetzung, Entzug der Freundschaft und Ausstoß aus der "Familiengemeinschaft".

Gruppendruck ist die Hauptursache für die Schwierigkeiten beim Ausstieg. Wiederum ist es so, dass die Autosuggestion und die Beeinflussung der "Familiengemeinschaft" dazu führen, dass man sich mit folgenden Überlegungen selbst beruhigt: „Die anderen geben ja auch nicht auf bzw. ich kenne Vermögensberater, die schon seit 10, 15, 20 Jahren dabei sind. Die haben es doch auch geschafft. Es muss an mir liegen, ich mache etwas falsch. Ich muss mich einfach mehr anstrengen. Im Moment verdiene ich noch nicht genug, ich gehöre allerdings schon zu den guten Beratern und werde es bald geschafft haben."
Diese ständige Suggestion wird unter anderem durch zahlreiche "Motivationseminare" verursacht. Große Unterstützung erhält die DVAG in dieser Beziehung durch Nikolaus Enkelmann.

aber nicht nur der Gruppendruck verhindert, dass Anhänger ihre Situation hinterfragen. Oft erhalten sie auch falsche Informationen: Über das Geschehen und die regulären Arbeitsbedingungen im Rest der Finanzwelt wird ihnen falsch oder einseitig berichtet. Aufgrund dieser mangelnden Information schätzen die Vermögensberater ihre eigentliche Situation und die Möglichkeiten außerhalb der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - häufig falsch ein.

Durch die ständigen Bemühungen die sozialen Kontakte außerhalb der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - zu unterbinden und die Vermögensberater in Freizeitaktivitäten, Wochenendschulungen und Urlauben immer unter Kontrolle der Gruppe zu halten, sollen Zweifel und das Hinterfragen verhindert werden.

Auch in den vielen Sekten werden die Mitglieder dazu gebracht, mit Familie, Freunden, Bekannten (soweit sie nicht selbst der Sekte angehören) die Kontakte abzubrechen. In diversen Schulungen wird gelehrt, dass diejenigen Freunde sind, die den Vermögensberater in seiner Arbeit unterstützen. Das ist der Direktionsleiter, der Betreuer und natürlich der "Doktor". Wer nicht Kunde sein will, wer Zweifel äußert ist kein Freund. Eltern, Verwandtschaft, Freunde, die nicht sofort zu Kunden werden, werden zukünftig gemieden. Es kommt teilweise zum Bruch mit der eigenen Verwandtschaft.

Durch die starke zeitliche Einbindung in die "Familiengemeinschaft" sollen möglichst wenig menschliche Kontakte (intensivere Freundschaften) außerhalb der eigenen Gemeinschaft gepflegt werden. So kommt man mit der Außenwelt nur oberflächlich in Berührung.
Geht ein Mitglied einer Sekte nach „draußen", so vorrangig, um zu missionieren. Bei der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - werden wildfremde Menschen bei jeder Gelegenheit angesprochen um diese von der positiven Arbeit des Vermögensberaters zu überzeugen. Es wird keine Gelegenheit ausgelassen, das "grandiose Unternehmen DVAG --- Die Nummer 1 weltweit" zu erwähnen.

Wer in einer Umgebung lebt, in der alle gleich denken und handeln, dem bereitet es große Probleme, sich mit den Ansichten Außenstehender ernsthaft und kritisch zu befassen.
Falls es zu Begegnungen mit der Familie oder alten Freunden kommt, so fühlen sich Sektenanhänger oft fremd und nicht verstanden. Sie sind froh, wieder in die kleine, überschaubare und sichere Welt ihrer Sektengemeinschaft zurückkehren zu können.

Auch wenn das Leben in der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - durch Kaltaquise, Stornos, Umsatzdruck, Existenzängste oft hart und anstrengend ist, ist es vertraut.

Der Gedanke, sich von der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - zu lösen, wird immer unvorstellbarer: Was würde sie schon im „normalen Leben" erwarten? Fast alle alten Kontakte wurden abgebrochen (teils hat falsche Beratung zu Streit geführt, teils hat Kritik und Zweifel an der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - zu Auseinandersetzungen geführt).
Die Leute hätten Vorurteile, würden sie meiden, ihnen keine Arbeit geben.
Den alten Job hat man gekündigt und von der wirklichen Finanzbranche hat man eigentlich keine Ahnung. Durch ihre Abgeschlossenheit von der Außenwelt verfallen die DVAGler immer mehr in eine emotionale und psychische Lähmung.
Im Falle eines Austritts verweigern die noch verbliebenen DVAGler in der Regel jeden Kontakt. Die ehemaligen Freunde werden sogar zu Feinden. Es werden innerhalb der Familiengemeinschaft Lügen erzählt. Der Aussteiger verliert damit auch seinen gesamten Freundeskreis und steht meist völlig allein da.

Nicht nur vor dem Leben außerhalb der DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - haben die Aussteiger Angst. Innerhalb der DVAG wird die Angst gefördert. Geschichten über ruinierte Aussteiger werden häufig erzählt. Begeht ein Mitglied den Fehler zu gestehen, dass es die DVAG verlassen will, wird es eine Zeitlang ausgeschlossen. Gleichzeitig wird es denunziert, und es werden Lügen über sein Befinden bei Kollegen und sogar Kunden verbreitet. Dies verstärkt die Angst der anderen, ihnen könnte ähnliches widerfahren. Wer jahrelang Mitglied der DVAG war, hat viel investiert und oft Dinge getan, von denen er weiß, dass er sie im normalen Leben nicht getan hätte. Scham und Schuldgefühle erschweren so den Ausstieg und die Rückkehr in ein Leben außerhalb der DVAG.

Diese Schilderung basiert auf den Ausstiegserfahrungen von Sektenmitgliedern.
Sie spiegeln allerdings zu fast 100% meine eigenen Erfahrungen beim Ausstieg aus der DVAG wieder.

Jens Klingebiel, www.exdvag.de




Was ist eine Sekte?


Die nachfolgende Definition habe ich zum Thema Sekte gefunden.
Ich will versuchen, die Parallelen zur DVAG - Deutsche Vermögensberatung AG - kenntlich zu machen.


1. Die Gemeinschaft verfügt über eine klar definierte Führung.
2. Die Führung ist jedem Mitglied bekannt.
3. Den Verlautbarungen der Führung wird hohe Aufmerksamkeit zuteil.
4. Die Führung ist absolut, d.h. niemanden verantwortlich.
5. Die Führung ist für jede anstehende Frage zuständig und kompetent.
6. Kritik an der Führung kommt nicht vor. Die Mitglieder sind so überzeugt von Ihrer Gemeinschaft, dass sich kein aktives Mitglied findet, das bereit wäre, auch nur eine Aussage der Führung zu kritisieren oder in Frage zu stellen.

Diese Punkte treffen eindeutig auf den "Übervater" Dr. Pohl zu. Kritik wird nicht geduldet und führt zu sofortigen Sanktionen von Seiten der Arbeitskollegen. Der Personenkult, der in der DVAG aber auch beim AWD betrieben wird ist unnatürlich.
Selbstverständlich werden auch in anderen Firmen die Vorstandsvorsitzenden teilweise bewundert, allerdings besteht meines Erachtens ein Unterschied, ob die wirtschaftlichen Leistungen geschätzt werden oder ob eine Person inklusive Familie mit einem kollektiven Heiligenschein versehen wird. Es wird alles kritiklos hingenommen. Sogar der befremdliche Einritt von "Führern" auf einem weißen Elefanten, bei Großveranstaltungen wirft keine Fragen auf.

Der Ruf oder allein der runde Geburtstag ihres Doktors bringt die Vermögensberater dazu kurzfristig Umsätze zu generieren, die vorher nicht möglich waren.

Der Doktor ist auch Ansprechpartner in jeder Hinsicht. Es werden Geschichten weitererzählt, von Begegnungen mit dem Dr. in Portugal. Bei dem er höchstpersönlich für die Behebung der Mängel in der Unterkunft kleiner Vermögensberater sorgte.


2. Abschottung

1. Die Gemeinschaft reduziert die Kontakte ihrer Mitglieder zu Nichtmitgliedern auf ein Minimum.
2. Die Gruppe und das soziale Umfeld eines Mitglieds werden deckungsgleich.
3. Die Abschottung beinhaltet den Verzicht auf gruppenfremde Lehren. Gruppenfremde Literatur ist damit zumindest höchst problematisch.
4. Geheiratet wird ausschließlich unter Gruppenmitgliedern.
5. Freundschaften zu Nichtmitgliedern werden keine geschlossen.
6. Gruppenregeln dienen dazu, diese Abschottung zu fördern.

Die Abschottung erfolgt bei der DVAG in Form einer sehr hohen zeitlichen Einbindung in diverse Aktionen.
Urlaube werden nach Möglichkeit in den firmeneigenen "Begegnungsstätten" verbracht. Freizeit wird mit Kollegen geplant. Regelmäßige Veranstaltungen und Schulungen am Wochenende, die bei angenehmer Atmosphäre und im großen zeitlichen Rahmen ablaufen reduzieren die Zeit außerhalb des DVAG-Umfeldes weiterhin.
Wenn Kontakt nach "außen" aufgenommen wird, dann wird missioniert. Bei jeder Gelegenheit versucht der Vermögensberater seine Gesprächspartner von seiner DVAG zu überzeugen.


3. Gruppendruck

1. Die Sekte kennt eine rigorose Kontrolle der Einhaltung der Gruppenregeln.
2. Die Mitglieder überwachen sich gegenseitig.
3. Sich dem Gruppendruck entziehende, "liberale" Mitglieder kommen kaum vor.

Ein Verstoß gegen die Grundsätze und Regeln der DVAG wird durch jeden einzelnen Kollegen zu Kenntnis genommen.
Je nach Person kommt es zu persönlichen Ermahnungen bis hin zur Meldung an den Betreuer, Direktionsleiter und im schlimmsten Fall nach Frankfurt.

Quelle EX DVAG
DVAG spendet für Schwarz Gelb

Gruß Gerald

Dieser Beitrag wurde von Gerald1502 bearbeitet: 04. Dezember 2009 - 23:21

Wenn Ihr 1 Million Euro habt, vertraut Sie keinem Finanzberater an, sonst seid Ihr Pleite.

Beim Kauf einer Aktie muss man Phantasie haben, beim Verkauf Weisheit.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar. (Antoine de Saint-Exupéry)

Funktionsweise DVAG / Strukturvertriebe Richtlinie zur Themeneröffnung

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#23 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 07. Dezember 2009 - 17:40

Hallo Zusammen

Viele von Euch wissen ja, dass ich gegen die DVAG Klage. Habe ich ja in den anderen Threads beschrieben. Jetzt geht es um folgendes.

Ich habe der AM einer Dynamikerhöhung widersprochen und habe die RR Strategie NO 1 als unrentabel bezeichnet. Ich habe noch andere Dinge geschrieben, wie z.B. dass ich meinen steuerlichen Vorteil verloren habe, usw. Heute habe ich Post von der AM bekommen. Das Schreiben habe ich beigefügt und es stimmt hinten und vorne nicht.

Ich korrigiere mit Worten, damit Ihr wenn Ihr es lest bescheid wisst.

Es wird die alte RR mit Garantie mit der RR Strategie NO 1 verglichen.

Es wird mit 91€ zum 01.11.2009 fiktiv bei der RR Garantie gerechnet. Bezahlen tue ich aber seit 01.05.2008 die 91€. Es sind also 1000€ Differenz. Das seht Ihr bei eingezahlte Beiträge. Desweiteren sind ja 1000€ von der RR Garantie in die RR ST NO 1 gegangen. Der steuerliche Aspekt wird völlig außer acht gelassen, da ich ja die RR Garantie 2004 abgeschlossen hatte und die RR St NO 1 im Mai 2008. :angry:

Die die schon öfters mit der DVAG zu tun hatten, werden bestimmt zustimmen, wenn ich sage, das der VB immer mit 8% p.a. gerechnet hat. Dann lasst Euch überraschen, was die AM schreibt. Und einmal gehen Die von einem Rentendatum von 2049 und dann auf einmal bei 2051.

Also viel Spaß beim lesen. :thumbsup:

P.s. bitte hier keine Vertragsdetails von Euch reinstellen was Fragen beinhaltet. Bitte die anderen Threads verwenden. :thumbsup:

LG Gerald

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Dieser Beitrag wurde von Gerald1502 bearbeitet: 26. Juni 2010 - 08:37

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#24 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 19. Dezember 2009 - 23:24

Zitat

DVAG zu “Banken im Test

Welche Kernaufgabe haben Banken? Die Wirtschaft und die Bürger eines Landes mit Geld zu versorgen.

Diese Aufgabe erfüllen Banken und Sparkassen mit Blick auf die seit Monaten herrschende Kreditverknappung nur noch ganz am Rande. Stattdessen wurde ein neues Geschäftsfeld entdeckt, nämlich der Verkauf von Finanz- und Vorsorgeprodukten an Privatkunden.

Dazu Hermann-Josef Tenhagen, verantwortlich für den Bericht “Banken im Test” in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Finanztest:

“In unserem Beratungstest von 21 Banken und Sparkassen haben wir festgestellt, dass es kaum eine Bank interessiert, welchen Kunden sie vor sich hat. Ein Drittel der getesteten Banken schaffte es nicht einmal, den Kunden zu erklären, dass mehr Rendite immer mit mehr Risiko verbunden ist. Beratungsleistung: mangelhaft. Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, und allen Bankkunden müssen wir leider empfehlen: Passen Sie auf sich auf, wenn Sie 2010 zur Bank gehen!”

Wir möchten an dieser Stelle nicht weiter auf die katastrophalen Testergebnisse eingehen, den Rat von Herrn Tenhagen aber ergänzen:

Die Banken und Sparkassen sollten sich auf ihre Kernaufgaben zurückbesinnen (siehe oben) und ihre Beratungstätigkeit grundlegend überdenken. Denn sie schädigen mit ihren Aktivitäten nicht nur die eigenen Kunden, sondern eine ganze Branche.

Und jeder Bürger sollte – so wie er vor dem Gang zum Finanzamt einen Steuerberater konsultiert – vor dem Gang zu einer Bank oder Sparkasse einen Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) aufsuchen.


Das ist doch ein Witz. Quelle oben im ersten Beitrag.

Gruß Gerald

Dieser Beitrag wurde von Gerald1502 bearbeitet: 08. Februar 2010 - 22:01

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#25 Mitglied ist offline   Kuhni 

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Geschrieben 28. Dezember 2009 - 21:03

Ein interessantes Thema welches hier besprochen wird.
Aber zunächst mal vorweg das ich nicht zur DVAG gehöre und auch nie für diese tätig war und auch niemals werde. Und in diesem Fall kann ich wirklich "niemals" sagen.

Die DVAG ist ein stinknormaler Strukturvertrieb, den es in vielen anderen Bereichen auch gibt (HMI, LR, uvm...) und hat die Aachener und Münchener Versicherung übernommen.
Jeder der also Aachener und Münchener- Verträge hat hat somit also DVAG- Verträge. Bei solchen Übernahmen ist natürlich immer der Kundenbestand interessant den ein Unternehmen hat. Neben Betriebswirtschaftlichen Interessen natürlich. Deshalb übernimmt eine Allianz die Dresdner Bank, verkauft sie wieder, eine Commerzbank übernimmt sie, aber auch hierfür gibt es unzählige weitere Beispiele.

Die Eigenschaft eines Versicherungsunternehmens besteht darin Versicherungen zu verkaufen. Und jeder von uns hat sicher schon mal eine Versicherung gekauft (Kfz- Haftpflicht z.B.).
Um diese Versicherungsprodukte an den Mann zu bringen muss es Vertreter geben die diese Produkte verkaufen. Hier sollte man allerdings auf die Ausbildung achten, den viele Unternehmen schicken noch heute schlecht ausgebildete Leute raus. Und man sollte natürlich auf die Vorgehensweise achten.

Es gibt (noch gar nicht so lange) die sogenannten Vermittlerrichtlinien, die auf EU- Ebene umgesetzt werden mussten. Die Verpflichten Versicherungsunternehmen mittlerweile dazu ihre Leute ordentlich auszubilden und eine Beratungshaftung zu übernehmen. Diese Beratungshaftung liegt bei freien Vermittlern bei dem Vermittler selbst. Daher muss der "angehende" Versicherungsvermittler einen Ausbildungsnachweis vorlegen können (oder halt eine machen), eine saubere Schufa-Auskunft, Creditreform-Auskunft, o.ä. vorwiesen können sowie eine saubere AVAD-Auskunft haben und ein sauberes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Ohne diese Nachweise gibt es heute keine Registriernummer bei der IHK, ohne Registrierung keine Berufserlaubnis. Sei den die Gesellschaft übernimmt die Haftung.

Ein Vermittler muss eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abschließen um bei Falschberatung und der daraus resultierenden Vermögensschaden haften zu können. Weiter müssen Beratungsdokumentationen geschrieben werden, den jeder Versicherungsvermittler ist grundsätzlich zu einer umfassenden, bedarfsgerechten Beratung verpflichtet. Wer dieser Pflicht in allen Ehren nachkommen will muss Fragen, nach Ziele, Wünsche, usw. stellen. Ansonsten besteht die Gefahr am Bedarf vorbei zu versichern.

Also grundsätzlich machen die hier genannten "VB" nichts schlechtes oder falsches, sie bringen es oft nur schlecht rüber. Und was natürlich in einer seriösen Versicherungsberatung ganz schlecht ist, ist die Idee den Kunden zum Berater zu machen. Da wird die persönliche Gier und die Strukturierung im DVAG- Vertrieb zur Falle.

Das jeder seine Produkte für die Besten hält ist eine natürliche, professionelle Überzeugung die man im Verkauf haben muss, sonst ist man im falschen Job. Allerdings liegt die Kunst darin im Gespräch zu zuhören, es vernünftig und sympathisch rüberzubringen. Jeder Vertreter verkauft erst sich, dann seine Produkte. Oder haben Sie schonmal bei einem unsympathischen Verkäufer eingekauft? Ich denke nicht! Denn dem gönnt man eigentlich nicht den Dreck unter den Nägeln.

Ich denke dass man sicher einiges öffentlich machen kann, aber man sollte dabei oder besser noch vorher darüber nachdenken wie ein solches Berufsbild gestaltet ist. Persönliche Enttäuschungen oder Ähnliches haben in einer sachlichen Betrachtung nichts zu suchen.

Nochmal, die Vorgehensweise mancher Stukturvertriebler ist nervig, oft nicht richtig, aber stellt nicht das Groh der Vertreter dar. Eine ordentliche Beratung beinhaltet Fragen nach Wünschen, Zielen und Einkommen.

Dieser Beitrag wurde von Kuhni bearbeitet: 28. Dezember 2009 - 21:06




#26 Mitglied ist offline   molari 

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Geschrieben 29. Dezember 2009 - 15:05

Das Problem ist das man ganz einfach viel zu oft, Leute ohne eine richtige Ausbildung auf Leute löslässt. Da kommt dann von oben die Meldung Produkt xy ist das beste in Kombi mit ner BU und schon wirs den Leute verkauft als wäre es das beste. Das hier aber oft mit Unabhängigkeit geworben wird, die defacto nicht besteht und dadurch das Vertrauen der Leute erschlichen wird um ihnen die oft überteuerten Produkte zu verkaufen, ohne selbst die Kostenstruktur bis ins letzte Detail zu kennen halte ich für falsch. Das man mit persönlicher Enttäuschung nicht argumentieren kann ist nunmal so. Aber Erfahrungen sind auch Fakten und wenn die oft negativ sind dann spricht das für sich.

Ich kenne Fälle da wurden Leuten die über 55 sind noch Aktienfonds aufgeschwatzt und auf den Erträgen der Altverträge wurde neue Verträge abgeschlossen. Viel Provisionsgeiler geht ja wohl kaum noch...

#27 Mitglied ist offline   peter32 

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Geschrieben 29. Dezember 2009 - 15:33

Beitrag anzeigenmolari schrieb am 29. Dezember 2009 - 15:05:

Da kommt dann von oben die Meldung Produkt xy ist das beste in Kombi mit ner BU und schon wirs den Leute verkauft als wäre es das beste.

Das finde ich immer super, sobald irgendwas als "das beste" dargestellt wird, kaufen die Leute ohne nachzufragen.

Aufgrund der vielen Anbieter und Produkte mit teils sehr komplexen Bedingungen halte ich es in den meisten Fällen für schlichtweg unmöglich, "das beste" zu identifizieren.

Ich finde sobald ein Berater ein Produkt als "das beste" bezeichnen möchte, müsste er direkt danach eine halbe Stunde lang Fakten und Vergleichswerte darlegen können, warum das so ist. Alles andere ist Augenwischerei und nutzt Gutgläubigkeit der Kunden aus.

#28 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 29. Dezember 2009 - 15:55

Danke Molari und Peter32 für eure Beiträge.

Lieber Kuhni bitte keine Werbung machen und bitte darauf achten, das es hier kein Diskussionsthread wird. Wenn Du das Bedürfnis hast, über Strukturvertriebe zu diskutieren, kann man in diesem Thread super diskuttieren.

Falls Jemand wichtige DVAG Vertragsdetails hat, kann er Diese mir per PN schicken. Vielleicht auch Schulungsmaterial.

Vielen Dank

LG Gerald

Dieser Beitrag wurde von Gerald1502 bearbeitet: 26. Juni 2010 - 08:39

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#29 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 22. Januar 2010 - 11:10

Die Wunschpolice

Ihre Wunschpolice eine fondsgebundene RV mit aufgeschobener lebenslanger Rente, Recht auf vorgezogene Teilrenten, garantierter Todesfall Leistung bei Tod während der Aufschubzeit.
Diese Versicherung wird durch folgende Zusatzversicherungen ergänzt:
Todesfall Zusatzversicherung
Berufsunfähigkeits Zusatzversicherung

ZUR INFO: HABE DIESE POLICE NICHT.

Für mich wurde folgendes Angebot gemacht.

vereinbarte monatliche BU Rente 1000€ / nach 5 Jahren wird die BU auf 500€ gesenkt / gegen einen Aufschlag (30-50€) kann man die BU Rente wieder auf 1000€ erhöhen
Dynamik 6%
Versicherungsbeginn / ende 2009 - 2044
monatlicher Beitrag 73,01€


Kosten pro Jahr an Service und Verwaltungskosten, für Todesfall Zusatzv. und der BU Zusatzversicherung: 164,38€ Das mal 35 Jahre ergibt stolze 5753€ Dazu noch jedes Jahr die Dynamik!

Abschlusskosten und Vertriebskosten für die Hauptversicherung, Todesfall ZV. und BU Zusatzversicherung 1495,76€ verteilt auf 35 Jahre zu 2,97€ pro Beitrag. Bei jeder Dynamikerhöhung wird es mehr.


Aber durch die Überschüsse hätte ich anstatt 91,78€ nur 73,01€ bezahlt. Aber die Überschüsse sind ja nicht garantiert.

Alles weitere zu den Kosten und im 35. Beitragsjahr zu zahlenden Beitrag könnt Ihr in den Anhängen nachlesen.

Lohnt es sich wirklich, eine gute bestehende BU zu kündigen und stattdessen eine Wunschpolice abzuschließen?

Ich meine NEIN.

Dieser Beitrag wurde von Gerald1502 bearbeitet: 08. Februar 2010 - 22:02

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#30 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 22. Januar 2010 - 14:19

Die Wunschpolice für Kinder. Eine Invaliditätsversicherung mit Sparen oder ohne Sparen.

Im Rahmen des JZK ist ihre Wunschpolice eine fondsgebundene RV mit aufgeschobener lebenslanger Rente, Recht auf vorgezogene Teilrenten, garantierter Todesfall Leistung bei Tod während der Aufschubzeit.
Mit dem Junior Zukunftskonzept können Kinder für den Fall einer Schulunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit finanziell abgsichert werden.

ZUR INFO: HABE DIESE POLICE NICHT.

Für meine Tochter wurde folgendes Angebot gemacht.

monatliche Invaliditätsrente 500€
Dynamik 6%
Versicherungsbeginn/ende 2009 - 2044
Beitrag anfänglich 40€


Kosten pro Jahr an Service und Verwaltungskosten: 85,42€ Das mal 59 Jahre ergibt stolze 5040€ Dazu noch jedes Jahr die Dynamik!

Abschlusskosten und Vertriebskosten 750€ verteilt auf 59 Jahre zu 1,06€ pro Beitrag. Bei jeder Dynamikerhöhung wird es mehr.


Aber durch die Überschüsse hätte ich anstatt 46€ nur 40€ bezahlt. Aber die Überschüsse sind ja nicht garantiert.


Alles weitere zu den Kosten und im 35. Beitragsjahr zu zahlenden Beitrag könnt Ihr in den Anhängen nachlesen.

Ob man jetzt massenhaft Invaliditätsversicherungen für Kinder verkauft, lässt sich streiten. Ich war jedenfalls davon ausgegangen, das es sich um eine Unfallpolice handelt. D.h. In der noch zusätzlich angebotenen Vermögenssicherungspolice, wäre dann die reine Unfallversicherung für das Kind mit drin. siehe unten Beitrag 33.

Dieser Beitrag wurde von Gerald1502 bearbeitet: 08. Februar 2010 - 22:02

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Geschrieben 22. Januar 2010 - 14:51

Die Riester Rente Strategie NO 1

Die Riesterrente Strategie NO 1 nach Tarif 4RG ist eine Fondsgebundene Rentenversicherung mit aufgeschobener lebenslanger Rentenzahlung und garantierter Mindestlaufzeit der Rente.

Tarifdetails

monatliche Rente ????,??€
Dynamik 6%
Versicherungsbeginn 2008
Beginn der Rentenzahlung 2051
Mindestlaufzeit der Rente 18 Jahre
garantierte monatliche Rente 167€
Beitrag 91€


Die Abschlusskosten dieses Produktes werden in Prozent der vereinbahrten Beitragssumme bis zum Rentenbeginn angegeben.

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Dieser Beitrag wurde von Gerald1502 bearbeitet: 30. Januar 2010 - 22:39

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#32 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 23. Januar 2010 - 12:34

Vermögenssicherungspolice

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Dieser Beitrag wurde von Gerald1502 bearbeitet: 23. Januar 2010 - 21:18

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Geschrieben 27. Januar 2010 - 22:28

Die Story Teil 1

Die Story Teil 2

Die Story Teil 3

Die Story Teil 4


Die Story. Alle Videos zum anschauen. Video 4 ist interessant.

LG Gerald

Dieser Beitrag wurde von Gerald1502 bearbeitet: 24. Mai 2010 - 08:57
Änderungsgrund: Update

Wenn Ihr 1 Million Euro habt, vertraut Sie keinem Finanzberater an, sonst seid Ihr Pleite.

Beim Kauf einer Aktie muss man Phantasie haben, beim Verkauf Weisheit.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar. (Antoine de Saint-Exupéry)

Funktionsweise DVAG / Strukturvertriebe Richtlinie zur Themeneröffnung

Personen und Sachversicherungen im Überblick / Versicherungen und Risikovorsorge Richtlinie zur Themeneröffnung

Hausbau Infos / Kindern den Umgang mit Geld beibringen / Altersvorsorgestrategie
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#34 Mitglied ist offline   bla 

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Geschrieben 30. Januar 2010 - 13:07

Danke für die Videos :thumbsup:

Schon sehr krass, wie da massive Propaganda betrieben wird. Gerade im dritten Video mit dem Video der DVAG. "Willi Fischer hat bereits die Stufe ED 7 erreicht." Das könnte so eins zu eins von Scientology stammen.

Pohl wurde ja als Manager des Jahres ausgezeichnet. Mal abgesehen, dass das wahrscheinlich nur Vetternwirtschaft ist (wie bei den Preisen für Werbeagenturen), ist die Auszeichnung normalerweise ein Indiz dafür, dass die Leute nicht sonderlich vorbildlich sind.

Beispiele: 1995 (Manager des Jahres) Jürgen Dormann - 1999 Hoechst zerstört
1998 (Manager des Jahres) Jürgen Schrempp - 2005 Zurückgetreten von DaimlerChrysler (ohne Abfindung, Posten im AR, keine Dankesworte
2003 (Manager des Jahres) Klaus Zumwinkel - Denke muss nichts gesagt werde
2000 (Manager des Jahres) Michael Frenzel - 2008 Zurückgetreten, weil er mehrere Male nicht die Gewinnziele erreichen konnte; "eine der größsten Wertvernichtsungsaktionen der deutschen Unternehmensgeschichte"

Müsste man mal untersuchen, ob solche Auszeichnungen ein Indikator für künftige Kursverluste sind.

Dieser Beitrag wurde von bla bearbeitet: 30. Januar 2010 - 15:34


#35 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 12. Februar 2010 - 23:47

Und wieder einmal eine neue persönliche Story "Made by DVAG"


Folgendes....Meine Verlobte hatte heute Geburtstag...soweit so gut. Gestern kam ein netter Geburtstagsgruß vom VB. Ich muss dazu sagen, das meine Freundin was das Thema Versicherungen angeht, meist auf Durchzug schaltet und an dem Thema wenig interessiert ist, geschweige denn als Versicherungskauffrau / Vermögensberaterin arbeiten will. Sie hat einen sehr sehr sicheren Job. Weihnachts und Urlaubsgeld jedes Jahr. Und wie ihr wisst, habe wir ne Tochter zusammen und die braucht unsere Aufmerksamkeit.

Ich zitiere mal das Schreiben vom VB.

Zitat

Sehr geehrte Frau ........,

manchmal vergeht die Zeit wie im Flug. Sie spurten von einem Termin zum nächsten und am Ende des Monats stellen Sie fest, dass immer noch nich alles erledigt ist.

Nehmen Sie sich doch einfach mal wieder Zeit für die schönen Dinge im Leben.

Und woher kommt das Geld? Diese Frage habe ich erwartet und meine Antwort heißt: "Von mir!"

Natürlich hat niemand etwas zu verschenken, aber Chancen sind wie Geschenke.

Ein Nebenjob mit wenig Zeitaufwand und Sie sind Ihrer Zeit weit voraus.

In Zukunft werden über 50% aller Bürger zwei oder mehr Einkunftsquellen haben.

Aus aktuellem Anlass findet am Donnerstag, den 18. Februar 2010 von 19.00-21.00 Uhr ein Karriere Info statt.

Für Ihr leibliches Wohl ist natürlich gesorgt und bei einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch lassen sich leicht neue Impulse für eine gemeinsame Zukunft gewinnen.

Wir freuen uns auf Sie.

MfG


Das ist doch echt penetrant. Der VB weis doch ganz genau, das meine Freundin gar kein Interesse hat. Ich habe das Gefühl, das der VB es bei meiner Frundin versuchen will, das sie dort anfängt, da der VB weis, das ich es niemals machen werden. Oder die haben keinen Zulauf mehr und wollen es bei Jedem versuchen, sie abzuwerben.

Ich selbe habe meine RR beitragsfrei gestellt und heute kam auch noch ein Anruf vom VB. Bin natürlich nicht rangegangen. Habe mich jetzt für die Debeka entschieden, um den DVAG Laden hinter mir zu lassen. Aber die Klage läuft trotzdem noch weiter und ich werde schauen welches Ergebnis herauskommt.

Habe meine RR Abrechnung von der AM bekommen. Ich schreibe jetzt die Zahlen auf.

Summe der insgesamt gutgeschriebenen Zulagen bis zum 31.12.2009 677,32€

Summe der insgesamt geleisteten Altersvorsorgebeiträge bis zum 31.12.2009 2530€

Stand des Altersvorsorgevermögens am 31.12.2009 1925€


Ihr Altersvorsorgevermögen zum 31.12.2008 970€

Ihre Beiträge + 738€
Ihre Zulagen + 354€
Garantierte Zinsen und Erträge aus der Überschussbeteiligung + 12,12€
Wertentwicklung des Fondsguthabens + 324,86€ / letztes Jahr, war es um die 300€ runtergegangen.

Abschluss und Verwaltungskosten - 305,76€ / letztes Jahr habe ich auch soviel bezahlt, also jetzt noch 3 mal.
Verwaltungskosten - 168,48€ und das bis 2051

Ihr Altersvorsorgevermögen zum 31.12.2009 = 1925,41€


Ich muss aber dazu sagen, das die AM die Zulagen für den Vertrag dafür verwendet, das ich rund 2 Monatsraten weniger bezahle. Ob das so ok ist lässt sich streiten.

D.h. im Umkehrschluss, das alle Modellrechnungen falsch sind, da diese Berechnungen darauf beruhen, das alle Monatsbeiträge bezahlt werden und obendrauf noch die Zulagen kommen.

Ich habe hier noch eine Modellrechnung die darauf beruht, das ich die 91€ weiter zahle bis 2051.

Beitrag 91€
garantierte monatliche Rente 170,79€

Modellrechnungen:

Bei 1% Wertentwicklung

Altersvorsorgevermögen: 57,734€
monatliche Rente: 272,70€

Bei 4% Wertentwicklung

Altersvorsorgevermögen: 104,140€
monatliche Rente: 491,80€

Bei 6% Wertentwicklung

Altersvorsorgevermögen: 177,683€
monatliche Rente: 839,20€

Bei 8% Wertentwicklung

Altersvorsorgevermögen: 312,308€
monatliche Rente: 1475,10€

LG Gerald
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#36 Mitglied ist offline   el galleta 

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Geschrieben 13. Februar 2010 - 07:29

Beitrag anzeigenGerald1502 schrieb am 12. Februar 2010 - 23:47:

Der VB weis doch ganz genau, das meine Freundin gar kein Interesse hat. Ich habe das Gefühl, das der VB es bei meiner Frundin versuchen will, das sie dort anfängt, da der VB weis, das ich es niemals machen werden. Oder die haben keinen Zulauf mehr und wollen es bei Jedem versuchen, sie abzuwerben.

In Strukki-Buden verdient der VB an den Provisionen seiner Untergebenen mit. Deshalb brauchen die ständig neue Sklaven.

So eine Werbe-Veranstaltung kann aber auch sehr erhellend sein. Bei mir war es vor drei Jahren einer der Sargnägel für die DVAG, kurz danach bin ich hier gelandet - und seit kurzem endlich AM-frei! :yahoo:

saludos,
el galleta
meine 2008er RK3-BIP-Depots
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#37 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 13. Februar 2010 - 09:21

Beitrag anzeigenel galleta schrieb am 13. Februar 2010 - 07:29:

In Strukki-Buden verdient der VB an den Provisionen seiner Untergebenen mit. Deshalb brauchen die ständig neue Sklaven.

So eine Werbe-Veranstaltung kann aber auch sehr erhellend sein. Bei mir war es vor drei Jahren einer der Sargnägel für die DVAG, kurz danach bin ich hier gelandet - und seit kurzem endlich AM-frei! :yahoo:

saludos,
el galleta

Sei froh, das Du da weg bist. Alle die hier gelandet sind, werden wohl nie wieder dort irgendwelche Verträge abschließen. Ich definitiv auch nicht. Nachdem ich die ganzen Verträge mal detailierter aufgeschrieben habe, erst recht nicht mehr.

Schildere bitte mal genau, was bei der Werbe Veranstaltung passiert ist und wie die abgelaufen ist.


LG Gerald
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#38 Mitglied ist offline   el galleta 

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Geschrieben 13. Februar 2010 - 11:01

Beitrag anzeigenGerald1502 schrieb am 13. Februar 2010 - 09:21:

Schildere bitte mal genau, was bei der Werbe Veranstaltung passiert ist und wie die abgelaufen ist.

Geleitet wurde die zweiteilige Veranstaltung von einem VB, der sich offenbar im Klischee des Motivationstrainers übte, das Niveau aber um Klassen verfehlte. Mantras, beeindruckende Zahlen (auf der Basis von verallgemeinerten Hochrechnungen), Selbstbeweihräucherung, simple Fragen an das Publikum, ... - das typische Programm, wenn auch Marke Dorfschule. Die Deppen gehen ja sogar noch damit hausieren, dass sie eigentlich nur umgeschulte Maurer und Schlosser im Anzug sind!

Teil 1 galt der groben Vorstellung der DVAG sowie - natürlich - der Partner- und Produktpalette, Benennung von Ranking- und Testergebnissen, Bedarfsbeschreibungen ("Altersarmut"), Vorsorgenutzen (Zinseszinseffekt) usw. Der Teil war im Grunde eine an die Kunden gerichtete Werbeveranstaltung zum Vertrieb der Produkte oder zur Rechtfertigung vorhandener Abschlüsse.

Teil 2 ging hinsichtlich der DVAG mehr in die geschäftlich-finanziellen Details (z.B. Jahresgewinn) und konzentrierte sich dann auf die "unbeschreiblichen Verdienstmöglichkeiten" eines Voll- oder Teilzeit-VB. Große Zahlen im Minutentakt: durchschnittliche Provisionen und Prämien, noch offenes Riester-Potential in der (dummen und aufzuklärenden) Bevölkerung, ... Außerdem wurde die Pyramidenstruktur recht offen erklärt. Der Teil zielte also eher auf Mitarbeiterwerbung.

Nun war ich gerade damals sicher nicht sonderlich kritisch eingestellt. Trotzdem muss man schon einen IQ nahe Zimmertemperatur haben, um bei dieser albernen Show nicht stutzig zu werden:
1. Es wird einem erklärt, was man alles braucht (oder warum man das alles schon hat).
2. Daraufhin wird praktisch offen gelegt, was der VB durch mich kassiert hat.
3. Das wird als Argument genommen, um mich selbst zum Teilzeit-VB anzuwerben.
4. Dann wird dargelegt, was man an solchen Drücker-Sklaven verdienen kann, um
5. mich schließlich für einen Volleinstieg zu werben, mit dem auch ich natürlich
6. die vorgestellten Gewinne der oberen Etagen und der DVAG erzeugen müsste.

Wer nach so einer Veranstaltung noch ein einziges Produkt abschließt oder sogar diesem Haufen beitritt, der hat es wohl nicht besser verdient. Keine Ahnung, warum die derartige Antiwerbung betreiben. Na ja, mir hat´s geholfen. ;)

saludos,
el galleta
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#39 Mitglied ist offline   Sven82 

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Geschrieben 18. Februar 2010 - 21:06

Durfte mir gerade das Leid meiner besten Freundin anhören. Gott sei Dank wurde nichts unterschrieben.

... da wird doch tatsächlich eine BU für 25 EUR und somit 20 EUR günstiger beworben mit gleichen Leistungen wie die der bisherigen Versicherung (Alte Leipziger)


... und was steht irgendwo in dem Dschungel an Papier?
Tritt die BU vor dem 01.01.2015 ein (also in 5 Jahren, meine Bekannte wäre dann 30 Jahre alt) wird eine BU-Rente i.H.v. 1000 EUR gezahlt. Tritt der Fall der BU danach ein werden nur noch 500 EUR monatlich gezahlt.
Vor dem 01.01.2015 wird von der AM ein Angebot unterbreitet ohne erneute Gesundheitsprüfung weiterhin 1.000 EUR BU-Rente zu beziehen im Fall der Fälle, was jedoch eine Beitragserhöhung von mindestens 37 EUR monatlich auf 62 EUR nach sich zieht. Sollten evtl. Überschussbeteiligungen schlechter ausfallen als bislang prognostiziert fällt der Betrag noch höher aus.


Betrug am Kunden ist das in meinen Augen.
... von wegen gleiche Leistungen :w00t:
Lieber sich das Hirn verrenken,
als dem Finanzamt was zu schenken
------------------------------------------------
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#40 Mitglied ist offline   Gerald1502 

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Geschrieben 18. Februar 2010 - 21:10

Beitrag anzeigenSven82 schrieb am 18. Februar 2010 - 21:06:

Durfte mir gerade das Leid meiner besten Freundin anhören. Gott sei Dank wurde nichts unterschrieben.

... da wird doch tatsächlich eine BU für 25 EUR und somit 20 EUR günstiger beworben mit gleichen Leistungen wie die der bisherigen Versicherung (Alte Leipziger)


... und was steht irgendwo in dem Dschungel an Papier?
Tritt die BU vor dem 01.01.2015 ein (also in 5 Jahren, meine Bekannte wäre dann 30 Jahre alt) wird eine BU-Rente i.H.v. 1000 EUR gezahlt. Tritt der Fall der BU danach ein werden nur noch 500 EUR monatlich gezahlt.
Vor dem 01.01.2015 wird von der AM ein Angebot unterbreitet ohne erneute Gesundheitsprüfung weiterhin 1.000 EUR BU-Rente zu beziehen im Fall der Fälle, was jedoch eine Beitragserhöhung von mindestens 37 EUR monatlich auf 62 EUR nach sich zieht. Sollten evtl. Überschussbeteiligungen schlechter ausfallen als bislang prognostiziert fällt der Betrag noch höher aus.


Betrug am Kunden ist das in meinen Augen.
... von wegen gleiche Leistungen :w00t:

Danke Sven82 für deinen Erfahrungsbericht.

Das ist genau das, was ich ausführlich geschrieben habe, das nach 5 Jahren die BU Leistung auf 500€ gesenkt wird.

Zu meinen Fall:

Ich habe bei der Allianz eine klassische RV mit einer BU gekoppelt.

BU Rente 500€
Laufzeit 2000 - 2044
Beitrag 33€


Vorteil der klassischen RV:

steuerbefreit
garantierte Rente

Dadurch das ich Papa bin kann ich die BU Rente auf 1000€ ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen, was ich auch machen werde.
Mein Beitrag wäre dann eventuell 50€.

Habe aber nur bis August zeit, da im Vertrag drinnen steht, das ich bis maximal 10 Jahre nach Vertragsabschluss die BU Rente bei besonderen Anlässen (Geburt eines Kindes, Hochzeit usw.) ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen kann.
Ich habe auch keine abstrakte Verweisung drin stehen. Auch ein großer Vorteil.
Zusätzlich zu der BU habe ich eine SBU mit 200€ BU Rente und zahle 15€. D.h. im Fall einer Berufsunfähigkeit würde ich 700€ bekommen. Bei der Erhöhung der anderen BU wird die SBU gekündigt. Ist schon alles besprochen. Die RV bleibt und wird nicht verändert, da sonst die Steuerfreiheit wegfällt.

Das soll aber nicht diskutiert werden, da ich weis, das 1000€ BU besser sind.

Jetzt zur DVAG. Warum werde ich dann genötigt, eine Wunschpolice abzuschließen, zu einem deutlich höheren Beitrag und hohen Kosten?
(Die WP habe ich ausführlich im Beitrag 29 beschrieben.)

Ich habe mal die AM gefragt warum die WP immer mit zusätzlichen Sparen angeboten wird. Die Antwort ist schon echt krass.

Ich zitiere. "Falls man mal in die Situation geraten sollte Arbeitslos zu werden, können die Beiträge im Falle einer Beitragsfreistellung von dem derzeit angesparten Guthaben verwendet werden."





EDIT: Wer bereits Erfahrung mit der DVAG gemacht hat, kann diese Erfahrungen hier gerne schreiben.
Einfach schildern, wie ihr zur DVAG gekommen seid und was ihr dort erlebt habt und was euch an Verträgen angeboten wurde.

Und bitte keine "Das ist toll" Kommentare. :thumbsup:

Es soll aber kein Diskussionsthread werden, sondern ein Hinweis, Info und Erfahrungsberichtethread.
:thumbsup:

Diskussionen werden im Strukturvertriebe Diskussionsthread geführt. :)

LG Gerald

Dieser Beitrag wurde von Gerald1502 bearbeitet: 26. Juni 2010 - 08:42

Wenn Ihr 1 Million Euro habt, vertraut Sie keinem Finanzberater an, sonst seid Ihr Pleite.

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